Optionsschein | Call | Evonik Industries | 20,00 | 13.12.19

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  • WKN: MC3K1V
  • ISIN: DE000MC3K1V4
  • Optionsschein

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0,62 EUR

13.11.2019 14:14:23

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-0,030 EUR 13.11.2019 14:14:23

Basiswert

26,12 EUR

-1,66 % 13.11.2019 15:12:53

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Evonik Industries hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

06.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kein Lichtblick für Deutschlands Chemiebranche - Aufträge fehlen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die weltweit schwächere Konjunktur und die verhaltene Nachfrage der heimischen Industrie halten die deutsche Chemie- und Pharmabranche weiter fest im Griff. Nach einem schwachen dritten Quartal sei noch immer keine Trendwende absehbar, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Mittwoch in Frankfurt mit. "Im Gegenteil: Inzwischen erwarten mehr Unternehmen eine Verschlechterung der Lage als eine Verbesserung", hieß es. Auf dem Heimatmarkt hätten wichtige Industriekunden wie die kriselnde Autobranche weniger Chemieprodukte nachgefragt, während aus dem Ausland ebenfalls keine Impulse kamen. "Unsere Hauptkunden sowohl in der deutschen als auch der europäischen Industrie sehen sich großen Herausforderungen gegenüber", erklärte VCI-Präsident Hans Van Bylen. Die erhoffte Erholung der Autoindustrie und ihrer Zulieferer sei ausgeblieben und andere wichtige Branchen seien - wenn überhaupt - nur verhalten gewachsen. Geschwächelt haben laut dem Verband auch die Nachfrage nach Chemikalien aus der Metall- und Kunststoffbranche. Für 2019 erwartet der VCI weiter einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 193 Milliarden Euro. Die Produktion in Deutschlands drittgrößter Industriebranche mit 465 000 Beschäftigten könnte um 6 Prozent fallen. Von Juli bis September sank die Produktion in der Chemie- und Pharmaindustrie gemessen am Vorquartal um 0,6 Prozent. Dass sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gar um 10 Prozent einbrach, führt der VCI maßgeblich auf die Einstellung eines Blockbuster-Medikaments in Deutschland zurück. Rechnet man den Pharma-Zweig der Branche nicht mit, bleibt jedoch noch immer ein Produktionsrückgang von 2 Prozent. Der Umsatz der gesamten Branche sank im dritten Quartal auf 45,4 Milliarden Euro - ein Minus von 2,4 Prozent zum Vorquartal und 8,2 Prozent weniger als im boomenden Vorjahreszeitraum. In die Zukunft blickt der VCI pessimistisch: Das Geschäft mit inländischen Kunden bleibe schwierig, da Deutschland besonders stark von der weltweiten Konjunktureintrübung betroffen sei. Vormalige Stärken der Bundesrepublik wie der hohe Industrieanteil und die Exportorientierung erweisen sich jetzt als Schwäche. In Europa wiederum herrsche viel Brexit-Unsicherheit, das Überseegeschäft leide unter dem Zollstreit zwischen den USA und China./als/haw/DP/jha
05.11.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Evonik kann Gewinnwarnung vermeiden - Anleger erleichtert
(neu: Schlussposition der Aktien im MDax im 1. Absatz und weiterer Analyst im letzten Absatz) FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein festerer Tritt des Chemiekonzerns Evonik auf die Kostenbremse ist am Dienstag an der Börse gut angekommen. Die von vielen Marktteilnehmern befürchtete Gewinnwarnung blieb aus. Die im MDax notierten Aktien zogen um 3,8 Prozent auf 25,20 Euro an. Sie waren damit der zweitgrößte Kursgewinner im Index der mittelgroßen Titel hinter Dialog Semiconductor. Die Autoflaute und niedrigere Ölpreise hatten beim zweitgrößten deutschen Chemieproduzenten zuletzt zwar Spuren hinterlassen: Im dritten Quartal war der Umsatz auf Jahressicht um 3 Prozent und der operative Gewinn (Ebitda) um 6 Prozent gesunken. Konzernchef Christian Kullmann schraubte nun aber das Sparziel für 2019 um 40 Millionen Euro nach oben. Den Großteil davon will Evonik im Schlussquartal verwirklichen. Damit soll der operative Gewinn im Gesamtjahr stabil gehalten werden. Eine Gewinnwarnung konnte Evonik also vermeiden, was unter Anlegern für Erleichterung sorgte. "Evonik wurde von vielen als das Unternehmen betrachtet, dass am stärksten dem Risiko einer Gewinnwarnung ausgesetzt ist", sagte Analyst Sebastian Satz von der Investmentbank Barclays. Die durchschnittlichen Markterwartungen hätten einen niedrigeren Ausblick bereits widergespiegelt. "Das Unternehmen beschleunigt die Kostensenkungen, um so den Druck durch die schwierige konjunkturellen Lage (...) zu kompensieren", schrieb Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan in einer ersten Reaktion. Die Aussagen zum operativen Gewinn (Ebitda) in diesem Jahr liefen auf einen Wert von rund 500 Millionen Euro im Schlussquartal hinaus. Die Markterwartung liege aktuell mit 483 Millionen Euro niedriger. Experte Gunther Zechmann vom Investmenthaus Bernstein brachte es auf den Punkt: "Kosteneinsparungen retten den Tag". Mitte August war der Evonik-Kurs mit gut 21 Euro auf den niedrigsten Stand seiner sechseinhalbjährigen Börsengeschichte gefallen. Vor allem die sich immer mehr eintrübende Konjunktur lastete auf den Aktien. Als die Investmentbank Goldman Sachs aus diesem Grund Mitte August den Daumen senkte und zum Verkauf der Aktien riet, fiel diese in der Folge auf das Rekordtief von 21,03 Euro. Hiervon haben sich die Papiere mittlerweile um gut 20 Prozent erholt. Mit den Gewinnen von diesem Dienstag überwanden sie zudem die Durchschnittslinie der vergangenen 200 Handelstage, die als Indikator für den längerfristigen Trend gilt. Skeptisch zeigte sich Thorsten Strauß von der Norddeutschen Landesbank: "Eine durchgreifende Besserung des Umfelds ist auch für 2020 nicht in Sicht", sagte der Analyst. Zwar wolle Evonik die Abhängigkeit von der Konjunktur mit der Übernahme des US-Herstellers von Wasserstoffperoxid Peroxychem verringern, diese werde aber bislang von der US-Handelsaufsicht blockiert./bek/he