Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Safran

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  • WKN: MC3MNR
  • ISIN: DE000MC3MNR7
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,008023, Basispreis 106,6862 EUR, Reset Barriere 102,41 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Safran hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Safran hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

09.07.2020 Quelle: dpa
Rolls-Royce sieht Erholungs-Anzeichen - Spekulationen über Kapitalerhöhung
LONDON (dpa-AFX) - Der vom Einbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise schwer getroffene britische Triebwerksbauer Rolls-Royce sieht erste Anzeichen einer Erholung. Nach dem Tief im April seien im Mai und Juni erste, kleine Verbesserungen - angeführt durch wieder mehr Flüge in Asien und Nahost - erkennbar gewesen, hieß es am Donnerstag in einer Zwischenmitteilung von Rolls-Royce. Im Gesamtjahr will das Unternehmen weiter 250 Triebwerke an Kunden ausliefern. Vor der Krise waren 450 geplant gewesen. Zudem macht das Sparprogramm Fortschritte. Der coronabedingte Einbruch des Geschäfts könnte aber zu Abschreibungen führen. Zudem prüft das Unternehmen laut Konzernchef Warren East weiter Maßnahmen, um die Bilanz zu stärken. Das gab Spekulationen über eine Kapitalerhöhung neue Nahrung. An der Londoner Börse dreht die Aktie nach einem freundlichen Start schnell ins Minus und fiel um mehr als 7 Prozent. Bei den angestrebten Einsparungen von rund einer Milliarde britischen Pfund (1,15 Mrd Euro) in diesem Jahr sieht sich Konzernchef East auf Kurs. 300 Millionen seien hier schon erreicht worden. East hatte den Sparkurs vor einiger Zeit verschärft, dennoch flossen dem aktuellen Bericht zufolge im ersten Halbjahr rund 3 Milliarden Pfund freier Mittel (Free Cashflow) ab. Das Tempo des Mittelabflusses soll sich nun aber verlangsamen: Im Gesamtjahr dürften es dann 4 Milliarden Pfund werden. Um sich vor diesem Hintergrund mehr Spielraum zu verschaffen, sicherte sich das Unternehmen einen zusätzlichen, noch nicht beanspruchten Kredit von 2 Milliarden Pfund. Damit steigt die Liquidität auf 8,1 Milliarden Pfund. Insgesamt könnte der Einbruch des weltweiten Luftverkehrs und die Notlage vieler Airlines den Konzern aber stärker treffen als andere Triebwerkshersteller wie General Electric, Safran, Pratt & Whitney und die deutsche MTU. Denn im Gegensatz zu den Rivalen hat sich Rolls-Royce aus dem Triebwerksbau mit Kurz- und Mittelstreckenjets zurückgezogen und sich auf Antriebe für Großraumflugzeuge von Boeing und Airbus verlegt, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen. Gerade das Geschäft mit Fernflügen dürfte laut Experte aber am längsten für eine Erholung brauchen. Bei Rolls-Royce werden der Corona-Krise mindestens 9000 von 52 000 Stellen zum Opfer fallen. Der Großteil der Stellen soll in diesem Jahr abgebaut werden. Die Eintrübung des mittelfristigen Ausblicks für den kommerziellen Flugverkehr müsse denn auch bei der Bewertung von Bestellungen sowie den Triebwerksprogrammen berücksichtigt werden, hieß es nun. Das könnte bei den am 27. August erwarteten Halbjahreszahlen zu Wertberichtigungen führen. Diese Aussicht verunsicherte die Investoren. Die Aktie fiel im frühen Handel um fast acht Prozent auf 264,80 Pence und näherte sich so dem Corona-Crash-Tief von 235,50 Pence Mitte Mai. Die Corona-Krise hat den Börsenwert des Konzerns um fast 60 Prozent auf nur noch umgerechnet rund 5,8 Milliarden Euro gedrückt. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung des deutschen Konkurrenten MTU sank im gleichen Zeitraum um rund 40 Prozent auf 8 Milliarden Euro, der von Safran um knapp 40 Prozent auf 38 Milliarden Euro./mis/stw/zb/jha/
09.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Frankreich will Luftfahrtindustrie mit 15 Milliarden Euro retten
(neu: Im letzten Absatz wurde eine Reaktion des Branchenverbands Gifas ergänzt) PARIS (dpa-AFX) - Mit einem 15 Milliarden Euro schweren Rettungspaket will Frankreich seine wegen Corona in eine schwere Krise geratene Luftfahrtindustrie stützen. "Heute Morgen rufen wir also den Ausnahmezustand aus, um unsere Luftfahrtindustrie zu retten", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag. In den kommenden Monaten seien 100 000 Arbeitsplätze in Gefahr. "100 000 Arbeitsplätze, die verschwinden könnten, wenn wir jetzt nicht handeln", warnte der Minister. An den Hilfen für die gebeutelte Industrie hängen auch ehrgeizige Pläne für umweltfreundlichere Flugzeuge. Nach 8 Milliarden Euro für die Autoindustrie und 18 Milliarden für die Tourismusbranche ist in Frankreich nun die Luftfahrt an der Reihe. "Sie ist ein Nationalstolz und einer der größten industriellen Erfolge unserer Nation im 20. Jahrhundert", so der Minister. In den vergangenen Jahrzehnten sei sie kontinuierlich gewachsen, die Auftragsbücher von Airbus seien gefüllt gewesen. Allein bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern mit Schaltzentrale in Toulouse arbeiten rund 48 000 Menschen. In der ganzen Branche gehe es um 300 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, so der Minister. "Die Krise hat dieses Wachstum abrupt zum Stillstand gebracht", sagte Le Maire. Es werde erwartet, dass der Luftverkehr erst in zwei oder drei Jahren wieder das Niveau vom Dezember 2019 erreicht. "Wir müssen unsere Luftfahrtindustrie retten." In dem 15-Milliarden-Euro-Plan stecken bereits angekündigte sieben Milliarden Euro Kredithilfen für Air France. Die Regierung hat außerdem beschlossen, den Fluggesellschaften ein zwölfmonatiges Moratorium für die Rückzahlung ihrer Exportkredite gewähren. Das schlägt mit 1,5 Milliarden Euro zu Buche. In den kommenden drei Jahren sollen außerdem 1,5 Milliarden Euro für die Forschung und Entwicklung in umweltfreundliche Technologien investiert werden. Das Ziel sei ein CO2-neutrales Flugzeug bis 2035. Man werde die nächsten Generationen von Verkehrsflugzeugen, Hubschraubern und Geschäftsflugzeugen entwickeln, so Le Maire. Sie seien mit neuen Antriebssystemen ausgestattet und würden weniger CO2 ausstoßen. "Was auf dem Spiel steht, ist Europas Platz in der Weltindustrie im kommenden Jahrhundert", warnte der Minister. Man werde nicht zulassen, dass der weltweite Luftfahrt-Markt zwischen China und den USA aufgeteilt werde, Frankreich und Europa würden dort ihren Platz behalten. Es sei das erste Mal, dass Industriegiganten wie Airbus, Safran, Dassault Aviation und Thalès sich darauf geeinigt hätten, Gelder zusammenzulegen, um die französische Industriestruktur zu stützen. Außerdem sollen kleine und mittlere Luftfahrtunternehmen modernisiert werden, um wettbewerbsfähiger zu sein. Man hinke bei der Digitalisierung hinterher und wolle nicht hinter Deutschland oder Italien zurückfallen. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte zuvor angesichts der Corona-Krise und ihrer Folgen von einer existenziellen Bedrohung für die Branche gesprochen. Ein großes Thema ist auch die Lage der Zulieferer. Der französische Branchenverband Gifas spricht von 400 Zulieferern, die von der Krise betroffen seien. "Dieser Plan ist ehrgeizig und historisch", reagierte Éric Trappier, Chef von Dassault Aviation und Vorsitzender des Verbandes, auf die Ankündigung der Regierung. "Der heute angekündigte Plan ist ein Gründungsakt des industriellen Frankreichs nach der Krise, das sich seine Zukunft zurückerobert."/nau/DP/fba
09.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Frankreich will Luftfahrtindustrie mit 15 Milliarden Euro retten
PARIS (dpa-AFX) - Mit einem 15 Milliarden Euro schweren Rettungspaket will Frankreich seine wegen Corona in eine schwere Krise geratene Luftfahrtindustrie stützen. "Heute Morgen rufen wir also den Ausnahmezustand aus, um unsere Luftfahrtindustrie zu retten", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag. In den kommenden Monaten seien 100 000 Arbeitsplätze in Gefahr. "100 000 Arbeitsplätze, die verschwinden könnten, wenn wir jetzt nicht handeln", warnte der Minister. An den Hilfen für die gebeutelte Industrie hängen auch ehrgeizige Pläne für umweltfreundlichere Flugzeuge. Nach 8 Milliarden Euro für die Autoindustrie und 18 Milliarden für die Tourismusbranche ist in Frankreich nun die Luftfahrt an der Reihe. "Sie ist ein Nationalstolz und einer der größten industriellen Erfolge unserer Nation im 20 Jahrhundert", so der Minister. In den vergangenen Jahrzehnten sei sie kontinuierlich gewachsen, die Auftragsbücher von Airbus seien gefüllt gewesen. Allein bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern mit Schaltzentrale in Toulouse arbeiten rund 48 000 Menschen. In der ganzen Branche gehe um 300 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, so der Minister. "Die Krise hat dieses Wachstum abrupt zum Stillstand gebracht", sagte Le Maire. Es werde erwartet, dass Luftverkehr erst in zwei oder drei Jahren wieder das Niveau vom Dezember 2019 erreicht. "Wir müssen unsere Luftfahrtindustrie retten." In dem 15-Milliarden-Euro-Plan stecken bereits angekündigte sieben Milliarden Euro Kredithilfen für Air France. Die Regierung hat außerdem beschlossen, den Fluggesellschaften ein zwölfmonatiges Moratorium für die Rückzahlung ihrer Exportkredite gewähren. Das schlägt mit 1,5 Milliarden Euro zu Buche. In den kommenden drei Jahren sollen außerdem 1,5 Milliarden Euro für die Forschung und Entwicklung in umweltfreundliche Technologien investiert werden. Das Ziel sei ein kohlenstoffneutrales Flugzeug bis 2035. Man werde die nächsten Generationen von Verkehrsflugzeugen, Hubschraubern und Geschäftsflugzeugen entwickeln, so Le Maire. Sie seien mit neuen Antriebssystemen ausgestattet und würden weniger CO2 ausstoßen. "Was auf dem Spiel steht, ist Europas Platz in der Weltindustrie im kommenden Jahrhundert", warnteder Minister. Man werde nicht zulassen, dass der weltweite Luftfahrt-Markt zwischen China und den USA aufgeteilt werde, Frankreich und Europa würden dort ihren Platz behalten. Es sei das erste Mal, dass Industriegiganten wie Airbus, Safran, Dassault Aviation und Thalès sich darauf geeinigt hätten, Gelder zusammenzulegen, um die französische Industriestruktur zu stützen. Außerdem sollen kleine und mittlere Luftfahrtunternehmen modernisiert werden, um wettbewerbsfähiger zu sein. Man hinke bei der Digitalisierung hinterher und wolle nicht hinter Deutschland oder Italien zurückfallen. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte zuvor angesichts der Corona-Krise und ihrer Folgen von einer existenziellen Bedrohung für die Branche gesprochen. Ein großes Thema ist auch die Lage der Zulieferer. Éric Trappier, Chef von Dassault Aviation und Vorsitzender des französischen Branchenverbandes GIFAS, hatte von rund 400 Zulieferern gesprochen, die betroffen seien./nau/DP/mis