Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | AB InBev

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  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf AB InBev hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf AB InBev hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 84,16 EUR
  • 80,79 EUR
  • 1,98
  • 83,65 EUR
  • 80,29 EUR
  • 1,93

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bierabsatz im April um gut 17 Prozent eingebrochen
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Corona-Krise mit geschlossenen Lokalen und Absagen großer Volksfeste hat den Bierabsatz einbrechen lassen. Im April 2020 setzte die deutsche Brauwirtschaft 17,3 Prozent weniger alkoholhaltiges Bier als im gleichen Monat des Vorjahres ab, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf der Basis der Biersteuer veröffentlichte. Regional betrachtet wurde der mit Abstand größte Rückgang mit 54,9 Prozent in der Region Schleswig-Holstein/Hamburg ermittelt. Aber auch in den beiden Bundesländern mit der größten Bierherstellung, Bayern und Nordrhein-Westfalen, gab es deutliche Rückgänge um 18,8 beziehungsweise 20,3 Prozent. Lediglich die Braubranche in Thüringen legte mit plus 4,3 Prozent im April zu. Der Deutsche Brauer-Bund hatte bereits erklärt, dass die Situation des Gastgewerbes in einem Dominoeffekt auf die Brauwirtschaft übergriffen habe. Nach dem Mitte März die meisten Gaststätten, Restaurants, Eckkneipen, Bars, Cafés und Diskotheken geschlossen hätten, seien den Brauereien Umsätze verloren gegangen. Der wichtige Pfeiler Gastronomie sei damals weggebrochen, mit dem üblicherweise etwa 20 Prozent des gesamten deutschen Bierabsatzes verbunden seien. "Die Absatzverluste sind massiv. Für Brauer, die viel Gastronomie- und Veranstaltungsgeschäft haben, sind die Absatzverluste katastrophal", sagte der Hauptgeschäftsführer des Brauer-Bundes, Holger Eichele am Donnerstag. Und die Zeit nach dem Neustart der Gastronomie sei bisher nicht vielversprechend verlaufen. "Die Aussichten sind düster. Wir wissen im Moment nicht, wie sich die Gastronomie entwickeln wird." Der Bierabsatz im Handel schwanke und könne nicht einmal im Ansatz das auffangen, was in der Gastronomie verloren gehe. "Deshalb ist es eine Mär zu behaupten, die Leute würden in der Krise mehr Bier trinken", erklärte Eichele. Der Branchenverband bekräftigte seine Forderung nach schneller Hilfe für die mittelständische Gastronomie und Brauwirtschaft. "Sonst stehen wir vor einer historischen Pleitewelle, wenn es nicht effektive Hilfen gibt", betonte Eichele. Der bundesweite Absatzrückgang im April habe die Dimension einer Großbrauerei, verdeutlichte die Privatbrauerei Veltins. Zu den besten April-Monaten fehlten sogar mehr als zwei Millionen Hektoliter. Die ersten vier Monate 2020 zusammengenommen, sank der Absatz mit alkoholhaltigem Bier der deutschen Brauereien um 6,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt ebenfalls errechnete. Nur die Brauregion Berlin/Brandenburg liegt da noch im Plus mit einem Zuwachs von 5,0 Prozent. Alkoholfreies Bier ist in der Statistik nicht enthalten./vd/DP/jha
21.05.2020 Quelle: dpa
Bierknappheit: In Mexiko-Stadt darf wieder gebraut werden
MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Die Biervorräte in Mexiko gehen zur Neige - bald könnten sie wieder aufgefüllt werden. Ab dem ersten Juni könne in Mexiko-Stadt nach knapp zwei Monaten erstmals wieder Bier gebraut werden, teilte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Mittwoch mit. Dann werde die Industrie in der Hauptstadt in die Liste unerlässlicher Aktivitäten aufgenommen. Dies geschieht mitten in der schlimmsten Phase der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus - der Höhepunkt wird in der ersten Juniwoche erwartet. Mexiko ist der viertgrößte Produzent und größte Exporteur von Bier der Welt. Die beliebteste mexikanische Marke - im In- wie im Ausland - ist Corona. Nachdem die Produktion für den einheimischen Markt als Teil der Maßnahmen gegen das Coronavirus am 6. April eingestellt worden war, wurden in den vergangenen Wochen die Bierregale in den Geschäften im ganzen Land immer leerer. Berichten zufolge erhöhten manche Läden die Bierpreise drastisch. Für den Export in die USA wurde allerdings - in reduzierter Menge - weiter gebraut. Auf Twitter verbreiteten sich unter der Kennung #LaÚltimaChela (das letzte Bier - eine Anspielung auf das letzte Abendmahl Jesu) zahlreiche Nachrichten von Mexikanern, die mit Humor ihre Verzweiflung über die Bierknappheit ausdrückten. Die neue Maßnahme gilt nur für Mexiko-Stadt. Wo im Land Einschränkungen aufgehoben werden, wird nach Angaben der Regierung je nach der örtlichen Ausbreitung des Coronavirus entschieden. Die ersten Lockerungen traten am Montag in einigen Gemeinden in Kraft. Nach offiziellen Angaben wurden in Mexiko bisher 56 594 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Demnach starben 6090 Menschen infolge der Lungenkrankheit Covid-19. Allerdings wird in Mexiko im internationalen Vergleich sehr wenig getestet. Die meisten bestätigten Infektionen (15 844) und Todesfälle (1347) sowie die höchste Auslastung der Krankenhausbetten (75 Prozent) wurden in der Hauptstadt registriert. Nach Berichten der "New York Times" und des "Wall Street Journal" könnte die wahre Zahl der Toten dort jedoch deutlich höher sein. Mexiko-Stadt hat rund neun Millionen Einwohner - der Großraum ist mit etwa 22 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Nordamerikas./aso/DP/jha
08.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Bierknappheit: Mexikanern geht Corona aus
MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, sagte die Chefin des mexikanischen Brauereiverbands, Karla Siqueiros, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Damals wurde die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte. Mexiko ist der viertgrößte Produzent und größte Exporteur von Bier der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 124,5 Millionen Hektoliter gebraut und gut 40 Millionen Hektoliter in rund 180 Länder exportiert. Die beliebteste mexikanische Marke - im In- wie im Ausland - ist Corona, das vom weltgrößten Bierhersteller AB Inbev hergestellt wird. In den vergangenen Tagen wurden die Bierregale vor allem in den kleinen Geschäften im ganzen Land immer leerer. Der Betreiber der weit verbreiteten Ladenkette Oxxo teilte am 30. April mit, die Biervorräte würden nur noch zehn Tage reichen. Berichten zufolge erhöhten manche Geschäfte die Bierpreise drastisch. Auf Twitter verbreiteten sich unter der Kennung #LaÚltimaChela (das letzte Bier) zahlreiche Nachrichten von Mexikanern, die mit Humor ihre Verzweiflung ausdrückten. Einige von ihnen teilten ein Bild von einem Mann in einem Gefrierschrank eines Ladens, mit dem Text: "Taut mich auf, wenn es wieder Bier gibt". "Die Produktion und der Vertrieb stehen für den einheimischen Markt derzeit komplett still" sagte Siqueiros. Die Industrie sei bereit, unter strengen hygienischen Vorkehrungen wieder loszulegen, sobald die Regierung grünes Licht gebe, betonte sie. Medienberichten zufolge wird für den Export in die USA allerdings weiter gebraut. Die Einstellung nicht unerlässlicher Aktivitäten zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gilt in Mexiko nach derzeitigem Stand noch bis zum 30. Mai. In diesen Tagen wird in dem lateinamerikanischen Land der Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus erwartet. Bislang wurden dort nach offiziellen Angaben gut 29 600 Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 registriert - 2961 der Erkrankten starben demnach./aso/DP/zb
07.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Beck's-Brauer AB Inbev mit Milliardenverlust - Düstere Aussichten
LEUVEN (dpa-AFX) - Der Beck's-Mutterkonzern Anheuser-Busch Inbev hat angesichts der Beschränkungen in der Corona-Krise in den ersten drei Monaten einen Milliardenverlust eingefahren. Die Auswirkungen würden den Konzern von April bis Juni noch bedeutend schwerer treffen, teilte der weltgrößte Bierbrauer am Donnerstag im belgischen Leuven mit. Geschlossene Kneipen und Restaurants machen dem Absatzkanal über das Gastgewerbe schwer zu schaffen - im April ging der Getränkeabsatz um rund ein Drittel zurück. AB Inbev mit Biermarken wie Budweiser, Beck's, Stella Artois und Corona Extra fuhr im ersten Quartal unter dem Strich für die Aktionäre einen Verlust von 2,25 Milliarden US-Dollar ein (2,1 Mrd Euro) nach einem Gewinn von 3,57 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um 10 Prozent auf 11 Milliarden Dollar, auf vergleichbarer Basis wäre es ein Minus von 5,8 Prozent gewesen. Beim Getränkeabsatz stand ein Rückgang um gut 9 Prozent auf vergleichbarer Basis, der vor allem das Geschäft in China betraf, wo die Beschränkungen der Pandemie das Geschäftsleben größtenteils wochenlang lahmgelegt hatten. Mit der Biermarke Corona konnte AB Inbev in deren Hauptmärkten Mexiko und Kolumbien zulegen, auch in Südafrika, Argentinien und Europa verkaufte der Konzern davon mehr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um fast 18 Prozent auf 3,95 Milliarden Dollar, was allerdings nicht so schlecht war wie von Analysten zuvor befürchtet. Die Aktie zog am Vormittag bis zu drei Prozent an und war damit einer der besten Werte EuroStoxx 50. Das Papier hatte allerdings im Corona-Crash mit rund 40 Prozent bisher mehr verloren als die meisten Titel im Eurozonen-Leitindex. Der Bierkonzern hatte bereits Mitte April die geplante Dividendenzahlung um die Hälfte auf 50 Cent je Aktie gekürzt und will nun vor allem die Liquidität im Unternehmen sichern. Den 9 Milliarden Dollar schwere Kreditrahmen habe das Unternehmen nun voll ausgenutzt, zudem besorgte sich der Konzern über Anleihen im April 10,5 Milliarden Dollar. Weder die Anleihen noch der revolvierende Kredit unterlägen sogenannten Covenants - also Bedingungen, die das Fremdkapital wegen schlechter Geschäftszahlen noch teurer machen könnten. Im zweiten Quartal soll auch der Verkauf des Australien-Tochter Carlton & United an den asiatischen Rivalen Asahi abgeschlossen werden, den AB Inbev im Juli vergangenen Jahres für rund 11 Milliarden US-Dollar beschlossen hatte. Das soll die Kasse weiter stärken./men/zb/mis