Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Uber

Print
  • WKN: MC2VMM
  • ISIN: DE000MC2VMM3
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

3,08 EUR

18.02.2020 11:17:05

Kaufen (Brief)

3,17 EUR

18.02.2020 11:17:05

Tägliche Änderung (Geld)

-5,81 %

-0,19 EUR 18.02.2020 11:17:05

Basiswert

39,40 USD

-1,32 % 18.02.2020 11:17:15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Uber hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.
Keine Chartdaten verfügbar

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/GESAMT-ROUNDUP 2: Covid-19 erwischt viele Ärzte - Wirtschaft betroffen
PEKING/PHNOM PENH (dpa-AFX) - Ein Ende der Covid-19-Epidemie ist weiter nicht absehbar. Die Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China stiegen mit einer neuen Zählweise am Freitag wieder stark. Landesweit sind derzeit in der offiziellen Statistik knapp 64 000 Infektionen mit Sars-CoV-2 erfasst, knapp 1400 Menschen starben demnach. Die Dunkelziffer liegt Experten zufolge aber deutlich höher. Der chinesische Staatssender CCTV berichtete, dass sich im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Krankenhauspersonal angesteckt haben. Mindestens sechs Helfer starben demnach. Die Rückreise von zig Millionen Chinesen, die nach den wegen Covid-19 verlängerten Ferien wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, lässt neue Infektionswellen befürchten. "Wir sind momentan nicht in der Lage, die Dynamik des Ausbruchs zu prognostizieren", sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Donnerstag in Berlin. Daten deuten demnach darauf hin, dass Covid-19 in China ähnlich verläuft wie eine schwere Grippewelle. Der Berliner Virologe Christian Drosten erklärte, dass sich der Erreger Sars-CoV-2 wie das Influenzavirus im Rachen vermehre, was es ansteckender mache als anfangs vermutet. Ziel in Deutschland ist es laut RKI, eine Erkrankungswelle hinauszuzögern. Möglichst vermieden werden soll demnach, dass eine Covid-19- und die derzeitige Grippewelle zusammenfallen. Drosten wies allerdings auf begrenzte Möglichkeiten der Eindämmung hin: "Irgendwann wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass unbemerkte Infektionen plötzlich bemerkt werden." Die derzeit aus China bekannten Zahlen seien mit Vorsicht zu genießen, betonten die Experten. "Es sind Trends", so Wieler. Aufatmen konnten die Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff "Westerdam": Nach tagelanger Irrfahrt durch asiatische Gewässer konnten die ersten von knapp 2300 Gästen und Crewmitgliedern am Freitag in Kambodscha das Schiff verlassen. Die erste Gruppe der Deutschen an Bord sollte am Abend Richtung Frankfurt reisen. In Thailand sollte noch am Freitag die "Aidavita" im Hafen von Laem Chabang ankommen. Das Kreuzfahrtschiff mit rund 1100 Passagieren zumeist aus Deutschland hatte nicht in Vietnam anlegen dürfen. Aida Cruises teilte mit, die Asienfahrten der "Aidavita" und "Aidabella" wegen der Epidemie und zunehmender Reiseeinschränkungen für diese Saison einzustellen. Regulär hätte das Programm bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen. "Die Schiffe werden in andere Fahrtgebiete überführt." Weder auf der "Westerdam" noch auf der "Aidavita" waren Infektionen mit dem Covid-19-Virus bekannt. Asiatische Länder zögern aber nach dem Nachweis von inzwischen mehr als 200 Infektionen auf der vor Yokohama in Quarantäne liegenden "Diamond Princess", Kreuzfahrtschiffe überhaupt noch in ihre Häfen einlaufen zu lassen. In China war die Zahl erfasster Infektionen am Donnerstag um etwa 15 000 gestiegen, weil sich die Zählweise in der besonders betroffenen Provinz Hubei verändert hatte. Die Vorgabe ist dort nun, auch klinische Diagnosen von Covid-19 zu erfassen, nicht mehr nur über Labortests bestätigte. Außerhalb von Festland-China sind in mehr als zwei Dutzend Ländern rund 580 Fälle bestätigt. Auch hier gehen viele Experten von vielen nicht erfassten Infektionen aus. In Deutschland wurden bisher 16 Infektionen festgestellt - 14 Patienten wurden in Bayern behandelt, zwei in Frankfurt. Nachdem am Donnerstag bereits einer der bayerischen Patienten entlassen wurde, konnten am Freitag auch die beiden Frankfurter Patienten nach Hause. "Sie sind symptomfrei und nachweislich nicht ansteckend", teilte ein Sprecher des Uniklinikums mit. Es bestehe keine Gefährdung für sie oder ihre Umgebung. Die beiden Patienten waren am 1. Februar zusammen mit 124 anderen Menschen aus Wuhan ausgeflogen und in eine Kaserne in Germersheim zur Quarantäne gebracht worden. Nachdem dort die Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen worden war, wurden die beiden Patienten in die Uniklinik Frankfurt gebracht. Bei den China-Rückkehrern in der Quarantäne in Germersheim liegen voraussichtlich am Sonntag Ergebnisse der letzten Tests vor. Sofern diese keine Auffälligkeiten aufweisen, wird die Quarantäne am Sonntagmittag aufgehoben, wie das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium mitteilte. Eine Befürchtung in vielen Ländern ist, dass vor allem unwissentlich mit dem Virus infizierte Menschen etwa bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln andere anstecken könnten. In London hatte sich kürzlich eine Frau entgegen den Anweisungen direkt in einer Notaufnahme vorgestellt, wie das Krankenhaus im Stadtteil Lewisham mitteilte. Bei ihr wurde das Virus nachgewiesen. Angereist war sie mit einem Uber-Taxi. Ein weiterer Betroffener soll an einer Konferenz in London teilgenommen haben. Rund 200 Teilnehmer des Treffens wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, sollten sie Symptome wie Fieber oder Husten entwickeln. In China wurde bei einem Mitglied der Reinigungskräfte in einem Hochgeschwindigkeitszug eine Infektion festgestellt, was Befürchtungen über Ansteckungen auslöste. Zur Registrierung solcher Vorkommnisse fährt das Land inzwischen seine ganze Überwachungstechnologie auf. So sollen Bürger mit einer Handy-App feststellen können, ob sie in engem Kontakt mit jemandem waren, der mit dem Virus infiziert ist oder als Verdachtsfall gilt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, lässt sich damit sogar feststellen, ob man in einem Flugzeug in derselben Reihe mit einem Infizierten oder drei Reihen davor oder dahinter gesessen hat. In Japan war am Donnerstag erstmals ein mit Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben: eine Frau in ihren 80ern in der Provinz Kanagawa nahe Tokio. Zudem wurde ein Arzt in der 400 Kilometer entfernten Präfektur Wakayama positiv auf das Virus getestet. Das Krankenhaus Saiseikai Arida, in dem er arbeite, nehme vorerst keine Patienten mehr auf, hieß es. Immer stärkere Auswirkungen hat Covid-19 auf die Wirtschaft. Fluggesellschaften müssen sich auf Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe einrichten. Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7 bis 4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. In Singapur sagte Premier Lee Hsien Loong, dass die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 wahrscheinlich die der Sars-Epidemie von 2002/2003 übertreffen werden. Die Interimschefin des französischen Autobauers Renault, Clotilde Delbos, warnte ebenfalls vor Risiken. Der Konzern habe ein Krisenmanagement eingesetzt. Aus der besonders betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina kommen viele Autoteile./kll/DP/stw
14.02.2020 Quelle: dpa
WDH/VIRUS/GESAMT-ROUNDUP: Covid-19 erwischt viele Ärzte - Wirtschaft betroffen
(Detail im ersten Absatz geändert) PEKING/PHNOM PENH (dpa-AFX) - Ein Ende der Covid-19-Epidemie ist weiter nicht absehbar. Die Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China stiegen mit einer neuen Zählweise am Freitag wieder stark. Landesweit sind derzeit in der offiziellen Statistik knapp 64 000 Infektionen mit Sars-CoV-2 erfasst, knapp 1400 Menschen starben demnach. Die Dunkelziffer liegt Experten zufolge aber deutlich höher. Der chinesische Staatssender CCTV berichtete, dass sich im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Krankenhauspersonal angesteckt haben. Mindestens sechs Helfer starben demnach. Die Rückreise von zig Millionen Chinesen, die nach den wegen Covid-19 verlängerten Ferien wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, lässt neue Infektionswellen befürchten. "Wir sind momentan nicht in der Lage, die Dynamik des Ausbruchs zu prognostizieren", sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Donnerstag in Berlin. Daten deuten demnach darauf hin, dass Covid-19 in China ähnlich verläuft wie eine schwere Grippewelle. Der Berliner Virologe Christian Drosten erklärte, dass sich der Erreger Sars-CoV-2 wie das Influenzavirus im Rachen vermehre, was es ansteckender mache als anfangs vermutet. Ziel in Deutschland ist es laut RKI, eine Erkrankungswelle hinauszuzögern. Möglichst vermieden werden soll demnach, dass eine Covid-19- und die derzeitige Grippewelle zusammenfallen. Drosten wies allerdings auf begrenzte Möglichkeiten der Eindämmung hin: "Irgendwann wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass unbemerkte Infektionen plötzlich bemerkt werden." Die derzeit aus China bekannten Zahlen seien mit Vorsicht zu genießen, betonten die Experten. "Es sind Trends", so Wieler. Aufatmen konnten die Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff "Westerdam": Nach tagelanger Irrfahrt durch asiatische Gewässer konnten die ersten von knapp 2300 Gästen und Crewmitgliedern am Freitag in Kambodscha das Schiff verlassen. Die erste Gruppe der Deutschen an Bord sollte am Abend Richtung Frankfurt reisen. In Thailand sollte noch am Freitag die "Aidavita" im Hafen von Laem Chabang ankommen. Das Kreuzfahrtschiff mit rund 1100 Passagieren zumeist aus Deutschland hatte nicht in Vietnam anlegen dürfen. Aida Cruises teilte mit, die Asienfahrten der "Aidavita" und "Aidabella" wegen der Epidemie und zunehmender Reiseeinschränkungen für diese Saison einzustellen. Regulär hätte das Programm bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen. "Die Schiffe werden in andere Fahrtgebiete überführt." Weder auf der "Westerdam" noch auf der "Aidavita" waren Infektionen mit dem Covid-19-Virus bekannt. Asiatische Länder zögern aber nach dem Nachweis von inzwischen mehr als 200 Infektionen auf der vor Yokohama in Quarantäne liegenden "Diamond Princess", Kreuzfahrtschiffe überhaupt noch in ihre Häfen einlaufen zu lassen. In China war die Zahl erfasster Infektionen am Donnerstag um etwa 15 000 gestiegen, weil sich die Zählweise in der besonders betroffenen Provinz Hubei verändert hatte. Die Vorgabe ist dort nun, auch klinische Diagnosen von Covid-19 zu erfassen, nicht mehr nur über Labortests bestätigte. Außerhalb von Festland-China sind in mehr als zwei Dutzend Ländern rund 580 Fälle bestätigt. Auch hier gehen viele Experten von zahlreichen nicht erfassten Infektionen aus. In Deutschland wurden bisher 16 Infektionen festgestellt. Experten schließen aber nicht aus, dass es auch hierzulande nicht erkannte Fälle gibt. Eine Befürchtung in vielen Ländern ist, dass vor allem unwissentlich mit dem Virus infizierte Menschen etwa bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln andere anstecken könnten. In London hatte sich kürzlich eine Frau entgegen den Anweisungen direkt in einer Notaufnahme vorgestellt, wie das Krankenhaus im Stadtteil Lewisham mitteilte. Bei ihr wurde das Virus nachgewiesen. Angereist war sie mit einem Uber-Taxi. Ein weiterer Betroffener soll an einer Konferenz in London teilgenommen haben. Rund 200 Teilnehmer des Treffens wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, sollten sie Symptome wie Fieber oder Husten entwickeln. In China wurde bei einem Mitglied der Reinigungskräfte in einem Hochgeschwindigkeitszug eine Infektion festgestellt, was Befürchtungen über Ansteckungen auslöste. Zur Registrierung solcher Vorkommnisse fährt das Land inzwischen seine ganze Überwachungstechnologie auf. So sollen Bürger mit einer Handy-App feststellen können, ob sie in engem Kontakt mit jemandem waren, der mit dem Virus infiziert ist oder als Verdachtsfall gilt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, lässt sich damit sogar feststellen, ob man in einem Flugzeug in derselben Reihe mit einem Infizierten oder drei Reihen davor oder dahinter gesessen hat. In Japan war am Donnerstag erstmals ein mit Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben: eine Frau in ihren 80ern in der Provinz Kanagawa nahe Tokio. Zudem wurde ein Arzt in der 400 Kilometer entfernten Präfektur Wakayama positiv auf das Virus getestet. Das Krankenhaus Saiseikai Arida, in dem er arbeite, nehme vorerst keine Patienten mehr auf, hieß es. Immer stärkere Auswirkungen hat Covid-19 auf die Wirtschaft. Fluggesellschaften müssen sich auf Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe einrichten. Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7 bis 4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. In Singapur sagte Premier Lee Hsien Loong, dass die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 wahrscheinlich die der Sars-Epidemie von 2002/2003 übertreffen werden. Die Interimschefin des französischen Autobauers Renault, Clotilde Delbos, warnte ebenfalls vor Risiken. Der Konzern habe ein Krisenmanagement eingesetzt. Aus der besonders betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina kommen viele Autoteile./kll/DP/stw
12.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/'WSJ': Starker Kostenanstieg drückt Airbnb ins Minus
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Wohnraum-Vermittler Airbnb ist in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres laut einem Zeitungsbericht in die roten Zahlen geraten. Das Unternehmen aus San Francisco habe in diesem Zeitraum einen Verlust von 322 Millionen Dollar (295 Mio Euro) gemacht, schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum habe es noch einen Gewinn von 200 Millionen Dollar gegeben. Ein starker Kostenanstieg habe die Bilanz erheblich belastet, heißt es in dem Bericht. So gebe Airbnb etwa viel Geld aus, um Sicherheitslücken seiner Plattform zu schließen. Die roten Zahlen kämen angesichts des für 2020 geplanten Börsengangs ungelegen, da sie den Aktienpreis drücken könnten. Zuletzt war Airbnb mit 31 Milliarden Dollar bewertet worden. Ohnehin sei mit dem Börsendebüt wohl nicht vor dem dritten Quartal zu rechnen, zitierte die Zeitung Quellen aus dem nahen Umfeld des Unternehmens. Das Timing hänge auch von den Folgen des Coronavirus ab, der Airbnb im wichtigen Wachstumsmarkt China massiv belaste. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass Tech-Unternehmen mit roten Zahlen an die Börse gehen. Doch die Anleger sind skeptischer geworden, unter anderem nachdem die Aktienplatzierungen der Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft enttäuschend verliefen. Im dritten Quartal vergangenen Jahres habe Airbnb zwar den Umsatz auf 1,65 Milliarden Dollar gesteigert, schrieb die Zeitung weiter. Das seien 400 Millionen Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Doch zugleich hätten die steigenden Kosten den Quartalsgewinn von 337 auf 266 Millionen Dollar gedrückt. Diese schwarzen Zahlen hätten bei weitem nicht ausgereicht, um die Verluste aus dem ersten Halbjahr wieder wettzumachen. Airbnb gebe unter anderem viel Geld für die Technik seiner Plattform sowie für Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Nutzer aus. Zugleich hat Airbnb ein gut laufendendes Kerngeschäft, wie aus dem Bericht hervorgeht: Im Schnitt hätten täglich zwei Millionen Nutzer eine Ferienwohnung oder ein Haus über die Plattform gebucht./hbr/DP/jha