Turbo Open End | Long | Tesla | 273,2814

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  • WKN: MC466Q
  • ISIN: DE000MC466Q2
  • Turbo Open End
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fahrzeug-IT, Bildung, Klima - VW und Microsoft rücken enger zusammen
WOLFSBURG/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Volkswagen setzt beim Konzernumbau in Richtung E-Mobilität und Digitalisierung auf eine noch engere Zusammenarbeit mit Microsoft. Der Autobauer kooperiert schon mit dem US-Softwareriesen, um seine Autos in der "Volkswagen Automotive Cloud" voll zu vernetzen. Künftig soll die langfristig angelegte Partnerschaft aber auch Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Mitarbeiter-Engagement umfassen, erklärten die Unternehmen am Montag. Microsoft wird dabei ein digitales Trainingsprogramm an der "Fakultät 73" von VW anbieten. Mit dem Namen der hauseigenen Software-Akademie beweist das Unternehmen überraschend viel Nerd-Humor: 73 ist die Lieblingszahl von Sheldon Lee Cooper aus der TV-Serie "The Big Bang Theory", quasi der "Chuck Norris unter den Zahlen" - auch weil 73 im Binärsystem vorwärts wie rückwärts geschrieben 1001001 lautet. In der "Fakultät 73" geht es aber nicht um die einzigartigen Eigenschaften der Primzahl 73, über die Experten sich stundenlang begeistern können, sondern um den dringend benötigten Aufbau von neuem Fachwissen. Die ersten 100 Studierenden werden ab Frühjahr das Programm absolvieren können. Mitarbeiter von Microsoft und VW, aber auch Studenten und Vertreter von Start-ups sollen außerdem bei einem "Thinkathon" Konzepte entwickeln, wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden kann. Klimaschutz und Digitalisierung seien zentrale Themen für Wirtschaft und Gesellschaft, sagt Ralf Pfitzner, Leiter Nachhaltigkeit im VW-Konzern. Es sei "besonders wichtig, dass die Transformation auf breiter gesellschaftlicher Basis stattfindet und dass wir die Menschen mitnehmen". Sabine Bendiek, Geschäftsführerin von Microsoft Deutschland, erklärte, mit dem Projekt wolle man den Einsatz digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz zum Wohl von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft fördern: "Im Mittelpunkt steht dabei die Unterstützung von Menschen jeder Altersgruppe bei der Herausbildung von Kompetenzen für eine digitalisierte Welt." Das klingt nach hehren Zielen und vollmundigen Ankündigungen - die für Volkswagen aber auch einen ganz konkreten Hintergrund haben: Der Konzern strebt an, die wichtigsten Teile der neuen Auto-Generation - Batterien und Software - selbst herstellen zu können. "Wir müssen hier nachhaltig Kompetenz aufbauen", sagte Vorstandschef Herbert Diess jüngst vor der Belegschaft in Wolfsburg. Und seinen Managern redete er in interner Runde mit Blick auf den US-Elektroauto-Rivalen Tesla und dessen vernetzte Fahrzeuge ins Gewissen: "Sind wir schon gut genug vorbereitet auf das, was da kommt?" Ohne auch mehr eigene Experten geht es freilich nicht. Deswegen baut der größte Autokonzern der Welt einen neuen Mitarbeiter-Pool rund um die Digitalisierung auf. Zum Jahresbeginn startete VW eine Software-Einheit, die alle Kompetenzen in der Fahrzeug-IT bündelt. Bis 2025 sollen hier über externe Übernahmen, Neueinstellungen und Fachleute aus den eigenen Marken mehr als 10 000 Experten arbeiten. In diesem Jahr will man 2500 Beschäftigte im Bereich einstellen. Und Digitalvorstand Christian Senger sieht auch beim Kontakt zu den Kunden deutlich mehr Spielraum für selbstentwickelte IT-Systeme. Zusammen mit dem Stuttgarter Unternehmen Diconium, das Volkswagen übernehmen will, sollen die Konzernfahrzeuge mittelfristig eine Art E-Commerce-Schnittstelle und App-Store auf Rädern werden. Ziel ist ein "digitales Einkaufszentrum", das Informationen zwischen Fahrer, Hersteller und Händler vernetzt. Geplant sind Dienste zum Bezahlen beim Parken, Tanken und Aufladen oder Multimedia-Streaming - VW investiert nach dpa-Informationen eine dreistellige Millionensumme. Neben digitaler Kommunikation bleiben persönliche Kontakte zwar wichtig. "Wir stellen fest, dass Automobilunternehmen ohne festen Vertrieb im Volumengeschäft in Schwierigkeiten kommen können", sagte Senger. Doch parallel seien Digitalplattformen für das Auto als "eine der letzten unerschlossenen Datendomänen" nötig. Steffen Hahn, Geschäftsführer einer großen VW-Händlergruppe, meint: "Wir begrüßen es grundsätzlich, dass der Hersteller in Richtung Digitalisierung denkt. Allerdings kann und darf dabei der Handel nicht ersetzt werden." Es gehe um die "Verknüpfung von Online und Offline"./chd/DP/jha
26.01.2020 Quelle: dpa
Tesla-Gegner wehren sich gegen rechte Instrumentalisierung
GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Gegen das geplante Werk des Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin gibt es vorerst keine weiteren Demonstrationen mehr. Damit soll Vertretern mit rechter Gesinnung keine Plattform mehr geboten werden, sagte Steffen Schorcht von der Bürgerinitative gegen das Milliardenprojekt am Samstag auf Anfrage. "Es besteht jetzt der Vorwurf, dass wir der AfD nahestehen", sagte er. "Es gab und gibt hier jetzt massiven Druck auf Mitstreiter und auf Redner." Zuvor hatte die "B.Z." berichtet, dass die Initiative sich nicht instrumentalisieren lassen wolle, aber weiter gegen die Fabrik sei. Schorcht sagte, unter die Teilnehmer von Veranstaltungen der vergangenen zwei Wochen hätten sich offenbar Teilnehmer aus der rechten Szene gemischt. Entsprechende Vermutungen seien nun durch Videoaufnahmen bestätigt. Derzeit konzentriere sich die Bürgerinitiative auf das Verfahren zur Umweltverträglichkeit. "Da haben wir genug zu tun", sagte Schorcht. Sicherlich würden noch andere Aktionen geplant. Unter dem Motto "Gestalten statt verhindern" waren am Samstag rund 300 Bürger auf die Straße gegangen, sagte Martin Hildebrandt, einer der Organisatoren der Befürworter-Demo, auf Anfrage. Auf dem 300 Hektar großen Gelände will Tesla von Sommer 2021 an jährlich zunächst 150 000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y bauen, dann bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr. Für das Grundstück soll das Unternehmen 41 Millionen Euro zahlen. Die Ansiedlung des US-amerikanischen Elektroautobauers wird beim Land Brandenburg und der Kommune als große Chance gesehen, Anwohner und Naturschützer melden aber auch Bedenken an. Tesla-Chef Elon Musk meldete sich deswegen am Samstag auf Twitter persönlich zu Wort: "Es klingt danach, dass wir einige Dinge klarstellen müssen." Besorgte Bürger beschäftigt unter anderem die Ver- und Entsorgung des Werks mit Wasser, außerdem befürchten sie eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung. In den Antragsunterlagen laut Bundesimmissionsschutzgesetz hatte das Unternehmen angegeben, dass pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigt werden. Allerdings werde Tesla nicht an jedem Tag so viel Wasser verbrauchen, schrieb Musk nun. "Das ist möglicherweise ein seltener Fall einer Spitzennutzung, aber nichts, was jeden Tag vorkommt." Auch zu der kritisierten angekündigten Rodung von Wald äußerte sich der Firmenchef. Auf dem 300 Hektar großen Gelände gebe es keinen natürlichen Wald. Nur ein kleiner Teil werde für die Fabrik verwendet. Am Freitagabend hatte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Grünheide gesagt, dass Ausgleichsflächen für die Neuanpflanzung von Wald landesweit gefunden werden. Vergangene Woche hatten sich Vertreter von Tesla und des Brandenburger Bundes für Natur und Umwelt (Bund) getroffen. Dabei habe das Unternehmen angekündigt, die Menge auf 238 Kubikmeter zu senken, sagte Bund-Geschäftsführer Axel Kruschat auf Anfrage. Es gebe Ideen zum effektiveren Einsatz des Wassers. Derzeit werde ein hydrologisches Gutachten erarbeitet./gj/DP/edh
26.01.2020 Quelle: dpa
Euphorie und Fragen: Tesla-Chef Musk will Umweltbedenken ausräumen
GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Elon Musk hat sich in der Debatte um mögliche Umweltschäden durch die Ansiedlung seines Autobauers Tesla in Grünheide bei Berlin persönlich zu Wort gemeldet. "Es klingt danach, dass wir einige Dinge klarstellen müssen", schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter. Bürger sorgen sich unter anderem um das Wasser; sie befürchten eine Gefahr für die öffentliche Trinkwasserversorgungin der Gemeinde. In den Antragsunterlagen laut Bundesimmissionsschutzgesetz hatte das Unternehmen angegeben, dass pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigt werden. Tesla-Chef Musk zufolge wird der Autobauer aber nicht an jedem Tag so viel Wasser verbrauchen. "Das ist möglicherweise ein seltener Fall einer Spitzennutzung, aber nichts, was jeden Tag vorkommt." Die Tesla-Ansiedlung wird vom Land Brandenburg und der Kommune als große Chance gesehen: Sie hoffen auf eine Sogwirkung für weitere Investoren und dann Arbeitsplätze. Bei aller Euphorie werden aber auch Bedenken laut. Anwohner und Naturschützer melden sich mit ihren Fragen zu Wort. Musk unterstrich in einem anderen Tweet, Tesla baue nachhaltige Autos unter Nutzung nachhaltiger Energie, "so das die Umwelteinwirkung unter dem Strich extrem positiv ausfallen werden". Auch zu der kritisierten angekündigten Rodung von Wald äußerte sich dann Firmenchef Musk. Auf dem 300 Hektar großen Gelände gebe es keinen natürlichen Wald. Er sei zur Kartonherstellung angepflanzt worden und nur ein kleiner Teil werde für die Fabrik verwendet, schrieb Musk. Am Freitagabend hatte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der Gemeinde gesagt, dass Ausgleichsflächen für die Neuanpflanzungen landesweit gefunden worden. "Wo die sind, wird bekannt gegeben", kündigte er an. Statt Kiefern- entstehe Mischwald. "Abholzungen auf dem künftigen Fabrikgelände sind auch nur deshalb möglich, weil es sich um ein ausgewiesenes Gewerbegebiet handelt", betonte er. Unterdessen trafen sich vergangene Woche Vertreter von Tesla und des Brandenburger Bundes für Natur und Umwelt (Bund). Dabei habe das Unternehmen angekündigt, die Menge auf 238 Kubikmeter zu senken, sagte Bund-Geschäftsführer Axel Kruschat auf Anfrage. Es gebe Ideen zum effektiveren Einsatz des Wassers. Derzeit werde ein hydrologisches Gutachten erarbeitet. Das Landesumwelt sei für die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zuständig, jedoch ohne öffentliche Beteiligung. "Wir wollen da Gebrauch vom Recht zur Akteneinsicht machen", kündigte er an. Gegner die geplante Tesla-Fabrik kündigten an, vorerst keine weiteren Demonstrationen zu organisieren. Vertretern mit rechter Gesinnung solle keine Plattform mehr geboten werden, sagte Steffen Schorcht von der Bürgerinitiative gegen das Projekt auf Anfrage. "Es besteht jetzt der Vorwurf, dass wir der AfD nahestehen", sagte er. Unter die Veranstaltungen der vergangenen zwei Wochen hätten sich offenbar Teilnehmer aus der rechten Szene gemischt. Entsprechende Vermutungen seien nun durch Videoaufnahmen bestätigt. Auf dem 300 Hektar großen Gelände sind am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Es habe keine Probleme gegeben, sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Brandenburger Polizeipräsidiums. Tesla will dort von Sommer 2021 an jährlich zunächst 150 000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y bauen, dann bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr bauen. Für das Grundstück soll das Unternehmen 41 Millionen Euro zahlen./gj/DP/edh