Optionsschein | Put | Starbucks | 87,50 | 11.09.20

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  • WKN: MC3VJT
  • ISIN: DE000MC3VJT2
  • Optionsschein

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21.11.2019 12:11:52

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Basiswert

83,49 USD

-0,18 % 21.11.2019 12:16:39

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Starbucks hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

24.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: EU-Gericht kippt Kommissionsbeschluss zu Starbucks-Steuernachzahlung
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat nach einem Urteil des EU-Gericht nicht von unerlaubten Steuervorteilen in den Niederlanden profitiert. Die Luxemburger Richter kippten am Dienstag eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission (Rechtssachen T-760/15, T-636/16). Bei einem ähnlichen Fall von Fiat in Luxemburg bestätigten die Richter dagegen den Beschluss der EU-Wettbewerbshüter. Nun werden erneut Rufe nach einheitlichen und transparenten Steuerregeln in Europa laut. Die EU-Kommission von Jean-Claude Juncker hatte sich den Kampf gegen Steuervermeidung großer Konzerne in den vergangenen fünf Jahren auf die Fahnen geschrieben. Zum einen legte sie eine Reihe von Gesetzesinitiativen vor. Zum anderen forderte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager nach jahrelangen Ermittlungen einige Staaten auf, von Großkonzernen unerlaubte Steuervergünstigungen zurückzuholen. In den aktuellen Fällen hatten die Wettbewerbshüter 2015 befunden, dass Starbucks in den Niederlanden unerlaubte staatliche Beihilfen und Steuervorteile in Millionenhöhe erhalten habe. Die Kommission kam zudem zu dem Schluss, dass auch die Fiat-Gruppe in Luxemburg illegale Steuervergünstigungen bekommen habe. In beiden Fällen ging es um Rückforderungen von rund 20 bis 30 Millionen Euro. In ähnlichen Fällen ging die EU-Kommission auch gegen Amazon, Apple und Irland vor. Die Staaten und Unternehmen wehren sich vor Gericht gegen die Beschlüsse. Das EU-Gericht kam nun zu dem Urteil, dass die Kommission bei Starbucks in den Niederlanden letztlich nicht verlässlich nachgewiesen habe, dass die Firma illegale Vorteile erhalten habe. Bei Fiat in Luxemburg wiesen die Richter hingegen die Beschwerden sowohl des Unternehmens als auch Luxemburgs zurück. Gegen die Urteile kann innerhalb von zwei Monaten vor dem letztinstanzlichen Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgegangen werden. "Alle Unternehmen, groß und klein, sollten ihren gerechten Steueranteil zahlen", sagte Vestager nun. Dieses Ziel könne nur durch eine Mischung aus Gesetzesänderungen, Einhaltung der Wettbewerbsregeln und einem Unternehmenskulturwandel erreicht werden. Die vorliegenden Urteile sollten nun erst einmal analysiert werden. Von Nichtregierungsorganisationen und aus dem Europaparlament kamen Forderungen nach umfassenden Steuerreformen. "Fall-für-Fall-Ermittlungen sind nicht die Lösung für großangelegte Steuervermeidung", sagte Oxfam-Steuerexpertin Chiara Putaturo. "Diese Urteile sind ein Weckruf für die EU." Der Grünen-Finanzexperte Sven Giegold sagte: "Die Urteile zeigen den Handlungsbedarf für bessere EU-Gesetze gegen Steuervermeidung." Es brauche schärfere Regeln. "Durch die Gerichtsurteile werden die Stärken und Schwächen der EU-Beihilfevorschriften bei der Bekämpfung von Steuerdumping offensichtlich." Das niederländische Finanzministerium zeigte sich erfreut. "Diese Entscheidung bedeutet, dass die Steuerbehörde Starbucks nicht besser oder anders behandelt hat als andere Unternehmen", teilte es in Den Haag mit. Die Regierung hatte jüngst erst angekündigt, bisher geltende günstige Steuerregelungen für multinationale Konzerne zu beenden. Bisher können diese Verluste im Ausland bei der Steuerbehörde in den Niederlanden geltend machen und ihre Steuer auf den Gewinn deutlich senken. So hatte der Öl-Konzern Shell etwa bestätigt, dass er von 2016 bis 2018 seine Gewinne nicht versteuern musste. Das war nach den geltenden Regeln legal. Luxemburgs Regierung erklärte, sich konstruktiv an laufenden Reformdiskussionen beteiligen zu wollen. Die gemeinsame Steuerpolitik in der EU ist traditionell ein Minenfeld, da einzelne Staaten Beschlüsse blockieren können. Ein Vorstoß der EU-Kommission zur Einführung eines einheitlichen Bemessungssystems zur Besteuerung von Unternehmensgewinnen etwa ist versandet. Auch ein Vorschlag zur Einführung einer Digitalsteuer für große Internetkonzerne scheiterte am Widerstand Irlands und der skandinavischen Länder. Im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der G20 arbeiten die führenden Industrienationen derzeit an einer umfassenden Reform des globalen Steuersystems. Eine Einigung soll im Jahr 2020 stehen./asa/DP/jha
24.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: EU-Gericht urteilt über Steuervorteile von Starbucks und Fiat
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Das EU-Gericht urteilt am Dienstag in Luxemburg (9.30 Uhr) über zweifelhafte Steuervorteile der US-Kaffeehauskette Starbucks und der Finanztochter des Autobauers Fiat. Im Fokus stehen Abmachungen der Unternehmen mit den Niederlanden beziehungsweise mit Luxemburg (Rechtssachen T-755/15, T-759/15, T-760/15, T-636/16). Das Urteil könnte auch für weitere Fälle Signalwirkung haben. Die EU-Kommission war 2015 zu dem Ergebnis gekommen, dass sowohl Starbucks als auch Fiat unerlaubte Steuervorteile erhielten. Sie verschoben Gewinne demnach innerhalb der gleichen Gruppe von einem Unternehmen zum anderen. Der Brüsseler Behörde zufolge zahlten sie unterm Strich beinahe keine Steuern auf erzielte Gewinne. Starbucks musste daher in den Niederlanden, Fiat in Luxemburg etwa 30 Millionen Euro nachzahlen. Sowohl die Unternehmen als auch die beiden Staaten gehen dagegen nun vor Gericht vor. Die Fälle stehen in einer Reihe mit weiteren aufsehenerregenden Steuerentscheidungen der EU-Wettbewerbshüter. 2017 kam die Behörde etwa zu dem Schluss, dass auch Amazon unzulässige Steuervorteile in Luxemburg erhalten habe. Die wohl weitreichendste Entscheidung in Sachen Steuern traf die EU-Kommission im August 2016. Die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager forderte den US-Konzern Apple auf, 13 Milliarden Euro plus Zinsen in Irland zurückzuzahlen, weil das Land dem Unternehmen eine unzulässige Sonderbehandlung bei den Steuerkonditionen gewährt habe. Apple weist das zurück, der Fall wird derzeit ebenfalls in Luxemburg verhandelt. Die EU-Kommission hat sich in den vergangenen fünf Jahren an verschiedenen Fronten für einheitlichere und transparentere Steuerregelungen in Europa eingesetzt. Ein Vorschlag der Brüsseler Behörde für eine EU-Digitalsteuer scheiterte aber beispielsweise am Widerstand einzelner Staaten, darunter Irland. Im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der G20 arbeiten die führenden Industrienationen derzeit an einer Reform des globalen Steuersystems. Eine Einigung soll im Jahr 2020 stehen./asa/DP/zb