Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | Pfizer

Print
  • WKN: MC4505
  • ISIN: DE000MC45052
  • Faktor-Zertifikat

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

03.07.2020 20:19:56

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

03.07.2020 20:19:56

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 03.07.2020 20:19:56

Basiswert

35,20 USD

+2,34 % 03.07.2020 22:26:17

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Pfizer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Pfizer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 33,01 USD
  • 34,34 USD
  • 0,52
  • 32,78 USD
  • 34,10 USD
  • 0,52
30.01.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 32,69 USD
  • 34,01 USD
  • 2,28
  • 31,99 USD
  • 33,27 USD
  • 2,09
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 32,13 USD
  • 33,42 USD
  • 2,44
  • 32,02 USD
  • 33,31 USD
  • 2,51

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

01.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Impfstoffkandidat 'ermutigend'
(neu: Statement PEI-Präsident im 8. Absatz) MAINZ (dpa-AFX) - Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus sind das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer zumindest einen gewissen Schritt vorangekommen. Bei Tests in den USA entwickelten Probanden wirksame Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2. Das teilten Biontech und Pfizer am Mittwoch gemeinsam mit. Unklar ist noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 schützen. Das sollen nun Tests mit bis zu 30 000 Probanden zeigen. Mehrere Experten bewerteten die Ergebnisse positiv. Der Immunologe Bernhard Fleischer, ehemaliger Direktor des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, sagte, die Ergebnisse seien "sehr bemerkenswert". Er würde davon ausgehen, mit dem Impfstoff vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt zu sein. Erwiesen sei das aber noch nicht. Die bereits erfolgten Tests in den USA umfassten 45 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren. 24 davon bekamen je zwei Injektionen des Wirkstoffs - einige in etwas höherer Dosis. Zwölf Probanden erhielten letztlich nur einmal eine hohe Dosis, dieser Ansatz wurde aber nicht weiter verfolgt. Hinzu kam eine neunköpfige Kontrollgruppe, die zwei Dosen Placebo bekam. Sofern zwei Dosen verabreicht wurden, geschah dies im Abstand von drei Wochen. Sieben Tage nach der zweiten Impfung wurden bei allen 24 Probanden mit zwei Impfungen Antikörper festgestellt, die das Virus Sars-CoV-2 in einem anschließenden Labortest ausschalten konnten. Diese Menschen zeigten auch eine deutlich stärkere Antikörperbildung als Menschen, die bereits mit Sars-COV-2 infiziert waren. Abhängig von der Impfstoff-Dosis hatten die Geimpften 1,8 oder 2,8 Mal mehr neutralisierende Antikörper gegen das Coronavirus gebildet. Zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kam es den Angaben von Biontech und Pfizer zufolge nicht, bei den Kandidaten mit zwei Impfungen seien lediglich "milde bis moderate lokale und systemische Reaktionen" zu beobachten gewesen. Die am häufigsten vorkommende lokale Reaktion sei ein Schmerz an der Einstichstelle gewesen. "Das sind ganz gute Signale", kommentiert Stephan Becker, Virologe an der Uni Marburg. Insbesondere sei gut, dass die Antikörperkonzentration höher sei als bei Menschen, die eine Infektion durchgemacht haben. Ob der Impfstoffkandidat tatsächlich vor einer Infektion schützt, zeigten die Ergebnisse aber nicht, sagte Becker. Zudem sei unklar, ob die Impfung zum Aufbau eines sogenannten Immungedächtnisses führt, also dass der Körper auf eine Infektion mit dem Coronavirus wirksam vorbereitet ist. Um das zu zeigen, müssen viele Tausend Menschen geimpft werden, um dann zu schauen, wie viele von ihnen sich unter realen Bedingungen mit dem Coronavirus infizieren. Becker ist an den Corona-Projekten von Biontech nicht beteiligt, kooperiert aber mit der Firma bei anderen Projekten. "Daten zur Immunantwort nach Impfung beim Menschen sind tatsächlich ein wichtiger und ermutigender Schritt auf dem Weg zu einem Impfstoff", sagte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek. Das gelte insbesondere bei einem RNA-Impfstoff wie diesem, denn es gebe noch keine solchen zugelassenen Human-Impfstoffe, und es sei weltweit auch wenig Erfahrung mit "präventiven RNA-Impfstoffen" da. Vor Biontech und Pfizer habe das Biotech-Unternehmen Moderna aus den USA die Induktion einer Immunantwort beim Menschen durch einen RNA-Impfstoffkandidaten bekanntgegeben. Dafür habe es nun also den weltweit zweiten Hinweis gegeben. Biontech-Mitbegründer und -Chef Ugur Sahin nannte die vorläufigen Daten sehr ermutigend. Sie zeigten, dass der Impfstoffkandidat "eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann". "Wir freuen uns darauf, zusätzliche Daten zu BNT 162b1 zu veröffentlichen", sagte er. Biontech testet potenzielle Impfstoffe auch in Deutschland. Es hatte hierzulande als erstes Unternehmen die Genehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts bekommen. BNT 162b1 ist der Name des Impfstoffkandidaten, zu dem nun die US-Ergebnisse vorliegen. Kathrin U. Jansen, Senior Vice President bei Pfizer und für die Impfstoffforschung zuständig, sagte, die ersten klinischen Daten stimmten zuversichtlich. Mit den bereits erfolgten und sich nun anschließenden Tests wollen Biontech und Pfizer die richtige Dosis für einen möglichen Impfstoff herausfinden. Es muss auch eine Auswahl getroffen werden, mit welchen Impfstoffkandidaten in einer großangelegten, globalen Studie mit über 30 000 gesunden Probanden gearbeitet wird. Die könnte - sofern sie von den Behörden genehmigt wird - im späten Juli 2020 beginnen. Noch sei BNT 162b1 in keinem Land der Welt für den Gebrauch zugelassen, betonten Biontech und Pfizer. Sollte der Impfstoff aber zugelassen werden, planen die Firmen, bis Ende dieses Jahres bis zu 100 Millionen Impfstoffdosen und bis Ende kommenden Jahres möglicherweise mehr als 1,2 Milliarden Dosen herstellen zu können./chs/DP/jha
01.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Impfstoffkandidat 'ermutigend'
MAINZ (dpa-AFX) - Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus sind das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer zumindest einen gewissen Schritt vorangekommen. Bei Tests in den USA entwickelten Probanden wirksame Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2. Das teilten Biontech und Pfizer am Mittwoch gemeinsam mit. Unklar ist noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 schützen. Das sollen nun Tests mit bis zu 30 000 Probanden zeigen. Mehrere Experten bewerteten die Ergebnisse positiv. Der Immunologe Bernhard Fleischer, ehemaliger Direktor des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, sagte, die Ergebnisse seien "sehr bemerkenswert". Er würde davon ausgehen, mit dem Impfstoff vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt zu sein. Erwiesen sei das aber noch nicht. Die bereits erfolgten Tests in den USA umfassten 45 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren. 24 davon bekamen je zwei Injektionen des Wirkstoffs - einige in etwas höherer Dosis. Zwölf Probanden erhielten letztlich nur einmal eine hohe Dosis, dieser Ansatz wurde aber nicht weiter verfolgt. Hinzu kam eine neunköpfige Kontrollgruppe, die zwei Dosen Placebo bekam. Sofern zwei Dosen verabreicht wurden, geschah dies im Abstand von drei Wochen. Sieben Tage nach der zweiten Impfung wurden bei allen 24 Probanden mit zwei Impfungen Antikörper festgestellt, die das Virus Sars-CoV-2 in einem anschließenden Labortest ausschalten konnten. Diese Menschen zeigten auch eine deutlich stärkere Antikörperbildung als Menschen, die bereits mit Sars-COV-2 infiziert waren. Abhängig von der Impfstoff-Dosis hatten die Geimpften 1,8 oder 2,8 Mal mehr neutralisierende Antikörper gegen das Coronavirus gebildet. Zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kam es den Angaben von Biontech und Pfizer zufolge nicht, bei den Kandidaten mit zwei Impfungen seien lediglich "milde bis moderate lokale und systemische Reaktionen" zu beobachten gewesen. Die am häufigsten vorkommende lokale Reaktion sei ein Schmerz an der Einstichstelle gewesen. "Das sind ganz gute Signale", kommentiert Stephan Becker, Virologe an der Uni Marburg. Insbesondere sei gut, dass die Antikörperkonzentration höher sei als bei Menschen, die eine Infektion durchgemacht haben. Ob der Impfstoffkandidat tatsächlich vor einer Infektion schützt, zeigten die Ergebnisse aber nicht, sagte Becker. Zudem sei unklar, ob die Impfung zum Aufbau eines sogenannten Immungedächtnisses führt, also dass der Körper auf eine Infektion mit dem Coronavirus wirksam vorbereitet ist. Um das zu zeigen, müssen viele Tausend Menschen geimpft werden, um dann zu schauen, wie viele von ihnen sich unter realen Bedingungen mit dem Coronavirus infizieren. Becker ist an den Corona-Projekten von Biontech nicht beteiligt, kooperiert aber mit der Firma bei anderen Projekten. Biontech-Mitbegründer und -Chef Ugur Sahin nannte die vorläufigen Daten sehr ermutigend. Sie zeigten, dass der Impfstoffkandidat "eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann". "Wir freuen uns darauf, zusätzliche Daten zu BNT 162b1 zu veröffentlichen", sagte er. Biontech testet potenzielle Impfstoffe auch in Deutschland. Es hatte hierzulande als erstes Unternehmen die Genehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts bekommen. BNT 162b1 ist der Name des Impfstoffkandidaten, zu dem nun die US-Ergebnisse vorliegen. Kathrin U. Jansen, Senior Vice President bei Pfizer und für die Impfstoffforschung zuständig, sagte, die ersten klinischen Daten stimmten zuversichtlich. Mit den bereits erfolgten und sich nun anschließenden Tests wollen Biontech und Pfizer die richtige Dosis für einen möglichen Impfstoff herausfinden. Es muss auch eine Auswahl getroffen werden, mit welchen Impfstoffkandidaten in einer großangelegten, globalen Studie mit über 30 000 gesunden Probanden gearbeitet wird. Die könnte - sofern sie von den Behörden genehmigt wird - im späten Juli 2020 beginnen. Noch sei BNT 162b1 in keinem Land der Welt für den Gebrauch zugelassen, betonten Biontech und Pfizer. Sollte der Impfstoff aber zugelassen werden, planen die Firmen, bis Ende dieses Jahres bis zu 100 Millionen Impfstoffdosen und bis Ende kommenden Jahres möglicherweise mehr als 1,2 Milliarden Dosen herstellen zu können./chs/DP/jha
28.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 4/Die Welt gegen Corona: Staaten und Stars mobilisieren Milliarden
(Neu: Weitere Details) BRÜSSEL/NEW YORK (dpa-AFX) - Beim internationalen Spendenmarathon im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind für Impfstoffe und Behandlungen neue Hilfszusagen in Höhe von 6,15 Milliarden Euro zusammengekommen. Allein die EU-Kommission und Deutschland sagten am Samstag bei einer virtuellen Geberkonferenz zusammen knapp 5,3 Milliarden Euro zu. Weitere Großspenden kamen zum Beispiel aus den USA und Kanada. Damit stiegen die bisherigen Hilfszusagen auf 15,9 Milliarden Euro. Zum Abschluss der virtuellen Geberkonferenz traten am Samstagabend internationale Stars bei einem großen Online-Konzert auf. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem unglaublichen Ergebnis. Der Spendenmarathon sei ein bewegender und zugleich greifbarer Moment der Einigkeit zwischen Bürgern, Regierungen, Philanthropen, Gesundheitsorganisationen und Wirtschaftsführern. "Das Coronavirus brachte uns Schmerz und Unsicherheit", sagte der Moderator, Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson, zum Auftakt des Konzerts, das weltweit zu sehen war. "Wir können diese Krise nur gemeinsam bekämpfen." Die Musikerin Miley Cyrus sang vor den leeren Rängen eines Football-Stadions ein Lied, das sie Ärzten und Pflegern widmete. Auf die Rasenfläche wurde das Wort "Help" ("Hilfe") projiziert. Shakira trat mit einem optimistischen Song über den Moment auf, "wenn nach dunklen Zeiten wieder die Sonne scheint", wie sie sagte. Der Star aus Kolumbien sang unter einem schwarzen Himmel - bis in den letzten Sekunden ihres Videos Lichtstrahlen durch die Wolken brachen. Deutschland sagte bei der Konferenz konkret zusätzliche 383 Millionen Euro zu, während von der Leyen weitere 4,9 Milliarden Euro an EU-Mitteln ankündigte. "Ich bin der festen Überzeugung: Impfstoffe, Tests und Medikamente müssen weltweit verfügbar, bezahlbar und zugänglich sein", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer Videobotschaft zum deutschen Beitrag. Bereits am 4. Mai hatte Deutschland einen Beitrag von 525 Millionen Euro für die Impfstoffallianz CEPI, die Globale Impfallianz GAVI, die Weltgesundheitsorganisation WHO und verschiedene Produktentwicklungspartnerschaften zugesagt. Die Mittel der EU-Kommission sollen als Kredite und Garantien fließen, die deutschen Gelder als Zuschüsse. Während des Online-Konzerts am Samstagabend wandten sich neben den Musikern auch Models und Sportler sowie andere Unterstützer an das Publikum. In einem Video, das Slums und Flüchtlingslager zeigte, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus: "Impfstoffe entfalten ihre wahre Kraft erst, wenn sie eingesetzt werden, um die ärmsten und verwundbarsten Menschen zu schützen." Das frühere Top-Model Naomi Campbell warnte in einer Videobotschaft, Schwarze litten besonders stark unter den Folgen der Epidemie. Und Ex-Fußballprofi David Beckham betonte, es sei für die Menschen wichtig, dass Sportveranstaltungen wieder starteten, wenn auch zunächst ohne Stadionzuschauer. Wann Impfstoffe und wirksame Arzneien gegen das Coronavirus einsatzbereit sein werden, ist derzeit noch unklar. Der britische Premierminister Boris Johnson sagte, das Rennen um einen Impfstoff, bessere Behandlungsmethoden und schnelle, verlässlichere Tests müsse weitergehen. Britische Forscher hätten mit dem Entzündungshemmer Dexamethason einen lebensrettenden Durchbruch bei der Behandlung erreicht. Zudem seien Tests mit Impfstoffen von Wissenschaftlern der Universität Oxford und des Imperial College London in einer fortgeschrittenen Phase. Sobald es einen Impfstoff gebe, müsse sichergestellt werden, dass er wirklich für alle verfügbar sei, sagte Johnson. Nach Angaben von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller soll mit den deutschen Hilfsgeldern unter anderem das Gesundheitspersonal in Entwicklungsländern mit Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und Testkits versorgt werden. Zudem würden Labore und lokale Gesundheitszentren profitieren. Es gehe darum, "lebensrettende Arbeit" sicherzustellen, kommentierte der CSU-Politiker./aha/DP/zb
27.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Die Welt gegen Corona: Staaten sagen weiteren Milliardenbetrag zu
BRÜSSEL/NEW YORK (dpa-AFX) - Beim internationalen Spendenmarathon für Impfstoffe und Behandlungen gegen die Lungenkrankheit Covid-19 sind neue Hilfszusagen in Höhe von 6,15 Milliarden Euro zusammengekommen. Allein die EU-Kommission und Deutschland sagten am Samstag bei einer virtuellen Geberkonferenz zusammen knapp 5,3 Milliarden Euro zu. Weitere Großspenden kamen zum Beispiel aus den USA und Kanada. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem unglaublichen Ergebnis. Sie hatte die Geberkonferenz zusammen mit der New Yorker Nichtregierungsorganisation organisiert. Zum Abschluss sollte es am Abend noch ein großes Online-Konzert mit Künstlern wie Miley Cyrus, Shakira und Justin Bieber geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte bei der Konferenz konkret zusätzliche 383 Millionen Euro zu, während von der Leyen weitere 4,9 Milliarden Euro an EU-Mitteln ankündigte. "Ich bin der festen Überzeugung: Impfstoffe, Tests und Medikamente müssen weltweit verfügbar, bezahlbar und zugänglich sein", erklärte Merkel in ihrer Videobotschaft zum deutschen Beitrag. Bereits am 4. Mai hatte Deutschland einen Beitrag von 525 Millionen Euro für die Impfstoffallianz CEPI, die Globale Impfallianz GAVI, die Weltgesundheitsorganisation WHO und verschiedene Produktentwicklungspartnerschaften zugesagt. Insgesamt waren bei dem Spendenmarathon schon vor der Konferenz am Samstag knapp zehn Milliarden Euro zusammengekommen. Die nun von der EU-Kommission zugesagten Mittel sollen als Kredite und Garantien fließen./aha/DP/zb