Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Covestro

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  • WKN: MC34TW
  • ISIN: DE000MC34TW9
  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Covestro hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Covestro hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 41,48 EUR
  • 39,82 EUR
  • 0,12
  • 38,84 EUR
  • 37,28 EUR
  • 0,15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 18.09.2020 12:24:41 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Anleger von Covestro schwelgen in Übernahmehoffnung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Covestro sind am Freitag von plötzlicher Übernahmefantasie angetrieben worden. Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend aus informierten Kreisen berichtete, der Finanzinvestor Apollo Global Management habe den Kunststoffkonzern in den vergangenen Wochen kontaktiert, gingen die Papiere am Morgen senkrecht hoch. In der Spitze hatten sie fast zehn Prozent gewonnen, beim jüngsten Kurs von 47,70 Euro relativierte sich das Plus auf knapp sieben Prozent. Sie waren damit aber weiter der unangefochtene Dax-Spitzenreiter. Wie es in dem Bericht hieß, sind die Überlegungen des New Yorker Private-Equity-Hauses noch in einem frühen Stadium und ein Deal damit keinesfalls sicher. Covestro reagierte denn auch mit der Aussage, dass man sich aktuell nicht in Übernahmediskussionen mit dem Investor befinde. Den Übernahmefantasien an der Börse tat das jedoch keinen Abbruch. Apollo wird bereits Erfahrung in der Plastikindustrie nachgesagt, etwa wegen eines Engagements beim Chemiekonzern LyondellBasell. Bei Händlern traf die Spekulation generell nicht auf Verwunderung, schließlich sei der Kunststoffkonzern ein gut geführtes Unternehmen mit guter Stellung im Markt. So müsse man sich aber die Frage stellen, was ein Investor da noch besser machen könne. Da Covestro lediglich über zwei große Standbeine verfüge (Polyurethane und Polycarbonate), sah es ein Börsianer als möglich an, dass Apollo darauf abzielen könnte, den Konzern in ein größeres Unternehmen einzubringen. Auch Analyst Sebastian Satz von der britischen Barclays-Bank zeigte sich in einem ersten Kommentar nicht überrascht. Vielmehr erinnerte er daran, dass ihm Covestro schon lange unterbewertet erscheine. Satz glaubt, dass der Investor die gegenwärtige Krise für sich nutzen könnte. "Der Sinn eines solchen Geschäfts wäre unserer Ansicht nach der Zeitpunkt im aktuellen Zyklus", so der Experte. Covestro habe im zweiten Quartal wohl den Tiefpunkt erlebt, was die Gewinnentwicklung betrifft. Ähnlich sieht es Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank, der die Gewinne von Covestro vor einer Erholung sieht. Er bemühte daher das Sprichwort "Wo Rauch ist, ist auch Feuer". "Die Spekulationen dürften die Anleger daran erinnern, dass Covestro ein attraktives Übernahmeziel ist", so der Experte. Auch Analystin Georgina Iwamoto von Goldman Sachs sieht in dem Konzern ein strategisch sinnvolles Ziel, vor allem dank der vergleichsweise guten Kostenstruktur und der Marktanteile. Vor dem Kurssprung am Freitag war Covestro an der Börse etwa 8,2 Milliarden Euro wert, mit etwa 7,5 Prozent ist der ehemalige Mutterkonzern Bayer noch immer der größte Einzelaktionär. Kursmäßig hat die Aktie die von Börsianern erwartete Besserung der Geschäfte in gewissem Maße schon vorweg genommen. Seit dem Corona-Tief, das die Aktien im März bei 23,54 Euro erreichten, hat sich der Kurs schon wieder verdoppelt. Barclays schätzt den wahren Wert der Aktie - gemessen an einem Wiederbeschaffungswert - im Optimalfall auf bis zu 80 Euro. Das bislang offizielle Kursziel von Analyst Satz liegt mit 48 Euro aber dennoch deutlich darunter. Das höchste Kursziel der im dpa-AFX Analyser berücksichtigten Experten stammt derzeit von Goldman Sachs mit 67 Euro./tih/tav/stk
Heute 18.09.2020 10:04:49 Quelle: dpa
ROUNDUP/Kreise: Finanzinvestor Apollo fühlt bei Covestro vor - Absage
LEVERKUSEN/NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kunststoffkonzern Covestro ist offenbar in das Visier des Finanzinvestors Apollo Global Management geraten. Doch aus einem Deal wird womöglich nichts: Ein Unternehmenssprecher erklärte am Freitagmorgen auf Anfrage, das Dax-Unternehmen befinde sich aktuell nicht in Übernahmediskussionen mit dem New Yorker Private-Equity-Haus. Den Übernahmefantasien an der Börse tat das jedoch keinen Abbruch. Die Covestro-Aktie kletterte im frühen Handel zeitweise mit mehr als neun Prozent Kursplus auf ein Hoch seit Mai 2019 - zuletzt kamen die Papiere aber wieder etwas zurück und notierten mit 47,54 Euro. Am Donnerstagabend hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass Apollo den Leverkusener Werkstoffhersteller wegen einer möglichen Übernahme in den vergangenen Wochen kontaktiert habe. Die Überlegungen seien aber noch in einem frühen Stadium und ein Deal sei keinesfalls sicher, hieß es weiter. Der Covestro-Sprecher wollte dies nicht kommentieren und erklärte lediglich, man sei regelmäßig im Dialog wegen möglicher strategischer Optionen. Apollo zählt zu den größten Private-Equity-Firmen weltweit. Hinter der Beteiligungs- und Investmentfirma steht der Milliardär Leon Black, der Apollo gegründet hat und noch heute leitet. Im Geschäft mit der Plastikindustrie ist Apollo kein unbeschriebenes Blatt. Die Übernahme der niederländischen LyondellBasell Industries und der anschließende Ausstieg in der ersten Hälfte des Jahrzehnts war für den Investor so lukrativ, dass er von Kennern der Branche als einer der größten Deals aller Zeiten gefeiert wurde. Dass Apollo ausgerechnet zum aktuellen Zeitpunkt ein Auge auf den Spezialisten für Hartplastik, Schaumstoffe und Lackzusätze geworfen hat, dürfte kein Zufall sein. Covestro war erst kürzlich an einem Abstieg aus der ersten Dax-Liga vorbeigeschrammt - dank einer Kursrally, die gerade noch rechtzeitig vor dem regulären Index-Überprüfungstermin Anfang September kam. Zuvor war der Konzern in puncto Börsenwert und Handelsaktivität soweit abgefallen, dass es danach aussah, als müsste Covestro nach nur zweieinhalb Jahren im Dax seinen Platz zugunsten des Aromenherstellers Symrise oder des Biotechunternehmens Qiagen räumen. Covestro wurde im Oktober 2015 vom damaligen Mutterkonzern Bayer an die Börse gebracht. Seit Anfang 2018 hat sich der Wert der Papiere allerdings halbiert, Auslöser für den Kursverfall der Covestro-Aktie war die schwache Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren gewesen. Denn mit Beginn 2018 neigte sich eine außerordentlich starke Zeit für Covestro langsam dem Ende entgegen. Vor allem die Schwäche der Autoindustrie, mit der das Unternehmen rund ein Fünftel des Umsatzes erzielt, setzte dem Konzern zu. Besonders betroffen war die Polycarbonat-Sparte, die harte Kunststoffe entwickelt. Nach einem deutlichen Gewinnrückgang 2019 schlägt 2020 nun die Corona-Krise ins Kontor. Nach einem nur noch kleinen Gewinn im ersten Quartal fiel im zweiten Jahresviertel sogar ein Verlust an. Auch für Goldman-Analystin Georgina Iwamoto ist Covestro daher ein strategisch interessantes Übernahmeziel. Sie wollte in einer am Freitag vorliegenden Studie allerdings kein Urteil über die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine mögliche Übernahme des deutschen Konzerns durch Apollo fällen. Iwamoto erinnerte daran, dass Apollo 2007 mit einer Offerte für den Covestro-Branchenkollegen Huntsman abgeblitzt sei./tav/ssc/men