Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Beiersdorf

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  • WKN: MC3HNQ
  • ISIN: DE000MC3HNQ9
  • Faktor-Zertifikat

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10,52 EUR

12.12.2019 11:00:01

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Basiswert

104,08 EUR

+0,22 % 12.12.2019 11:01:40

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Beiersdorf hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

04.12.2019 Quelle: dpa
Kosmetikbranche will Umsatzplus dieses Jahres 2020 wiederholen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Kosmetikhersteller erwarten nach einem Umsatzplus 2019 im nächsten Jahr weiteres Wachstum. "Wir rechnen damit, dass sich die positive Geschäftsentwicklung auch im kommenden Jahr fortsetzt", sagte der Vorsitzende des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), Georg Held, am Mittwoch in Frankfurt. "Noch kann die Abkühlung der Wirtschaft der Konsumlaune der Bundesbürger nichts anhaben." Bis zum Ende dieses Jahres dürften Verbraucher in Deutschland der IKW-Prognose zufolge rund 18,9 Milliarden Euro für Shampoo, Creme und Deo sowie für Waschpulver und Reiniger ausgegeben haben. Das wären 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (rund 18,6 Mrd Euro). Ein Plus von 1,5 Prozent streben die Hersteller auch für 2020 an. In einer Mitgliederbefragung beurteilt die Hälfte der Unternehmen die künftige Marktentwicklung mit "gut" oder "sehr gut". 42 Prozent der Befragten planen größere Investitionen oder haben diese bereits umgesetzt. Der Verband vertritt gut 430 Unternehmen mit zusammen etwa 50 000 Mitarbeitern, die für 95 Prozent des deutschen Marktes stehen. Deutschland ist nach Verbandsangaben der größte Einzelmarkt für Schönheits- und Haushaltspflegeprodukte in Europa. Das Gesamtvolumen des europäischen Marktes wird auf rund 134 Milliarden Euro beziffert. Auch in puncto Umweltschutz versprechen die Hersteller angesichts der zuletzt intensiv geführten Debatte über Plastikmüll Besserung. "Unsere Industrie stellt sich jeden Tag aufs Neue der Aufgabe, die Umweltverträglichkeit der Verpackungen zu verbessern", sagte Held. Allerdings: "Verpackungen für kosmetische Produkte oder Wasch- und Reinigungsmittel ganz ohne Kunststoffe zu gestalten, ist nach heutigem Stand objektiv schwierig - insbesondere mit Blick auf die (...) vielfältigen Funktionen, die Verpackungen erfüllen."/ben/DP/jha
29.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Beiersdorf wächst weiter robust - Dynamik bei Tesa nimmt aber ab
(neu: Chinageschäft, mehr Details, Analystenstimme, Aktienkurs) HAMBURG (dpa-AFX) - Der Konsumgüterhersteller Beiersdorf wächst weiter robust. Dabei profitiert das Unternehmen von einem weiter stark laufenden Hautpflegegeschäft. Neue Produkte sollen das Wachstum hoch halten. Die Entwicklung des Klebstoffgeschäfts Tesa schwächte sich indes weiter ab, verantwortlich war vor allem die geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie. Beiersdorf senkte daraufhin die Wachstumsprognose für die Sparte, hielt an der Konzernprognose aber fest. "Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen, dass wir mit der Neuausrichtung unserer Unternehmensstrategie und einer höheren Investitionsbereitschaft die Antwort auf die neue Marktdynamik haben", erklärte Vorstandschef Stefan De Loecker mit Blick auf das wettbewerbsintensive Konsumgütergeschäft. Dennoch, warnte er, gebe es "noch viel zu tun". Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 6 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Organisch, sprich bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe, legte das Unternehmen um 4,3 Prozent zu. Die Entwicklung verlief in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen. Die Aktie verlor gegen Mittag knapp 1 Prozent. Der Schwung bei dem Konsumgüterkonzern habe im dritten Quartal deutlicher nachgelassen als erwartet, schrieb Jefferies-Analystin Molly Wylenzek mit Verweis auf das viel schwächere Klebstoffgeschäft. Bei Tesa ließ die Dynamik im Industriegeschäft erheblich nach, insbesondere Kunden aus dem Automobilbereich in Nordamerika hielten sich zurück. Nach neun Monaten liegt das organische Umsatzwachstum dank des Verbrauchergeschäfts bei noch 1,2 Prozent, nach 2,4 Prozent im ersten Halbjahr. Beiersdorf senkte daher den Umsatzausblick für die Sparte für das laufende Jahr und geht lediglich noch von einem Wachstum von 1 bis 2 Prozent aus, nach zuvor avisierten 3 bis 4 Prozent. Das Konsumentengeschäft mit Marken wie Nivea, Eucerin oder La Prairie blieb hingegen der Wachstumstreiber und legte organisch um 5,1 Prozent zu. Am stärksten wuchs dabei weiterhin die Luxusmarke La Prairie, auch wenn hier die Dynamik im dritten Quartal etwas nachließ. Auch Eucerin konnte wegen neuer Produkte punkten. Der zum September abgeschlossene Kauf der Sonnenschutzmarke Coppertone von Bayer hatte den Angaben zufolge noch keinen greifbaren Effekt auf die Umsatzentwicklung. Nivea entwickelte sich dagegen solide, außer in China, wo die Marke schwach lief. Beiersdorf kämpft seit längerem mit dem chinesischen Markt. So hat der Konzern schon länger Probleme mit der Shampoo-Marke Slek, die seit Jahren Verluste einfährt und Marktanteile verliert. Als Konsequenz hat sich Beiersdorf nun zum Verkauf an ein chinesisches Unternehmen entschlossen. Finanzchefin Dessi Temperley erwartet aus dem Verkauf jedoch nur einen kleinen positiven Effekt auf das Ergebnis. Für das Konsumentengeschäft zeigte sich Beiersdorf für 2019 etwas positiver als zuvor. So hob der Konzern die untere Spanne des erwarteten Umsatzwachstums an und erwartet nun ein organisches Plus von 4 bis 5 Prozent. Das Management setzt auf das Wachstum durch neue Produkte, so betritt der Konzern mit dem Einstieg in die Naturkosmetik mit neuen Serien bei ihren Marken Florena und Nivea neues Terrain. Die Produkte sollen zunächst in Frankreich und Italien eingeführt werden. Neu ist auch eine Serie zur Pflege tätowierter Haut. Die Jahresprognose für den Konzern wurde bekräftigt. Für 2019 erwartet Beiersdorf ein organisches Umsatzwachstum von etwa 3 bis 5 Prozent und eine operative Umsatzrendite für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 14,5 Prozent, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreswert von 15,4 Prozent bedeutet. Dafür verantwortlich ist das laufende Investitionsprogramm, mit dem Beiersdorf das Wachstum hoch halten will. Das organische Wachstum hatte im vergangenen Jahr 5,4 Prozent betragen./nas/kro/mis