Optionsschein | Call | E.ON | 8,00 | 12.06.20

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  • WKN: MC3FPM
  • ISIN: DE000MC3FPM7
  • Optionsschein

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1,20 EUR

13.11.2019 15:14:24

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1,21 EUR

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Basiswert

9,02 EUR

+0,19 % 13.11.2019 15:14:44

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf E.ON hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

12.11.2019 Quelle: dpa
WDH: Streit um Datteln 4 - soll noch ein neues Kohlekraftwerk ans Netz?
(Im 6. Absatz wurde der Name des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet eingefügt.) DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Ein großes Steinkohlekraftwerk am Rande des Ruhrgebiets könnte zum neuen Symbol des Streits um die Klima- und Energiepolitik in Deutschland werden. Der Energiekonzern Uniper treibt die Inbetriebnahme seines Kraftwerks in Datteln entschlossen voran und findet dabei auch Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Umweltschützer interpretieren dagegen die Empfehlungen der Kohlekommission so, dass Datteln 4 nicht ans Netz gehen solle. Auch deshalb wird mit Spannung erwartet, wie der für die kommende Woche erwartete Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für ein Kohleausstiegsgesetz an diesem Punkt ausfällt. Uniper wollte mit Datteln 4, wie der Kraftwerksblock in Anlehnung an seine kleineren Vorgänger genannt wird, eigentlich schon seit Jahren Geld verdienen. Geplant worden war das Kraftwerk, als von einem schnellen Ende der Kohleverstromung in Deutschland noch kaum die Rede war. Baubeginn war 2007, angefahren werden sollte der Block mit einer Leistung von rund 1100 Megawatt schon 2011. Doch eine Serie von Versäumnissen und Pannen hat dafür gesorgt, dass an dem Meiler noch immer gearbeitet und kein Strom produziert wird. Jahrelang stand die Baustelle wegen zahlreicher Verstöße gegen Auflagen bei Klima-, Natur-, und Lärmschutz sowie gegen die Vorgaben im Landesentwicklungsplan still. Schließlich erforderten Materialmängel am Kraftwerkskessel teure und langwierige Reparaturen. Jetzt will der aus dem Eon-Konzern hervorgegangene Versorger das Kraftwerk im Sommer 2020 in Betrieb nehmen. Nachdem der Kessel eine erste Druckprobe bestanden hat, soll das Kraftwerke Anfang kommenden Jahres erstmals probeweise ans Netz gehen. "Das ist eine vorbereitende Maßnahme", sagte ein Uniper-Sprecher. Datteln 4 sei "eines der modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke in Europa, das alten Anlagen gegenüber auch klimatechnisch deutlich überlegen ist", hatte Uniper-Chef Andreas Schierenbeck für die inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Euro teure Anlage geworben. Wenn die Steuerzahler nicht über Gebühr belastet werden sollten, könne es "kaum eine Alternative dazu geben, Datteln 4 ans Netz zu nehmen". Bei NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Uniper mit dieser Argumentation offenbar Gehör gefunden. Wenn für Datteln 4 ältere und weniger umweltfreundliche Kraftwerke abgeschaltet würden, werde er nicht davon abraten, hatte Laschet gesagt. Der Umweltverband BUND wies die Argumentation Laschets als Augenwischerei zurück. Datteln 4 sei mitnichten ein Beitrag zum Klimaschutz. "Neue Kohlekraftwerke laufen deutlich wirtschaftlicher und deshalb viel mehr als alte Blöcke", sagte BUND Energie- und Klimaexpertin Tina Löffelsend. Selbst wenn zusätzlich alte Kraftwerksblöcke stillgelegt würden, blieben pro Jahr Kohlendioxid-Mehremissionen von rund 2 Millionen Tonnen. "Das wäre eine große Hypothek in einem immer enger werdenden klimapolitischen Korsett."/hff/DP/mis
12.11.2019 Quelle: dpa
Streit um Datteln 4 - soll noch ein neues Kohlekraftwerk ans Netz?
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Ein großes Steinkohlekraftwerk am Rande des Ruhrgebiets könnte zum neuen Symbol des Streits um die Klima- und Energiepolitik in Deutschland werden. Der Energiekonzern Uniper treibt die Inbetriebnahme seines Kraftwerks in Datteln entschlossen voran und findet dabei auch Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Umweltschützer interpretieren dagegen die Empfehlungen der Kohlekommission so, dass Datteln 4 nicht ans Netz gehen solle. Auch deshalb wird mit Spannung erwartet, wie der für die kommende Woche erwartete Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für ein Kohleausstiegsgesetz an diesem Punkt ausfällt. Uniper wollte mit Datteln 4, wie der Kraftwerksblock in Anlehnung an seine kleineren Vorgänger genannt wird, eigentlich schon seit Jahren Geld verdienen. Geplant worden war das Kraftwerk, als von einem schnellen Ende der Kohleverstromung in Deutschland noch kaum die Rede war. Baubeginn war 2007, angefahren werden sollte der Block mit einer Leistung von rund 1100 Megawatt schon 2011. Doch eine Serie von Versäumnissen und Pannen hat dafür gesorgt, dass an dem Meiler noch immer gearbeitet und kein Strom produziert wird. Jahrelang stand die Baustelle wegen zahlreicher Verstöße gegen Auflagen bei Klima-, Natur-, und Lärmschutz sowie gegen die Vorgaben im Landesentwicklungsplan still. Schließlich erforderten Materialmängel am Kraftwerkskessel teure und langwierige Reparaturen. Jetzt will der aus dem Eon-Konzern hervorgegangene Versorger das Kraftwerk im Sommer 2020 in Betrieb nehmen. Nachdem der Kessel eine erste Druckprobe bestanden hat, soll das Kraftwerke Anfang kommenden Jahres erstmals probeweise ans Netz gehen. "Das ist eine vorbereitende Maßnahme", sagte ein Uniper-Sprecher. Datteln 4 sei "eines der modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke in Europa, das alten Anlagen gegenüber auch klimatechnisch deutlich überlegen ist", hatte Uniper-Chef Andreas Schierenbeck für die inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Euro teure Anlage geworben. Wenn die Steuerzahler nicht über Gebühr belastet werden sollten, könne es "kaum eine Alternative dazu geben, Datteln 4 ans Netz zu nehmen". Bei NRW-Ministerpräsident hat Uniper mit dieser Argumentation offenbar Gehör gefunden. Wenn für Datteln 4 ältere und weniger umweltfreundliche Kraftwerke abgeschaltet würden, werde er nicht davon abraten, hatte Laschet gesagt. Der Umweltverband BUND wies die Argumentation Laschets als Augenwischerei zurück. Datteln 4 sei mitnichten ein Beitrag zum Klimaschutz. "Neue Kohlekraftwerke laufen deutlich wirtschaftlicher und deshalb viel mehr als alte Blöcke", sagte BUND Energie- und Klimaexpertin Tina Löffelsend. Selbst wenn zusätzlich alte Kraftwerksblöcke stillgelegt würden, blieben pro Jahr Kohlendioxid-Mehremissionen von rund 2 Millionen Tonnen. "Das wäre eine große Hypothek in einem immer enger werdenden klimapolitischen Korsett."/hff/DP/fba
11.11.2019 Quelle: dpa
Experten zu Atommüll: Länder nicht auf Risiken und Kosten eingestellt
BERLIN (dpa-AFX) - Nach Ansicht von Experten sind die Staaten der Welt nicht auf die Risiken und Kosten der Lagerung von Atommüll vorbereitet. "Weltweit wächst die Menge an Atommüll. Doch auch 70 Jahre nach Beginn des Atomzeitalters hat kein Land der Welt eine wirkliche Lösung für die strahlenden Hinterlassenschaften und weiteren Risiken der Atomkraft gefunden", sagte die Grünen-Politikerin Rebecca Harms einer Mitteilung zufolge am Montag zu den Ergebnissen des "World Nuclear Waste Report - Focus Europe". Der Bericht, den internationale Wissenschaftler verfassten, wurde im Haus der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin vorgestellt. Nach den Berechnungen werden alleine in Europa (ohne Russland und die Slowakei) über 60 000 Tonnen abgebrannter Brennstäbe weiterhin nur in provisorischen Zwischenlagern gelagert. Abgebrannte Brennstäbe sind hoch radioaktiver Abfall. Frankreich weist danach mit 25 Prozent die meisten abgebrannten Brennstäbe auf, gefolgt von Deutschland mit 15 Prozent. Der Schweizer Atomexperte Marcos Buser wies darauf hin, das bislang kein Land der Welt ein geologisches Tiefenlager für hoch radioaktive Abfälle in Betrieb genommen habe. Auch in Deutschland begännen derzeit erst neue Planungen, hieß es in der Mitteilung. Zwischenlager seien aber nicht für eine derart langfristige Nutzung konzipiert und stießen bereits an die Grenzen ihrer Kapazitäten, so Buser. Zudem werden nach Angaben des Wirtschaftsingenieurs Ben Wealer die Kosten für die Stilllegung, Lagerung und Entsorgung von Atommüll von den nationalen Regierungen unterschätzt. Das gesetzlich verankerte Verursacherprinzip werde zudem oftmals nicht konsequent angewendet. "Es droht, dass die reellen, massiven Kosten letztendlich von den Steuerzahlern getragen werden", sagte Wealer./dav/DP/jha