Discount-Zertifikat | AB InBev | 75,00 | 19.06.20

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  • WKN: MC344C
  • ISIN: DE000MC344C1
  • Discount-Zertifikat

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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf AB InBev, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Brauereien sollen von Stundung der Biersteuer profitieren
BERLIN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Exportrückgang, Veranstaltungsstopp und Kneipenschließungen: Die Stundung der Biersteuer soll Brauereien in der Corona-Krise einen besseren finanziellen Spielraum verschaffen. Die Biersteuer steht den Ländern zu und betrug 2019 nach Angaben des Bundesfinanzministeriums insgesamt rund 650 Millionen Euro. "Um in der derzeitigen schwierigen Lage die Liquidität von Brauereien zu verbessern und Arbeitsplätze zu schützen, haben sich das Bundesfinanzministerium und die Finanzministerien der Länder darauf geeinigt, dass die Biersteuer ebenfalls gestundet werden kann", teilte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Stundungsanträge könnten bis zum 31. Dezember 2020 für bis zu diesem Zeitpunkt bereits fällige oder fällig werdende Steuern bei den Hauptzollämtern gestellt werden. "Die Hauptzollämter sollen den Brauereien zur Vermeidung unbilliger Härten entgegen kommen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden", sagte der Sprecher. Bund und Länder flankierten mit der Stundungsmöglichkeit bei der Biersteuer "das umfassende Maßnahmenpaket, das von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurde, um die Gesundheit der Bürger zu schützen, Arbeitsplätze und Unternehmen zu stützen und unseren sozialen Zusammenhalt zu bewahren". Der Deutsche Brauer-Bund nannte die Stundungsmöglichkeit ein wichtiges Signal für die Branche, die stark unter Druck stehe. "Es wird jetzt darauf ankommen, dass die Brauereien die Steuerstundung rasch und unbürokratisch in Anspruch nehmen können", sagte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Er betonte, dass es sich dabei nicht um Zuschüsse handele. Viele Brauereien stünden mit dem Rücken zur Wand, seit der Export weitgehend zum Erliegen gekommen sei, Veranstaltungen abgesagt werden und Gaststätten schließen mussten. Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung", die über die Option der Biersteuer-Stundung für Brauereien berichtet hatte, beträgt der Regelsteuersatz pro Hektoliter 0,787 Euro je Grad Plato - dem Maß für den Stammwürzegehalt. Ein handelsüblicher Kasten mit 20 Flaschen je 0,5 Liter Bier werde demnach mit 0,94 Euro Biersteuer belastet. Für die größte deutsche Privatbrauerei Krombacher ist die Inanspruchnahme der Stundung der Biersteuer aktuell kein Thema. "Wir werden pünktlich zahlen", sagte Sprecher Peter Lemm. Bei Warsteiner heißt es: "Wir prüfen diese Möglichkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt." "Es ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben", sagte Veltins-Sprecher Ulrich Biene zur Möglichkeit der Stundung der Biersteuer. Jede Brauerei müsse sich das deshalb genau überlegen. Veltins sieht trotz der veränderten Marktlage keine Notwendigkeit, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Für die Privatbrauerei im Hochsauerland mache die Biersteuer pro Jahr einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus. Eine Stundung könne einen zusätzlichen Liquiditätsgewinn für dasjenige Unternehmen bedeuten. Branchenkreisen zufolge sind kleinere Brauereien, die stark vom Eventgeschäft abhängig sind, von den geltenden Einschränkungen gegen die rasche Ausbreitung des Coronavirus besonders hart betroffen. Der jüngsten Umfrage des Brauer-Bundes zu den Auswirkungen in der Corona-Krise zufolge rechnen fast alle Unternehmen (97 Prozent) mit einem Rückgang der Umsätze. Nahezu 80 Prozent würden sich betroffen sehen durch Ausfälle oder Stundungen von Mieten und Pachten. An der Umfrage unter Brauereien aller Größenordnungen beteiligten sich 70 Unternehmen. Sie ist aber nicht repräsentativ. "Tatsache ist: Die Kettenreaktion, die im Gastgewerbe, dem Tourismus und Veranstaltungsgeschäft droht, ist hoch explosiv. Viele Gastronomiebetriebe und viele Brauereien werden diese Krise ohne staatliche Hilfen nicht überstehen. Hier muss schnell geholfen werden", hatte Eichele in einem Interview mit dem Branchenportal "Getränke News" gesagt./vd/DP/zb
06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Biersteuer-Stundung soll Liquidität der Brauereien verbessern
BERLIN (dpa-AFX) - Die Stundung der Biersteuer soll Brauereien in der Corona-Krise einen größeren finanziellen Spielraum verschaffen. "Um in der derzeitigen schwierigen Lage die Liquidität von Brauereien zu verbessern und Arbeitsplätze zu schützen, haben sich das Bundesfinanzministerium und die Finanzministerien der Länder darauf geeinigt, dass die Biersteuer ebenfalls gestundet werden kann", teilte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Biersteuer stehe den Ländern zu und habe 2019 insgesamt rund 650 Millionen Euro betragen. Stundungsanträge könnten bis zum 31. Dezember 2020 für bis zu diesem Zeitpunkt bereits fällige oder fällig werdende Steuern bei den Hauptzollämtern gestellt werden. "Die Hauptzollämter sollen den Brauereien zur Vermeidung unbilliger Härten entgegen kommen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden", sagte der Ministeriumssprecher. Bund und Länder flankierten mit der Stundungsmöglichkeit bei der Biersteuer "das umfassende Maßnahmenpaket, das von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurde, um die Gesundheit der Bürger zu schützen, Arbeitsplätze und Unternehmen zu stützen und unseren sozialen Zusammenhalt zu bewahren". Der Deutsche Brauer-Bund nannte die Stundungsmöglichkeit ein wichtiges Signal für die Branche, die stark unter Druck stehe. Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung", die über die Option der Biersteuer-Stundung für Brauereien berichtet hatte, beträgt der Regelsteuersatz pro Hektoliter 0,787 Euro je Grad Plato - dem Maß für den Stammwürzegehalt. Ein handelsüblicher Kasten mit 20 Flaschen je 0,5 Liter Bier werde demnach mit 0,94 Euro Biersteuer belastet./vd/DP/zb
17.03.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP/Brauer-Bund: Herbe Rückschläge durch Corona-Krise
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der deutschen Braubranche droht durch die Corona-Krise ein doppeltes Absatzproblem: Der Deutsche Brauer-Bund berichtet von deutlichen Auswirkungen der Schutzmaßnahmen vor der Krankheit auf Exportmärkte. Hinzu kämen die Folgen der Einschränkungen in Deutschland auf den Bierausschank in Kneipen und Restaurants. Zudem schwinden die großen Hoffnungen auf die Effekte der Fußball-EM, die auf der Kippe steht. Andererseits wird auch von Vorratskäufen bei Bier berichtet. "Schon heute steht fest, dass die Corona-Pandemie massive Auswirkungen auf die 1500 Brauereien in Deutschland haben wird", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands, Holger Eichele, der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem im Februar die Exporte in wichtige Auslandsmärkte eingebrochen seien, falle nun auch ein großer Teil des Gastronomiegeschäfts weg. "Dies kann nicht nur Gastwirte vor existenzielle Probleme stellen, sondern bedeutet auch für viele Brauereien zum Teil massive Verluste", verdeutlichte er. Italien ist nach den Verbandsdaten für 2019 mit fast 3,4 Millionen Hektoliter der wichtigste Auslandsmarkt für die deutschen Brauereien, gefolgt von China mit 1,8 Millionen Hektoliter. "Für beide Länder müssen die Planungen drastisch nach unten korrigiert werden, stellenweise sind Lieferketten und Geschäftsbeziehungen völlig zum Erliegen gekommen. Mit jeder Woche wächst die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Exportmärkte einbrechen", sagte Eichele. Branchenkenner Niklas Other verweist darauf, dass für viele Brauer im Gastronomiegeschäft nicht nur Absatzmenge auf dem Spiel steht. Die Gastronomie sei zwar mit hohen Margen verbunden, berge oft aber auch hohe finanzielle Risiken über Darlehen und weiteres. "Die Krise dürfte sich für die Brauwirtschaft deshalb auf die Ergebnisse auswirken, mehr als auf die Absätze", sagte der Herausgeber des Branchenmagazins "Inside" der dpa. Die Gastronomie stehe bisher für knapp 20 Prozent des Absatzes der Braubranche. Die Bevorratungskäufe vieler Verbraucher in der vergangenen Woche zeigten, dass "neben lange haltbaren Artikeln wie Tütensuppe, Dosennahrung oder Hygienepapier auch Bier eingebunkert wird", sagte Other. Getränkefachmärkte und Lebensmittelhandel berichteten über deutliche Zuwächse vor allem bei Mineralwasser, aber auch bei Bier. Dies führe zu Engpässen in der Abfüllung. Damit die Quarantäne mit der Lieblingsmarke versüßt werden könne, sollten die Verbraucher ihre leeren Kästen so schnell wie möglich wieder zum Einzelhandel bringen. Fußballabsagen würden die Braubranche erheblich treffen. Im Umfeld von Bundesligaspielen aber auch in unteren Ligen bis zu Sportplätzen, Vereinsheimen werde viel Bier getrunken. Wieviel in den heimischen Konsum verlagert werde, sei nicht abzusehen. Eine Fußball-EM mit gutem Abschneiden der Nationalmannschaft habe in Vor-Coronazeiten bis zu 1 Prozent Absatzplus für den deutschen Jahres-Bierabsatz bedeutet. "Wir brauchen jetzt dringend Frühling", sagte Veltins-Sprecher Ulrich Biene. Das Fassbiergeschäft sei in weiten Teilen zum Erliegen gekommen. Der Absatz von Flaschenbier laufe hingegen unverändert. Mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein werde der heimische Garten wieder zum Grillen genutzt. Wichtiger Test für die Branche sei das Ostergeschäft im April. Schönes Wetter könnte einiges auffangen./vd/DP/zb