Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Siemens

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  • WKN: MC3H78
  • ISIN: DE000MC3H788
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

107,34 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 169,46 EUR
  • 162,68 EUR
  • 0,0995
  • 164,72 EUR
  • 158,13 EUR
  • 0,10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 09.07.2020 11:45:49 Quelle: dpa
Siemens-Chef Kaeser wirbt für Energy-Abspaltung - will Plan zum Kohleausstieg
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Siemens-Chef Joe Kaeser hat auf der außerordentlichen Hauptversammlung seines Konzerns für die geplante Abspaltung des Energiegeschäfts geworben. Die Verselbstständigung von Siemens Energy sei "weder ein Schnellschuss noch eine Notlösung, weder eine Zerschlagung noch eine Modeerscheinung", sagte er am Donnerstag in München. Er sei überzeugt, dass man damit im Interesse von Eigentümern, Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft handle. Die Hauptversammlung muss der Abspaltung zustimmen, damit Energy Ende September an die Börse gebracht werden kann. Kaeser muss den Aktionären dabei erklären, warum Siemens Energy einerseits ein attraktives Unternehmen ist, Siemens selbst es aber nicht mehr im Konzern haben will. Dabei argumentiert er vor allem damit, dass ein eigenständiges Unternehmen schneller und flexibler reagieren könne und nicht mehr mit den anderen - meist ertragsstärkeren - Siemens-Geschäftsfeldern um Investitionen konkurrieren müsse, weil es selbst am Kapitalmarkt aktiv werden könne. Allerdings nannte Kaeser auch Risiken, die die Abspaltung mit sich bringt. So könnten bestimmte Einspar- und Größeneffekte verloren gehen. Zudem habe Energy mit seinem aktuellen Finanz-Rating von "BBB" etwas ungünstigere Konditionen am Kapitalmarkt als der besser bewertete Siemens-Konzern. Energy - sowohl im fossilen als auch im erneuerbaren Energiegeschäft aktiv - steht zudem vor der Herausforderung, den Strukturwandel in der Energieversorgung zu bewältigen. Hier weist Kaeser, der Aufsichtsratschef von Energy werden soll, bereits die Richtung: Er habe den Vorstand gebeten, zügig einen Plan zum Ausstieg aus der Kohle-Stromerzeugung vorzulegen. "Dieser wird verantwortungsvoller sein, als manche Aktivisten das einseitig fordern, aber sicher konsequenter, als Zögerlinge dies für notwendig halten."/ruc/DP/mis
Heute 09.07.2020 09:39:52 Quelle: dpa
Alstom plant bei Zugfusion Zugeständnisse - Hennigsdorf betroffen
SAINT-OUEN (dpa-AFX) - Der französische Zughersteller Alstom will für die geplante Übernahme der Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns Zugeständnisse an die EU-Kommission machen. Dazu gehöre, dass Bombardier die Talent-3-Plattform und die zugehörigen Produktionsanlagen am Standort Hennigsdorf bei Berlin verkaufen wolle, teilte Alstom am Donnerstagmorgen mit. Auch der Alstom-Produktionsstandort Reichshoffen in Frankreich soll verkauft werden, so ein weiterer Vorschlag. Nach ersten Gesprächen mit der Europäischen Kommission lege Alstom in Abstimmung mit Bombardier diese Verpflichtungszusagen vor, um die potenziellen wettbewerblichen Bedenken der Kommission zu berücksichtigen, hieß es weiter. Die vorgeschlagenen Maßnahmen stünden nun unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Europäische Kommission. "Die damit verbundenen Verkäufe sollen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern umgesetzt werden", so Alstom. Gewerkschaften hatten bereits befürchtet, dass Bombardier- und Alstom-Standorte wegen der Übernahme in Gefahr sind. Derzeit untersuchen EU-Wettbewerbshüter die geplante Übernahme. Bis Mitte Juli soll eine Entscheidung fallen. Die Wettbewerbshüter können dann auch noch eine vertiefte Prüfung anordnen. Wenn alles glatt läuft, solle das Geschäft im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein. Die Fusion ist brisant: Alstom war erst wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter mit dem Versuch gescheitert, mit der Zugsparte von Siemens zu fusionieren./nau/DP/jha
Heute 09.07.2020 08:10:26 Quelle: dpa
ROUNDUP: Hauptversammlung soll Weg für Siemens-Aufspaltung frei machen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Siemens geht die letzten Schritte auf dem Weg zur Trennung von seinem Energiegeschäft. Die außerordentliche Hauptversammlung an diesem Donnerstag (10.00 Uhr) soll die Abspaltung und den Börsengang von Siemens Energy Ende September absegnen. Auch wenn es teilweise Kritik von Aktionären an dem Schritt gibt, gilt eine Mehrheit für die Abspaltung als sicher. Dafür, dass Siemens das Energiegeschäft mit rund 91 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zuletzt 29 Milliarden Euro abspaltet, nennt der Konzern vor allem einen Grund: Alleine könne das Energiegeschäft sich besser entwickeln und besser an Geld für Investitionen kommen. Im großen Konzernverbund ist das für das vergleichsweise margenschwache Energy-Geschäft schwieriger. Der verbleibende Siemens-Konzern wiederum will sich auf seine profitableren Geschäftsfelder wie Smart Infrastructure und Digital Industries konzentrieren. Die scheidende Tochter Energy entlässt Siemens dabei mit einer soliden finanziellen Ausstattung. Im Mai wurde die Eigenkapitalquote mit 37,8 Prozent angegeben. Die Ratingagentur S&P vergab jüngst ein solides Rating von BBB. Das ist allerdings ein gutes Stück schwächer als das A+ des Mutterkonzerns. Insgesamt ist allerdings auch von der Arbeitnehmerseite zu hören, dass die Abspaltung fair läuft. Zu den Gegnern der Abspaltung gehört der Verein von Belegschaftsaktionären in der Siemens AG, der sie auch auf der Hauptversammlung ablehnen wird. Wir für Siemens, ein anderer Verein von Belegschaftsaktionären, hat sich ebenfalls skeptisch geäußert, wird allerdings zustimmen. Bei den institutionellen Investoren hat die Abspaltung Unterstützung. "Die Abspaltung ermöglicht bei der Siemens AG eine schlankere Struktur und den Fokus auf Zukunftsgeschäfte. Das ist genau das, was der Kapitalmarkt schon lange fordert", sagt Vera Diehl, von Union Investment. Auch Deka Investment wird für die Abspaltung stimmen. Von dort ist aber auch Kritik zu hören: Energy müsse "unbedingt die Profitabilität steigern", sagt Winfried Mathes. Und die aktuelle Entwicklung bei Siemens zeige, "dass der Schuss einer allzu starken Fokussierung auf wenige Geschäftsbereiche in Krisenzeiten auch nach hinten losgehen kann." Siemens Energy beinhaltet neben der alten Siemens-Sparte Power and Gas auch die 67-Prozent-Beteiligung am spanischen Windkraftunternehmen Siemens Gamesa. Derzeit ist der Sitz des Unternehmens noch in München, ob dies so bleibt, wird im Laufe des zweiten Halbjahres entschieden werden. Der Sitz soll allerdings in Deutschland bleiben. Angesichts seiner Größe gilt Siemens Energy auch als relativ sicherer Kandidat für eine Aufnahme in den MDax, möglicherweise könnte das Unternehmen mittelfristig sogar in den Dax aufsteigen. Dabei kommt es allerdings auf Handelsvolumen und Marktkapitalisierung an. Wie hoch die ausfallen, wird sich erst zeigen, wenn die neuen Aktien an der Börse sind. Am 25. September sollen sie an die Siemens-Aktionäre verteilt und ab dem 28. gehandelt werden. Siemens und sein Pensionsfonds werden anfangs noch 45 Prozent an Energy halten, binnen 12 bis 18 Monaten soll dieser Anteil aber deutlich sinken. Erster Aufsichtsratsvorsitzender soll der scheidende Siemens-Chef Joe Kaeser werden./ruc/DP/jha