Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Varta

Print
  • WKN: MC39B9
  • ISIN: DE000MC39B97
  • Faktor-Zertifikat

VERKAUFEN (GELD)

10,030 EUR

1.500 Stk.

20.10.2020 08:00:00

KAUFEN (BRIEF)

10,220 EUR

1.500 Stk.

20.10.2020 08:00:00

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-0,20 %

-0,020 EUR 20.10.2020 08:00:00

Basiswert

114,45 EUR

-0,044 % 20.10.2020 07:37:32

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Varta hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Varta hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

01.10.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: VARTA AG: Veränderungen im Vorstand der VARTA AG (deutsch)
VARTA AG: Veränderungen im Vorstand der VARTA AG ^ DGAP-News: VARTA AG / Schlagwort(e): Personalie VARTA AG: Veränderungen im Vorstand der VARTA AG 01.10.2020 / 17:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Corporate News Veränderungen im Vorstand der VARTA AG * Finanzvorstand Steffen Munz legt sein Vorstandsamt auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2020 nieder * Armin Hessenberger wird ab 01. Oktober 2020 neues Vorstandsmitglied und ab 01. Januar 2021 neuer Finanzvorstand der VARTA AG Ellwangen, 01. Oktober 2020. Die VARTA AG hat heute Änderungen im Vorstand bekannt gegeben. Der Finanzvorstand Steffen Munz legt sein Vorstandsamt auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2020 nieder, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Darauf haben sich Steffen Munz und der Aufsichtsrat im besten gegenseitigen Einvernehmen geeinigt. Die Gesellschaft dankt Steffen Munz für sein sehr erfolgreiches Wirken als Finanzvorstand der VARTA AG. "Steffen Munz hat als Finanzvorstand das Unternehmen nach dem Börsengang im Oktober 2017 überaus erfolgreich am Kapitalmarkt positioniert.", sagt Dr. Dr. Michael Tojner, Aufsichtsratsvorsitzender der VARTA AG. "Der dreifache Aufstieg der VARTA Aktie in den S-DAX, M-DAX und TecDAX im letzten Jahr ist der klare Beleg dafür. Daneben verantwortete er maßgeblich den Erwerb des VARTA Consumer Batteries Geschäfts von Energizer im letzten Jahr. Ich danke Steffen Munz für die sehr erfolgreiche Arbeit und wünsche ihm für seine berufliche Zukunft viel Erfolg." Ab 1. Oktober 2020 wird Armin Hessenberger neues Vorstandsmitglied des Traditionskonzerns und ab 01. Januar 2021 neuer Finanzvorstand der VARTA AG. Herr Hessenberger bringt langjährige Erfahrung aus seiner Tätigkeit in einem börsennotierten Industrieunternehmen mit und kennt die VARTA AG aus seiner vorherigen Tätigkeit bei der Montana Tech Components AG. --------------------------------------------------------------------------- 01.10.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: VARTA AG VARTA-Platz 1 73479 Ellwangen Deutschland Telefon: +49 (0)791-921-0 E-Mail: info@varta-ag.com Internet: www.varta-ag.com ISIN: DE000A0TGJ55 WKN: A0TGJ5 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1138326 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1138326 01.10.2020 °
03.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kretschmann trotz Fehlern gegen neues Verfahren für Batteriefabrik
STUTTGART (dpa-AFX) - Trotz der deutlichen Kritik des Bundesrechnungshofs an der Vergabe des Standorts der neuen Batterieforschungsfabrik nach Münster ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gegen ein neues Verfahren. Zwar zeige der Bericht des Bundesrechnungshofs, dass das Vergabeverfahren fehlerhaft gewesen und gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen worden sei. Dennoch solle es nicht neu aufgerollt werden, sagte der Regierungschef am Donnerstag. "Das würde den Prozess erheblich verzögern und dem Standort Deutschland in Sachen Batteriezellenforschung schaden." Dagegen fordert Bayern einen Neustart des Vergabeverfahrens. Das Bundesforschungsministerium hatte im Sommer vergangenen Jahres entschieden, dass eine mit rund 500 Millionen Euro geförderte Batterieforschungsfabrik bis 2022 im nordrhein-westfälischen Münster entstehen soll. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt aus dem nahe gelegenen Ibbenbüren und war für die Standortvergabe kritisiert worden. Auch Baden-Württemberg und Bayern hatten sich beworben. Vor dem Hintergrund der Standortvergabe forderte die haushaltspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Gesine Lötzsch, den Rücktritt der Bundesforschungsministerin. "Eine Ministerin, die sich derartig verhält, ist nicht tragbar", sagte sie dem Radiosender MDR Aktuell am Donnerstag. Vor allem in Baden-Württemberg gab es Unverständnis, dass der Zuschlag für die Fabrik an Münster und nicht zum Beispiel an Ulm ging. Dort wird schon seit einigen Jahren an der Entwicklung leistungsstarker Batterien für Elektrofahrzeuge geforscht. Das Bundesministerium müsse nun den Standort Ulm/Karlsruhe bei der Umsetzung des Konzepts stärker als bislang vorgesehen fördern, forderte Kretschmann. "Nur wenn wir die Kompetenzen bündeln, schaffen wir es, den Rückstand zu Asien und den USA in der erforderlichen Geschwindigkeit aufzuholen", sagte er./mov/DP/jha
02.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: Bundesrechnungshof sieht Fehler bei Vergabe für Batteriefabrik
(neu: Bayern fordert Neustart des Verfahrens, 1. und 4. Absatz) BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesrechnungshof hat deutliche Kritik am Auswahlverfahren für den Standort der 500 Millionen Euro teueren deutschen Batterieforschungsfabrik geübt. "In weiten Teilen war das Verfahren nicht ausreichend transparent", heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht der Behörde an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Zunächst hatten die "Stuttgarter Zeitung", die "Stuttgarter Nachrichten" und das "Handelsblatt" über den Inhalt des Rechungshof-Gutachtens berichtet. Bayern fordert nun einen Neustart des Vergabeverfahrens. Das Bundesforschungsministerium hatte im Sommer vergangenen Jahres entschieden, dass eine mit rund 500 Millionen Euro geförderte Batterieforschungsfabrik bis 2022 im nordrhein-westfälischen Münster entstehen soll. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt aus dem nahe gelegenen Ibbenbüren und war für die Standortvergabe kritisiert worden. Auch Baden-Württemberg und Bayern hatten sich beworben. Vor allem in Baden-Württemberg gab es Unverständnis, dass der Zuschlag für die Fabrik an Münster und nicht zum Beispiel an Ulm ging, wo schon seit einigen Jahren an der Entwicklung leistungsstarker Batterien für Elektrofahrzeuge geforscht wird. Die Ministerin kündigte an, aus dem Rechnungshof-Bericht "Lehren für künftiges Verwaltungshandeln ziehen" zu wollen. Gleichzeitg verteidigte sie aber vehement die getroffene Wahl. "Die Entscheidung für das Konzept zum Standort Münster war und ist richtig. Das Konzept war das exzellenteste unter mehreren sehr guten Vorschlägen." Die Politiker beonte, sie selbst habe sich schon frühzeitig aus dem Verfahren zurückgezogen, nachdem deutlich geworden sei, dass sich eine Bewerbung auf den Standort Münster bezog. Der bayerische Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) sagte der dpa am Mittwochabend: "Die Kritik des Bundesrechnungshofs am Auswahlverfahren für das Batterieforschungszentrum deutet darauf hin, dass offenbar getrickst wurde. Baden-Württemberg und Bayern sind offensichtlich benachteiligt worden." Es müsse nun maximale Transparenz hergestellt werden. "Und klar ist auch: Das Verfahren muss neu gestartet werden." Der Bundesrechnungshof hatte bei seiner Überprüfung des Auswahlverfahrens eine ganze Reihe von Punkten entdeckt, die Anlass zu Kritik gaben. So habe das Bundesforschungsministerium etwa den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht ausreichend beachtet. Nur das Land Nordrhein-Westfalen habe vom Ministerium detaillierte Informationen zum benötigten Grundstück und Gebäuden bekommen. "Die anderen Länder erhielten diese für die spätere Bewerbung wichtigen Informationen nicht. Ein sachlicher Grund für die Ungleichbehandlung war nicht erkennbar", heißt es im Bericht des Rechnungshofes. Außerdem seien die Kriterien für die Standortauswahl zum Teil nicht hinreichend konkret und damit nicht prüfbar formuliert gewesen. Die Bewertung der Kriterien sei sogar im Laufe des Verfahrens mehrmals geändert worden, und davon habe Münster profitiert. "Auch wenn sachlich bedeutsame Gründe für die Entscheidung für den Standort in Nordrhein-Westfalen vorlagen, entstand an vielen Stellen des Verfahrens zumindest der Anschein, dass es eine Fokussierung auf diesen Standort gegeben hat", heißt es in dem Bericht. Die Bundesforschungsministerin hatte bereits vor einer Woche Fehler in dem Verfahren eingeräumt. "Dieses Verfahren hatte Defizite. Und ja, wir haben Fehler gemacht", sagte Karliczek in einem Interview. Das Ministerium will Karliczek zufolge bei Großverfahren künftig relevante Informationen regelmäßig an alle Wettbewerbsteilnehmer weitergeben - auch in Fällen, in denen nur ein Teilnehmer danach frage. "Dass dies in dem Verfahren zur Forschungsfabrik nicht immer geschehen ist, war ein Defizit in diesem Verfahren, das auch der BRH zu Recht anspricht."/rea/DP/jha
02.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bundesrechnungshof sieht Fehler bei Vergabe für Batteriefabrik
BERLIN/STUTTGART (dpa-AFX) - Der Bundesrechnungshof (BRH) hat laut einem Medienbericht Fehler in dem umstrittenen Verfahren zur Standortvergabe einer geplanten Batterieforschungsfabrik aufgelistet. "In weiten Teilen war das Verfahren nicht ausreichend transparent", heißt es in einem Bericht der Behörde, aus dem die "Stuttgarter Nachrichten" und die "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag) zitieren. Das Bundesforschungsministerium habe etwa den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht ausreichend beachtet und sei seiner Pflicht zur Dokumentation und Aktenführung nicht im erforderlichen Umfang nachgekommen. Das Bundesforschungsministerium hatte im Sommer vergangenen Jahres entschieden, dass eine mit rund 500 Millionen Euro geförderte Batterieforschungsfabrik bis 2022 im nordrhein-westfälischen Münster entstehen soll. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt aus dem nahe gelegenen Ibbenbüren und war für die Standortvergabe kritisiert worden. Auch Baden-Württemberg hatte sich beworben. Dort war die Entscheidung für Münster auf Unverständnis gestoßen. In der vergangenen Woche hatte die Ministerin Fehler in dem Verfahren eingeräumt. Ungeachtet dessen sei die Entscheidung pro Münster richtig gewesen, betonte Karliczek. Aus Regierungskreisen hieß es am Mittwoch in Berlin, die Ministerin habe das Verfahren nicht beeinflusst. "Durch den BRH-Bericht wird deutlich, dass ich mich aus dem Verfahren zurückgezogen habe, nachdem deutlich wurde, dass sich eine Bewerbung auf den Standort Münster bezog und damit in die Nähe meines Wahlkreises fiel", sagte die Ministerin laut einer Mitteilung. "Mein Agieren in dem Verfahren wird nicht kritisiert." Das Ministerium will Karliczek zufolge bei Großverfahren künftig relevante Informationen regelmäßig an alle Wettbewerbsteilnehmer weitergeben - auch in Fällen, in denen nur ein Teilnehmer danach frage. "Dass dies in dem Verfahren zur Forschungsfabrik nicht immer geschehen ist, war ein Defizit in diesem Verfahren, das auch der BRH zu Recht anspricht." Die Ministerin betonte, dass der BRH die Entscheidung für die Batteriefabrik in Münster nicht in Frage stelle./cir/DP/jha