Faktor-Zertifikat | 4,00 | Short | Richemont

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  • WKN: MC3HP6
  • ISIN: DE000MC3HP64
  • Faktor-Zertifikat
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18.02.2020 17:20:00

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Basiswert

72,57 CHF

-2,34 % 18.02.2020 19:11:32

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Richemont hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
18.09.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 99,1445 CHF
  • 95,18 CHF
  • 0,42
  • 96,1947 CHF
  • 92,35 CHF
  • 0,44

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

06.02.2020 Quelle: dpa
Apple Watch setzt Schweizer Uhrenindustrie unter Druck
MILTON KEYNES (dpa-AFX) - Die Apple Watch macht der Uhrenindustrie in der Schweiz immer mehr zu schaffen. Nach einem Report der britischen Beratungsfirma Strategy Analytics verkaufte die gesamte Schweizer Uhrenbranche 2019 nur noch 21,1 Millionen Armbanduhren, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Absatz der Apple Watch sei im vergangenen Jahr dagegen um 36 Prozent auf 30,7 Millionen Stück gewachsen. "Traditionelle Schweizer Uhrenhersteller wie Swatch und Tissot verlieren den Smartwatch-Krieg", heißt es in einem Blog-Eintrag von Strategy Analytics. Die Apple Watch liefere "ein besseres Produkt über tief verzweigte Einzelhandelskanäle" und spreche jüngere Verbraucher an, die zunehmend digitale Armbanduhren wünschten. Die Zeitspanne, in der Schweizer Uhrenmarken bei den Smartwatches einen Eindruck hinterlassen könnten, laufe ab. "Die Zeit könnte für Swatch, Tissot, TAG Heuer und andere knapp werden." Bei den Umsätzen dürfte die Schweiz gegenüber Apple die Nase noch deutlich vorne haben, weil hochpreisige Luxusuhren sich derzeit weltweit gut verkaufen. 2018 exportierten die Schweizer Uhren im Wert von umgerechnet 19,8 Milliarden Euro. Der offizielle Wert für 2019 liegt noch nicht vor, dürfte aber nach Schätzungen die 20-Milliarden-Euro-Schwelle überschreiten. Apple hat 2019 in der "Wearables"-Sparte einen Umsatz von umgerechnet 24,7 Milliarden Euro erzielt. Zu diesem Geschäftsbereich gehören aber auch andere Produkte wie die populären AirPods-Ohrhörer und die HomePod-Lautsprecher. Von den Umwälzungen in der Uhrenindustrie ist vor allem die Swatch Group betroffen. Zu dem Konzern gehören Luxusmarken wie Breguet, Blancpain, und Omega, aber auch Marken, die sich an Publikum mit weniger Kaufkraft richten wie Tissot, Calvin Klein, Swatch und Flik Flak. Das Einstiegssegment, das Uhren zum Ladenpreis von bis zu 500 Franken und zum Exportpreis von bis 200 Franken umfasst, macht mach einem Bericht von Watson.ch gemessen an den Stückzahlen 56 Prozent am Exportvolumen aus. Am Gesamtwert in Franken hält dieses Segment aber lediglich einen Anteil von 4,1 Prozent./chd/DP/mis
28.01.2020 Quelle: dpa
Einbruch beim Export von Schweizer Uhren - aber Wertsteigerung
BIEL (dpa-AFX) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im vergangenen Jahr nach Stückzahlen einen Exporteinbruch um mehr als 13 Prozent erlebt. Es wurden noch 20,6 Millionen Uhren exportiert, 3,1 Millionen weniger als im Vorjahr, teilte der Uhrenverband am Dienstag in Biel mit. Das sei noch weniger als während der Krise 2009 und zu vergleichen mit den Rückgängen zu Beginn der 80er Jahre. Dennoch stieg der Gesamtwert des Exports um 2,4 Prozent auf 21,7 Milliarden Franken (20,3 Mrd Euro). Mehr als 95 Prozent der Exporte sind Armbanduhren. "Es gibt Konkurrenz etwa durch Smartwatches, die Menschen müssen heute keine Uhr mehr kaufen, um die Zeit zu wissen", sagte Jean-Daniel Pasche, Präsident des Uhrenverbandes, der Deutschen Presse-Agentur. Die Firmen versuchten, mit Innovation in Technik und Design gegen den Schwund zu kämpfen. Unter dem Strich sei die Branche aber zufrieden. "Das Prestigesegment läuft gut, wir exportieren mehr teure Uhren", sagte Pasche. "Schwierig ist es im Einstiegssegment." Die Wertsteigerung sei fast ausschließlich mechanischen Edelmetall- oder Bimetalluhren im Wert von über 3000 Franken zu verdanken, berichtete der Verband. Die übrigen Preissegmente, besonders die Quarz- und Stahluhren, hätten 2019 einen Rückgang verzeichnet. Vor allem die Märkte Japan, China, und Singapur florierten, mit mehr als 14 Prozent Wachstum. In Deutschland war es nur ein Plus von 0,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken. Der deutsche Markt hatte einen Anteil von 5,2 Prozent an den gesamten Ausfuhren. Den größten Einbruch gab es im wichtigsten Exportmarkt Hongkong, wo die Wirtschaft unter anhaltenden Protesten litt. Der Markt in Hongkong machte 12,3 Prozent der Exporte aus./oe/DP/jha
21.01.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Europäische Luxuswerte leiden unter Epidemie-Sorgen in Asien
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Sorge vor einer Viren-Epidemie im wichtigen Wachstumsmarkt Asien drückt am Dienstag auf die Kurse der europäischen Luxusgüter-Hersteller. Die Aktien von LVMH, Kering, Richemont und Burberry landeten mit Abschlägen zwischen 2,5 und 3,5 Prozent auf den hinteren Plätzen in ihren jeweiligen Leitindizes. Die Berichte über den Corona-Virus nährten am Markt die Sorge vor einer unkontrollierten Ausbreitung in ganz Asien. Die Region zählt für Luxusgüter als wichtiger Wachstumsmarkt. Marktexperte Loïc Morvan vom Analysehaus Bryan Garnier verglich das neue Corona-Virus in seiner Einschätzung zu LVMH mit SARS im Jahr 2003. Die Epidemie mit 8000 Erkrankten und 774 Toten habe einen signifikanten Einfluss auf die Luxusgüter-Aktien gehabt. Damals hätten die Aktien der betroffenen Unternehmen zwischen Dezember 2002 und März 2003 etwa ein Viertel an Wert verloren, sich dann aber schnell wieder davon erholt. Für die meisten Branchenpapiere bedeuten die Verluste in dieser Woche womöglich das Ende einer Rally, schon am Vortag hatten sie schwach tendiert. Die Kering-Aktie hatte im neuen Jahr erstmals die 600-Euro-Marke überschritten, fiel nun aber von ihrem Rekordhoch vom Freitag auf knapp 580 Euro zurück - und damit auf das Niveau von Mitte Dezember. Ähnlich sah es für LVMH und Burberry aus. Einzig die Aktie von Richemont war seit einem Zwischenhoch im Juli 2019 zuletzt nicht groß auf Touren gekommen. Mit dem Kursrutsch am Dienstag zogen die Unternehmen ihren gesamten Sektorindex nach unten. Der europäische Index für Konsumgüter und Haushaltswaren, der auch Luxusgüter mit abdeckt, war mit einem Minus von 0,8 Prozent unter den schwächsten Branchen in Europa - obwohl reine Konsumgüterkonzerne wie zum Beispiel Henkel wegen ihrer defensiven Anlagequalitäten unter den Gewinnern waren./ssc/tih/mis