Turbo Open End | Long | MTU Aero Engines | 218,3915

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  • WKN: MC3DL1
  • ISIN: DE000MC3DL13
  • Turbo Open End
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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf MTU Aero Engines hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

09.01.2020 Quelle: dpa
Europäischer Kampfjet: Dassault erwartet Vereinbarung für Prototypen
PARIS (dpa-AFX) - Beim Milliardenprojekt eines europäischen Kampfjets erwartet der Flugzeugbauer Dassault eine baldige Weichenstellung für einen ersten Prototypen. Eine entsprechende Vereinbarung könnte es bereits "in den nächsten Tagen" geben, sagte der Chef von Dassault Aviation, Éric Trappier, am Donnerstag in Paris. Dassault ist gemeinsam mit Airbus bei dem Vorhaben federführend. Die damalige deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte im vergangenen Juni mit ihrer französischen Kollegin Florence Parly und ihrer spanischen Kollegin Margarita Robles die Verträge für das gigantische Rüstungsprojekt unterschrieben. Sie enthüllten dabei bei der Pariser Luftfahrtschau auch ein erstes Modell des neuen Kampffliegers. Trappier lobte den "wahren politischen Willen" der beteiligten Länder. Von der Leyen ist inzwischen Präsidentin der EU-Kommission. Trappier sagt, ein erster Prototyp des Kampfjets ("Demonstrator") solle nach bisherigen Plänen 2026 fliegen. Ein Test-Flugzeug sei nötig. "Beim Flug kann man sein Know-how zeigen", sagte Trappier, der auch den Verband der französischen Luft- und Raumfahrtindustrie führt. Das sogenannte Luftkampfsystem der Zukunft (FCAS) soll von 2040 an einsatzfähig sein - am Ende soll es nicht nur einen einzelnen Kampfflieger der neuen Generation geben, sondern auch ein Gesamtsystem, das Drohnen oder Satelliten steuern kann. "Die Zusammenarbeit ist nicht einfach", resümierte Trappier. So müssen Zulieferketten in den drei Ländern organisiert werden./cb/DP/stw
08.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Erstmals Rüstungsexporte für mehr als acht Milliarden Euro genehmigt
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat 2019 Rüstungsexporte für mehr als acht Milliarden Euro genehmigt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert der Ausfuhrerlaubnisse von 4,824 auf 8,015 Milliarden - und hat sich damit nahezu verdoppelt. 32 Prozent der Genehmigungen entfielen auf Kriegswaffen, der Rest auf sonstige militärische Ausrüstung. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Katja Keul hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der bisherige Rekordwert von 7,859 Milliarden Euro aus dem Jahr 2015 war bereits bis Mitte Dezember übertroffen worden, jetzt liegen die Zahlen für das gesamte Jahr vor. Danach stiegen auch die besonders umstrittenen Genehmigungen für die sogenannten Drittländer außerhalb von Europäischer Union und Nato um fast eine Milliarde Euro. Der Anteil dieser Ausfuhren am Gesamtvolumen sank allerdings von 52,8 auf 44,1 Prozent. Rüstungsexporte in Drittländer sind vor allem wegen Menschenrechtsverstößen in vielen dieser Staaten heikel, aber in Einzelfällen auch wegen Verwicklungen in regionale Konflikte. Bis Mitte Dezember waren Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien unter den zehn wichtigsten Empfängerländern der deutschen Rüstungsindustrie. Für das Gesamtjahr sind die Exportgenehmigungen für die einzelnen Länder noch nicht bekannt. In den Jahren 2016 bis 2018 waren die Exportgenehmigungen kontinuierlich zurückgegangen. Den Anstieg 2019 hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit einem Antragsstau wegen der langen Hängepartie bei der Regierungsbildung 2017/18 erklärt. Sein Staatssekretär Ulrich Nußbaum weist in seiner Antwort auf die Anfrage Keuls darauf hin, "dass die Summe der Genehmigungswerte eines Berichtszeitraums allein kein tauglicher Gradmesser für eine bestimmte Rüstungsexportpolitik ist". Die Art der exportierten Güter und der Verwendungszweck müssten berücksichtigt werden. Darüber gibt die Bundesregierung aber nur sehr eingeschränkt Auskunft. Der Rüstungsrekord könnte in der Koalition für Ärger sorgen. Aus der SPD kommt bereits die Forderung nach Konsequenzen. Der stellvertretende Fraktionschef Sören Bartol forderte schärfere Regeln für Waffenexporte in Drittländer. "Ich erwarte, dass die Bundesregierung sich dessen jetzt annimmt und die Regelungen entsprechend verschärft", sagte er der dpa. "Deutsche Waffen soll es höchstens für enge Partner geben und niemals für Länder, die selbst Kriege führen." Die SPD-Fraktion hatte vor wenigen Wochen ein Positionspapier zur Verschärfung der bestehenden Rüstungsexportrichtlinien verabschiedet. Auch die neue Parteispitze macht Druck. "So häufig, wie deutsche Waffen in Krisenregionen und Diktaturen auftauchen, ist das absolut inakzeptabel", sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans der Funke Mediengruppe (Dienstag). Grüne und Linke dringen seit langem auf eine restriktivere Rüstungsexportpolitik. Die Grünen-Rüstungsexpertin Keul kritisiert vor allem, dass sich die Exporte von Kriegswaffen in Drittländer im Vergleich zum Vorjahr auf 817 Millionen fast verdoppelt hätten. "Das wird auch nicht dadurch besser, dass die Exporte an Bündnispartner in Rekordhöhe gestiegen sind." Die Linken-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen forderte gesetzliche Verbote von Rüstungsexporten. "Die politischen Grundsätze der Bundesregierung zu den Rüstungsexporten sind das Papier nicht wert. Die Rekordzahlen belegen die schmutzige Realität", sagte sie./mfi/DP/stw