Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Deere

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  • WKN: MC2VRU
  • ISIN: DE000MC2VRU5
  • Faktor-Zertifikat

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08.04.2020 11:57:00

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08.04.2020 11:57:00

Tägliche Änderung (Geld)

-6,25 %

-0,040 EUR 08.04.2020 11:57:00

Basiswert

142,85 USD

-0,49 % 08.04.2020 11:57:39

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deere hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 111,28 USD
  • 115,74 USD
  • 0,0242
  • 107,69 USD
  • 112,00 USD
  • 0,0214
30.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 139,85 USD
  • 145,45 USD
  • 0,27
  • 140,27 USD
  • 145,88 USD
  • 0,28
27.09.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 132,17 USD
  • 137,46 USD
  • 0,24
  • 132,72 USD
  • 138,03 USD
  • 0,25

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Landmaschinenhersteller Claas spürt Dürre-Jahre in Deutschland
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Zwei Dürre-Sommer in Folge haben beim Landmaschinenhersteller Claas Spuren hinterlassen. Besonders beim Absatz von Mähdreschern musste das Familienunternehmen aus Harsewinkel in Ostwestfalen deutliche Rückgänge hinnehmen. Zwar blieb der Umsatz im zum 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 mit 3,89 Milliarden Euro nahezu stabil gemessen am Vorjahr, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Der Gewinn ging aber um 36 Prozent auf 96,3 Millionen Euro zurück. Dafür sei maßgeblich der Einbruch auf dem deutschen Markt verantwortlich. Dort sind die Gewinnmargen bei Mähdreschern besonders hoch. "Das Investitionsverhalten der Landwirte war in Deutschland zurückhaltend", sagte Böck. Auf dem Heimatmarkt von Claas fiel der Umsatz um 4,1 Prozent auf 801 Millionen Euro. Dagegen entwickelte sich der Markt in Frankreich nach mehreren Krisenjahren ebenso wie in Russland positiv. Der Vorsitzende der Konzernleitung, Thomas Böck, sprach bei der Vorstellung der Zahlen von schwierigen Rahmenbedingungen mit großen regionalen Unterschieden. Für das Geschäftsjahr 2020 zeigte sich die Claas-Führung verhalten optimistisch. Entscheidend sei, wie sich das Einkommen der Landwirte entwickle. Den Weizenpreis bezeichnet die Konzernleitung als stabil, aber niedrig. Bei der Milch seien die Preise für die Landwirte auskömmlich. Offen sei auch, welche Folgen die Handelskonflikte zwischen den USA und Teilen der Welt auf die Märkte haben werden. Auch die gesellschaftliche Diskussion zur Rolle der Landwirte belaste die Branche. "Die Zahl der Betriebe sinkt. Und viele Landwirte zögern da bei großen Investitionen", sagte Vorstandschef Böck. Claas beschäftigte weltweit 11 448 Mitarbeiter. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach drei Jahren Verhandlungen haben sich die großen Anbieter von Landmaschinen unterdessen auf eine gemeinsame Internet-Schnittstelle geeinigt. "Das war nicht so einfach", sagt Böck über die Gespräche mit den Mitbewerbern wie John Deere. Unter dem Titel "Data Connect" können Landwirte in Zukunft ihren gesamten Maschinenpark unabhängig vom Anbieter übers Internet im Blick behalten. "Die Programmierung des offenen Standards hat dann nur sechs Wochen gedauert", sagte Böck./lic/DP/stw