Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Schaeffler

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  • WKN: MC3NRT
  • ISIN: DE000MC3NRT2
  • Faktor-Zertifikat

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Schaeffler hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Sparprogramme und Jobsorgen in der bayerischen Autoindustrie
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Sparrunde in der Autoindustrie geht weiter: Einen Tag nach Audi hat auch BMW eine Einigung mit seinen Mitarbeitern verkündet. Anders als der Konkurrent aus Ingolstadt kommen die Münchner aber ohne weitreichenden Jobabbau aus, allerdings sinkt die Erfolgsbeteiligung, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. "Wir haben gemeinsam mit dem Betriebsrat eine solidarische Lösung erzielt. Damit können wir auf drastische Maßnahmen verzichten, die andere gerade ergreifen, um ihre Kosten zu senken", sagte BMW-Chef Oliver Zipse. Bei Audi spürt man die Krise der Automobilindustrie deutlich stärker. "Dieser Abbau von mehreren 1000 Arbeitsplätzen in Ingolstadt ist ein schwerer Schlag für die Region", sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Bei BMW soll die von 2020 an geltende Einigung nach Konzernangaben einen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr einsparen. Bei der Erfolgsbeteiligung fällt der sogenannte Dividendenfaktor weg. Nach der neuen Formel hätte ein typischer Bandarbeiter der Tarifstufe ERA 5 laut BMW für das vergangene Jahr nicht mehr 9100, sondern 7600 Euro bekommen. Auch damit läge BMW aber noch deutlich über dem Branchendurchschnitt. Zudem reduziert BMW bei Mitarbeitern, die freiwillig 40 statt 35 Stunden arbeiten, das Weihnachtsgeld und die Erfolgsbeteiligung. Eine pauschale Senkung der 40-Stunden-Vereinbarungen, die zwischenzeitlich im Gespräch war, soll es aber nicht geben. Mehr Geld gibt es für die Altersvorsorge. Künftig sollen pro Cent Dividende 2,40 Euro in die Altersvorsorge der Mitarbeiter fließen, maximal aber 1200 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger kündigte vor allem mit Blick auf Audi an, der Freistaat tue "alles, um die Arbeitsplätze in der Automobilbranche zukunftsfähig zu machen". Der Chef der Agentur für Arbeit Ingolstadt, Johannes Kolb, sagte zwar, er erwarte kurzfristig keine großen Veränderungen bei der Arbeitslosigkeit. Gelinge es aber nicht, "den strukturellen Wandel und die veränderten Anforderungen an die Arbeitnehmer und ihre Qualifizierungen zu managen", drohe mittel- und langfristig ein deutlicher Anstieg. Im Oktober lag die Arbeitslosenquote in Ingolstadt laut Kolb bei 1,9 Prozent. Auch im Umland herrscht Sorge angesichts des angekündigten Stellenabbaus. "Er trifft die gesamte Region und damit auch den Landkreis Pfaffenhofen hart bei Arbeitnehmern und Zuliefererbetrieben", sagte Landrat Martin Wolf (CSU). Dabei hätte es noch deutlich schlimmer kommen können, wie aus einem Schreiben des Betriebsrates an die Beschäftigten hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Die "Giftliste" des Vorstands war lang", heißt es darin. So sei unter anderem zunächst der Abbau von 14 000 Jobs geplant gewesen. Das Unternehmen wollte keine Details des Verhandlungsverlaufs kommentieren. Ein Sprecher betonte aber: "Wir haben einen guten Abschluss gefunden." In Schweinfurt demonstrierten am Mittwoch Tausende Mitarbeiter von Autozulieferern unter dem Motto "Sicherheit in unsicheren Zeiten" für ihre Arbeitsplätze. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaft IG Metall. Die Gewerkschaft sprach von 3500 Teilnehmern, die Polizei von etwa 3000. Schweinfurt ist ein Schwerpunkt der Autozuliefer-Industrie in der Region. Bei den vier Werken der Unternehmen SKF, Schaeffler, ZF und Bosch-Rexroth sind nach Angaben der IG Metall mehr als 22 000 Mitarbeiter beschäftigt./ruc/DP/jha
27.11.2019 Quelle: dpa
3000 Mitarbeiter von Zulieferern demonstrieren für sichere Jobs
SCHWEINFURT (dpa-AFX) - Mehr als 3000 Mitarbeiter von Autozulieferern haben am Mittwoch in Schweinfurt für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Beschäftigten folgten einem Aufruf der Gewerkschaft IG Metall, die eine Kundgebung unter dem Motto "Sicherheit in unsicheren Zeiten" organisiert hatte. Die Gewerkschaft sprach von 3500 Teilnehmern, die Polizei von etwa 3000. Schweinfurt ist ein Schwerpunkt der Autozuliefer-Industrie in der Region. Bei den vier Werken der Unternehmen SKF, Schaeffler, ZF und Bosch-Rexroth sind nach Angaben der IG Metall mehr als 22 000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Gros der Demonstrationsteilnehmer arbeite in diesen Werken, sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall in Schweinfurt, Peter Kippes. Die Beschäftigten hätten die Sorge, dass die gegenwärtige Struktur- und Konjunkturkrise in der Autoindustrie genutzt werde, um Restrukturierungsprozesse in Gang zu setzen, sagte Kippes. "Die Zukunftsfrage kann nur mit und nicht gegen die Beschäftigten beantwortet werden." Die Unternehmen hätten acht bis neun Jahre lang sehr gut verdient, dabei aber nicht ausreichend auf ihre internen Prozesse und auf Innovationen geblickt. "Nun greift man zu Mitteln der Vergangenheit", sagte Kippes mit Blick auf Personalabbaupläne. Bei den Schweinfurter Werken gebe es Kurzarbeit bei Bosch-Rexroth und ein Programm zum freiwilligen Personalabbau bei Schaeffler, aber bisher keine signifikanten Einschnitte./dm/DP/jha
25.11.2019 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Zollstreit-Hoffnung stützt Autowerte - Daimler toppt Branche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts neuer Hoffnung im US-chinesischen Handelsstreit haben am Montag konjunktursensible Sektoren zu den Favoriten der Anleger gezählt. Am Frankfurter Aktienmarkt setzten sich in diesem Umfeld einige Autowerte oben fest. Allen voran rückten die Titel von Daimler und des Branchenzulieferers Continental als Dax-Spitzenreiter um mehr als ein Prozent vor. Allgemein zeigten sich die Anleger am Montag risikofreudiger, weil es wieder ermutigende Aussagen zum Handelsstreit gab. Wie am Wochenende bekannt wurde, geht China mit verschärften Strafen für die Verletzung geistigen Eigentums ein Stück weit auf die USA zu. Hinzu kam eine Meldung der staatlichen chinesischen Zeitung "Global Times", wonach ein zuletzt immer wieder thematisiertes erstes Teilabkommen kurz vor dem Abschluss stehen soll. Die relative Stärke von Daimler bezeichnete Arndt Ellinghorst vom Analysehaus Evercore ISI am Montag als "außergewöhnlich" und führte sie auf Spekulationen zurück, dass ein strategischer Investor derzeit dabei sein könnte, eine Beteiligung an den Stuttgartern aufzubauen. Den Anstoß dazu habe am vergangenen Freitag wohl eine Mitteilung gegeben, wonach die britische Großbank HSBC als möglicher Mittelsmann Zugriff auf fünf Prozent der Stimmrechte habe. Unter den weiteren Branchenwerten lagen BMW und VW am Montag im Dax mit bis zu 0,5 Prozent etwas weniger im Plus. Im Zuliefererbereich jedoch gehörten Schaeffler im SDax mit fast drei Prozent zu den großen Gewinnern, im MDax gewannen die Papiere von Hella fast ein Prozent. Die Experten der Privatbank Hauck & Aufhäuser hatten die Papiere des Lichtspezialisten zum Kauf empfohlen. Experten wie etwa die der UBS sehen Zulieferer derzeit ohnehin in einer besonderen Rolle. Wie Patrick Hummel von der Schweizer Großbank schrieb, könnten einige von ihnen vom steigenden Bedarf für Lösungen in der E-Mobilität und CO2-Regulierungen profitieren. Zum Sektor allgemein bleibt er aber skeptisch: Die westlichen Automärkte seien über den Höhepunkt hinaus und eine Erholung in China derzeit weiterhin nicht absehbar./tih/gl/mis