Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | TeamViewer

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  • WKN: MC3ZNZ
  • ISIN: DE000MC3ZNZ2
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,947305, Basispreis 33,936 EUR, Reset Barriere 35,29 EUR

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Basiswert

43,26 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf TeamViewer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf TeamViewer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.
Keine Chartdaten verfügbar

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Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.05.2020 Quelle: dpa
DGAP-DD: TeamViewer AG (deutsch)
DGAP-DD: TeamViewer AG deutsch ^ Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte von Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen 26.05.2020 / 18:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen a) Name Titel: Vorname: Jacob Nachname(n): Fonnesbech Aqraou 2. Grund der Meldung a) Position / Status Position: Aufsichtsrat b) Erstmeldung 3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht a) Name TeamViewer AG b) LEI 3912000FZ0R0KEK9JS42 4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung Art: Aktie ISIN: DE000A2YN900 b) Art des Geschäfts Verkauf c) Preis(e) und Volumen Preis(e) Volumen 45,78 EUR 1743989,10 EUR d) Aggregierte Informationen Preis Aggregiertes Volumen 45,78 EUR 1743989,10 EUR e) Datum des Geschäfts 2020-05-25; UTC+2 f) Ort des Geschäfts Name: Xetra MIC: XETR --------------------------------------------------------------------------- 26.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: TeamViewer AG Jahnstraße 30 73037 Göppingen Deutschland Internet: teamviewer.com MDAX Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 60065 26.05.2020 °
22.05.2020 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: TeamViewer AG (deutsch)
TeamViewer AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: TeamViewer AG TeamViewer AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 22.05.2020 / 16:34 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittenten Name: TeamViewer AG Straße, Hausnr.: Jahnstraße 30 PLZ: 73037 Ort: Göppingen Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 3912000FZ0R0KEK9JS42 2. Grund der Mitteilung X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte Sonstiger Grund: 3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen Juristische Person: EuroPacific Growth Fund Registrierter Sitz, Staat: Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten von Amerika 4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung: 14.05.2020 6. Gesamtstimmrechtsanteile Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 4,56 % 0 % 4,56 % 200000000 letzte n/a % n/a % n/a % / Mittei- lung 7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG) ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE000A2YN900 9127304 4,56 % % Summe 9127304 4,56 % b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungszeitraum Stimmrechte Stimmrech- Instruments Verfall / Laufzeit absolut te in % % Summe % b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich oder Stimm- Stimm- Instru- keit / zeitraum / physische rechte rechte ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in % % Summe % 8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen X Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden. Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen: Unternehmen Stimmrechte in Instrumente in %, Summe in %, wenn %, wenn 3% oder wenn 5% oder höher 5% oder höher höher 9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung: Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile % % % 10. Sonstige Informationen: Datum 18.05.2020 --------------------------------------------------------------------------- 22.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: TeamViewer AG Jahnstraße 30 73037 Göppingen Deutschland Internet: teamviewer.com MDAX Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1053549 22.05.2020 °
22.05.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Krisengewinner Teamviewer vor weiterem Rekordhoch
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Teamviewer haben am Freitag im schwächelnden, aber insgesamt ruhigen Gesamtmarkt deutlich zugelegt. Sie sprangen am späteren Vormittag mit plus 2,86 auf 45,00 Euro an die Spitze im MDax. Damit sind die Papiere des Anbieters von Fernwartungs- und Homeoffice-Software wieder auf dem Weg in Richtung ihres Rekordhochs vom 13. Mai. Vor etwas mehr als einer Woche hatte Teamviewer Quartalszahlen vorgelegt und den Jahresausblick angehoben. Einen Tag später, im Zuge zahlreicher positiver Analystenkommentare, hatten die Aktien dann eine Bestmarke mit 45,65 Euro erreicht. Die US-Investmentbank Goldman Sachs etwa hatte das Kursziel für die Aktie auf 50 Euro angehoben, die Privatbank Berenberg auf 51 Euro. Die DZ Bank hob den fairen Wert auf 56 Euro und lobte zugleich das "bombastische erste Quartal". Laut Berenberg-Analyst Gustav Froberg erscheinen nach dem starken Start ins Jahr 2020 die angehobenen Ziele für das Gesamtjahr nun konservativ. Vorsichtige Töne gab es nur sehr vereinzelt, etwa von Stephan Klepp von der Commerzbank, der das Papier nach dem Quartalsbericht auf "Hold" abstufte. Am Markt fand das jedoch kaum Beachtung. Noch am selben Tag hatte dann Hauptaktionär Permira die Gunst der Stunde genutzt und weitere Aktien am Markt platziert. Insgesamt waren es 25 Millionen Papiere, die zu 41 Euro je Aktie verkauft wurden. Permira war im September 2019 auch der Hauptprofiteur gewesen, als Teamviewer als größter Tech-Börsengang Deutschlands seit Platzen der Dot-Com-Blase den Schritt aufs Parkett machte. Da war allerdings noch nicht absehbar, dass ein neuartiges Coronavirus die Nachfrage nach Teamviewer-Software hochschnellen lassen und so auch eine neue Kursrakete zünden würde. In Zeiten von Home-Office ist das Unternehmen mit seinen Lösungen für Online-Zusammenarbeit und Fernsupport zum einem der Gewinner der Pandemie geworden./ck/ajx/mis
20.05.2020 Quelle: dpa
TEAMVIEWER IM FOKUS: Dank Corona-Krise auf der Überholspur
GÖPPINGEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Software von Teamviewer verkauft sich derzeit wie geschnitten Brot. Als 2019 der größte Tech-Börsengang in Deutschland seit Platzen der Dot-Com-Blase hingelegt wurde, war es noch nicht absehbar, dass ein neuartiger Coronavirus die Nachfrage nach oben katapultieren und eine neue Kursrakete zünden wird. In Zeiten von Home-Office ist das Unternehmen mit seinen Lösungen für Online-Zusammenarbeit und Fernsupport zum Gewinner der Pandemie geworden. Was aktuell bei Teamviewer los ist, wie Analysten die Lage bewerten und was die Aktie macht. DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN: Teamviewer bietet Software an, die eine Fernwartung von Computern und anderen Endgeräten ermöglicht. Weil der Konzern zudem Videokonferenzlösungen anbietet, erfüllt Teamviewer genau den Bedarf, der in Zeiten der Pandemie angesichts sprunghaft angestiegener Home-Office-Tätigkeit und ausgefallener Geschäftsreisen besteht. Die Nachfrage nach den Lösungen im Zuge der Corona-Krise hat sich im bisherigen Jahresverlauf bereits bemerkbar gemacht: Die Anzahl der zahlenden Kunden - für Privatanwender ist die Software kostenlos - konnte das Unternehmen aus Göppingen im ersten Quartal 2020 deutlich steigern. Gab es Ende 2019 noch 464 000 Abonnenten, waren es bis Ende März schon über 514 000. Im Umsatz schlug sich die erhöhte Nachfrage noch nicht so schnell nieder, da sich die Erlöse im Abonnentenmodell auf mehrere Monate verteilen. Teamviewer verwendet daher mit den so genannten Billings eine Kennziffer für die binnen zwölf Monaten erwarteten Einnahmen. Diese kletterten zwischen Januar und März im Vorjahresvergleich um 75 Prozent auf knapp 120 Millionen Euro. Mit dem Abo-Modell ist Teamviewer in der Branche ein Vorreiter. Manch anderer Softwarekonzern tut sich mit der Umstellung von Lizenz- auf Abo-Konzepte schwer. Bei der Zahlenvorlage im Mai hat Teamviewer das Ziel für die Billings im Gesamtjahr von ehemals 430 Millionen Euro auf rund 450 Millionen Euro angehoben. Allerdings zeichnet sich ab, dass es sich dabei um einen vorübergehenden Effekt handelt. Darauf wies Teamviewer auch schon im März hin. Die starke Nachfrage infolge der Pandemie habe sich gegen Ende April abgeschwächt und im Mai weitgehend normalisiert, sagte Finanzchef Stefan Gaiser zuletzt bei der Zahlenvorlage. DAS MACHT DIE AKTIE: Teamviewer ging erst im September 2019 an die Börse. Hauptprofiteur war der Finanzinvestor Permira, der Jahre zuvor 870 Millionen Euro für Teamviewer gezahlt hatte. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen mittlerweile 8,6 Milliarden Euro wert ist und damit neben vier Dax-Papieren auch andere Branchenwerte im MDax in den Schatten stellt. Der Bausoftware-Hersteller Nemetschek der Arztpraxen-Spezialist Compugroup und die Software AG kommen derzeit als MDax-Branchenkollegen auf Marktwerte zwischen 2,5 und 7,5 Milliarden. Der im Dax notierte Softwaregigant SAP spielt freilich in einer anderen Liga. Der Ausgabepreis beim Börsengang lag bei 26,25 Euro. Direkt danach kämpften die Aktien erst einmal mit einer allgemeinen Schwäche des Technologiesektors, im Tief waren sie kurze Zeit später für 21,38 Euro zu haben. Doch dann ging es schnell nach oben, kurz vor Weihnachten passierten sie erstmals die 30-Euro-Marke, wo sie bis zum Corona-Crash im Februar auch blieben. Als das Virus sich in Europa breit machte, musste Teamviewer auch noch den vorläufig errechneten Gewinn für 2019 aus Gründen der Steuerbilanzierung nach unten korrigieren. Ende Februar erreichte der Kurs dann den tiefsten Stand im bisherigen Jahresverlauf. Die Aktie kostete nur noch knapp 22 Euro. Das ist allerdings bereits fast zwei Monate her und seitdem hat sich der Kurs in einer Rekordrally binnen weniger Wochen mehr als verdoppelt, bis die Aktie vor wenigen Tagen 45,65 Euro wert war. Denn mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass der Softwareanbieter von der Pandemie profitiert. Dann kam wieder Permira ins Spiel: Schon Anfang März hatte der Investor den Kurs zwischenzeitlich mit dem Verkauf von Anteilen gebremst. Vor einer Woche nutzte er dann den guten Lauf, um weitere 25 Millionen Aktien loszuschlagen. Die Rally fand vorerst ein Ende, neuerdings bewegen sich die Papiere zwischen 40 und 44 Euro. Permira hält jetzt noch 39 Prozent der Anteile. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Die Erfolgsgeschichte von Teamviewer ist in den vergangenen Monaten auch international kein Geheimnis geblieben. Mittlerweile beschäftigen sich alle bedeutenden Investmentbanken und Analysehäuser mit der Aktie, darunter Wall-Street-Größen wie JPMorgan, Goldman Sachs oder Morgan Stanley. Fast alle blicken sie mit "Buy", "Outperform" oder "Overweight" nach wie vor optimistisch auf die Aktie. Mit der jüngsten Entwicklung in Corona-Zeiten erntet das Unternehmen bei den Experten weiterhin viel Lob. Armin Kremser von der DZ Bank sprach von einem "bombastischen" ersten Quartal. Die angehobene Prognose für die Billings hält eine ganze Schar von Fachleuten für noch immer konservativ, darunter auch Mohammed Moawalla von Goldman Sachs. Er verwies auf geplante Investitionen, um das Wachstum anzuheizen, liegt mit einem Ziel von 50 Euro aber nur im Mittelfeld. Mit 51 Euro nennt die Berenberg Bank eine etwas höhere Zielmarke, die DZ Bank sieht den fairen Wert sogar bei 56 Euro. Mit der Commerzbank gab es aber zuletzt auch eine erste Bank, die nach dem Erreichen ihres 45-Euro-Kursziels ein Ende der Fahnenstange sieht. Analyst Stephan Klepp hatte vor einer Woche seine Kaufempfehlung für die Papiere aufgegeben und betont, dass er bei Teamviewer in den nächsten Quartalen mit weniger Schwung rechnet. Auch George Webb von Morgan Stanley erwähnte zuletzt, dass es nun unsicher sei, inwieweit die Viruskrise die Nachfrage nach den Produkten nachhaltig verändere./tih/knd/fba