Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | ASML

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  • WKN: MC3TEK
  • ISIN: DE000MC3TEK6
  • Faktor-Zertifikat

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19.02.2020 11:10:48

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Tägliche Änderung (Geld)

-4,00 %

-0,020 EUR 19.02.2020 11:10:48

Basiswert

289,03 EUR

+0,72 % 19.02.2020 11:25:12

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf ASML hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
04.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 264,3603 EUR
  • 253,78 EUR
  • 0,18
  • 268,4927 EUR
  • 257,75 EUR
  • 0,15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

22.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Chipindustrieausrüster ASML erwartet 2020 weiteres Wachstum
VELDHOVEN (dpa-AFX) - Der Chipindustrieausrüster ASML blickt optimistisch in die Zukunft. So erwartet der niederländische Konzern für das laufende Geschäftsjahr sowohl beim Umsatz als auch bei der Profitabilität weiteres Wachstum, wie ASML am Mittwoch bei der Vorlage der Jahresbilanz mitteilte. Die bereits in der Vergangenheit starke Logikchipsparte soll weiter ein Treiber sein, zudem sähen die Kunden im derzeit schwierigen Geschäft mit Speicherchips erste Zeichen einer Erholung, sagte ASML-Chef Peter Wennink. Für das laufende erste Quartal erwartet ASML Umsätze von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro, die Bruttomarge dürfte zwischen 46 und 47 Prozent liegen. Am Kapitalmarkt sorgten die Nachrichten zunächst für fallende Kurse. Die ASML-Aktie lag kurz nach Handelsbeginn mit mehr als einem Prozent im Minus. Auf längere Sicht ist die Entwicklung der Papiere für Anleger aber eine große Freude: Alleine 2019 haben die Anteilsscheine rund 92 Prozent an Wert gewonnen und sind damit klarer Spitzenreiter im Eurozonen Leitindex Eurostoxx 50. In den vergangenen drei Jahren steht für ASML ein Kursgewinn von etwa 137 Prozent zu Buche, in den letzten fünf Jahren liegt das Plus sogar bei fast 190 Prozent. "Wir erwarten, dass 2020 ein weiteres Wachstumsjahr wird", erklärte Konzernchef Wennink. Unter anderem sollen Investitionen in den neuen Mobilfunkstandard 5G ASML in die Karten spielen. Der Unternehmenschef hatte bereits im vergangenen Jahr, als ASML zu Beginn noch eine ungewohnte Delle hinnehmen musste, immer wieder betont, dass die langfristigen Wachstumstreiber intakt seien. Neben 5G hatte er auch Technologietreiber wie künstliche Intelligenz oder autonomes Fahren als Faktoren genannt, die das Wachstum des Konzerns weiter anschieben sollen. Im Schlussquartal 2019 konnte der Konzern bei Umsatz und Nettogewinn im Vergleich zum Vorquartal deutlich zulegen. Die Erlöse stiegen auf rund 4 Milliarden Euro und lagen damit etwas über den Erwartungen des Unternehmens. Es war der mit Abstand höchste Wert eines Quartals des abgelaufenen Geschäftsjahrs. Bei der von Analysten und Investoren viel beachteten Bruttomarge erreichte ASML im letzten Jahresviertel 48,1 Prozent und lag damit nur am unteren Ende der zuvor prognostizierten Spanne. Dennoch lag auch dieser erreichte Wert deutlich über jenen der Vorquartale. Mit 1,1 Milliarden Euro verdoppelte sich der Überschuss gegenüber dem Vorquartal beinahe. Wennink verwies unter anderem auf die starke Nachfrage nach EUV-Lithographiesystemen. Die Schweizer Großbank Credit Suisse sprach in einer ersten Reaktion davon, dass die Quartalszahlen besser als erwartet ausgefallen seien. Der Auftragseingang sei trotz eines sehr starken dritten Quartals solide geblieben, das Geschäft mit Speicherchips jedoch schwach gewesen. Der Ausblick für das erste Quartal sei im Hinblick auf den Umsatz zwar okay, die Margen aber eher dünn. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz von 10,9 auf 11,8 Milliarden Euro, der Nettogewinn lag mit knapp 2,6 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Bruttomarge ging aber um 1,3 Prozentpunkte auf 44,7 Prozent zurück. Ungeachtet dessen sollen die Aktionäre eine Dividende von 2,40 Euro je Aktie erhalten, 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 1,05 Euro hatte ASML bereits als Zwischendividende gezahlt. Zudem kündigte der niederländische Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Bis 2022 will ASML Aktien im Wert von bis zu 6 Milliarden Euro zurückkaufen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 115 Milliarden Euro gehört ASML zu den wertvollsten Unternehmen der Eurozone, liegt in Sachen Börsenwert aber deutlich hinter dem klaren Spitzenreiter LVMH. Der Luxusgüterkonzern kommt auf fast 215 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Walldorfer Softwarespezialist SAP kommt als wertvollster Dax-Konzern auf rund 155 Milliarden Euro und ist damit ebenfalls deutlich mehr wert. Laut eigenen Angaben sind derzeit rund 25 000 Mitarbeiter für ASML tätig, der Konzern mit Sitz im niederländischen Veldhoven bei Eindhoven wurde 1984 gegründet und produziert Anlagen zur Herstellung von Halbleitern, speziell Maschinen für die Chipindustrie. Eigenen Angaben zufolge ist das Unternehmen der weltweit größte Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie. Ein Fokus von ASML liegt auf der Entwicklung von Maschinen für die EUV-Litographie, die zur Herstellung von Halbleitern mit kleineren Strukturgrößen benötigt werden./eas/nas/jha/