Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Fresenius

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  • WKN: MC46FG
  • ISIN: DE000MC46FG5
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,293273, Basispreis 15,92 EUR, Reset Barriere 16,56 EUR

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Basiswert

31,96 EUR

+0,87 % 30.10.2020 20:59:18

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Fresenius hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Fresenius hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 19,71 EUR
  • 20,50 EUR
  • 0,36
  • 19,39 EUR
  • 20,17 EUR
  • 0,36

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 30.10.2020 09:01:04 Quelle: dpa
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Fresenius SE & Co. KGaA (deutsch)
Fresenius SE & Co. KGaA: Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 41 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Gesamtstimmrechtsmitteilung: Fresenius SE & Co. KGaA / Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte Fresenius SE & Co. KGaA: Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte nach § 41 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 30.10.2020 / 09:00 Veröffentlichung der Gesamtzahl der Stimmrechte übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Veröffentlichung über Gesamtzahl der Stimmrechte 1. Angaben zum Emittenten Fresenius SE & Co. KGaA Else-Kröner-Straße 1 61352 Bad Homburg v.d.H. Deutschland 2. Art der Kapitalmaßnahme Art der Kapitalmaßnahme Stand zum / Datum der Wirksamkeit X Ausgabe von Bezugsaktien (§ 41 Abs. 30.10.2020 2 WpHG) Sonstige Kapitalmaßnahme (§ 41 Abs. 1 WpHG) 3. Neue Gesamtzahl der Stimmrechte: 557472209 --------------------------------------------------------------------------- 30.10.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Fresenius SE & Co. KGaA Else-Kröner-Straße 1 61352 Bad Homburg v.d.H. Deutschland Internet: www.fresenius.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1144194 30.10.2020 °
29.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: Erholung im Klinikgeschäft stützt Fresenius
(neu: Aussagen aus der Analystenkonferenz, Analystenstimme, Aktienkurse aktualisiert) BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius und seine Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) manövrieren weiterhin ohne größere Blessuren durch die Corona-Krise. Dank einer Erholung seiner Klinikgesellschaft Helios und einem Ergebnissprung beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) konnte Konzernchef Stephan Sturm überraschend gute Zahlen für das dritte Quartal vermelden. "Fresenius ist stabil und widerstandsfähig", betonte der Manager am Donnerstag in Bad Homburg. An der Börse rutschten die Papiere nach morgendlichen Gewinnen gleichwohl bis zum Nachmittag ins Minus. Fresenius verloren zuletzt rund 1,7 Prozent, FMC gaben um rund 2,3 Prozent nach. Analysten verwiesen dagegen nahezu unisono auf das überraschend gute Abschneiden beider Unternehmen im dritten Quartal. Die Fresenius-Zahlen belegen nach Einschätzung von Warburg-Analyst Ulrich Huwald, dass die Sorgen des Marktes übertrieben seien. Die Aktien des Gesundheitskonzerns seien in jeder Hinsicht unterbewertet, so der Experte. Die Fresenius-Aktie hat seit Jahresbeginn mehr als ein Drittel an Wert eingebüßt und gehört damit zu den schwächsten Dax-Mitgliedern. Fresenius hatte im Sommer wegen der Corona-Krise seine Prognosen kürzen müssen, was auch dem Aktienkurs nicht gut tat. Der Konzern bestätige diese nun zwar - allerdings mit einem "konservativeren Unterton", wie Sturm betonte. So seien in den Zielen keine Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit wesentlichem und unmittelbarem Einfluss auf den Gesundheitssektor "ohne angemessene Kompensation" berücksichtigt. Der Konzernchef unterstrich während einer Analystenkonferenz jedoch seine Überzeugung, dass Fresenius bereits mit dem zweiten Quartal den Tiefpunkt des Jahres hinter sich gelassen habe. Zwar dürfte die Corona-Krise auch das Schlussquartal belasten, der Dax-Konzern sei aber gut auf die Herausforderungen vorbereitet, "vor die uns die Pandemie auch in den nächsten Monaten stellen wird". Im abgelaufenen Jahresviertel hatte das Unternehmen seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gesteigert, negative Währungseffekte bremsten jedoch. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs 5 Prozent. Der bereinigte Konzerngewinn lag mit 427 Millionen Euro zwar um 4 Prozent unter dem Vorjahr, Analysten hatten aber einen noch stärkeren Rückgang befürchtet. Im dritten Quartal profitierten die Südhessen davon, dass in den 86 deutschen Krankenhäusern der Tochter Helios Operationen nachgeholt wurden, die in der Pandemie zugunsten von Corona-Patienten verschoben worden waren. Auch in den Kliniken in Spanien gab es wieder mehr Eingriffe, sodass der Umsatz von Helios um acht Prozent kletterte und das Ergebnis um mehr als ein Viertel anstieg. Bei der Flüssigmedizintochter Kabi, die etwa Infusionen, Narkosemittel und klinische Ernährung anbietet, erholten sich die Geschäfte in Europa und China, während sie auf dem wichtigen US-Markt jedoch schwächelten. Kabi wies somit Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis aus. Die auf Gesundheitsprojekte spezialisierte Tochter Vamed kam aus den roten Zahlen nicht heraus, sie traf erneut schwer, dass Projekte und Aufträge verschoben wurden. Der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) litt dagegen unter dem Verfall des US-Dollar. Der Umsatz stagnierte bei rund 4,4 Milliarden Euro. FMC ist stark in den USA aktiv, Umsätze in Dollar verlieren bei der Umrechnung in den starken Euro an Wert. Belastend hinzu kamen erwartungsgemäß geringere Erstattungsbeiträge für Medikamente zur Senkung des Kaliumspiegels (Kalizimimetika). Zudem waren Dialysebehandlungen wegen teils schwerer Covid-19-Verläufe bei Patienten ausgefallen, weil diese ins Krankenhaus mussten oder starben. Dank eines guten Kostenmanagements stieg das Ergebnis jedoch um sieben Prozent auf 354 Millionen Euro. Die Corona-Krise hatte Fresenius im Sommer gerade im Klinikgeschäft getroffen. So hatte der Konzern die Zahl der Intensivbetten aufgestockt und Operationen verschoben. Da die Pandemie aber hierzulande glimpflich verlief, standen viele Intensivbetten leer. Gelder des Bundes konnten fehlende Einnahmen aus aufgeschobenen Operationen nur mildern. Weil weniger operiert wurde, kamen auch weniger Arzneien und Narkosemittel von Kabi zum Einsatz. Angesichts des am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossenen Teil-Lockdowns mit vorübergehender Schließung etwa von Bars und Kinos sprach sich Sturm für ein gezielteres und angemesseneres Vorgehen der Politik gegenüber dem Krankenhaussektor aus. "Die Maßnahmen aus dem Frühjahr dürfen nicht einfach wiederholt werden." Helios sei in seinen Kliniken in Deutschland und in Spanien in der Lage, den normalen Betrieb auch bei einer deutlich steigenden Fallzahl von Covid-19-Patienten aufrecht zu halten. Ein generelles Aufschieben nicht zwingend nötiger Operationen will Fresenius vermeiden. Die deutschen Helios-Kliniken haben 1300 Intensivbetten in Betrieb und können kurzfristig weitere 1000 bereitstellen, wie der Konzern jüngst betonte. Das seien 700 mehr als im Frühjahr. Stand Ende Oktober waren ein Drittel der Intensivbetten frei./tav/als/mne/he
29.10.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: FMC profitieren von Quartalszahlen - Fresenius im Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von FMC haben am Donnerstag mit überdurchschnittlichen Kursgewinnen auf aktuelle Geschäftszahlen reagiert. Die Papiere des Dialyse-Anbieters bauten ihre jüngste Erholung um 1,06 Prozent auf 68,80 Euro aus. Die Titel des Mutterkonzerns Fresenius hingegen drehten nach einem anfänglich klaren Kursplus ins Minus und notierten zuletzt 1,05 Prozent tiefer bei 32,02 Euro. Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 1 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte wuchs der Erlös um 5 Prozent. Der bereinigte Konzerngewinn lag zwar um 4 Prozent unter dem Vorjahr, Analysten hatten jedoch einen stärkeren Rückgang befürchtet. Fresenius-Chef Stephan Sturm geht davon aus, dass die Corona-Krise auch das Schlussquartal belasten dürfte, bestätigte aber die Jahresziele. Bei FMC bremsten negative Effekte auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie das Wachstum aus. Dennoch konnte die Fresenius-Tochter bei nahezu stabilen Umsätzen ihr Ergebnis überraschend stark steigern. Analyst Sven Kürten von der DZ Bank sprach mit Blick auf FMC von sehr starken Ergebnissen über den Erwartungen und attestierte Fresenius gleichzeitig ein gutes Quartal. Der bestätigte Ausblick sei positiv, auch wenn noch nicht klar sei, inwieweit die jüngsten Lockdown-Maßnahmen bereits einbezogen sind. FMC zeige sich in der Corona-Krise derweil weiter robust. Jefferies-Analyst James Vane-Tempest sprach bei Fresenius von gemischten Zahlen. Die Erholung im Krankenhausgeschäft Helios habe die Segmente Kabi und Vamed ausgeglichen. Bei FMC hätten die Umsätze die Erwartungen zwar insgesamt erfüllt, das Wachstum aus eigener Kraft sei aber schwächer gewesen als erwartet. Der operative Ergebnis (Ebit) sei hingegen etwas besser gewesen. Analyst David Adlington von der US-Bank JPMorgan bemerkte, dass der Nettogewinn von Fresenius gut 2 Prozent über der Konsensprognose liegt. Die Pessimisten am Markt dürften aber vor allem auf das schwache Abschneiden der Nahrungsmittelsparte Kabi abheben. Bei FMC habe der operative Gewinn (Ebit) knapp 2 Prozent höher als vom Markt erwartet gelegen. Der Ausblick impliziere jedoch eine deutliche Abschwächung des Wachstums des Nettogewinns im Schlussquartal. Die Sorgen der Investoren insbesondere um das Kabi-Geschäft spiegelten sich bereits in der jüngsten Aktienkursentwicklung von Fresenius wider. Vom Corona-Tief Mitte März bei etwas mehr als 24 Euro hatten sich die Papiere zwar bis Ende Juni im Wert fast verdoppelt, doch nur einen Monat später begann der bis heute anhaltende Sinkflug der Aktie. In den vergangenen drei Wochen hat sich das Tempo des Kursrückschlags noch beschleunigt. So rutschten die Titel am Vortag auf das niedrigste Kursniveau seit sieben Monaten. Die bisherige Jahresbilanz lautet minus 36 Prozent. Damit schlägt sich die Fresenius-Aktie an der Börse deutlich schlechter als die Branche und der Dax. Die Papiere der Dialysetochter FMC verbuchten seit Jahresbeginn einen Gewinn von rund 4 Prozent - die Anleger honorierten in den vergangenen Monaten die vergleichsweise robuste Geschäftsentwicklung. Im Dax gehört FMC damit zu den besten zehn Werten. Allerdings kamen auch die FMC-Aktien zuletzt wegen Sorgen um den Geschäftsverlauf im restlichen Jahr zurück und rutschten zeitweise gar auf das tiefste Niveau seit April./edh/fba