Optionsschein | Put | Infineon | 18,00 | 11.09.20

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  • WKN: MC3WL9
  • ISIN: DE000MC3WL93
  • Optionsschein

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

02.07.2020 Quelle: dpa
STICHWORT: Die höchsten Tagesverluste von Dax-Aktien - Wirecard dominiert
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bilanz-Skandal bei Wirecard hält den Aktienmarkt in Atem. Am Donnerstag büßte das Papier 35,4 Prozent ein, nachdem es sich zuvor von einem sehr niedrigen Niveau etwas erholt hatte. Seitdem bekannt ist, dass in der Bilanz eine riesige Lücke klafft, sackte der Aktienkurs von mehr als Hundert auf gerade einmal drei Euro ab. Umgerechnet in absolute Werte fiel die Marktkapitalisierung von Wirecard um rund 13 Milliarden auf 383 Millionen Euro. Damit ist der Rauswurf aus dem Dax im Herbst so gut wie sicher - das Unternehmen aus dem Münchener Vorort Aschheim war erst im September 2018 in die oberste Liga der börsennotierten deutschen Unternehmen aufgenommen worden. Damals war Wirecard mit einer Marktkapitalisierung von fast 25 Milliarden Euro wertvoller als die Deutsche Bank. Mit dem rasanten Kursverfall der Wirecard-Aktie kann nicht einmal das Papier des in der Finanzkrise verstaatlichten Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate im Herbst 2008 mithalten - dessen Anteile wurden auch praktisch wertlos, aber es zog sich über ein paar Wochen hin. Beide Werte dominieren die Liste mit den zehn größten Tagesverlusten im deutschen Leitindex. Wirecard belegt die Plätze zwei, drei, vier, sieben und zehn. Spitzenreiter ist aber noch die Hypo Real Estate (HRE). Der inzwischen aufgelöste Finanzierer von gewerblichen Immobilien ist insgesamt zwei Mal in der Top Ten vertreten. 1.) Hypo Real Estate -73,9% am 29.09.2008 - Grund: Staatliches Rettungspaket infolge Liquiditätsengpässen in der Finanzkrise. Die Bank wurde inzwischen aufgelöst. Die milliardenschweren Risiken hat der Staat übernommen, das operative Geschäft wird größtenteils von der inzwischen wieder an der Börse notierten Deutschen Pfandbriefbank PBB weitergeführt. Inzwischen rutschten die Pfandbriefbank-Papiere auch aus dem Index mittelgroßer Werte MDax und verlieren damit weiter an Bedeutung. 2.) Wirecard -71,3% am 25.06.2020 - Grund: Die Ankündigung des Insolvenzantrags. 3.) Wirecard -63,7% am 26.06.2020 - Grund: Zunehmende Sorgen über die Folgend des Bilanzskandals auf das operative Geschäft, weiter viele offene Fragen mit Blick auf das Ausmaß des Skandals 4.) Wirecard -61,8% am 18.06.2020 - Grund: Erster Tag des massiven Ausverkaufs, nachdem das Unternehmen die Zahlenvorlage wegen Bilanzproblemen erneut verschieben muss. 5.) MLP -48,7% am 02.08.2002 - Grund: Gewinnwarnung und ein Verdacht auf Bilanzmanipulation, der sich allerdings nie erhärtete. Das Unternehmen gibt es immer noch. Es spielt aber am Aktienmarkt keine große Rolle mehr. 6.) VW-Stammaktie -45,3% am 29.10.2008 - Grund: Geplatzte Blase infolge eines rasanten Kursanstiegs die Tage davor. Die beispiellosen Kurskapriolen der VW-Stammaktie Ende Oktober 2008 führten dazu, dass die Deutsche Börse die Gewichtung einer Aktie im Dax auf maximal zehn Prozent beschränkte. Da der Streubesitz der VW-Stammaktie inzwischen zu gering ist, ist die VW-Vorzugsaktie im Dax gelistet. 7.) Wirecard -44,1% am 22.06.2020 - Grund: Bilanzskandal spitzt sich zu. Das Unternehmen gesteht ein, dass die Treuhandkonten, auf denen 1,9 Milliarden Euro liegen sollen, wahrscheinlich nicht existieren. 8.) Infineon -39,6% am 03.12.2008 - Grund: Schwache Zahlen, schwacher Ausblick sowie stark angeschlagene Situation des Halbleiterherstellers. Die Aktie des Unternehmens war zwischenzeitlich ein sogenannter Pennystock, kostete also weniger als ein Euro. Das Papier flog auch zeitweise aus dem Dax, hat aber die Wende geschafft. Der Kurs lag zuletzt bei rund 20 Euro - damit ist der Konzern an der Börse rund 27 Milliarden Euro wert. 9.) Hypo Real Estate -37,4% am 06.10.2008 - Grund: Weiteres staatliches Rettungspaket, das nur eine Woche nach dem 74-prozentigem Absturz zu einem weiteren drastischen Wertverlust der Aktie führte. 10.) Wirecard -35,4% am 02.07.2020 - Grund: Mit Softbank und Aldi Süd suchen zwei Geschäftspartner von Wirecard die Distanz zum Unternehmen. /zb/mis/fba
26.06.2020 Quelle: dpa
STICHWORT 2: Die höchsten Tagesverluste von Dax-Aktien - Wirecard dominiert
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bilanz-Skandal bei Wirecard hält den Aktienmarkt jetzt bereits den siebten Handelstag in Folge in Atem. Am Freitag büßte das Papier weitere 64 Prozent ein. Das ist dritthöchste Tagesverlust einer im Dax notierten Aktie in der fast 32-jährigen Geschichte des deutschen Leitindex Seitdem bekannt ist, dass in der Bilanz eine riesige Lücke klafft, sackte der Aktienkurs inzwischen insgesamt um knapp 99 Prozent ab. Umgerechnet in absolute Werte fiel die Marktkapitalisierung von Wirecard seit vergangenem Mittwoch um 12,8 Milliarden Euro auf gerade mal noch etwas mehr als 150 Millionen Euro. Damit ist der Rauswurf aus dem Dax im Herbst so gut wie sicher - das Unternehmen aus dem Münchener Vorort Aschheim war erst im September 2018 in die oberste Liga der börsennotierten deutschen Unternehmen aufgenommen worden. Damals war Wirecard mit einer Marktkapitalisierung von fast 25 Milliarden Euro wertvoller als die Deutsche Bank. Mit dem rasanten Kursverfall der Wirecard-Aktie kann nicht einmal das Papier des in der Finanzkrise verstaatlichten Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate im Herbst 2008 mithalten - dessen Anteile wurden auch praktisch wertlos, aber es zog sich über ein paar Wochen hin. Beide Werte dominieren die Liste mit den zehn größten Tagesverlusten im deutschen Leitindex. Wirecard belegt die Plätze zwei, drei, vier, sieben und zehn. Würde man die Liste weiterführen, hätte das Papier auch die Ränge zwölf bis 14 inne. Spitzenreiter ist aber noch die Hypo Real Estate (HRE). Der inzwischen aufgelöste Finanzierer von gewerblichen Immobilien ist insgesamt zwei Mal in der Top Ten vertreten. 1.) Hypo Real Estate -73,9% am 29.09.2008 - Grund: Staatliches Rettungspaket infolge Liquiditätsengpässen in der Finanzkrise. Die Bank wurde inzwischen aufgelöst. Die milliardenschweren Risiken hat der Staat übernommen, das operative Geschäft wird größtenteils von der inzwischen wieder an der Börse notierten Deutschen Pfandbriefbank PBB weitergeführt. Inzwischen rutschten die Pfandbriefbank-Papiere auch aus dem Index mittelgroßer Werte MDax und verlieren damit weiter an Bedeutung. 2.) Wirecard -71,3% am 25.06.2020 - Grund: Die Ankündigung des Insolvenzantrags. 3.) Wirecard -63,7% am 26.06.2020 - Grund: Zunehmende Sorgen über die Folgend des Bilanzskandals auf das operative Geschäft, weiter viele offene Fragen mit Blick auf das Ausmaß des Skandals 4.) Wirecard -61,8% am 18.06.2020 - Grund: Erster Tag des massiven Ausverkaufs, nachdem das Unternehmen die Zahlenvorlage wegen Bilanzproblemen erneut verschieben muss. 5.) MLP -48,7% am 02.08.2002 - Grund: Gewinnwarnung und ein Verdacht auf Bilanzmanipulation, der sich allerdings nie erhärtete. Das Unternehmen gibt es immer noch. Es spielt aber am Aktienmarkt keine große Rolle mehr. 6.) VW-Stammaktie -45,3% am 29.10.2008 - Grund: Geplatzte Blase infolge eines rasanten Kursanstiegs die Tage davor. Die beispiellosen Kurskapriolen der VW-Stammaktie Ende Oktober 2008 führten dazu, dass die Deutsche Börse die Gewichtung einer Aktie im Dax auf maximal zehn Prozent beschränkte. Da der Streubesitz der VW-Stammaktie inzwischen zu gering ist, ist die VW-Vorzugsaktie im Dax gelistet. 7.) Wirecard -44,1% am 22.06.2020 - Grund: Bilanzskandal spitzt sich zu. Das Unternehmen gesteht ein, dass die Treuhandkonten, auf denen 1,9 Milliarden Euro liegen sollen, wahrscheinlich nicht existieren. 8.) Infineon -39,6% am 03.12.2008 - Grund: Schwache Zahlen, schwacher Ausblick sowie stark angeschlagene Situation des Halbleiterherstellers. Die Aktie des Unternehmens war zwischenzeitlich ein sogenannter Pennystock, kostete also weniger als ein Euro. Das Papier flog auch zeitweise aus dem Dax, hat aber die Wende geschafft. Der Kurs lag zuletzt bei rund 20 Euro - damit ist der Konzern an der Börse rund 27 Milliarden Euro wert. 9.) Hypo Real Estate -37,4% am 06.10.2008 - Grund: Weiteres staatliches Rettungspaket, das nur eine Woche nach dem 74-prozentigem Absturz zu einem weiteren drastischen Wertverlust der Aktie führte. 10.) Wirecard -35,3% am 19.06.2020 - Grund: Sorgen über die Finanzlage und Zukunftsfähigkeit des Konzerns - unter anderem weil die Banken wegen der immer noch fehlenden Bilanz für 2019 Kreditlinien kündigen können. /zb/mis
26.06.2020 Quelle: dpa
STICHWORT: Die höchsten Tagesverluste von Dax-Aktien - Wirecard dominiert
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bilanz-Skandal bei Wirecard hält den Aktienmarkt jetzt bereits den siebten Handelstag in Folge in Atem. Am Freitag deutet sich wieder einmal ein sehr hoher Verlust an. Am Vormittag büßte das Papier bis zu 49 Prozent ein - sollte es bis zum Handelsende so bleiben, würde sich Wirecard erneut in die Top Ten der höchsten Tagesverluste von Dax-Aktien eintragen. Das Papier des Unternehmens, das inzwischen auch die Insolvenz beantragt hat, ist dort ohnehin schon vier Mal vertreten. Seitdem bekannt ist, dass in der Bilanz eine riesige Lücke klafft, büßte die Aktie insgesamt etwas mehr als 98 Prozent ein. Umgerechnet in absolute Werte sank die Marktkapitalisierung von Wirecard seit vergangenem Mittwoch um 12,7 Milliarden Euro auf nur noch etwas mehr als 200 Millionen Euro. Damit ist der Rauswurf aus dem Dax im Herbst so gut wie sicher - Wirecard war erst im September 2018 in die oberste Liga der börsennotierten deutschen Unternehmen aufgenommen worden. Damals war Wirecard mit einer Marktkapitalisierung von fast 25 Milliarden Euro wertvoller als die Deutsche Bank. Mit der rasanten Entwicklung Wirecards kann nicht einmal der in der Finanz- und Wirtschaftskrise verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate im Herbst 2008 mithalten - dessen Anteile wurden zwar in der Finanzkrise auch praktisch wertlos, aber es zog sich über ein paar Wochen hin. Beide Werte dominieren die Liste mit den zehn größten Tagesverlusten im deutschen Leitindex. Umgerechnet in absolute Werte sank die Marktkapitalisierung von Wirecard seit vergangenem Mittwoch um 12,7 Milliarden Euro auf nur noch etwas mehr als 200 Millionen Euro. Damit ist der Rauswurf aus dem Dax im Herbst so gut wie sicher. Wirecard war erst im September 2018 in die oberste Liga der börsennotierten deutschen Unternehmen aufgenommen worden. Damals war Wirecard mit einer Marktkapitalisierung von fast 25 Milliarden Euro wertvoller als die Deutsche Bank. Anbei die aktuelle Liste der zehn größten Tagesverluste von Dax-Titeln. Wirecard belegt hier bereits die Plätze zwei, drei, sechs und neun. Würde man die Liste weiterführen, hätte das Papier auch die Ränge elf bis 13 inne. Spitzenreiter ist aber noch die Hypo Real Estate (HRE). Der inzwischen aufgelöste Finanzierer von gewerblichen Immobilien ist insgesamt drei Mal in der Top Ten vertreten. 1.) Hypo Real Estate -73,9% am 29.09.2008 - Grund: Staatliches Rettungspaket infolge Liquiditätsengpässen in der Finanzkrise. Die Bank wurde inzwischen aufgelöst. Die milliardenschweren Risiken hat der Staat übernommen, das operative Geschäft wird größtenteils von der inzwischen wieder an der Börse notierten Deutschen Pfandbriefbank PBB weitergeführt. Inzwischen rutschten die Pfandbriefbank-Papiere auch aus dem Index mittelgroßer Werte MDax und verlieren damit weiter an Bedeutung. 2.) Wirecard -71,3% am 25.06.2020 - Grund: Die Ankündigung des Insolvenzantrags. 3.) Wirecard -61,8% am 18.06.2020 - Grund: Bilanzierungsprobleme, die zur erneuten Verschiebung der Zahlenvorlage führten und damit zum endgültigen Vertrauensverlust an der Börse. 4.) MLP -48,7% am 02.08.2002 - Grund: Gewinnwarnung und ein Verdacht auf Bilanzmanipulation, der sich allerdings nie erhärtete. Das Unternehmen gibt es immer noch. Es spielt aber am Aktienmarkt keine große Rolle mehr. 5.) VW-Stammaktie -45,3% am 29.10.2008 - Grund: Geplatzte Blase infolge eines rasanten Kursanstiegs die Tage davor. Die beispiellosen Kurskapriolen der VW-Stammaktie Ende Oktober 2008 führten dazu, dass die Deutsche Börse die Gewichtung einer Aktie im Dax auf maximal zehn Prozent beschränkte. Da der Streubesitz der VW-Stammaktie inzwischen zu gering ist, ist die VW-Vorzugsaktie im Dax gelistet. 6.) Wirecard -44,1% am 22.06.2020 - Grund: Bilanzskandal spitzt sich zu. Das Unternehmen gesteht ein, dass die Treuhandkonten, auf denen 1,9 Milliarden Euro liegen sollen, wahrscheinlich nicht existieren. 7.) Infineon -39,6% am 03.12.2008 - Grund: Schwache Zahlen, schwacher Ausblick sowie stark angeschlagene Situation des Halbleiterherstellers. Die Aktie des Unternehmens war zwischenzeitlich ein sogenannter Pennystock, kostete also weniger als ein Euro. Das Papier flog auch zeitweise aus dem Dax, hat aber die Wende geschafft. Der Kurs lag zuletzt bei rund 20 Euro - damit ist der Konzern an der Börse rund 27 Milliarden Euro wert. 8.) Hypo Real Estate -37,4% am 06.10.2008 - Grund: Weiteres staatliches Rettungspaket, das nur eine Woche nach dem 74-prozentigem Absturz zu einem weiteren drastischen Wertverlust der Aktie führte. 9.) Wirecard -35,3% am 19.06.2020 - Grund: Sorgen über die Finanzlage und Zukunftsfähigkeit des Konzerns - unter anderem weil die Banken wegen der immer noch fehlenden Bilanz für 2019 Kreditlinien kündigen können. 10.) Hypo Real Estate -35,2% am 15.01.2008 - Grund: Die Hypo Real Estate hatte bereits vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008, der dann endgültig zur Finanz- und Weltwirtschaftskrise führte, große Probleme. So schockierte der damalige HRE-Chef Georg Funke bereits Mitte Januar 2008 die Märkte mit einer Abschreibung auf Wertpapiere in den USA. /zb/fba/mis/fba