Discount-Zertifikat | DAX | 10.050,00 | 21.08.20

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  • ISIN: DE000MC30ZA0
  • Discount-Zertifikat
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-0,78 % 18.09.2020 22:00:07

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf DAX ®, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Index-Stand, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung des zugrunde liegenden Index und basieren auf einem steigenden Index-Stand.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf DAX ®, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Index-Stand, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung des zugrunde liegenden Index und basieren auf einem steigenden Index-Stand.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 20.09.2020 10:05:00 Quelle: dpa
HINTERGRUND: Zwölf Jahre nach Lehman-Schock setzen Zertifikate-Profis auf Gold
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor nunmehr zwölf Jahren brockte die Lehman-Pleite der Zertifikatebranche einen gewaltigen Imageschaden ein. Zuletzt haben der Einbruch des Massengeschäfts und die Corona-Krise den Anbietern dieser besonderen Inhaberschuldverschreibungen weitere Schläge versetzt. Als die internationalen Börsen Ende Februar wegen der Eskalation der Viruspandemie in die Tiefe rauschten, verloren auch viele Zertifikate deutlich an Wert. Mit der Erholung an den Aktienmärkten haben sich zwar auch die Aussichten für renditehungrige Zertifikate-Anleger wieder etwas verbessert - doch diese müssen weiterhin bereit sein, Risiken einzugehen, wenn sie Wege aus der Zinswüste finden wollen. Weil Zertifikate nicht wie Investmentfonds geschützte Sondervermögen sind, können sie bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten komplett ausfallen. Dieses Risiko war lange Zeit als rein hypothetisch wahrgenommen worden - bis am 15. September 2008 der Anbieter Lehman Brothers Insolvenz anmeldete und eine niederländische Tochtergesellschaft der US-Investmentbank ihre Anleger plötzlich nicht mehr auszahlen konnte. Aus heutiger Sicht sind die Lehman-Zertifikate zwar letztlich nicht komplett wertlos geworden, doch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens sahen viele Anleger nur einen Teil ihres Geldes wieder. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich in puncto Anlegerschutz viel getan. So betont der Branchenverband DDV, dass Regelwerke wie Mifid II dafür sorgten, dass Privatanleger sehr gut aufgeklärt würden und damit in der Lage seien, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Dennoch dümpelte das Marktvolumen an Zertifikaten in den letzten Jahren bei rund 70 Milliarden Euro vor sich hin und liegt damit sogar noch tiefer als in den Monaten unmittelbar nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Dieses niedrige Niveau ist Ausdruck des Umstandes, dass in Zeiten ultraniedriger Zinsen die einst im Massengeschäft so beliebten Produkte mit Kapitalschutz deutlich an Attraktivität eingebüßt haben - weil sie sicherheitsorientierten Anlegern aktuell nur Minirenditen bieten können. Die Pandemie ließ dann das Marktvolumen im März auf knapp 62 Milliarden Euro einbrechen. "Bei den Anlagezertifikaten haben vor allem die Produkte ohne Kapitalschutz deutlich an Wert verloren, die zusammen rund 60 Prozent des ausstehenden Volumens am deutschen Zertifikatemarkt ausmachen", sagte Andrea Vathje, Zertifikateexpertin bei Scope Analysis. Hier hängt die Rückzahlung der Produkte von der Wertentwicklung des Basiswerts ab. "Fällt der Kurs des Basiswerts während der Laufzeit, dann erhöht sich zunächst einmal unter sonst gleichen Bedingungen auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Basiswert auch zur End­fälligkeit unterhalb der bei Auflegung festgelegten Schwellenwerte notiert und der Anleger damit weniger zurückerhält als er eingezahlt hat", erklärte Vathje. Allerdings ist laut der Scope-Expertin festzuhalten, dass diese Verluste zunächst eine stichtagsbezogene Betrachtung sind. Letztendlich entscheidend für die Rückzahlung der Produkte seien bei einem Großteil der aktien- und indexbezogenen Zertifikate allein die Kurse der Basiswerte bei Endfälligkeit. Und jüngst hat sich die Stimmung an der Börse wieder aufgehellt. Wie die Fachzeitschrift "Der Zertifikateberater" auf Basis einer Umfrage für August unter Beratern, Vermögensverwaltern und Emittenten mitteilte, hat die nachhaltige Erholung der Aktienkurse in den letzten Monaten in der Tat auch für eine deutliche Entspannung am Zertifikatemarkt gesorgt. So hat das Marktvolumen zuletzt wieder angezogen und lag im Juli bei 67 Milliarden Euro. Die Scope-Expertin Vathje rechnet damit, dass sich das Volumen an ausstehenden Produkten bei knapp um 70 Milliarden Euro weiter stabilisiert. Die Gründe hierfür sieht sie vor allem im aktuellen Niedrigzinsumfeld, in dem viele Sparer händeringend nach einem "Zinsersatzprodukt" suchten, um kein reales Kapital zu vernichten. Das größte Risiko für die Fortführung des Aufschwungs ist derweil laut der Zertifikateberater-Umfrage ein Wiederaufflammen der Infektionszahlen im Zuge der Corina-Krise. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Profis als wichtigsten Anlagetrend noch vor dem Megathema Nachhaltigkeit das Edelmetall Gold nennen. Gold profitiert nicht nur von der hohen Verunsicherung über den Fortgang der Corona-Pandemie, sondern auch von den vielen Streitigkeiten zwischen den USA und China sowie den weltweit mageren Zinsen. Gold wirft im Gegensatz zu vielen anderen Anlageformen keine regelmäßigen Erträge wie Zinsen oder Dividenden ab. Sind die Zinsen niedrig, entfällt ein gravierender Nachteil der Goldanlage - und das Edelmetall erhält Zulauf. Eventuell also trauen die Zertifikate-Profis dem Frieden an den Aktienmärkten nicht so recht./la/bek/fba --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
18.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax am 'Hexensabbat' letztlich klar im Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Freitag im Zuge des Verfalls an den Terminbörsen wieder unter die 13 200 Punkte gefallen. Mit einem Abschlag von 0,70 Prozent auf 13 116,25 Punkte am sogenannten "Hexensabbat" kam der Leitindex vor allem spät unter Druck. Zur Mittagszeit, als die Terminkontrakte ausliefen, hatte er sich noch moderat im Plus bewegt. Letztlich wurde es mit einem Abschlag von 0,65 Prozent eine schwache Börsenwoche. An diesen Verfallstagen versuchen Investoren, die Kurse noch in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen. Das führt nicht selten zu Kursausschlägen, die fundamental nicht zu begründen sind. Am Freitag jedoch blieb es lange Zeit relativ ruhig. Vor allem die Schlussauktion hatte es dann aber mit dem Fall auf ein Tagestief beim Dax in sich. Laut dem Anlagestrategen Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank mangelt es den Aktienmärkten zunehmend an Impulsen, um sich weiter auf ihrem hohen Niveau zu halten. Auch für den kleineren Indexbruder MDax mit den dort gelisteten mittelgroßen Aktienwerten ging es am Ende um 0,40 Prozent auf 27 512,91 Punkte bergab. Auf Unternehmensseite erkeimte im Dax Fantasie für eine Übernahme von Covestro. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erwägt der New Yorker Investor Apollo eine Übernahme der einstigen Kunststoffsparte von Bayer. Der Aktienkurs schnellte daraufhin um fünf Prozent nach oben - auch wenn Covestro mitteilte, dass man sich gegenwärtig nicht in Gesprächen mit Apollo befinde. Schwankend blieb die Kursentwicklung beim Leasing-Anbieter Grenke, der am Freitag mit einer ausführlichen Stellungnahme auf die jüngsten Vorwürfe eines Leerverkäufers reagierte. Der Konzern wies diese erneut mit aller Entschiedenheit zurück und will dies nun in einer Sonderprüfung durch externe Berater belegen lassen. Nach der deutlichen Vortagserholung bekamen die Anleger dennoch wieder kalte Füße. Teilweise im Plus liegend, büßten die Papiere am Ende wieder 6,6 Prozent ein. Die MAN-Aktie, die an der Börse sonst ein Schattendasein führt, machte außerdem mit einem Kursrutsch um 15,5 Prozent Schlagzeilen. Der Autobauer VW will den zur Lastwagentochter Traton zählenden Lkw- und Bushersteller im laufenden Jahr nun doch nicht mehr von der Börse nehmen. Für Anleger, die auf eine gute Abfindung gesetzt hatten, wurde dies eine herbe Enttäuschung. Ansonsten ging es für die Fraport-Aktien nach zwei Erholungstagen nun wieder um 5,2 Prozent nach unten, auch die Papiere der Lufthansa büßten etwa fünf Prozent ein. Im europäischen Reisesektor wurde zu Wochenschluss allgemein wieder Trübsal geblasen. Händler verwiesen auf die steigende Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen vor allem in Frankreich. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Shoppingcenter-Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield vom Vortag belastete erneut auch die Kurse deutscher Immobilienaktien, die in diesem Bereich vertreten sind. So büßten Deutsche Euroshop 5,9 Prozent ein und Aroundtown sogar 7,4 Prozent. Im SDax eroberten die Papiere der Shop Apotheke an ihrem Abschiedstag mit plus acht Prozent die Spitze. Am kommenden Montag steigen die Aktien der Online-Apotheke, die von Anlegern als Gewinner der Corona-Pandemie angesehen wird, in den klassenhöheren MDax auf. Fonds, die Indizes abbilden, müssen unter diesen Umständen ihre Portfolios angleichen. Auf gesamteuropäischer Bühne ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx um etwa ein Prozent nach unten. In Paris war der Abschlag beim Leitindex Cac 40 mit 1,2 Prozent besonders deutlich, der Londoner FTSE 100 gab um 0,7 Prozent nach. In New York stand der Dow Jones Industrial zum hiesigen Handelsschluss knapp im Minus. Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen, zuletzt wurden 1,1859 US-Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1833 (Donnerstag: 1,1797) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8451 (0,8477) Euro. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Donnerstag auf minus 0,50 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 145,61 Punkte. Der Bund-Future fiel um zuletzt 0,04 Prozent auf 174,05 Zähler./tih/fba --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
18.09.2020 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Dax weiter auf Richtungssuche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Tauziehen zwischen Bullen und Bären mit derzeit gleich verteilten Kräften droht sich in der neuen Woche am deutschen Aktienmarkt fortzusetzen. Der Dax könnte so weiter um seine Marke von 13 200 Punkten pendeln, von der er sich seit Tagen nicht entscheidend absetzen kann. Um den Weg nach oben frei zu machen, sehen Börsianer die Marke von 13 460 Punkten als wichtig an. Dort hatte der Leitindex vor etwa zwei Wochen sein bisheriges Hoch seit dem Ausbruch des Corona-Crashs markiert. Die Rally bei den zuletzt treibenden Branchen, darunter vor allem die Technologiewerte, ist Experten zufolge versiegt. Nun fehle es den Märkten auf hohem Niveau an neuen Kurstreibern. Laut Markus Reinwand von der Helaba suggeriert die Tatsache, dass einige US-Indizes vor der Korrektur Anfang September immer neue historische Höchststände markierten, dass es "die Pandemie mit all ihren ökonomischen Verwerfungen nie gegeben hat". Und auch wenn der Dax von seinem Rekord bei 13 795 Punkten noch mehr als 500 Punkte entfernt steht, hat er sich vom Corona-Tief bei knapp 8256 Punkten bereits deutlich um gut 60 Prozent erholt. Die wieder hohen Corona-Infektionen in Europa spielen keine große Rolle mehr. Laut dem Marktexperten Robert Halver von der Baader Bank haben sich die Unternehmen nach einem halben Krisenjahr auf die Situation eingestellt. "Und die Regierungen werden auf steigende Neuinfektionen nur mit regionalen, nicht aber gesamtwirtschaftlichen Einschränkungen reagieren", so der Experte. Laut Ulrich Kater von der Deka Bank werden neue landesweite Stilllegungen des Wirtschaftslebens von Marktteilnehmern als sehr unwahrscheinlich angesehen. Die Aktienmärkte müssen sich aber weiter an ihrer schon hohen Bewertung messen lassen, dies gilt vor allem für die tonangebenden US-Börsen und die dort bedeutenden Technologiewerte. Laut dem Helaba-Experten Reinwand hat das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den marktbreiten New Yorker S&P-500-Index zuletzt zeitweilig die Spitzenwerte aus dem Jahr 2000 erreicht. Wirklich verbessert habe sich das Chance-Risiko-Profil nun noch nicht. "Kurzfristig ist das Kurspotenzial aus unserer Sicht daher überschaubar", so der Experte. Hinsichtlich der Perspektiven für den Rest des Jahres am Aktienmarkt gebe es derzeit zu viele Variablen, konstatiert Marktbeobachter Craig Erlam vom Broker Oanda. Corona-Impfstoffe, politische Klarheit oder staatliche Hilfsmaßnahmen könnten seiner Einschätzung nach in den kommenden Wochen über eine Richtung entscheiden. Politisch bleiben die Brexit-Saga, der weiter wogende US-chinesische Handelsstreit und die Vorwehen der im November anstehenden US-Präsidentschaftswahl übergelagerte Themen. So oder so mangelt es Investoren ohne Zinsperspektive an Alternativen zum Aktienmarkt. Laut Reinwand hat sich ihre Stimmung zwar kurzfristig abgekühlt, auf mittlere Sicht wachse die Zuversicht aber weiter. "Diese Kombination spricht eher dafür, dass Anleger mit einer vermeintlich zu geringen Aktienquote die Korrektur nutzen, um Positionen aufzubauen", so der Experte. Auf den Prüfstand gestellt wird die Stimmungslage unter den Anlegern im Wochenverlauf von frischen Wirtschaftsdaten. Ein zuletzt überraschend hoher ZEW-Index sorgt für Spannung im Vorfeld der am Mittwoch erwarteten Einkaufsmanagerdaten und des tags darauf anstehenden Ifo-Index. Baader-Experte Halver rechnet damit, dass diese Indikatoren aufzeigen werden, dass sich die Wirtschaftserholung mit gebremster Dynamik fortsetzt. "Insbesondere die Einschätzung der augenblicklichen Lage sollte die Einkaufsmanagerumfragen und den Ifo-Geschäftsklimaindex weiter stabilisieren", so Deka-Experte Kater. "Dagegen könnten sich die Unternehmenserwartungen über die kommenden Monate etwas eingetrübt haben." Aktienseitig werden zu Wochenbeginn die bereits angekündigten Indexänderungen wirksam. Dabei steigen unter anderem Wacker Chemie und die als Krisengewinner geltende Shop Apotheke in den MDax auf, wo die Startup-Schmiede Rocket Internet und der Medienkonzern RTL Platz machen. Weitere Umplatzierungen gibt es im SDax sowie auf europäischer Bühne im EuroStoxx 50, dem künftig der Immobilienkonzern Vonovia angehört./tih/tav/fba --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---