Faktor-Zertifikat | 10,00 | Long | Alphabet A

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  • WKN: MC2VYS
  • ISIN: DE000MC2VYS5
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Alphabet A hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Google fördert Faktenchecker zu Covid-19 mit Millionen
MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) - Google will 20 Faktencheck-Organisationen weltweit finanziell unterstützen, die sich dem Kampf gegen Desinformation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Coronavirus, verschrieben haben. Das Förderprogramm soll ein Volumen von über 6,3 Millionen US-Dollar (5,8 Mio. Euro) haben, teilte der Internetkonzern am Donnerstag in Mountain View mit. Ziel des Förderprogramms sei es, vorhandene Expertise breiter zu nutzen, Erfahrungen zu teilen und so insgesamt die Verbreitung falscher Informationen zu verringern. In Deutschland werde das Recherchezentrum "Correctiv" unterstützt, um ein Programm weiter auszubauen, mit dem es Bürgerinnen und Bürger im Kampf gegen Desinformation einbeziehen will. Google-Manager Alexios Mantzarlis verwies darauf, dass Gesundheitsorganisationen und führende Politiker auf der ganzen Welt davor gewarnt hätten, dass zu viele Informationen rund um die Coronavirus-Pandemie den Menschen den Zugang zu verlässlichen Quellen erschweren könnten. "Um hier für Orientierung zu sorgen, müssen alle Akteure - Wissenschaftler, Journalisten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Technologieplattformen und viele andere - zusammenarbeiten." In diesem Rahmen unterstütze Google nun gemeinnützige Organisationen, die sich auf die Qualität von Informationen und die Überprüfung von Fakten konzentrieren. Von einer finanziellen Förderung durch Google profitiert auch das Angebot "SciLine" der American Association for the Advancement of Science, die Journalisten den Zugang zu über 30 000 Wissenschaftlern vermittelt. Außerdem stellt der Konzern den Faktencheckern Daten aus Google Trends zur Verfügung, damit diese sehen können, nach welchen Inhalten die Menschen im Netz gerade suchen und wo eventuell Informationsdefizite vorherrschen. Im Gegensatz zum Faktencheck-Programm von Facebook handelt es sich bei der Google-Initiative nicht um eine geschäftliche Partnerschaft. "Wir stellen in einer Krisensituation eine Einmal-Hilfe zur Verfügung und erwarten keine Gegenleistungen", sagte Mantzarlis. Google beauftragt die Faktenchecker auch nicht, Falschinformationen aufzuspüren, die in Diensten wie der Google-Suche oder der Videoplattform YouTube zu finden sind. Dafür gebe es die schon seit längerer Zeit verfügbaren Factchecking-Tools, mit denen Falschinformationen als solche gekennzeichnet werden können ("Claim Review")./chd/DP/fba
26.03.2020 Quelle: dpa
ALPHABET IM FOKUS: Doch nur ein Werbekonzern?
MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) - Selbst der Mutterkonzern von Google steht in der Coronavirus-Krise unter Druck - auch wenn die Menschen im Homeoffice oder während der Ausgangsbeschränkungen viel im Internet unterwegs sind. Sundar Pichai muss nach seinem Aufstieg vom Google-Chef an die Spitze des Dach-Konzerns den Weg aus der Misere managen. Was im Unternehmen los ist, was die Analysten zum Geschäft sagen und wie die Aktie zuletzt gelaufen ist. DAS IST LOS BEI GOOGLE: Anfang des Jahres standen die Zeichen im Tagesgeschäft beim Internetriesen noch gut. Zwar enttäuschte Alphabet beim Umsatz zum Jahresende die Markterwartungen, weil das Wachstum im vierten Quartal so schwach ausfiel wie seit fünf Jahren nicht. Auf Jahressicht kletterten die Erlöse aber immer noch um 18 Prozent auf 162 Milliarden US-Dollar, der Gewinn um knapp 12 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar. Über eins konnten sich die Investoren aber auch bei dem unerwartet schwachen Wachstum im Weihnachtsquartal freuen: Dass Alphabet langersehnte Zahlen zu den Werbeeinnahmen der Videoplattform Youtube sowie zu den boomenden Clouddiensten lieferte. Youtube brachte dem Alphabet-Konzern im vergangenen Jahr bereits Werbeerlöse von gut 15,1 Milliarden Dollar ein. Das Cloud-Geschäft steuerte 8,9 Milliarden Dollar zum Konzernumsatz bei, bei einem jährlichen Wachstum von mehr als der Hälfte. Youtube und vor allem die Cloudsparte mit den IT-Diensten im Internet sorgen für gehörige Fantasie bei den Anlegern, da die Wachstumsraten in der Branche immer noch sehr hoch sind und das Geschäft mit zunehmender Größe sogar steigende Margen verspricht. Auch bei den anderen Tech-Riesen wie Amazon und Microsoft bringt das hohe Bewertungen durch die Investoren an den Börsen. Zumindest bis zum Coronavirus-Schock. Die rosigen Zukunftsaussichten, das starke Wachstum der Cloudplattform und die schon heute dicken Gewinne können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Google mit seiner Suchmaschine immer noch vor allem eins ist: Ein Werbekonzern, der vom Lauf der Konjunktur und den Marketingbudgets der Kundschaft abhängig ist. Bricht die Konjunktur ein - wie es viele Experten wegen der zeitweisen Lahmlegung vieler Wirtschaftsbereiche in den Industrieländern voraussagen - dann hat selbst Google daran zu knabbern. Pichai muss Google und Alphabet ohnehin durch eine schwierige Zeit navigieren. Der Konzern steht - wie auch andere amerikanische Tech-Schwergewichte - unter verstärktem politischen Druck. Inzwischen nehmen auch die lange wohlwollenden US-Wettbewerbshüter Google ins Visier. In Europa verhängte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager bereits Strafen von mehr als acht Milliarden Euro gegen Google. Der Internet-Konzern steckte diese aber noch locker weg. Doch auch bei den Mitarbeitern rumort es. Laut Medienberichten sollen mindestens in einem Fall ein hochrangiger ehemaliger Manager trotz Vorwürfen sexueller Nötigung mit einer satten Abfindung in hoher zweistelliger Millionenhöhe die Firma verlassen haben. Auch darüber hinaus wurde Sexismus im sonst so weltoffen dargestellten Konzern angeprangert. Auch ein Software-Deal mit dem US-Militär sorgte intern für Ärger. DAS SAGEN ANALYSTEN: Jefferies-Analyst Brent Thill kürzte vergangene Woche seine Annahmen für eine ganze Reihe von Internetkonzernen, darunter auch Twitter, Snap, Facebook und eben Alphabet. Die Werbeumsätze könnten unter Druck kommen, weil Werbende damit begännen, ihre Budgets zusammenzustreichen. Dabei kommt der Google-Konzern aber noch ganz gut weg. Alphabet sei neben Facebook in sehr guter Position bei einem Abschwung, weil der Konzern 115 Milliarden Dollar Cash auf der hohen Kante habe, das ermögliche gute Chancen für Investitionen ins Geschäft - und für Aktienrückkäufe, die den Kurs in aller Regel stützen. Alphabet befinde sich bei der Bewertung auch bereits nahe der Talsohle. Bei Google dürfte die Breite des Werbeangebots über die Internetsuche und Youtube sowie die schiere Größe des Geschäfts selbst unter diesen Bedingungen Schutz bieten, schrieb JPMorgan-Experte Douglas Anmuth. In der kurzen Frist sollten aber auf der anderen Seite bestimmte Kundengruppen - wie die besonders betroffene Reisebranche - auf der Umsatzentwicklung lasten. DAS MACHT DIE AKTIE GEMACHT: Alphabet hat in wenigen Wochen rund ein Drittel seines Wertes eingebüßt - vom Rekordhoch bei 1530 Dollar (stimmberechtigte Aktie der A-Klasse) noch am 21. Februar ging es runter bis auf knapp über 1000 Dollar am 23. März. Mittlerweile liegt das Papier wieder bei gut 1100 Dollar und damit einem Marktwert von 780 Milliarden US-Dollar. Ausgehend vom Zeitpunkt, bevor die Corona-Krise den Aktienmarkt am 24. Februar mit voller Wucht erfasst hat, sind knapp 300 Milliarden Dollar Börsenwert flöten gegangen. Doch Regionen um die 1100 Dollar sind für Alphabet-Aktionäre auch ohne die Coronavirus-Pandemie noch in Erinnerung - zuletzt lag das Papier nämlich noch gegen Ende 2018 unter der Schwelle. Der rasante Aufstieg vieler Tech-Aktien im vergangenen Jahr sorgte auch dafür, dass der Virus-Schock viel Luft aus den Bewertungen lassen konnte. Die Konkurrenz von Amazon und vor allem Microsoft hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich besser entwickelt als der Alphabet-Titel. Während die Google-Mutter auf dem derzeitigen Kurs ein Plus von rund 8 Prozent aufweist, steht Amazon bei fast 30 Prozent Kursanstieg. Und Microsoft ist den beiden in diesem Zeitraum mit plus 70 Prozent enteilt./men/fba/he
03.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Roboterwagen-Firma Waymo mit Milliarden-Finanzspritze
(neu: Aussagen von Waymo-Chef ergänzt) MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) - Der Roboterwagen-Spezialist Waymo will seine Wachstumspläne mit einer Finanzspritze in Milliardenhöhe befeuern. Die Google-Schwesterfirma holte sich 2,25 Milliarden US-Dollar (gut zwei Mrd Euro) bei Investoren. Es ist die erste Finanzierungsrunde von Waymo mit externen Geldgebern. Darunter sind der Auftragsfertiger Magna, Finanzinvestoren wie Silver Lake sowie der Google-Dachkonzern Alphabet. In Waymo ging Googles Roboterwagen-Programm auf - und die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren. Waymo experimentiert gerade mit einem Robotaxi-Service in Arizona und würde gerne Autohersteller mit seiner Roboterwagen-Technologie versorgen. Am Montag stellte Waymo zudem seinen Frachtdienst Via vor, der Güter mit selbstfahrenden Sattelschleppern und Lieferwagen transportieren soll. Das frische Geld werde unter anderem in dessen Aufbau fließen, sagte Firmenchef John Krafcik dem "Wall Street Journal" von Dienstag. Außerdem wolle Waymo damit mehr Sensoren einer neuen Generation in die Fahrzeuge bringen. Das Unternehmen entwickelt unter anderem eigene Laserradare, mit denen die Fahrzeuge ihre Umgebung abtasten. Krafcik bekräftigte das Ziel, "den erfahrensten Fahrer der Welt zu entwickeln". Zugleich arbeiten aktuell auch Autobauer, Zulieferer, diverse Start-ups und Technologie-Schwergewichte wie Apple an Software zum autonomen Fahren. Zunächst wurde nicht bekannt, wie hoch Waymo bei der Finanzierungsrunde bewertet wurde - und welchen Anteil an der Firma Alphabet also an die Geldgeber abtrat. Die Silicon-Valley-Website "The Information" berichtete, Waymo-Manager hätten zuvor eine Gesamtbewertung von mindestens 50 Milliarden Dollar ins Gespräch gebracht. "The Information" hatte bereits vor einem Jahr geschrieben, Alphabet sehe sich nach externen Investoren für Waymo um, weil die Firma den Konzern etwa eine Milliarde Dollar pro Jahr koste. Auch andere Akteure in dem Geschäft haben sich Milliarden gesichert. So vereinbarte Cruise, die Roboterwagen-Firma des Autokonzerns General Motors, bereits 2018 eine Geldspritze in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar vom Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank sowie weitere 2,75 Milliarden Dollar vom Autobauer Honda. Im vergangenen Jahr legten Finanzinvestoren noch einmal 1,15 Milliarden Dollar drauf. Volkswagen investierte unterdessen im vergangenen Jahr 2,6 Milliarden Dollar in die gemeinsam mit Ford betriebene Roboterwagenfirma Argo. Alphabet machte bisher keine offiziellen Angaben zum Waymo-Geschäft. Die Firma wird in Quartalsberichten stets mit anderen Projekten wie Ballons mit Antennen zur Internet-Versorgung oder Liefer-Drohnen zusammengeführt. Diese "anderen Wetten" sind bisher insgesamt für niedrige Umsätze und hohe Verluste bekannt, während Google das Geld verdient. Alphabet hatte immer wieder betont, man wolle die Ausgaben der experimentellen Projekte im Griff behalten./so/DP/stw
03.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Roboterwagen-Firma Waymo mit Milliarden-Finanzspritze
MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX) - Der Roboterwagen-Spezialist Waymo will seine Wachstumspläne mit einer Finanzspritze in Milliardenhöhe befeuern. Die Google-Schwesterfirma holte sich 2,25 Milliarden US-Dollar (gut zwei Mrd Euro) bei Investoren. Es ist die erste Finanzierungsrunde von Waymo mit externen Geldgebern. Darunter sind der Auftragsfertiger Magna, Finanzinvestoren wie Silver Lake sowie der Google-Dachkonzern Alphabet. In Waymo ging Googles Roboterwagen-Programm auf - und die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren. Waymo experimentiert gerade mit einem Robotaxi-Service in Arizona und würde gerne Autohersteller mit seiner Roboterwagen-Technologie versorgen. Am Montag stellte Waymo auch seinen Frachtdienst Via vor, der Güter mit selbstfahrenden Sattelschleppern und Lieferwagen transportieren soll. Firmenchef John Krafcik bekräftigte in einem Blogeintrag das Ziel, "den erfahrensten Fahrer der Welt zu entwickeln". Zugleich arbeiten aktuell auch Autobauer, Zulieferer, diverse Start-ups und Technologie-Schwergewichte wie Apple an Software zum autonomen Fahren. Zunächst wurde nicht bekannt, wie hoch Waymo bei der Finanzierungsrunde bewertet wurde - und welchen Anteil an der Firma Alphabet also an die Geldgeber abtrat. Die Silicon-Valley-Website "The Information" berichtete, Waymo-Manager hätten zuvor eine Gesamtbewertung von mindestens 50 Milliarden Dollar ins Gespräch gebracht. "The Information" hatte bereits vor einem Jahr geschrieben, Alphabet sehe sich nach externen Investoren für Waymo um, weil die Firma den Konzern etwa eine Milliarde Dollar pro Jahr koste. Auch andere in dem Geschäft haben sich Milliarden gesichert. So vereinbarte Cruise, die Roboterwagen-Firma des Autokonzerns General Motors, bereits 2018 eine Geldspritze in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar vom Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank sowie weitere 2,75 Milliarden Dollar vom Autobauer Honda. Im vergangenen Jahr legten Finanzinvestoren noch einmal 1,15 Milliarden Dollar drauf. Alphabet machte bisher keine offiziellen Angaben zum Waymo-Geschäft. Die Firma wird in Quartalsberichten stets mit anderen Projekten wie Ballons mit Antennen zur Internet-Versorgung oder Liefer-Drohnen zusammengeführt. Diese "anderen Wetten" sind bisher insgesamt für niedrige Umsätze und hohe Verluste bekannt, während Google das Geld verdient. Alphabet hatte immer wieder betont, man wolle die Ausgaben der experimentellen Projekte im Griff behalten./so/DP/zb