Mini-Future | Long | DAX ® | 12.483,37 | 12.334,3907

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  • WKN: MC44F4
  • ISIN: DE000MC44F47
  • Mini-Future
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Basiswert

10.660,17 Pkt.

+2,58 % 09.04.2020 22:00:13

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Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder unterschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für den zugrunde liegenden Index auf Grundlage des Stände der Index während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

09.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax feiert neues Fed-Programm
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben Anleger zum Ende der Vorosterwoche noch einmal Grund zur Freude gehabt. In den USA hat die Notenbank am Donnerstag ein gewaltiges Kreditprogramm auf den Weg gebracht, mit dem rund zwei Billionen Dollar in die leidende Wirtschaft gepumpt werden sollen. Der deutsche Leitindex Dax legte daraufhin zum Börsenschluss um 2,24 Prozent auf 10 564,74 Punkte zu. Über die gesamte Woche hinweg hat er fast 11 Prozent dazugewonnen. Seit dem Tief Mitte März hat er sogar wieder fast 30 Prozent an Boden gut gemacht. Der MDax stieg zum Handelsende um 1,82 Prozent auf 22 100,17 Zähler. Auf Wochensicht beläuft sich das Plus hier auf knapp 9 Prozent. Die Rezessionsängste habe die Fed mit dem Hilfspaket zwar nicht genommen, aber für den Moment deutlich lindern können, schrieb Marktexperte Timo Emden von Emden Research in einem Kommentar. "Für die Anleger ist dies ein Ostergeschenk im Voraus. Nun können die Investoren zumindest etwas beruhigter in das lange Osterwochenende gehen." Der Druck auf die Finanzminister ist indes weiter groß - derzeit verhandelt die Eurogruppe per Videokonferenz über ein 500 Milliarden Euro schweres Rettungspaket. Am Mittwoch konnte sie sich dazu noch nicht durchringen. "Mittlerweile dürfte der Markt schon erleichtert darauf reagieren, dass sich die Finanzminister Europas überhaupt auf irgendetwas einigen können", schrieb Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Hoffnungen auf ein stärkeres Zusammenrücken der Euro-Länder in der Corona-Krise "dürften ohnehin schon begraben worden sein". Hilfen zur Bekämpfung des wirtschaftlichen Einbruchs seien nun aber dringend erforderlich. Auch per Videokonferenz verhandeln derzeit die "Opec+"-Staaten. Hier geht es um eine drastische Begrenzung der Ölfördermengen zur Stabilisierung der Ölpreise. Die große Frage ist, ob die USA auch mitziehen. Der Nachfrageeinbruch im Zuge der Corona-Krise und der Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien haben den Ölpreis in den vergangenen Wochen abstürzen lassen. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 lag zum Handelsschluss mit rund eineinhalb Prozent im Plus. Der französische Leitindex Cac 40 legte im gleichen Maß zu. Der Londoner FTSE 100 gewann rund drei Prozent. Der Dow Jones Industrial blieb am Donnerstag ebenfalls auf Erholungskurs und stieg zum europäischen Börsenschluss um 1,7 Prozent. SAP-Aktien legten im Dax um rund fünf Prozent zu. Wegen der Corona-Krise hängte der Software-Entwickler die Ziele für Umsatz und Gewinn in diesem Jahr niedriger. Die Analysten der Bank RBC argumentierten aber, die niedrigeren Ziele legten immerhin eine Erholung der Aktivitäten im zweiten Halbjahr nahe. Kaufempfehlungen der Bank HSBC für Adidas und Puma ließen deren Kurse um vier beziehungsweise sechs Prozent anziehen. Die Aktien des Autozulieferers Hella profitierten von einer Kaufen-Votum durch die Mainfirst Bank. Sie gewannen an der Spitze im MDax knapp neun Prozent. Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer bestätigte trotz der Corona-Krise die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Anleger honorierten dies mit einem Kursplus von gut fünf Prozent. Delivery Hero büßten am Ende des MDax knapp vier Prozent ein. Einem Medienbericht zufolge könnte sich die milliardenschwere Übernahme des Lieferdienstes Woowa durch Delivery Hero verzögern. Im SDax der Nebenwerte waren Leoni der größte Kursverlierer mit einem Minus von 4,50 Prozent auf rund 6 Euro. Mainfirst senkte das Kursziel für die Aktien des Lichttechnikspezialisten auf 1,20 Euro und riet zum Verkauf. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,36 Prozent am Mittwoch auf minus 0,34 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 144,07 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,39 Prozent auf 170,88 Zähler. Der Eurokurs legte während der Verhandlungen der Eurogruppe über Corona-Hilfen wieder zu, zuletzt lag er bei 1,0938 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0867 Dollar festgesetzt./bek/kro/he --- Von Benjamin Krieger und Karolin Rothbart, dpa-AFX ---
09.04.2020 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Aktienmärkte im 'Puddingtest' - Wirtschaftsdaten entscheiden
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer verlängerten Atempause durch die Osterfeiertage steht dem deutschen Aktienmarkt in der neuen Woche ein weiterer Drahtseilakt ohne Sicherheitsnetz bevor. Für den Leitindex Dax wird es darum gehen, seinen Erholungskurs beizubehalten und noch mehr Abstand von seinem Tief Mitte März zu gewinnen, als die Corona-Krise den Index seit der Eskalation der Krise am Rosenmontag (24. Februar) um fast 40 Prozent hat einbrechen lassen. Je mehr Konjunkturpakete seitdem geschnürt werden und je besser sich die Zahlen bei den Neuinfektionen mit Covid-19 entwickeln, umso häufiger wagen sich Anleger wieder aus der Deckung. Allein in der zurückliegenden Woche hat der Dax wieder rund 10 Prozent dazugewonnen, seit dem Tiefpunkt Mitte März ging es sogar um fast 30 Prozent nach oben. Das Problem: Die offizielle Quittung des weltweiten Lockdowns kommt erst noch. Wie stark sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie genau auf die Wirtschaft ausgewirkt haben, ist noch immer nicht klar zu beziffern. Während Deutschland noch einer geeignete Exit-Strategie sucht, haben sich einige Länder bereits vorsichtig an eine Lockerung ihrer Maßnahmen gewagt. Vor diesem Hintergrund sehen einige Experten schon jetzt wieder Licht am Ende des Tunnels. "Ein Hauch von Entspannung macht sich breit", schrieb etwa Marktexperte Christian Apelt von der Landesbank Helaba. Zwar habe die Zahl der Corona-Toten erheblich zugenommen. Die Dynamik lasse jedoch bei den bestätigten Neuinfektionen nach. Andere Beobachter werden nicht müde zu betonen, dass es sich hierbei um eine "Bärenmarktrally” handeln dürfte, in der auf einen starken Absturz zwischenzeitlich deutliche Erholungsbewegungen folgen, bevor es zu weiteren Kurseinbrüche kommt. "Die Unsicherheiten bleiben extrem hoch", hieß es in einer aktuellen Studie der DZ Bank. In den Gewinnschätzungen der Analysten würden sich die Folgen der Corona-Krise demnach bisher nur unzureichend wiederfinden. Und die Vielzahl an Reduzierungen der Unternehmensausblicke und Streichungen von Dividenden zeigten, wie ernst die Lage sei. Gleichwohl berge die aktuelle Situation auch Chancen für risikobereite Investoren. Aktienmarktexperte Robert Halver sieht in den anstehenden Osterfeiertagen nun den "Puddingtest” für die Märkte. "Setzen in der nächsten Woche Dax und Co. ihre, wenn auch schwankungsstarke, Befestigung fort, stehen die Zeichen mindestens für eine Bodenbildung gut", schrieb er in einem Marktkommentar. "Anderenfalls könnten umfangreiche Gewinnmitnahmen zu erneuten Kursrücksetzern von nervösen Anlegern führen." Ökonomen gehen mittlerweile davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie um mehr als vier Prozent einbrechen wird. Am schlimmsten soll der Rückgang dabei im zweiten Quartal ausfallen. Die Bundesregierung arbeitet bereits an einem weiteren Konjunkturprogramm, erste Finanzspritzen in Milliardenhöhe wurden bereits ausgezahlt. In den USA, wo sich das Virus zuletzt besonders stark ausgebreitet hat, hat die US-Notenbank Fed ihrerseits ein billionenschweres Kreditprogramm angekündigt. Und in Japan hat die Regierung zuletzt das bislang größte Konjunkturpaket aller Zeiten beschlossen, mit einem Volumen von 108 Billionen Yen (916 Milliarden Euro). In Europa warten die Menschen derweil weiter auf eine Einigung über ein Hilfspaket. Der Streit über die gemeinsame Schuldenaufnahme über sogenannte Corona-Bonds ist zwar noch nicht gelöst, Beobachter sehen in den Bemühungen dennoch eine positive Wirkung: "Zusammen mit den enormen Anstrengungen der Notenbanken führt dies weltweit dazu, dass die staatlichen Hilfspakete etwa doppelt so hoch ausfallen als wir dies in der Finanzkrise vor etwa zehn Jahren gesehen haben", schrieb Holger Ullrich von der DekaBank. "Das Ergebnis ist eine Stabilisierung von Unternehmen und Haushalten in der einkommenslosen Zeit." Am Ostermontag bleiben die Börsen an den wichtigsten Handelsplätzen in Europa zunächst geschlossen, wobei in Japan, China, Korea, Russland und den USA an dem Tag ganz normal gehandelt wird. In den Tagen darauf werden dann vor allem Daten aus der Konjunktur über Wohl und Wehe am Aktienmarkt entscheiden. Am Mittwoch wird sich etwa zeigen, wie stark die Industrieproduktion und der Einzelhandel in den USA bereits unter der Pandemie gelitten hat. Hier erwarten Experten für den Monat März vor allem im Industrie-Output ein dickes Minus, und zwar im Verarbeitenden Gewerbe, bei der Energieversorgung und im Bergbau. Schwieriger ist dagegen die Lage im Einzelhandel einzuschätzen - denn nicht alle Unternehmen sind gleichsam stark von der Krise betroffen. Einige profitieren sogar von ihr, zum Beispiel der Lebensmittelhandel und Drogerien. Unter dem Strich dürfte aber auch hier ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen sein, genauso wie im US-Bausektor, Aktuelle Zahlen zu Baubeginnen und -genehmigungen werden am Donnerstag veröffentlicht. Zum Ende der Woche dürften dann vor allem das chinesische Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal großes Interesse auf sich ziehen. Unternehmensseitig werden am Donnerstag die Umsatzzahlen aus dem ersten Quartal des Online-Modehändlers Zalando erwartet. Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern plant das Unternehmen ein millionenschweres Sparprogramm. Zudem hieß es bereits Ende März, dass die Prognose für das laufende Jahr wohl nicht erreicht werde und dass das erste Quartal deutlich schlechter ausfallen werde als am Markt erwartet./kro/la/he --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---