Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Alstom

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  • WKN: MC3HNL
  • ISIN: DE000MC3HNL0
  • Faktor-Zertifikat

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8,59 EUR

21.11.2019 12:31:01

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8,61 EUR

21.11.2019 12:31:01

Tägliche Änderung (Geld)

-0,92 %

-0,080 EUR 21.11.2019 12:31:01

Basiswert

39,74 EUR

+0,53 % 21.11.2019 12:35:14

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Alstom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

11.11.2019 Quelle: dpa
Altmaier fordert Maßnahmen gegen Wettbewerbsverzerrungen in der EU
BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat eine Verschärfung des EU-Wettbewerbsrechts gefordert. In einem Brief an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager schreibt der CDU-Politiker: "Die Europäische Kommission sollte der Verzerrung des Wettbewerbs im Binnenmarkt durch staatlich kontrollierte und subventionierte Unternehmen aus Drittstaaten entgegenwirken." In Fusionskontrollverfahren müsse die globale Konkurrenzsituation unter Beachtung der Belange des Mittelstandes besser berücksichtigt werden. Außerdem hält Altmaier eine verschärfte Missbrauchsaufsicht für notwendig, um den Wettbewerb aufrechtzuerhalten. "Marktbeherrschenden Online-Plattformen sollten spezifische Verhaltensregeln auferlegt werden", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Altmaier hatte sich bereits gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire für eine Reform des EU-Wettbewerbsrechts stark gemacht. Hintergrund der Pläne ist die zunehmende Konkurrenz vor allem chinesischer Konzerne. Auch die gescheiterte Fusion der Zugsparten von Siemens und dem französischen Konkurrenten Alstom wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter ist ein Grund. Die wirtschaftliche Stärke Europas werde in den kommenden Jahrzehnten stark davon abhängen, eine Industriemacht zu bleiben, hatte es in einem deutsch-französischen Papier geheißen. Dafür sei eine Industriestrategie mit klaren Zielen bis 2030 nötig. Es müsse verstärkt in Forschung und Entwicklung neuer Technologien investiert werden. Altmaier plädiert in dem Brief an Vestager zudem für eine Reform des EU-Beihilferechts. Es solle ein neues Instrument geschaffen werden, um den Strukturwandel bewältigen zu können, der durch den Verzicht auf klimaschädliche Wertschöpfungsketten herbeigeführt werde. Deutschland will bis 2030 schrittweise aus der Kohle aussteigen. Beihilferechtliche Verfahren sollten zudem schneller werden./hoe/DP/jha
06.11.2019 Quelle: dpa
Auftragsbestand bei Alstom so hoch wie nie
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Zughersteller Alstom kann nach dem ersten Geschäftshalbjahr auf einen rekordhohen Auftragsbestand blicken. In den Monaten April bis September verbuchte der Konzern neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 4,6 Milliarden Euro, unter anderem aus Chile und Spanien, wie Alstom am Mittwoch in Paris mitteilte. Wegen eines Großauftrags aus Kanada im vergangenen Jahr war das Neugeschäft im Vergleich jedoch deutlich rückläufig. In Summe beläuft sich der Auftragsbestand auf 41,3 Milliarden Euro - ein Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des Konzerns legte um 3 Prozent auf 4,14 Milliarden zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 5 Prozent auf 319 Millionen Euro. Netto verdiente Alstom zwar mit 213 Millionen Euro weniger als im Vorjahr, als 318 Millionen erzielt wurden. Allerdings hatte das Unternehmen im Vorjahr von einigen Sondererträgen profitiert. An der Börse stieg die Aktie im frühen Handel um knapp 4 Prozent. Analysten der US-Bank JPMorgan und der US-Investmentbank Goldman Sachs lobten die besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingänge. Die Franzosen hatten eigentlich mit dem Zuggeschäft von Siemens fusionieren wollen, scheiterten aber an den Bedenken der europäischen Wettbewerbsbehörde. Das laufende Geschäftsjahr sieht der Konzern als Verschnaufpause nach einem starken Wachstum im Vorjahr. Bis 2022/23 strebt Alstom nach wie vor eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate beim Umsatz von rund 5 Prozent sowie eine bereinigte operative Marge (Ebit) von etwa 9 Prozent an. Zudem will Alstom 25 bis 35 Prozent seines Gewinns als Dividende ausschütten./kro/nas/fba