Optionsschein | Call | Alphabet C | 1.175,00 | 11.09.20

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  • WKN: MC3X2Z
  • ISIN: DE000MC3X2Z8
  • Optionsschein

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Alphabet C hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Alphabet C hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

29.05.2020 Quelle: dpa
'Apturi Covid': Lettland startet Corona-Warn-App
RIGA (dpa-AFX) - Lettland hat am Freitag eine Corona-Warn-App eingeführt. Mit Hilfe der staatlichen Anwendung "Apturi Covid" (Stop Covid) sollen Infektionsketten besser nachvollzogen werden können. Die Nutzung der von der nationalen Gesundheitsbehörde herausgegebenen App ist freiwillig und wird zunächst nur in dem Baltenstaat mit knapp 2 Millionen Einwohnern funktionieren. "Wir müssen lernen, klug mit Covid-19 zu leben", sagte Regierungschef Krisjanis Karins bei einer Online-Präsentation der App in Riga. Die Anwendung könne dabei helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Nach der Installation auf dem Smartphone kann die App mittels Bluetooth-Technologie andere mobile Geräte erkennen und registrieren. Sie zeichnet Kontakte auf, die sich mehr als 15 Minuten in unmittelbarer Nähe von etwa zwei Metern aufhalten. Wenn sich einer der Kontakte mit dem Coronavirus infiziert, wird der Nutzer umgehend benachrichtigt und gebeten, sich in Selbstisolation zu begeben. Alle Daten werden den Angaben zufolge verschlüsselt und für 14 Tage direkt auf dem Telefon gespeichert, bevor sie automatisch gelöscht werden - sie sind für dessen Besitzer oder andere Benutzer der App nicht zugänglich. Darauf zugegriffen werde nur, wenn ein neuer Infektionsfall erkannt wird. Dazu muss die infizierte Person in ihrem Telefon einen Code eingeben, den sie von der Gesundheitsbehörde erhält. Die App informiert dann alle Benutzer, mit denen der Infizierte in Kontakt stand - ohne dessen Identität preiszugeben. Entwickelt wurde die App von Unternehmen aus der lettischen IT-Szene. Sie basiert auf einer neuen, von Google und Apple während der Coronavirus-Pandemie gemeinsam entwickelten Programmierschnittstelle. Die Betreiber hoffen, dass mindestens ein Fünftel der Bevölkerung in Lettland die Corona-Warn-App installiert. Zu den ersten Nutzern gehörte Staatspräsident Egils Levits. In einem Video, das ihn bei der Installation der App auf seinem Smartphone zeigt, rief er seine Landsleute dazu auf, die Anwendung zu nutzen. Kommentatoren in lettischen Medien dagegen zeigten sich skeptisch, ob die App der Gesundheit und Freiheit lettischer Bürger zu Gute kommt. Lettland steht in der Coronakrise im internationalen Vergleich durchaus gut da. Die Regierung in Riga hatte früh mit strikten Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert. Der Ostseestaat verzeichnete bislang 1064 bestätigte Infektionen und 24 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus./awe/DP/he
29.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 4: Trump tritt Feldzug gegen Twitter und Co. los
(neu: Trump, 5. Absatz, Scavino, 6. Absatz) WASHINGTON (dpa-AFX) - Mitten im Wahlkampf ums Weiße Haus hat Donald Trump einen Feldzug gegen Twitter und Co. begonnen. Der US-Präsident will per Verfügung die Freiheit der Online-Plattformen einschränken, gegen einzelne Nutzer und Inhalte vorzugehen. Auslöser war der Faktencheck eines Tweets, in dem Trump behauptet hatte, Briefwahl erhöhe das Risiko von Fälschungen. Kurz darauf versah Twitter eine weitere Trump-Botschaft mit einem Warnhinweis, weil sie gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung verstoße. Trump hatte in dem Tweet zu den Ausschreitungen in Minneapolis nach dem Tod eines Afroamerikaners durch Polizeigewalt unter anderem von "Schlägertypen" gesprochen, die das Andenken des Opfers entehrten. Man werde aber die Kontrolle zurückgewinnen. "Wenn Plünderungen beginnen, wird geschossen" - "when the looting starts, the shooting starts", drohte der Präsident. Damit zitierte Trump einen Satz von 1967, mit dem der damalige Polizeichef von Miami ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bevölkerung angekündigt hatte. Twitter betonte am Freitag, Trumps Tweet werde trotzdem auf der Plattform bleiben, weil dies im öffentlichen Interesse sei. In einigen Ansichten sieht man aber zunächst nur den Warnhinweis und muss sich zu dem Beitrag durchklicken. Zudem bedeutet Twitters Vorgehen, dass Nutzer den Tweet nur als Zitat mit einem Kommentar weiterverbreiten und nicht mehr mit einem "Like" versehen können. Twitter wurde zuvor jahrelang vorgeworfen, bei aggressiven Tweets Trumps ein Auge zuzudrücken. Trump bezichtigt Online-Netzwerke, unliebsame Ansichten zu zensieren und so Meinungsfreiheit und Demokratie zu gefährden. Die Verfügung nimmt den umfassenden rechtlichen Schutz der Online-Dienste ins Visier - einen Grundpfeiler, der Facebook, Twitter und YouTube in ihrer heutigen Form erst möglich gemacht hat. Der US-Präsident will nun die Umsetzung einer als "Section 230" bekannten Klausel neu ordnen. Gemäß dieser Regelung aus einem Gesetz von 1996 werden Online-Dienste nicht für von Nutzern veröffentlichte Inhalte haftbar gemacht. Zugleich gibt sie den Plattformen weitreichende Freiheit, gegen bestimmte Inhalte oder Nutzer vorzugehen. Trump erneuerte seine Angriffe am Freitag. "Twitter unternimmt nichts gegen all die Lügen und Propaganda, die von China oder der linksradikalen Demokratische Partei verbreitet werden", twitterte er. "Sie haben Republikaner, Konservative und den Präsidenten der Vereinigten Staaten ins Visier genommen." Der Vize-Stabschef im Weißen Haus, Dan Scavino, kommentierte den Twitter-Warnhinweis für Trumps Tweet mit den Worten: "Twitter ist voller Scheiße - das fangen immer mehr Menschen an zu verstehen." Mit der Verfügung beauftragte Trump die Telekom-Aufsicht FCC und die Verbraucherschutzbehörde FTC, Regeln auszuarbeiten, damit niemand benachteiligt oder bevorzugt werde. FCC-Mitglied Jessica Rosenworcel kritisierte umgehend, die Behörde zur "Sprach-Polizei des Präsidenten zu machen", sei die falsche Antwort auf die Probleme der Branche. Twitter demonstrierte mit dem Warnhinweis, wie eine konsequente Umsetzung seiner Regeln auch den Präsidenten selbst treffen könnte. Zuvor hatte der Kurznachrichtendienst kritisiert, die Verfügung sei reaktionär. Versuche, die "Section 230" auszuhöhlen, bedrohten die Meinungsfreiheit im Internet. Facebook warnte, Einschränkungen der "Section 230" würden dazu führen, dass die Dienste aus Vorsicht gegen mehr Beiträge statt weniger vorgehen würden. Google kritisierte, die Klausel auf diese Weise zu untergraben, "wird Amerikas Wirtschaft und seiner globalen Führungsrolle bei der Freiheit im Internet schaden". Justizminister William Barr betonte, die Klausel solle nicht abgeschafft, aber reguliert werden. Sie sei weit über ihren ursprünglichen Zweck hinaus strapaziert worden. Man schaue sich verschiedene gesetzgeberische Optionen dazu an. In der Verfügung werden außerdem Ministerien und Bundesbehörden aufgerufen, Ausgaben für Werbung und Marketing auf Online-Plattformen zu überprüfen. Trump sagte, es gehe um den Schutz von Meinungsfreiheit und Demokratie. Große Online-Plattformen hätten "unkontrollierte Macht", Interaktion zu zensieren und einzuschränken. Sie seien keineswegs neutrale Plattformen, sondern sie versuchten, Ansichten zu unterdrücken. "Diese Zensur und Voreingenommenheit ist eine Bedrohung für die Freiheit. Wir haben es satt." Der Kurznachrichtendienst hatte am Dienstag erstmals einen Tweet des Präsidenten einem Faktencheck unterzogen. Darin hatte Trump behauptet, dass Briefwahl Wahlbetrug Vorschub leiste. Dem Faktencheck zufolge ist dies irreführend. Trump warf Twitter daraufhin vor, sich in die US-Präsidentenwahl im November einzumischen. Trumps Vorhaben entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Er nutzt soziale Medien wie Facebook und Twitter extensiv für seine Zwecke und hat im Wahlkampf viel Geld für Werbung in sozialen Medien ausgegeben. Als Präsident hat er Twitter zu seinem Hauptkommunikationskanal gemacht, um dort täglich und ausschweifend an den - ihm zumeist verhassten - traditionellen Medien vorbei Botschaften an die Öffentlichkeit auszusenden. Er hat dort inzwischen mehr als 80 Millionen Follower und gehört damit zu den - in Sachen Reichweite - erfolgreichsten Twitterern weltweit. Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany sagte, wenn überhaupt jemand einem Faktencheck unterzogen werden müsse, dann die Medien. Auf die Frage, ob sie Anspruch darauf erhebe, dass der Präsident nie Unwahrheiten verbreite, sagte sie: "Seine Absicht ist immer, der amerikanischen Bevölkerung wahrheitsgemäße Informationen zu geben." Wie erfolgreich er bei der Umsetzung dieser "Absicht" ist, ließ sie offen. Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, warf Trump vor, seine Verfügung sei eine "verzweifelte Ablenkung" von dessen Versäumnissen in der Corona-Krise. Die USA hatten am Mittwochabend die düstere Marke von 100 000 Toten in Folge der Pandemie überschritten - eine Zahl, die für immer einen Schatten auf Trumps Amtszeit werfen dürfte, und das wenige Monate, bevor er sich im November um eine zweite Amtszeit bewirbt./jac/cy/DP/he
29.05.2020 Quelle: dpa
Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit für Gesetz zur Corona-App
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will die Einführung der geplanten Corona-Warn-App des Bundes nicht durch ein spezielles Gesetz begleiten. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, über die der "Spiegel" am Freitag berichtete. Sie erachte ein solches Gesetz für "nicht notwendig", heißt es in der Antwort der Bundesregierung. "Da es sich um eine freiwillige App handelt, die Menschen warnen kann und so dabei hilft, dass sich Bürgerinnen und Bürger frühzeitig testen lassen, wird in Grundrechte gerade nicht eingegriffen." Ohne einen solchen Eingriff bedürfe es auch keiner gesetzlichen Regelung. Das Robert Koch-Institut müsse als Herausgeber der Tracing-App "selbstverständlich (...) geltendes Recht einhalten". Der Verzicht auf ein spezielles App-Gesetz stieß bei den Grünen und Linken auf Kritik. Ein solches Gesetz solle den Missbrauch der App ausschließen, ihren Einsatz befristen und so ihre Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". Die Antwort der Bundesregierung überzeuge ihn "überhaupt nicht", sagte von Notz. Es gehe nun darum, "massiv verloren gegangenes Vertrauen" wiederherzustellen. Anke Domscheid-Berg, Netzexpertin der Linksfraktion, sagte, sie halte es "für ein Unding, dass die Regierung bei solch einem zentralen Projekt das Parlament außen vor lassen will". Jede Zweckentfremdung durch staatliche Stellen oder Dritte müsse gesetzlich ausgeschlossen werden, sagte sie dem "Spiegel". Der Einsatz der App müsse für die Dauer der Pandemie hart befristet werden."/chd/DP/zb