Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Unibail-Rodamco

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  • WKN: MC3H2Y
  • ISIN: DE000MC3H2Y1
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Unibail-Rodamco hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Unibail-Rodamco hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 100,84 EUR
  • 96,80 EUR
  • 0,54
  • 88,68 EUR
  • 85,12 EUR
  • 0,66

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Virus-Unsicherheit zehrt an Nerven der Immobilienanleger
(neu: Schlusskurse und Deutsche Euroshop im vorletzten Absatz: Immer mehr Händler stoppen Mietzahlung.) FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Ungewissheit über die Folgen der Coronavirus-Krise für die Immobilienbranche belastet den Sektor weiter schwer. Experten befürchten, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. Wie schon am Vortag geriet der europäische Branchenindex auch zu Wochenschluss unter Druck und sackte bis zum Handelsschluss am Freitag um 2,86 Prozent ab. Damit summieren sich die Verluste seit Beginn des virusbedingten Marktcrashs am 24. Februar auf knapp ein Drittel. Der Gesamtmarkt hat rund 27 Prozent eingebüßt. Die Corona-Krise dürfte nach Einschätzung von Ökonomen den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise dämpfen. Angesichts der Unsicherheit über die Folgen der Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen dürfte der hiesige Wohnungsmarkt in den nächsten beiden Monaten zum Erliegen kommen, sagte Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft. "Besichtigungen finden kaum statt, und viele Käufer halten sich zurück, weil sie um ihre Jobs bangen oder schrumpfende Einkommen erwarten." Bei Google-Suchen zu Stichworten wie Kaufen, Mieten oder Wohnen seien schon Rückgänge zu beobachten, was Voigtländer als Indikator wertete. Auch Vermittler von Baufinanzierungen wie Hüttig & Rompf verzeichneten zuletzt einen Rückgang bei den Kundenanfragen. Große Wohnungskonzerne haben Mietern bereits Zugeständnisse gemacht: So verzichtet LEG Immobilien im Zusammenhang mit der Corona-Krise vorerst auf Mietsteigerungen oder Kündigungen. Auch Vonovia sieht wegen der Pandemie bis auf Weiteres von höheren Mieten ab, und Deutsche Wohnen hat zugesagt, Zahlungen zu stunden. Europaweit haben Immobilienkonzerne mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. So sprach Analyst Paul May von der britischen Investmentbank Barclays von einer grundlegenden Unsicherheit, die sich über die gesamte Branche ausbreite. In der aktuellen Situation sei es fast unmöglich, präzise mittel- und langfristige Prognosen zu berechnen. Zu diesem Zeitpunkt könne keiner sagen, wie stark die virusbedingten Einschnitte ausfallen werden, wie lange sie andauern oder auch wie stark sich die Branche nach dem Ende der Krise erholen könnte. "Wer hätte gedacht, dass die Immobilienbranche so kurzlebig sein kann, und dass der Zeitraum von einer Woche schon als langfristig gilt?", fragte sich May. Allerdings betonte der Barclays-Analyst, dass gleichwohl unterschiedliche Annahmen zu einzelnen Unternehmen getroffen werden können, um die individuellen Auswirkungen der Krise besser abzuschätzen. Zu diesen Variablen zählten Prognosen zur langfristigen Mietentwicklung sowie Annahmen zu den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten, den Bewertungsanpassungen und den künftigen Dividendenzahlungen. Hinzu kämmen Schätzungen zu den bei Vollvermietung theoretisch erzielbaren Mieteinnahmen für ein Objekt und generell zu den Risikoprämien der einzelnen Aktien, die sich etwa in Folge einer Verschlechterung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes erhöhen dürften. Vor diesem Hintergrund zählten unter allen europäischen Branchentiteln die Aktien des britischen Immobilienunternehmens Hammerson mit einem Minus von mehr als 13 Prozent zu den größten Verlierern. In Frankfurt sackten die Papiere des Einkaufszentren-Betreibers Deutsche Euroshop um 6,6 Prozent ab. Sie litten unter der Nachricht, dass immer mehr bekannte Handelsunternehmen wegen der im Kampf gegen das Coronavirus angeordneten Ladenschließungen die Mietzahlungen für ihre Filialen in Deutschland stoppen. Selbst große Handelsketten wie Deichmann oder Hennes & Mauritz und bekannte Markenhersteller wie Adidas nutzen die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Pandemie vorgesehene Möglichkeit zur Aussetzung der Zahlungen. Ferner büßten die Aktien von Aroundtown nach drei Gewinntagen in Folge nun 4,6 Prozent ein. Kurzfristige Schwächen seien aber kein Anlass zur Sorge, schrieb Analyst Julius Stinauer von der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Dank solider Bilanz und gut gefüllter Kasse böten sich für den Luxemburger Gewerbeimmobilien-Spezialisten nun auch einige Chancen./la/jha/
27.03.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Virus-Unsicherheit zehrt an Nerven der Immobilienanleger
FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX Broker) - Die Ungewissheit über die Folgen der Coronavirus-Krise für die Immobilienbranche belastet den Sektor weiter schwer. Wie schon am Vortag geriet der europäische Branchenindex auch zu Wochenschluss stark unter Druck und sackte bis zum späten Freitagvormittag um 3,5 Prozent ab. Damit summieren sich die Verluste seit Beginn des virusbedingten Marktcrashs am 24. Februar auf rund ein Drittel. Der Gesamtmarkt EU0009658202> hat in diesem Zeitraum knapp 27 Prozent eingebüßt. Die Corona-Krise dürfte nach Einschätzung von Ökonomen den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise dämpfen. Angesichts der Unsicherheit über die Folgen der Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen dürfte der hiesige Wohnungsmarkt in den nächsten beiden Monaten zum Erliegen kommen, sagte Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft. "Besichtigungen finden kaum statt, und viele Käufer halten sich zurück, weil sie um ihre Jobs bangen oder schrumpfende Einkommen erwarten." Bei Google-Suchen zu Stichworten wie Kaufen, Mieten oder Wohnen seien schon Rückgänge zu beobachten, was Voigtländer als Indikator wertete. Auch Vermittler von Baufinanzierungen wie Hüttig & Rompf verzeichneten zuletzt einen Rückgang bei den Kundenanfragen. Große Wohnungskonzerne haben Mietern bereits Zugeständnisse gemacht: So verzichtet LEG Immobilien im Zusammenhang mit der Corona-Krise vorerst auf Mietsteigerungen oder Kündigungen. Auch Vonovia sieht wegen der Pandemie bis auf Weiteres von höheren Mieten ab, und Deutsche Wohnen hat zugesagt, Zahlungen zu stunden. Europaweit haben Immobilienkonzerne mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. So sprach Analyst Paul May von der britischen Investmentbank Barclays von einer grundlegenden Unsicherheit, die sich über die gesamte Branche ausbreite. In der aktuellen Situation sei es fast unmöglich, präzise mittel- und langfristige Prognosen zu berechnen. Zu diesem Zeitpunkt könne keiner sagen, wie stark die virusbedingten Einschnitte ausfallen werden, wie lange sie andauern oder auch wie stark sich die Branche nach dem Ende der Krise erholen könnte. "Wer hätte gedacht, dass die Immobilienbranche so kurzlebig sein kann, und dass der Zeitraum von einer Woche schon als langfristig gilt?", fragte sich May. Allerdings betonte der Barclays-Analyst, dass gleichwohl unterschiedliche Annahmen zu einzelnen Unternehmen getroffen werden können, um die individuellen Auswirkungen der Krise besser abzuschätzen. Zu diesen Variablen zählten Prognosen zur langfristigen Mietentwicklung sowie Annahmen zu den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten, den Bewertungsanpassungen und den künftigen Dividendenzahlungen. Hinzu kämmen Schätzungen zu den bei Vollvermietung theoretisch erzielbaren Mieteinnahmen für ein Objekt und generell zu den Risikoprämien der einzelnen Aktien, die sich etwa in Folge einer Verschlechterung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes erhöhen dürften. Vor diesem Hintergrund zählten unter allen europäischen Branchentiteln die Aktien des britischen Immobilienunternehmens Hammerson mit einem Minus von rund 9 Prozent zu den größten Verlierern. Für die Anteilsscheine der auf Einkaufszentren spezialisierten französischen Unibail-Rodamco-Westfield ging es ebenfalls um 9 Prozent nach unten. In Frankfurt büßten die Aktien von Aroundtown nach drei Gewinntagen in Folge nun fast 7 Prozent ein. Damit zählten sie zu den schwächsten Werten im Index der mittelgroßen Werte MDax. Kurzfristige Schwächen seien kein Anlass zur Sorge, schrieb Analyst Julius Stinauer von der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Dank solider Bilanz und gut gefüllter Kasse böten sich für den Luxemburger Gewerbeimmobilien-Spezialisten nun auch einige Chancen./la/bek/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
27.03.2020 Quelle: dpa
VIRUS/'FT': H&M will für Shops in Großbritannien Mietzahlung stoppen
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will einem Bericht zufolge in Großbritannien wegen der virusbedingten Ladenschließungen die Aussetzung seiner Miete durchsetzen. In einem Schreiben habe das Unternehmen seine Vermieter darum gebeten, Bedingungen zuzustimmen, mit denen es die Mietzahlung bei einmonatiger Vorankündigung einstellen könnte, berichtete die "Financial Times" am Freitag. Voraussetzung sei, dass "die Handelsbedingungen bis zum 24. Juni 2020 nicht wieder auf ihr Ausgangsniveau von vor der Covid-19-Krise zurückgekehrt sind". Großbritannien ist für H&M der drittgrößte Markt. Wie in vielen anderen europäischen Ländern sind dort wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorsorglich alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte geschlossen. H&M hatte am vergangenen Wochenende sämtliche der mehr als 300 Filialen auf der Insel dichtgemacht. Weltweit sind von den Schließungen nach Angaben des Modehändlers vom vergangenen Montag mehr als 3400 der über 5000 H&M-Filialen betroffen. Der Vorstoß von H&M dürfte im Erfolgsfall nicht ohne Konsequenzen bleiben: Wenn die Vermieter in Großbritannien der Bitte des Modehändlers nachkämen, könnte ihnen eine Flut weiterer Mietstopp-Ersuche ins Haus flattern, gab ein Einzelhandelsexperte gegenüber der "Financial Times" zu bedenken. "Andere Läden, die im selben Segment wie H&M unterwegs sind, werden dann nachziehen." Am Vortag hatte bereits die "Bild"-Zeitung über den Sportartikelhersteller Adidas berichtet, der ebenfalls seine Mietzahlungen temporär in all jenen Ländern aussetzen will, wo die Läden geschlossen sind. Diese Entwicklung könnte die Gewerbeimmobilienbranche zunehmend unter Druck setzen. Erst am Donnerstag hatte die NordLB ihr Kursziel für den auf Einkaufszentren spezialisierten Immobilieninvestor Deutsche Euroshop halbiert. Durch den Rückgang der Mieteinnahmen im Zuge der behördlichen Schließungen der Geschäfte sei das Unternehmen direkt betroffen, schrieb der Experte. Je länger die Schließungsphase anhalte, desto stärker könnte auch die Leerstandsquote steigen. Für Umsatz und Ergebnis der Deutschen Euroshop rechnet er in diesem Jahr mit deutlichen Bremsspuren. Die Hamburger wollen denn auch die Dividende in diesem Jahr streichen. Es seien mittlerweile alle Center aus dem Portfolio betroffen, hieß es Mitte März./kro/tav/mis