Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Deutsche Börse

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  • WKN: MC4599
  • ISIN: DE000MC45995
  • Faktor-Zertifikat

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18.02.2020 11:32:50

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Basiswert

155,13 EUR

+1,09 % 18.02.2020 11:32:50

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Börse hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 18.02.2020 11:06:39 Quelle: dpa
ROUNDUP: Milliardengewinn stärkt Selbstvertrauen der Deutschen Börse
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Gewinn auf Rekordniveau dämpft Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer die Erwartungen an die für Mai angekündigte neue Strategie. "Angesichts der Ergebnisse, angesichts dessen, wo wir stehen, gibt es keine Notwendigkeit, das Ruder herumzureißen oder die Richtung fundamental zu ändern", sagte Weimer am Dienstag bei der Bilanzvorlage des Dax-Konzerns in Frankfurt. "Wachstum aus eigener Kraft bleibt für uns eine starke Priorität." Am Finanzmarkt löste der Rekordgewinn kein Kursfeuerwerk aus. Der Kurs der Deutsche-Börse-Aktie startete am Morgen im Minus, kletterte aber im Verlauf des Vormittags in einem schwachen Börsenumfeld mit 0,03 Prozent ins Plus auf 155,00 Euro. Der Dax-Konzern habe seine wichtigsten Ziele ganz aus eigener Kraft erreicht, schrieb Analyst Benjamin Goy von der Deutschen Bank. Am 28. Mai will die Deutsche-Börse-Spitze den Investoren bei einem Kapitalmarkttag in London die Pläne für die nächsten drei Jahre vorstellen: "Compass 2023". Die Strategie werde "eher evolutorischen Charakter" haben, sagte Weimer, dessen Vertrag gerade bis Ende 2024 verlängert wurde. Das Jahr 2020 sei gut angelaufen, sagte Weimer. Angepeilt ist in diesem Jahr ein Anstieg der Nettoerlöse aus eigener Kraft von mindestens fünf Prozent. Zudem strebt der Vorstand eine Steigerung des um Sondereffekte bereinigten Gewinns auf rund 1,20 Milliarden Euro an. Das wäre ein Plus von etwas mehr als acht Prozent. Im vergangenen Jahr profitierte der Frankfurter Marktbetreiber davon, dass wegen der Verunsicherung infolge von Handelskonflikten und des Dramas um den Brexit mehr gehandelt wurde. Auch die Stärkung des Index-Geschäftes mit der Übernahme des Anbieters Axioma machte sich bezahlt. Zudem sicherte sich die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream kürzlich 51 Prozent der UBS-Fondsvertriebsplattform Fondcenter. Für mögliche weitere Zukäufe hat die Deutsche Börse nach Weimers Angaben derzeit zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Zu möglichen Übernahmezielen hielt er sich bedeckt und verwies auf den Kapitalmarkttag Ende Mai. Weimer ist nach früheren Angaben unter anderem auf der Suche nach Verstärkung im Devisenhandel. "Natürlich haben wir den Anspruch, dass uns die LSE und andere nicht zu weit enteilen. Wenn wir nicht weiterwachsen, werden wir durchgereicht", sagte Weimer mit Blick auf Wettbewerber wie die Londoner Börse LSE. "Aber wir sind nicht Getriebene, dass wir jetzt einen Deal machen müssen." Die Nettoerlöse legten 2019 zum Vorjahr um sechs Prozent auf rund 2,94 Milliarden Euro zu, wie der Konzern bereits am Montagabend mitgeteilt hatte. Unter dem Strich stand ein Gewinn von knapp über einer Milliarde Euro (Vorjahr: 824,3 Mio Euro). Bereinigt um Sondereffekte wie Kosten für Übernahmen und Stellenabbau lag der Überschuss bei gut 1,1 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2008 hatte die Deutsche Börse erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als eine Milliarde Euro Überschuss erzielt: 1,033 Milliarden Euro. Der überproportionale Anstieg im vergangenen Jahr erklärt sich damit, dass 2019 weniger Sonderkosten für den Konzernumbau als 2018 anfielen. Davon sollen die Aktionäre profitieren: Die Dividende soll um 20 Cent auf 2,90 Euro je Aktie steigen. Das Wert des Papiers war zuletzt auf ein Rekordhoch knapp über 155 Euro geklettert. Weimer, der zuvor Chef der Hypovereinsbank war, hatte die Führung des Dax-Konzerns nach dem Krisenjahr 2017 übernommen. In dem Jahr war der geplante Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) gescheitert, ein auf den damaligen Konzernchef Carsten Kengeter zugeschnittenes Vergütungsprogramm zog Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen möglichen Insiderhandels nach sich. Inzwischen steht das Tagesgeschäft wieder im Vordergrund./ben/zb/stw