Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | United Technologies

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  • WKN: MC3P1Q
  • ISIN: DE000MC3P1Q9
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

138,98 USD

+0,065 % 26.02.2020 19:43:13

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf United Technologies hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
13.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 186,2982 USD
  • 178,84 USD
  • 0,14
  • 185,3322 USD
  • 177,91 USD
  • 0,14
14.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 178,0668 USD
  • 170,94 USD
  • 0,20
  • 177,0888 USD
  • 170 USD
  • 0,20

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: MTU will nach Rekordjahr weiter aufdrehen - Aktie knickt dennoch ein
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Münchner Triebwerksbauer MTU will den Höhenflug nach seinem Rekordjahr 2019 fortsetzen. "2020 wollen wir die Messlatte noch ein Stück höher legen und unsere eigenen Rekorde erneut übertreffen", kündigte Vorstandschef Reiner Winkler bei der Vorlage der Jahreszahlen am Donnerstag in München an. Die Dividende soll jetzt schon deutlich steigen, und der operative Gewinn 2020 erstmals die Marke von 800 Millionen Euro übertreffen. Allerdings hat Winkler mögliche Folgen der Coronavirus-Epidemie noch nicht berücksichtigt. Die Auswirkungen des Virus könne noch niemand beurteilen, sagte der Manager. Die Luftfahrtbranche habe sich bisher von ähnlichen Krisen in der Vergangenheit binnen ein bis zwei Quartalen erholt. MTU hatte an seinem Wartungsstandort in China wie andere Unternehmen die dortigen Neujahrsferien verlängert und den Betrieb stillstehen lassen. Inzwischen seien aber fast alle Mitarbeiter wieder bei der Arbeit, hieß es. Doch an der Börse ging es für die MTU-Aktie abwärts. Nach einem zwischenzeitlichen Kursrutsch um bis zu zweieinhalb Prozent lag das Papier zuletzt noch mit gut einem Prozent im Minus und gehörte damit weiterhin zu den schwächsten Werten im Dax. MTU war erst im Herbst in den deutschen Leitindex aufgestiegen. Seitdem hatte der Aktienkurs ein Rekordhoch nach dem anderen erreicht. Seit dem Jahreswechsel liegt das Papier trotz der jüngsten Kursverluste noch mit mehr als fünf Prozent im Plus und wird immer noch rund 40 Prozent höher gehandelt als vor zwölf Monaten. Im abgelaufenen Jahr steigerte der Triebwerkshersteller seinen Umsatz einer um gut ein Prozent auf gut 4,6 Milliarden Euro und verfehlte damit die eigene Ziel von 4,7 Milliarden. Ein Teil der Auslieferung neuer Flugzeug-Triebwerke und Militärgeschäft habe sich vom vierten Quartal ins neue Jahr verschoben, hieß es zur Begründung. Dem Gewinn tat dies keinen Abbruch, zumal Triebwerkshersteller ihre Profite vor allem bei Ersatzteilen und Wartung einfahren. So sprang der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) bei MTU um fast 13 Prozent auf rund 757 Millionen Euro nach oben und traf damit die Erwartungen von Analysten. Der Vorstand hatte zuletzt 750 Millionen Euro angepeilt. Dabei blieben 16,4 Prozent der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen - noch mehr, als Winkler bei der Anhebung seiner Jahresprognose im Sommer angekündigt hatte. Der Überschuss wuchs um knapp acht Prozent auf 488 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine von 2,85 auf 3,40 erhöhte Dividende erhalten und damit ein Stück mehr als von Analysten erwartet. Im Jahr 2020 will die MTU-Führung den operativen Gewinn um einen hohen einstelligen Prozentsatz nach oben treiben. Damit hat Winkler rund 820 Millionen Euro im Blick. Eine Umsatzprognose für den Gesamtkonzern vermied er diesmal, hob seine bisherigen Prognosen für die einzelnen Geschäftsfelder aber teilweise an. "Wenn Sie alles zusammenrechnen, kommen Sie auf einen hohen einstelligen Prozentsatz", sagte Winkler. Damit würden die Erlöse wohl die Marke von fünf Milliarden Euro knacken. Bei der Wartung gibt es einen Sondereffekt, da MTU bei schon ausgelieferten Getriebefan-Antrieben für den Airbus A320neo und den Airbus A220 Teile austauschen muss, die sich als nicht haltbar genug herausgestellt haben. Dies dürfte den Umsatz in dem Bereich kräftig nach oben treiben, aber auf die Marge drücken, erläuterte Finanzchef Peter Kameritsch. MTU ist bei den Triebwerken für Flugzeuge von Airbus und Boeing dick im Geschäft. Vor allem der sogenannte Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo und den Kurz- und Mittelstreckenjet A220 halten den Konzern auf Wachstumskurs. MTU ist an Entwicklung und Bau des Triebwerkstyps beteiligt, der unter der Führung der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney entstanden ist. Beim Airbus A220 ist das Modell der exklusive Antrieb, bei der A320neo können Airlines zwischen dem Getriebefan und dem Konkurrenztriebwerk Leap des französisch-amerikanischen Herstellers CFM wählen. Mit dem Antrieb von Boeings Krisenjet 737 Max, für den seit fast einem Jahr ein weltweites Flugverbot gilt, hat MTU nichts am Hut. Die Triebwerke für den Flieger kommen durchweg von CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen von Safran und General Electric (GE). MTU darf diese Turbinen aber inzwischen warten. Zudem sind die Münchner an den Antrieben für den Boeing-Langstreckenjet 787 "Dreamliner" und den Jumbo-Jet 747-8 beteiligt. Auch an dem GE-Triebwerk für die modernisierte Boeing 777X arbeitet MTU mit. Bei der nächsten Triebwerksgeneration für die Mittelstreckenjets will Winkler den Anteil der Münchner an dem Getriebefan-Bündnis mit Pratt & Whitney und Japanese Aero Engines von 18 Prozent auf bis zu 25 Prozent ausbauen. Höhere Temperaturen bei der Verbrennung könnten den Kerosinverbrauch im Vergleich zur aktuellen Generation um weitere zehn Prozent drücken, schätzt Kameritsch. Unterdessen stellt MTU weiter Mitarbeiter ein. Im abgelaufenen Jahr stieg die Zahl der Beschäftigten um fast zehn Prozent auf 10 660. Der Zuwachs entfiel vor allem auf München und die MTU-Standorte in Hannover und in Polen./stw/stk/mis
28.01.2020 Quelle: dpa
Luftfahrtzulieferer Collins Aerospace verleiht United Technologies Schub
FARMINGTON (dpa-AFX) - Gute Geschäfte mit der Luftfahrtindustrie haben dem US-Industriekonzern United Technologies (UTC) im vierten Quartal weiteren Schub verliehen. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar (rund 17,8 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Farmington bei der Vorlage der Jahresbilanz mitteilte. Das Wachstum kam vor allem dank der Übernahme des Flugzeugausrüsters Rockwell Collins entstandenen Luftfahrt-Zulieferers Collins Aerospace. Organisch - sprich ohne Zu- und Verkäufe - wuchsen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr nur um rund 1 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie bezifferte sich auf 1,94 Dollar und war damit um ein Prozent rückläufig. Allerdings lag United Technologies bei beiden Werten deutlich über den Erwartungen der Analysten. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten dennoch nicht gut an. Die UTC-Aktie lag im vorbörslichen New Yorker Handel um rund 1,4 Prozent im Minus. Während Collins Aerospace im Schlussquartal rund ein Drittel zulegen konnte, stagnierte das Wachstum beim konzerneigenen Triebwerksbauer Pratt & Whitney. Der Aufzugbauer Otis verzeichnete einen leichten Umsatzanstieg, beim Klima- und Kühlgerätehersteller Carrier gingen die Erlöse dagegen leicht zurück. United-Technologies-Chef Greg Hayes zeigte sich mit dem Jahr 2019 trotzdem zufrieden. Das Geschäft mit der Luftfahrtindustrie sei weiterhin stark gewesen, zudem sei Otis zu profitablem Wachstum zurückgekehrt. Im Gesamtjahr steigerte UTC den um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie um 9 Prozent auf 8,26 Dollar. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 77 Milliarden Dollar und organisch um 5 Prozent. Bei beiden Werten lag UTC damit oberhalb der erst im vergangenen Herbst erneut angehobenen eigenen Prognose und über den Erwartungen der Marktexperten. Mit Blick auf das Jahr 2020 stellt der Industriekonzern seine Investoren auf Abstriche ein: Auch aufgrund des anhaltenden Flugverbots und der Probleme mit Boeings Krisenjet 737 Max rechnet United Technologies für Collins Aerospace mit einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. UTC gehört zu den wichtigen Boeing-Zulieferern. Hinzu kämen Auswirkungen von Veräußerungen im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Zusammenschluss mit dem US-Rüstungskonzern Raytheon. Der bereinigte operative Gewinn von Collins Aerospace dürfte daher im Vergleich zu 2019 zwischen 275 und 325 Millionen Dollar sinken. Dagegen soll der Umsatz des konzerneigenen Triebwerkbauers Pratt & Whitney im mittleren einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr steigen, der bereinigte operative Gewinn zwischen 225 und 275 Millionen Dollar zulegen. Die geplante Abspaltung der Aufzugssparte Otis und des Klima- und Kühlanlagenherstellers Carrier soll zu Beginn des zweiten Quartals abgeschlossen sein, hieß es nun. Ziel sei es, auch die Übernahme des US-Rüstungskonzerns Raytheon weitgehend parallel zur Abspaltung der beiden Sparten vollzogen zu haben./eas/mne/fba
29.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Großauftrag: Indische Airline IndiGo bestellt 300 Airbus-Jets
TOULOUSE/NEU-DELHI (dpa-AFX) - Mitten in der Krise des US-Flugzeugbauers Boeing hat der europäische Konkurrent Airbus einen Riesenauftrag aus Indien eingesackt. Der indische Billigflieger IndiGo orderte 300 Flugzeuge der Modellfamilie A320neo, wie beide Unternehmen am Dienstag in Toulouse und Neu-Delhi mitteilten. Die Airbus-Aktie hat auf die Nachricht hin einen Sprung gemacht und liegt auf Tagessicht 2,3 Prozent im Plus. Unter den Jets, die im Grundsatz für Kurz- und Mittelstreckenflüge ausgelegt sind, befindet sich neben Maschinen der Versionen A320neo und A321neo auch die Langstrecken-Version A321XLR, deren Bau Airbus im Juni auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris angekündigt hatte. Der Auftrag ist einer der größten in der Geschichte des Flugzeugbauers. Ausgehend von der Standardversion A320neo, die auf der Preisliste mit 110,6 Millionen US-Dollar aufgeführt ist, könnte die Bestellung einen Gesamtwert von mehr als 33 Milliarden Dollar (rund 29,8 Milliarden Euro) erreichen. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen hohe Rabatte üblich - vor allem bei Großaufträgen. IndiGo war bereits zuvor großer Airbus-Kunde. Die Airline baut ihr Geschäft und ihre Flotte kräftig aus. Insgesamt habe die Gesellschaft jetzt 730 Maschinen aus der A320neo-Familie geordert, hieß es. Sie betreibe derzeit 128 herkömmliche A320-Jets sowie 97 Exemplare in der auf weniger Spritverbrauch getrimmten Neuauflage A320neo. Die Entscheidung über den Triebwerkstyp für die jetzt bestellten 300 Jets steht noch aus. Bei der A320neo-Reihe können die Kunden zwischen dem Leap-Triebwerk des zu General Electric und Safran gehörenden amerikanisch-französischen Herstellers CFM sowie dem Getriebefan-Antrieb der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney auswählen, an dem auch der Münchner Triebwerksbauer MTU mitarbeitet. Unterdessen kämpft der Airbus-Rivale Boeing aus den USA weiter mit dem Flugverbot für sein Konkurrenzmodell 737 Max. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten dürfen die Mittelstreckenjets des Typs seit März weltweit nicht mehr starten. Auch die Auslieferungen sind gestoppt. Boeing hofft zwar weiterhin, dass die 737 Max noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen kann. Damit ist der Hersteller aber optimistischer als die großen US-Fluggesellschaften, die den Krisenjet in der Flotte haben. Ob und wann die US-Luftfahrtbehörde FAA und internationale Aufseher die Unglücksmaschinen wieder abheben lassen, ist derzeit unklar. Zuletzt gab es Spannungen zwischen Boeing und der FAA, die den Prozess weiter bremsen könnten./stw/nas/fba
22.10.2019 Quelle: dpa
Luftfahrtgeschäft hebt die Stimmung bei United Technologies - Aktie legt zu
FARMINGTON (dpa-AFX) - Der US-Industriekonzern United Technologies (UTC) bekommt auf seinem Weg zum reinen Luftfahrt-Unternehmen Rückenwind aus dem laufenden Geschäft. Im dritten Quartal legten der konzerneigene Triebwerksbauer Pratt & Whitney und der Luftfahrt-Zulieferer Collins Aerospace so stark zu, dass UTC-Chef Gregory Hayes seine Mindestziele für den Jahresumsatz und den Gewinn aus dem Tagesgeschäft am Dienstag erneut nach oben setzte. Im vorbörslichen New Yorker Handel gewann die UTC-Aktie rund 2,5 Prozent an Wert. Derweil sieht Hayes United Techologies auf Kurs, den geplanten Zusammenschluss mit dem US-Rüstungskonzerns Raytheon ebenso über die Bühne zu bringen wie die Abspaltung der Aufzugsparte Otis und des Klima- und Kälteanlagen-Herstellers Carrier. Die Aktionäre von Raytheon und UTC hatten dem Deal vor wenigen Tagen zugestimmt. Die Abtrennung von Otis und Carrier soll bis Ende März 2020 abgeschlossen sein. Im eigenen Geschäft rechnet die UTC-Führung für 2019 jetzt mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie von 8,05 bis 8,15 US-Dollar, jeweils 15 Cent mehr als seit der letzten Zielanhebung im Juli angepeilt. Analysten hatten im Schnitt bisher nur mit 8,03 Dollar gerechnet. Der Umsatz soll nun 76 bis 76,5 Milliarden Dollar (gut 68 Mrd Euro) erreichen. Hier hatte das Management zuvor 75,5 bis 77 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Im dritten Quartal steigerte UTC den Umsatz auch dank der Übernahme des Luftfahrt-Zulieferers Rockwell Collins um 18 Prozent auf 19,5 Milliarden Dollar. Aus eigener Kraft belief sich das Plus auf fünf Prozent. Der Nettogewinn sank jedoch um sieben Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar, weil der Konzern Sonderbelastungen von 760 Millionen Dollar vor allem im Zusammenhang mit der Abspaltung von Otis und Carrier zu schultern hatte. Allerdings waren auch in den Vergleichszahlen aus dem Vorjahr Sonderbelastungen enthalten. So hatte die UTC-Tochter Pratt & Whitney (P&W), die rund die Hälfte der Triebwerke für den Airbus-Mittelstreckenjet A320neo liefert, im Sommer 2018 wegen verspäteter Auslieferungen Vertragsstrafen von rund 300 Millionen Dollar verbucht. Diesmal blieb eine solche Belastung bei P&W aus./stw/mne/nas