Discount-Zertifikat | Amazon | 1.800,00 | 18.09.20

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Amazon, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Discount-Zertifikat auf Amazon, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

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Nachrichten und Analysen

07.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Mehr Falschgeld - Phänomen 'Movie Money'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgerechnet einen Strafbefehl wollte ein Mann beim Amtsgericht in Erfurt mit Falschgeld bezahlen. Der 52-Jährige hatte dafür so genanntes "Movie Money" dabei, das im Internet als Requisite für Film und Theater beworben wird. Der Schwindel flog an der Zahlstelle des Gerichts auf. Doch nicht immer fällt der Betrug sofort auf. Dabei sind die Fälschungen eigentlich leicht zu entdecken, wie Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann berichtete. "Es steht sogar "Movie Money" auf der Vorderseite oder "Prop copy" auf der Rückseite." Es handele sich um einfache Druckfälschungen ohne Sicherheitsmerkmale. Diese oft aus Fernost stammenden veränderten Banknotenabbildungen werden Experten zufolge seit der zweiten Jahreshälfte 2019 zur Täuschung im Zahlungsverkehr eingesetzt. Der Trend beim "Movie Money" habe sich im ersten Halbjahr 2020 verstärkt, "obwohl die Menschen in der Corona-Krise weniger Geld ausgeben", sagte das für Bargeld zuständige Mitglied des Bundesbank-Vorstandes. Beermann mahnte, gerade beim Zehner und Zwanziger genau hinzusehen. "Die Fälscher setzen vor allem auf 10- oder 20-Euro-Scheine, weil Menschen bei diesen Banknoten nicht so genau wie bei Fünfzigern oder noch höheren Stückelungen hinschauen", vermutet Beermann. Der Anteil der gefälschten Zehner und Zwanziger am Gesamtaufkommen der Blüten stieg von 34 Prozent im zweiten Halbjahr 2019 auf inzwischen 46 Prozent. Insgesamt zogen Polizei, Handel und Banken in Deutschland in den ersten sechs Monaten 2020 gut 34 100 Blüten aus dem Verkehr. Das waren 24 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag berichtete. Vor allem der Anstieg des "Filmgeldes" trieb die Falschgeldzahlen nach oben. Bereinigt um die Zahlen für "Movie Money" wurden 23 300 Blüten registriert. Das "Filmgeld" wird auf Internetplattformen unter anderem bei Amazon oder Ebay beworben - auch als Scherzartikel oder Souvenir. Wer die Scheine in Verkehr bringt, macht sich strafbar. So verhaftete das bayerische Landeskriminalamt im Mai einen 24-Jährigen und beschlagnahmte 145 000 Euro Falschgeld. Dabei handelte es sich um "Prop-copy-Banknoten", die der Verdächtige im Internet erworben und deutschlandweit weiterverkauft haben soll. Die Notenbanken im Euroraum haben seit 2013 eine zweite Serie von Euro-Scheinen mit neuen Sicherheitsmerkmalen in Umlauf gebracht. Vor allem das durchsichtige Porträtfenster und die Smaragdzahl, die beim Kippen des Scheins die Farbe ändert, sollen Fälschern die Arbeit erschweren. Bei den im vergangenen Jahr ausgegebenen neuen 100- und 200-Euro-Scheinen gibt es zudem ein "Satelliten-Hologramm", in dem sich kleine Euro-Symbole bewegen. "Wenn keiner auf die Sicherheitsmerkmale achtet, nützen aber auch die besten Sicherheitsmerkmale nichts", sagte Beermann mit Blick auf "Movie Money". Trotz des Anstiegs im ersten Halbjahr ist das Risiko in Deutschland mit Falschgeld in Berührung zu kommen, nach wie vor sehr gering. "Rechnerisch entfallen pro Jahr rund acht falsche Banknoten auf 10 000 Einwohner", sagte Beermann. Der rechnerische Schaden durch die Blüten lag im ersten Halbjahr bei 1,6 Millionen Euro und entsprach damit etwa dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Falschgeldentwicklung gibt es coronabedingt nicht. "Die Bundesbank hat während des Lockdowns ihre Filialen am Laufen gehalten und die Experten im Nationalen Analysezentrum der Bundesbank in Mainz waren weiter im Einsatz. In einigen Ländern des Euroraums war das nicht der Fall", erläuterte Beermann./mar/DP/jha
05.08.2020 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Kursrekord statt Krise - auf dem Weg zu zwei Billionen Dollar
CUPERTINO (dpa-AFX) - Die unerwartet starken Zahlen für das zweite Quartal des iPhone-Herstellers Apple haben an der Börse für einen Bewertungsrekord gesorgt. Der anhaltenden Corona-Pandemie zum Trotz stieg der Techgigant aus Cupertino am Dienstag zum weltweit teuersten börsengehandelten Unternehmen auf. WAS BEI APPLE LOS IST: Als sich das Corona-Virus Anfang des Jahres ausbreitete, ging das auch am Technologieriesen Apple nicht folgenlos vorüber. Wie viele andere Konzerne musste der Smartphone-Hersteller Läden schließen, Lieferketten waren gestört, die Nachfrage vor allem auf dem chinesischen Markt ließ nach. Nachdem es in China auch noch zu wochenlangen Produktionsengpässen kam, begrenzte Apple den Verkauf des iPhones auf zwei Stück pro Kunden in seinem Online-Shop. Die Lage war wie bei vielen anderen Unternehmen: unsicher und von Vorsicht geprägt mit Blick auf das, was noch kommen könnte. So zog Konzernchef Tim Cook Mitte Februar auch die Umsatzprognose für das laufende Jahr zurück. Die Folgen der Corona-Pandemie zeigten sich dann vor allem in den Zahlen im iPhone-Geschäft: Im zweiten Geschäftsquartal (bis 28. März) sanken die Erlöse mit dem weltweit beliebten Smartphone um knapp 7 Prozent auf knapp 29 Milliarden Dollar. Auch mit Mac-Computern und iPad-Tablets nahm Apple weniger ein. Doch kaum war Ende März der Tiefpunkt der weltweiten Rezession erreicht, sei die Nachfrage durch die gesamte Produktpalette wieder angestiegen, hieß es von Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal lagen deutlich über den Erwartungen der Marktbeobachter. So stieg der Umsatz mit dem Kassenschlager iPhone um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit Erlösen von 21 Milliarden Dollar gerechnet. Apple gelang es nach Berechnungen der Analysefirma IDC auch, den iPhone-Absatz um gut 11 Prozent zu steigern - während der Smartphone-Markt insgesamt um 16 Prozent absackte, das war der bisher heftigste Brancheneinbruch. Apple half unter anderem die Neuauflage des günstigeren Modells iPhone SE. "Das iPhone SE hat definitiv unseren Ergebnissen geholfen", hieß es vom Konzernchef. Unter anderem hätten es viele bisherige Nutzer von Android-Smartphones gekauft. Auch bei anderen Produkten stellte sich das zuvor vom Apple-Chef erhoffte, bessere Geschäft ein. Sowohl der Absatz von Mac-Computern, als auch das Service-Geschäft konnten zweistellig zulegen. Apples Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal um 11 Prozent auf 60 Milliarden Dollar - das war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Der Gewinn legte um 12 Prozent auf etwas mehr als 11 Milliarden Dollar zu. Einziger Wermutstropfen war die Ankündigung, dass im laufenden Quartal der übliche Absatzschub durch die neuen iPhone-Modelle ausbleiben dürfte. Auch sollen sie nicht wie gewohnt im September, sondern "einige Wochen später" verfügbar sein, hieß es von Finanzchef Luca Maestri im Rahmen der Zahlenbekanntgabe. Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle mit verschiedenen Bildschirmgrößen erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen. Mitte Juni hatte Apple zudem den lange erwarteten Austausch der bisher in seinen Mac-Computern verwendeten Intel-Chips angekündigt. Die ersten Macs mit der neuen Chip-Architektur sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Die komplette Umstellung soll in ungefähr zwei Jahren abgeschlossen sein. Bereits das nächste Update des Mac-Betriebssystems mit dem Namen "Big Sur" wurde an die geplante Umstellung angepasst. Es wird jedoch weiterhin neue Modelle auf Basis von Intel-Chips geben und auch zukünftige Versionen des Betriebssystems werden laut Unternehmensangaben mit beiden Chip-Familien kompatibel sein. Gegenwind bekommt Apple derzeit von der EU-Kommission. Deren Wettbewerbshüter prüfen nach Beschwerden von Konkurrenten, ob der Konzern unfairen Wettbewerb in seinem App Store und beim Bezahlsystem Apple Pay betreibt. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat zwei offizielle Verfahren eingeleitet. Unter anderem hat sich der Musikdienst Spotify in Brüssel über die Abgabe von 30 beziehungsweise 15 Prozent auf Abo-Einnahmen im App Store beschwert, die ihn demnach gegenüber Apples eigenem Angebot benachteilige. Beim Bezahldienst Apple Pay kritisierten Banken zudem, dass sie nicht an Apple vorbei auf den NFC-Chip zum kontaktlosen Bezahlen zugreifen können. Es ist nicht das erste Mal, dass die EU-Kommission Apples Geschäftspraktiken überprüft. Doch eine Prüfung muss nicht zwingend zu einer Strafe führen: Eine zuvor von der EU geforderte Steuernachzahlung über 14,3 Milliarden Euro an Irland wurde vom Gericht der Europäischen Union im Juli in erster Instanz abgewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob die Europäer es darauf bewenden lassen, oder vor die nächste Instanz, den Gerichtshof der Europäischen Union, zu ziehen. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Die Experten lobten die jüngsten Quartalszahlen fast unisono - stellvertretend sei dafür Goldman-Sachs-Analyst Rod Hall genannt: "Ehre, wem Ehre gebührt für eine exzellente Performance." Und das aus dem Munde eines Apple-Skeptikers beziehungsweise eines Experten, der das Papier für überbewertet hält. So hob er zwar sein Kursziel von 299 Dollar auf 314 Dollar an, beließ das Papier aber auf "Sell". Weder er noch seine Analystenkollegen hätten eine solch starke Nachfrage nach Apple-Produkten in der Corona-Krise vermutet, schrieb er in seiner Studie nach den Zahlen. Ähnlich sah das JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee: Der Technologiekonzern habe mit seinen Kennziffern selbst die optimistischsten Analystenerwartungen übertroffen. Auch er hob sein Kursziel an - und zwar auf 460 Dollar und damit noch über dem aktuell schon hohen Niveau. Folgerichtig empfiehlt er das Papier auch nach der jüngsten Rally zum Kauf und stuft es mit "Overweight" ein. Auch das Analysehaus RBC hob das Kursziel für den Tech-Konzern aus dem Silicon Valley von 390 auf 445 US-Dollar an. Die diesjährige iPhone-Produktpalette übertreffe weiter die Erwartungen, schrieb Analyst Robert Muller in einer Studie. Er berücksichtigte die besser als erwarteten Ergebnisse nun in seinen Schätzungen. Sein Kursziel liege aber auch an einem höheren Bewertungsmultiplikator und einem nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum. Amit Daryanani vom Analysehaus Evercore riet ebenfalls zuletzt zu einem Kauf der Apple Aktie. Trotz einer Belastung durch ungünstige Wechselkurse im vergangenen Quartal hob der Experte die zeitlich gut abgepasste Aktienrückkäufen hervor. Der Gegenwind bei den Währungen könnte sich aufgrund der aktuellen Dollar-Schwäche zudem in nächster Zeit umkehren. Daneben geht Daryanani davon aus, dass der Konzern in den nächsten Jahren beim Gewinn je Aktie weiter zweistellig zulegen wird. Er bleibe daher bei seiner Kaufempfehlung und dem Kursziel von 440 Dollar. Etwas skeptischer äußerte sich hingegen Analyst Thomas Hofmann von der Landesbank Baden-Württemberg. "Apple befindet sich aktuell in einer Transformationsphase. Die Abhängigkeit vom iPhone ist weiterhin hoch und stellt das Hauptrisiko dar, da das Marktwachstum stetig ab- und der Preis- und Wettbewerbsdruck entsprechend zunimmt." Der massive Ausbau der Service-Sparte mit den neuen Diensten Apple TV+, Apple News+, Apple Arcade und der Kreditkarte Apple Card wird diese Abhängigkeit Hofmann zufolge erst mittelfristig ausgleichen können. Trotz dieser noch laufenden Transformation sieht der Fachmann das Unternehmen rund um das Thema Technologie gut aufgestellt und als eines der langfristigen Gewinner der zu erwartenden forcierten Digitalisierung. Nachdem Ladenschließungen im Zusammenhang mit der Pandemie im ersten Halbjahr zu spürbar sinkenden Umsätzen auf der Produktseite geführt hätten, sei dieser Trend im dritten Quartal gestoppt worden. Andererseits sei Apple über die stark globalisierten Lieferketten anfällig für temporäre Rückschläge. Alles in allem sind die meisten Analysten das Papier trotz des inzwischen erreichten Rekordniveaus weiter optimistisch. 28 von 44 von Bloomberg erfassten Experten haben derzeit eine "Kaufempfehlung" und nur fünf raten zum Verkauf. Bei den Kurszielen hinken die Experten aber der Entwicklung hinterher. So stieg der Durchschnittswert von zirka 300 Dollar Mitte Mai auf zuletzt 418 Dollar. DAS MACHT DIE AKTIE: Der Anstieg des durchschnittlichen Kursziels ist aber nichts gegen die Rally des Papiers selbst. Die Corona-Krise hinterließ nur eine kleine Delle im Kursverlauf hinterlassen, bevor sich der Technologiewert wieder zu neuen Höhen aufschwang. Zunächst sah das aber ganz anders aus: Im Zuge des Corona-Crashs an den Börsen ging es auch für Apple deutlich bergab. Das Papier stürzte von rund 313 Dollar im Februar auf knapp 213 Dollar im März ab. Ende April galt die Aktie unter Börsianern sogar als Verlierer der Corona-Krise; zeitweise lag Apple in puncto Börsenwert hinter dem Softwarehersteller Microsoft und dem Online-Einzelhändler und Cloud-Anbieter Amazon. Doch seit dem Corona-Tiefpunkt im März legte der Kurs eine rasante Rally hin und rannte von Rekord zu Rekord um am Montag zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt aufzusteigen. Zum Wochenbeginn stieg der Kurs beflügelt von den Zahlen bis auf 446,54 Dollar - damit war das Papier so teuer wie noch nie Am Dienstag wurde das Papier zu 439 Dollar gehandelt, doch damit ist der Tech-Konzern immer noch fast 1,9 Billionen Dollar wert. Damit bringt Apple in dieser Wertung mehr Gewicht auf die Waage als der staatliche saudische Ölkonzern Saudi Aramco, der bislang an der Börse als der teuerste Konzern der Welt gehandelt wurde und derzeit umgerechnet mit knapp 1,8 Billionen Dollar bewertet wird. Zum Vergleich: Europas größter Softwarehersteller SAP als wertollster deutscher Konzern bringt es gerade mal auf umgerechnet rund 200 Milliarden Dollar und alle 30 Dax-Werte kommen auf knapp 1,5 Billionen Dollar. Die Entwicklung des Papiers kann sich wahrlich sehen lassen. So stieg der Kurs in den vergangenen zwölf Monaten um rund 125 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren um 280 Prozent. Seit August 2010 summiert sich das Kursplus auf fast 1100 Prozent und über 20 Jahre gesehen sind es knapp 13 000 Prozent. Den jüngsten Anstieg dürfte dann auch zum Teil auf den für Ende August angekündigten Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 zurückzuführen sein - das heißt Investoren bekommen je gehaltener Aktie drei neue dazu. Der Kurs sinkt dann rechnerisch auf ein Viertel. Damit wird das Papier wieder leichter handelbar, was die Nachfrage nochmals steigern könnte. Es ist bereits der fünfte Aktiensplit von Apple - der erste war bereits 1987 und der bisher letzte war Mitte 2016. Ohne diese Maßnahmen würde ein Anteil des Unternehmens mehr als 24 000 Dollar kosten. Das Papier wurde Ende 1980 für 22 Dollar je Aktie an die Börse gebracht - um sogenannte Aktiensplits bereinigt waren das rund 39 Cent./ssc/zb/he