Turbo Open End | Short | Netflix | 318,2377

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  • Turbo Open End
Produkt ist ausgeknockt - kein Handel mehr möglich

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376,26 USD

-1,06 % 27.02.2020 11:01:58

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Netflix hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Reaktion auf Netflix und Co: ARD-Spielfilme streamingtauglicher
BERLIN (dpa-AFX) - Unter dem Konkurrenz-Druck von Netflixund anderen Streamingdiensten wollen die Macher von Spielfilmen und Serien in der ARD immer experimentierfreudiger werden. "Wir orientieren uns zunehmend am Bedarf der Mediatheken. Wir stehen dabei aber noch am Anfang", sagte Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Berlinale. Die ARD-Tochter, die für Produktion und Beschaffung fiktionaler Stoffe zuständig ist, hat mehrere Renommierprojekte in Arbeit, die mit neuen Formen spielen und die Möglichkeiten der Mediathek ausreizen sollen. "Wir haben die Chance, größer und verschränkter zu erzählen", erläuterte Strobl. Ein ambitioniertes TV-Projekt ist das Justizdrama "Der Feind - Recht oder Gerechtigkeit" nach Ferdinand von Schirach. Das Publikum kann zwischen dem Ersten und den Dritten hin- und herschalten. "Es ist ein Fall, den die Zuschauer aus zwei Perspektiven betrachten können. Es gibt die Perspektive des Polizisten, der versucht, um jeden Preis das Leben eines Kindes zu retten, auch mit Folter. Die zweite Perspektive ist die des Strafverteidigers, der das Handeln des Polizisten als illegal und die Beweise als nicht verwertbar anprangert." Bjarne Mädel spielt dabei den Polizisten, Klaus Maria Brandauer den Anwalt. "In der Mediathek sind die Filme als Split Screen zu sehen. Das ist eine Riesen-Herausforderung für Drehbuch, Regie und Schnitt", erklärte die Degeto-Chefin. Das System ist ausgeklügelt: "In den Filmen kann man an bestimmten Punkten umschalten vom Ersten in die Dritten und umgekehrt. Es gibt immer wieder Szenen, in denen der Zuschauer damit zwischen den Perspektiven wechseln kann." Der Film soll eine Diskussion anregen. Das Drehbuch ist bewusst so angelegt, dass man die Haltung beider Seiten nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt billigen kann, so Strobl. "Die Kernfrage ist: Kann Recht jemals gerecht sein? Die Idee hinter der Produktion ist, die Menschen zu einer Diskussion zu befähigen und die Demokratie damit zu festigen." Der Film läuft voraussichtlich Anfang 2021. Experimentell auf eine andere Weise ist die Serie "Das Begräbnis". Regisseur Jan Georg Schütte hat bereits bei "Wellness für Paare" und "Klassentreffen" seine Schauspieler viel vor der Kamera improvisieren lassen. Es geht diesmal um die Gäste einer Besetzung, einen toten Familienpatriarchen und dessen schmutzige Geheimnisse. "Vieles findet schon geplant statt. Schütte will aber auch aus den Schauspielern etwas herauskitzeln." Ein aufwendiges Projekt: "Wir drehen mit 30 Kameras." Einer der Produzenten ist Klaas Heufer-Umlauf. Zwei Versionen sollen entstehen. Strobl: "Wir produzieren einen 90 Minuten langen Fernsehfilm, aber auch eine Langfassung von 6 mal 45 Minuten." Wie zerbrechlich eine Demokratie ist, will der Zweiteiler "Kaltenmorgen" vor Augen führen, der ebenfalls in Arbeit ist. "Das ist eher eine klassische Produktion", sagte Strobl. Dennoch liefere auch sie Debattenstoff und zähle zu den Glanzlichtern, die für die Mediathek gedacht sind. "Es geht darum, dass mehrere Menschen sich aufmachen, die Demokratie zu stürzen. Ein Medienunternehmer, eine parlamentarische Staatssekretärin und jemand mit viel Geld." Zum Wettbewerb mit Netflix und Co. sagt Strobl: "Unsere Herausforderung ist: Wir sind ein bisschen spät dran. Es wird ja oft gesagt, dass die Öffentlich-Rechtlichen ähnlich einem Tanker nur langsam den Kurs ändern können, aber wenn, dann mit einem gewissen Gewicht." Die Streaming-Plattformen hätten sich schon etablieren können. "Unser Vorteil und Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir Local Content als DNA bieten, somit regionale und auch deutsche Stoffe erzählen. Wenn wir dann noch anders erzählen als im linearen Fernsehen, haben wir eine gute Chance. Wir können den Zuschauern bieten, was in ihrem Lebensumfeld spielt und nicht US-Ware ist." Zudem kenne die Degeto die Kreativen und die Schauspieler gut./bok/DP/zb
05.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Jagd auf Netflix: Disneys neuer Streaming-Service startet fulminant
BURBANK (dpa-AFX) - Disney hat mit seinem neuen Online-Videodienst einen Turbostart hingelegt. Der erst seit kurzem verfügbare Streaming-Service Disney+ hatte zu Wochenbeginn bereits 28,6 Millionen Kunden, wie der Unterhaltungsriese am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Wachstum habe "sogar unsere höchsten Erwartungen übertroffen", sagte Konzernchef Bob Iger in einer Konferenzschalte nach der Präsentation der jüngsten Geschäftsbilanz. Disney+ hatte in den USA am 12. November Premiere gefeiert und ist bislang nur in fünf Ländern empfänglich. In Deutschland soll der neue Service am 24. März an den Start gehen. Mit dem Angebot will der Hollywood-Gigant Walt Disney dem Streaming-Marktführer NetflixDruck machen, der der klassischen Kabel-TV- und Entertainment-Industrie in den vergangenen Jahre sehr viele Kunden abgejagt hatte. Dass der Auftakt von Disney+ so erfolgreich verlief, liegt an beliebten Produktionen wie der "Star Wars"-Serie "The Mandalorian", aber auch daran, dass der Streamingdienst das Angebot von Netflix preislich bislang erheblich unterbietet. In Deutschland soll Disney+ monatlich 6,99 Euro kosten oder 69,99 Euro im Jahr. Auch andere finanzstarke Konzerne wie der iPhone-Hersteller Apple greifen neuerdings mit günstigeren Angeboten im Streaming-Markt an. Dass der neue Geschäftszweig bei Disney dermaßen boomt, hat allerdings seinen Preis. So sorgten die hohen Kosten für den Ausbau des Streaming-Geschäfts im jüngsten Quartal für einen Gewinneinbruch. In den drei Monaten bis Ende Dezember fiel das Nettoergebnis aus dem fortgeführten Geschäft verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro), wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz stieg indes um gut ein Drittel auf 20,9 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Netflix gewann im jüngsten Quartal weltweit 8,8 Millionen neue Kunden hinzu. Ende 2019 brachte es das Unternehmen auf gut 167 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Davon ist Disney zwar noch weit entfernt, doch Netflix ist auch schon seit über zehn Jahren im Geschäft und in über 190 Ländern weltweit vertreten. Anders als Disney brauchte der Streaming-Pionier Jahre, um 28 Millionen Kunden zu erreichen. Die Konkurrenz hat es nun leichter, da das Fernsehen im Internet inzwischen bei vielen Menschen zum Alltag gehört./hbr/DP/zb
23.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Exabyte-Schwelle geknackt: Mobiles Datenvolumen wächst rasant
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - In den deutschen Mobilfunknetzen sind 2019 erneut mehr Daten verbraucht worden als je zuvor. Telefónica überschritt im O2-Netz nach eigenen Angaben vom Donnerstag erstmals die Schwelle von einem Exabyte - das entspricht einer Milliarde Gigabyte. So viel haben auch die Konkurrenten Telekom und Vodafone nach eigener Darstellung noch nie erreicht. Würde ein einzelner Mensch diese Menge an Daten aufbrauchen, könnte er damit beispielsweise 1,5 Millionen Jahre am Stück Musik streamen. 2018 lag der Datenverbrauch im O2-Netz noch bei 662 Millionen Gigabyte. Die Deutsche Telekom liegt mit 900 Millionen Gigabyte Datenverbrauch in den vergangenen zwölf Monaten leicht hinter dem Münchner Wettbewerber, wie aus einer Grafik des Bonner Konzerns hervorgeht. Vodafone-Nutzer verbrauchten im Mobilfunknetz indes rund 770 Millionen Gigabyte. Pro Tag ist das durchschnittlich etwa so viel, wie man brauchen würde, um mit einem Smartphone fast 90 000 Jahre am Stück Serien auf Netflixzu streamen, erklärte ein Sprecher. Gegenüber dem Vorjahr lag der Anstieg bei 40 Prozent. "Ich rechne damit, dass in den kommenden Jahren ähnliche Wachstumsraten zu erwarten sind", sagt der Telekommunikations-Experte Torsten Gerpott von der Universität Duisburg-Essen. "Im internationalen Vergleich sind wir beim Datenverbrauch aber relativ weit hinten." Das liege zum einen daran, dass es in Deutschland noch relativ große Funklöcher gibt und gut ausgestattete Daten-Tarife vergleichsweise teuer seien. Außerdem sei das Festnetz ziemlich stabil, so dass es in vielen Situationen gar keinen Anlass zur Nutzung der mobilen Netze gebe. Anhand der Zahlen von Telefónica lässt sich auch erkennen, wie sich der Verbrauch an Datenvolumen des einzelnen Nutzers verändert hat. Brauchte ein O2-Nutzer 2017 noch durchschnittlich 3,8 Gigabyte im Monat, waren es ein Jahr später schon 4,4 Gigabyte und im vergangenen Jahr sogar 6 Gigabyte pro Monat. Jens-Uwe Theumer vom Vergleichsportal Verivox hat eine Erklärung dafür, weshalb der Datenverbrauch im O2-Netz besonders hoch ist: "Telefónica richtet sich mit seinen Marken eher an ein jüngeres Klientel, dessen Internetnutzung geprägt davon ist, wie junge Menschen heute Medien konsumieren - ständig, überall und sofort." Außerdem sei die Verbreitung von stationären Internetanschlüssen in dieser Zielgruppe niedriger./swe/DP/jha