Turbo Open End | Long | Merck KGaA | 94,137

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  • WKN: MC3QLR
  • ISIN: DE000MC3QLR2
  • Turbo Open End

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27.01.2020 17:00:50

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Basiswert

117,68 EUR

-1,57 % 27.01.2020 17:02:30

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Merck KGaA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 27.01.2020 08:35:01 Quelle: dpa
MERCK IM FOKUS: Börsen-Hype trotz Unsicherheit
DARMSTADT (dpa-AFX) - Dem Pharma- und Chemiekonzern Merck gibt die Börse aktuell reichlich Kredit. Die Krise im Geschäft mit Spezialmaterialien ist zwar noch nicht gänzlich ausgestanden, doch schaffte die Aktie am vergangenen Freitag einen neuen Rekord. Was los ist beim Unternehmen, was die Analysten sagen und was die Aktie macht. LAGE DES UNTERNEHMENS: Seit seinem Amtsantritt 2016 treibt Konzernchef Stefan Oschmann den Umbau hin zu einem stark auf Wissenschaft und Technologie spezialisierten Konzern voran. Allerdings macht günstige Konkurrenz aus Asien Merck das Leben im wichtigen Geschäft mit Flüssigkristallen schwer, die etwa in Bildschirmen und Smartphones verwendet werden. Mit der milliardenschweren Übernahme des US-Halbleiterzulieferer Versum versucht der Darmstädter Dax-Konzern nun die Kurve zu kriegen. Nach einer kurzen Übernahmeschlacht gehört das amerikanische Unternehmen seit Herbst 2019 zum südhessischen Traditionskonzern. Merck will durch Versum und auch mithilfe des Neuzugangs Intermolecular, einem Materialspezialisten aus Kalifornien, in einer neuen Liga spielen. Der Konzern will sich vor allem auf das Halbleitergeschäft ausrichten und als Lieferant für die Elektroindustrie auftreten - einem Markt, den die Darmstädter als besonders vielversprechend und lukrativ ansehen. Zur jüngsten Quartalsbilanz musste der Vorstand im Spezialchemiegeschäft indes noch einen Umsatzrückgang um fast sieben Prozent einräumen. Hier machte sich der anhaltende Rückgang bei den Flüssigkristallen bemerkbar. 2020 will der Konzern nun seine Durststrecke in dem Bereich endlich hinter sich lassen. Zuletzt gab es auch Gerüchte, dass Merck hierzu sein Pigment-Geschäft verkaufen könnte, in dem der Konzern etwa Farbzusätze für die Auto- und Kosmetikindustrtie herstellt. Auch im Pharmageschäft steht Merck ein spannendes Jahr bevor. So steht die Auswertung einer wichtigen Lungenkrebsstudie mit dem Medikament Bavencio an. Merck stieß mit dem Mittel in das Wachstumsfeld der Immun-Onkologie vor, hat bislang aber nur Zulassungen für Indikationen mit kleinerem Umsatzpotenzial. Zudem floppte das Mittel bei wichtigen Studien zu Eierstock- und Magenkrebs. Grundsätzlich ging es im Pharmageschäft nach einer Delle zuletzt wieder aufwärts, unter anderem dank des noch recht jungen Mittels Mavenclad gegen Schuppenflechte. Eine zuverlässige Konstante bleibt zudem das Laborgeschäft. In der durch die Übernahme von Sigma Aldrich 2015 gestärkten Sparte florieren die Geschäfte. Bisher hat Merck damit seinem Vorhaben alle Ehre gemacht. Nach einem Übergangsjahr 2018 hatte Unternehmenschef Oschmann Wachstum "bei allen wichtigen Kennzahlen" in Aussicht gestellt. Tatsächlich hatten in den ersten neun Monaten operativer Gewinn und Erlöse kräftig angezogen. Daraufhin hob der Vorstand seine Jahresprognose an. Man darf also gespannt sein, wie sich die Zahlen zum Schlussquartal lesen. Diese legt der Konzern am 5. März vor. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Mit Blick auf die weitere Entwicklung bei Merck sind nicht wenige Analysten durchaus skeptisch. So hält Krishna Chaitanya Arikatla von der US-Investmentbank Goldman Sachs die Markterwartungen vor allem für das MS-Mittel Mavenclad für zu hoch. Zudem macht sich der Experte um das nicht unerhebliche China-Geschäft der Pharmasparte Sorgen, weil er dort aufkommenden Konkurrenz- und Preisdruck wittert. Analystin Emily Field von der britischen Barclays-Bank ist ebenfalls wenig zuversichtlich. Ihrer Meinung nach dürfte sich die zuletzt starke Gewinndynamik im operativen Geschäft bei dem Konzern 2020 nicht wiederholen. Die Expertin sieht deshalb für die Aktie im ersten Quartal dieses Jahres sogar größeres Rückschlagpotenzial und rät Anlegern deshalb, die Papiere "unterzugewichten". Anders sieht es Analyst Wimal Kapadia vom Analysehaus Bernstein. Aus seiner Sicht steht der Darmstädter Konzern vor einem guten ersten Halbjahr. Auch insgesamt ist die Riege der im dpa-AFX Analyser erfassten 16 Pharmakenner mit Blick auf die Merck-Aktie eher zurückhaltend eingestellt. Die klare Mehrheit hat ein neutrales Votum, und zwei Experten votieren gar für den Verkauf. Dagegen sind nur drei Analysten der Meinung, dass das Papier noch einen Kauf wert ist. Mit im Mittel rund 105 Euro liegt das aktuelle Kursziel der Experten aber deutlich unter dem aktuellen Kurs von 120 Euro. DAS MACHT DIE AKTIE: Mit ihrem Höhenflug läuft die Merck-Aktie derzeit dem europäischen Pharmasektor vorweg. Der Stoxx Europe 600 Healthcare hat seit Jahresbeginn gut vier Prozent hinzugewonnen, während das Merck-Papier auf einen Zuwachs von fast 14 Prozent kommt. Allerdings hat die Aktie auch einiges nachzuholen. Denn im gesamten vergangenen Jahr 2019 kam die Pharmabranche in Europa an der Börse auf ein Plus von rund einem Drittel. Das Merck-Papier schaffte indes nur ein Plus von 17 Prozent. Dabei kam die Aktie auch aus einem tiefen Tal: Die Sorge um das Flüssigkristallgeschäft hatte ihren Kurs bis Ende März 2018 bei 74,54 Euro auf das niedrigste Niveau seit rund zwei Jahren fallen lassen. Zuvor hatten Anleger in der Hoffnung auf neue erfolgreiche Medikamente aus dem Konzern die Aktie bis auf das damalige Zwischenhoch von gut 115 Euro getrieben. Inzwischen also schwimmt Merck auch in Erwartung einer Erholung bei den Spezialchemikalien an der Börse wieder ganz obenauf. Der weitere Kursverlauf dürfte damit auch davon abhängen, wie es tatsächlich in dem Bereich weitergeht./tav/stw/mne/jha/
20.01.2020 Quelle: dpa
Merck-Chef will Schuldenabbau vorantreiben
DARMSTADT (dpa-AFX) - Merck-Chef Stefan Oschmann hat angekündigt, den Schuldenabbau im Konzern voranzutreiben, und ein Umdenken in der Debatte um Klimaschutz gefordert. "Wir reden zu viel darüber, was wir künftig nicht mehr tun dürfen", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Montag). "Viel wichtiger wäre es, neue Technologien zu entwickeln, um das Klima zu schützen. Nicht nur mit Blick auf die Mobilität, sondern auch in Bereichen wie IT, Landwirtschaft oder im Bausektor." Viele Diskussionen gingen am Thema vorbei, sagte der Chef des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns. "Ich finde es überraschend, dass wir uns so wenig Gedanken machen über Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit. Man hat gelegentlich den Eindruck, es wird mehr über die Frage geschrieben, ob Greta Thunberg im Zug auf dem Boden saß oder in der ersten Klasse als über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas." Um neue Technologien voranzubringen, seien eine klare Innovationspolitik und eine enge Zusammenarbeit zwischen Start-ups, Industrie und staatlichen Akteuren nötig, sagte Oschmann. "Es geht in erster Linie darum, das technologische Potenzial Deutschlands und Europas besser zu nutzen. Europa hat so viele Stärken, hervorragende Universitäten, Forscher, so viele Leute mit einer Start-up-Idee, die dann aber häufig in die USA gehen." Die Bedingungen für die private Finanzierung neuer Technologien seien hierzulande ungünstig. Bei Merck selbst will Oschmann nach den jüngsten Übernahmen zunächst auf große Zukäufe verzichten. Der Dax-Konzern werde "in den kommenden zwei Jahren nichts Großes kaufen", sagte Oschmann, nachdem Merck zuletzt den US-Halbleiterzulieferers Versum für 5,8 Milliarden Euro übernommen hatte. Man werde nun den Schuldenabbau vorantreiben. "Wir gehen derzeit davon aus, dass wir zwei Jahre brauchen werden, bis wir wieder größere finanzielle Flexibilität haben."/als/DP/fba
19.01.2020 Quelle: dpa
Merck-Chef Oschmann: Stehen vor beispiellosen technischen Entwicklungen
MÜNCHEN/DARMSTADT (dpa-AFX) - Technologische Entwicklungen wie Quantencomputer bieten der Menschheit nach Ansicht von Merck-Chef Stefan Oschmann Chancen für beispiellosen Fortschritt. Doch die Aufgaben, die dafür gelöst werden müssten, seien ebenso enorm, sagte der Chef des Darmstädter Pharma- und Technologiekonzerns am Sonntag auf der Innovationskonferenz DLD in München. Das betreffe die technischen Probleme, den Energieverbrauch und nicht zuletzt ethische Fragen, für die es bisher keine eindeutigen Antworten gebe. "Wir müssen die Folgen neuer technischer Lösungen diskutieren", sagte Oschmann. Es brauche einen neuen Zugang, um neue Technologien zu dem zu machen, was sie sein sollten: keine Bedrohungen, sondern Werkzeuge. Experten gehen davon aus, dass Quantencomputer die Rechenleistung von Maschinen enorm beschleunigen und damit Möglichkeiten schaffen, die bisher kaum denkbar waren. Neben der Entwicklung von Software sei die größte Herausforderung die Entwicklung effizienter Hardware, also etwa entsprechender Computer und Speicher, sagte Oschmann. Maschinelles Lernen oder neue Quantentechnologien würden den Bedarf an Computerkapazitäten in eine völlig neue Dimension katapultieren. Effizienz sei eine Kernfrage. Schon 220 Suchanfragen bei einem Service wie Google verbrauchten Energie, mit der ein Liter Wasser zum Kochen gebracht werden könne. "Es gibt derzeit rund 4,5 Millionen Suchanfragen, jede Minute an jedem Tag", sagte Oschmann. "Wir brauchen dringend neue Partnerschaften und Formen der Zusammenarbeit." Das betreffe nicht nur Wissenschaftler oder Unternehmen, sondern auch Nationen - trotz geopolitischer Konflikte. "Das größte Risiko ist es, die Möglichkeiten nicht zu ergreifen", sagte Oschmann./sbr/DP/he