Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Ford

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  • WKN: MC2VJP
  • ISIN: DE000MC2VJP2
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Ford hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Ford hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.01.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 7,11 USD
  • 7,40 USD
  • 2,24
  • 7,09 USD
  • 7,38 USD
  • 2,35
21.10.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 7,29 USD
  • 7,58 USD
  • 2,83
  • 7,35 USD
  • 7,65 USD
  • 3,08

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: VW vertieft Projekte mit Ford - Batterieeinstieg in China
WOLFSBURG/DEARBORN (dpa-AFX) - Volkswagen und der US-Autobauer Ford wollen ihre gemeinsamen Projekte in der E-Mobilität und beim autonomen Fahren wie geplant vertiefen. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns stimmte am Donnerstag verschiedenen Vorhaben zu. Wie das Unternehmen nach einer Sitzung der Kontrolleure am Abend mitteilte, sind die entsprechenden Vorbereitungen so gut wie fertig - unterschrieben seien die Verträge jedoch noch nicht. Die Partner hatten bereits im vergangenen Jahr angekündigt, auf verschiedenen Feldern zusammenarbeiten und Kosten senken zu wollen. So geht es in einem ersten Schritt unter anderem um die Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen und bei Elektroantrieben. Konkret sehen die erweiterten Vereinbarungen vor, dass Ford ein E-Auto für den europäischen Markt anbietet, in dem der Modulare Elektrobaukasten (MEB) von VW als Grundtechnologie zum Einsatz kommt. Die US-Amerikaner brauchen wegen der CO2-Emissionsregeln in der EU Fahrzeuge mit Elektroantrieb, wollen die grundlegende Technik dafür aber nicht teuer selbst entwickeln. Volkswagen hat Milliarden in den MEB gesteckt und kann die Kosten über die Nutzung gegen Gebühr mit dem US-Autopionier quasi teilen. Auch bei einem möglichen Nachfolger für den Pick-up Amarok sprachen sie miteinander. "Ford entwickelt einen mittelgroßen Pick-up, der von VW-Nutzfahrzeuge (VWN) in ausgewählten Märkten entsprechend adaptiert wird", hieß es dazu. Es gebe darüber hinaus noch weitere Projekte. So plane VWN einen Stadtlieferwagen, Ford einen "Transporter im Ein-Tonner-Segment". VW-Chef Herbert Diess hatte gesagt, dass die beiden Autoriesen auf dem Feld leichter Nutzfahrzeuge auf sich allein gestellt zu klein seien und in den kommenden Jahren immer mehr unter Druck geraten würden. Mit der Kooperation sollen bestimmte Entwicklungskosten nur einmal anfallen und auf eine größere Anzahl an verkauften Fahrzeugen verteilt werden. Volkswagen hatte auch angekündigt, milliardenschwer in die auf autonomes Fahren spezialisierte Firma Argo AI einzusteigen und die eigenen Aktivitäten mit einzubringen - diese Investition werde folgen, hieß es. Die geplante Beteiligung an der Ford-Tochter soll nach bisherigen Angaben im ersten Halbjahr umgesetzt werden. Derweil kommt Volkswagen an anderer Stelle mit weiteren wichtigen Vorhaben ebenfalls voran. So bauen die Wolfsburger ihr Engagement rund um Elektroautos in China aus und steigen direkt bei einer Batteriefirma ein. Volkswagen China werde mit 26,5 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär von Guoxuan High Tech, teilten die Chinesen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Börse in Shenzhen mit. Wieviel VW in dem privaten Anteilserwerb auf den Tisch legt, wurde zunächst nicht bekannt. Eine Bestätigung von Volkswagen war zunächst nicht zu erhalten. China ist der mit Abstand größte Einzelmarkt für Konzern. Batterien sind im Hochlauf der Elektromobilität ein knappes Gut, die Autobauer versuchen sich daher auf verschiedenen Wegen genügend Kapazitäten zu sichern. China gilt als Leitmarkt für die Elektroautos, weil die chinesische Regierung die schlechte Luft in den großen Städten des Landes bekämpfen und bei dem Thema Technologieführer werden will. Auch in Europa will Volkswagen selbst Batteriezellen herstellen, was wegen der hohen Investitionskosten nicht jeder Autobauer selbst in Angriff nimmt. In Salzgitter wird mit dem schwedischen Batteriespezialisten Northvolt zusammen eine Fertigung aufgebaut, darauf hatte unter anderem der Betriebsrat gedrungen. In den künftigen Elektroautos wird die Batterie nach Schätzung von Experten und Unternehmen einen Großteil der Wertschöpfung ausmachen./men/jap/he
28.05.2020 Quelle: dpa
WDH/VW und Ford wollen gemeinsame Projekte vertiefen
(Am Ende des 2. Absatzes muss es heißen: "in ausgewählten Märkten") WOLFSBURG/DEARBORN (dpa-AFX) - Volkswagen und der US-Autobauer Ford wollen ihre gemeinsamen Projekte in der E-Mobilität und beim autonomen Fahren vertiefen. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns stimmte am Donnerstag verschiedenen Vorhaben zu. Wie das Unternehmen nach einer Sitzung der Kontrolleure am Abend mitteilte, sind die entsprechenden Vorbereitungen so gut wie fertig - unterschrieben seien die Verträge jedoch noch nicht. Die Partner hatten bereits angekündigt, ihre Zusammenarbeit beim Elektrobaukasten von VW für leichte Nutzfahrzeuge auszubauen. Auch bei einem möglichen Nachfolger für den Pick-up Amarok sprachen sie miteinander. Konkret sehen die erweiterten Vereinbarungen nun vor, dass Ford ein E-Auto für den europäischen Markt anbietet, in dem der Modulare Elektrobaukasten (MEB) von VW als Grundtechnologie zum Einsatz kommt. Außerdem kündigte der niedersächsische Autohersteller an: "Ford entwickelt einen mittelgroßen Pick-up, der von VW-Nutzfahrzeuge (VWN) in ausgewählten Märkten entsprechend adaptiert wird." Es gebe darüber hinaus noch weitere Projekte. So plane VWN einen Stadtlieferwagen, Ford einen "Transporter im Ein-Tonner-Segment". Volkswagen hatte auch angekündigt, in die auf autonomes Fahren spezialisierte Firma Argo AI einzusteigen - diese Investition werde folgen, hieß es. Die geplante Beteiligung an der Ford-Tochter soll nach bisherigen Angaben im ersten Halbjahr umgesetzt werden. Beide Konzerne wollen bei E- und Roboterautos ihre Kräfte bündeln./jap/DP/fba
28.05.2020 Quelle: dpa
VW und Ford wollen gemeinsame Projekte vertiefen
WOLFSBURG/DEARBORN (dpa-AFX) - Volkswagen und der US-Autobauer Ford wollen ihre gemeinsamen Projekte in der E-Mobilität und beim autonomen Fahren vertiefen. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns stimmte am Donnerstag verschiedenen Vorhaben zu. Wie das Unternehmen nach einer Sitzung der Kontrolleure am Abend mitteilte, sind die entsprechenden Vorbereitungen so gut wie fertig - unterschrieben seien die Verträge jedoch noch nicht. Die Partner hatten bereits angekündigt, ihre Zusammenarbeit beim Elektrobaukasten von VW für leichte Nutzfahrzeuge auszubauen. Auch bei einem möglichen Nachfolger für den Pick-up Amarok sprachen sie miteinander. Konkret sehen die erweiterten Vereinbarungen nun vor, dass Ford ein E-Auto für den europäischen Markt anbietet, in dem der Modulare Elektrobaukasten (MEB) von VW als Grundtechnologie zum Einsatz kommt. Außerdem kündigte der niedersächsische Autohersteller an: "Ford entwickelt einen mittelgroßen Pick-up, der von VW-Nutzfahrzeuge (VWN) in ausgewählten Marken entsprechend adaptiert wird." Es gebe darüber hinaus noch weitere Projekte. So plane VWN einen Stadtlieferwagen, Ford einen "Transporter im Ein-Tonner-Segment". Volkswagen hatte auch angekündigt, in die auf autonomes Fahren spezialisierte Firma Argo AI einzusteigen - diese Investition werde folgen, hieß es. Die geplante Beteiligung an der Ford-Tochter soll nach bisherigen Angaben im ersten Halbjahr umgesetzt werden. Beide Konzerne wollen bei E- und Roboterautos ihre Kräfte bündeln./jap/DP/jha
28.05.2020 Quelle: dpa
VW-Spitze muss in Aufsichtsratssitzung Probleme beim Golf erklären
WOLFSBURG (dpa-AFX) - Die anhaltenden Produktions- und Qualitätsprobleme beim Golf 8 werden am Donnerstag zu einem zentralen Thema der Sitzung des VW-Aufsichtsrats. Es werde erwartet, dass Vorstandschef Herbert Diess in seinem Bericht vor den Kontrolleuren Stellung zu den Schwierigkeiten beim Anlauf der neuen Ausgabe des wichtigsten Konzernmodells nimmt, hieß es aus dem Umfeld der Aufseher. Das Treffen soll am frühen Nachmittag beginnen. Außerdem gehe es um die Kritik an einem rassistischen Werbevideo, die Lage von Volkswagen in China und weitere Kooperationsschritte mit dem US-Autobauer Ford. Schon der Start des Golf 8 war 2019 holprig gewesen. Das Unternehmen blieb zunächst weit hinter den ursprünglichen Zielen zurück, nicht einmal zehn Prozent der einst angepeilten 100 000 Stück wurden im ersten Jahr gebaut. Betriebsratschef Bernd Osterloh warf dem Top-Management mangelndes Engagement bei der Lösung der Probleme vor. Es geht vor allem um die grundlegend neuen Software-, IT- und Elektroniksysteme der 8er Reihe, bei denen weiter Fehler auftauchen. Das Online-Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtete nun von weiteren Details. Demnach sollen etwa an einem Beispieltag im März weniger als 40 Prozent der fertiggestellten Golf-8-Exemplare einwandfrei das Band verlassen haben. Auch bei einzelnen Zwischenabnahmen während der Produktion bleibe die Fehlerquote hoch. VW erklärte, es ließen sich immer Dinge verbessern - aber der Golf 8 sei in vielerlei Hinsicht eben auch ein komplett neues Projekt. Im Vergleich zu manchen anderen Modellanläufen sei man sehr zufrieden./jap/DP/men
27.05.2020 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP: Streit um Auto-Kaufanreize verschärft sich - 'die Uhr tickt'
(Wiederholung aus technischen Gründen.) BERLIN (dpa-AFX) - Auto-Kaufprämien - ja oder nein? Wenn ja - nur für Öko-Antriebe oder auch für moderne Verbrenner? Als Extrahilfe für die Branche - oder nur im Rahmen eines größeren Konjunkturpakets? Und wie viel Zeit bleibt bereits angeschlagenen Firmen noch, um zu überleben? Die Überkapazitäten bei den Herstellern wachsen, die Bestellungen bei Zulieferern sinken. Wenige Verbraucher interessieren sich für die Anschaffung eines Neuwagens. Befürworter staatlicher Prämien, die den Absatz ankurbeln sollen, machen Druck: Für betroffene Betriebe laufe die Zeit ab. An weiteren Milliardensubventionen - zumal für Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren - gibt es aber harsche Kritik. Niedersachsens Ministerpräsident und Volkswagen-Aufseher Stephan Weil bekräftigte seine Forderung, Kaufprämien gegen die Corona-Folgen müssten rasch auf den Weg gebracht werden. Sonst werde es sehr eng für etliche Unternehmen. "Für viele kleine und mittlere Firmen tickt die Uhr", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Wenn nicht schnell die Nachfrage anspringt, werden viele bald die Bücher zuklappen und sagen: Sorry, aber das war's." Diese Firmen hätten weniger Reserven als große Konzerne und seien vielfach schon geschwächt in die Krise hineingegangen. Die Branche hat bereits mit der milliardenteuren Umstellung auf E-Mobilität und Digitalisierung sowie einer stark veränderten Arbeitswelt zu tun. Mit Markus Söder (CSU) und Winfried Kretschmann (Grüne) setzen sich die Regierungschefs der beiden weiteren "Autoländer" Bayern und Baden-Württemberg ebenfalls für Kaufanreize ein. "Ich bin sehr dafür, dass Elektroautos die meiste Förderung bekommen", sagte Weil. Emissionsarme Benziner und Diesel sollten jedoch nicht ausgeschlossen sein. Denkbar sei eine Brückenlösung: "Wer sich heute verpflichtet, in zwei Jahren ein E-Auto zu kaufen, könnte jetzt ein attraktives Leasing-Angebot für einen modernen Benziner oder Diesel bekommen." Die drei Politiker hatten bereits ein Konzept zum Thema vorgestellt. Dem Vernehmen nach sollen sich Hersteller an den Prämien beteiligen. Noch gibt es aber keine Beschlüsse des Bundes. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte diese für den nächsten "Autogipfel" mit Vertretern von Bundesregierung, Unternehmen und Gewerkschaftern nach Pfingsten in Aussicht gestellt. Es könnte darauf hinauslaufen, dass es keine separaten Hilfen gibt, sondern eine Einbettung in ein allgemeines Konjunkturpaket. Die "Wirtschaftsweise" Monika Schnitzer betonte, man müsse jetzt den Umbau der Wirtschaft mit der nötigen Unterstützung kombinieren. "Die größte Gefahr eines falsch konzipierten Konjunkturprogramms besteht darin, dass es den notwendigen Strukturwandel aufhält", sagte sie der "Wirtschaftswoche". Eine Kaufprämie für Autos verzögere nicht nur den überfälligen Strukturwandel der Branche, sondern sei auch ineffektiv. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist dagegen offen für Kaufprämien. Wie viele andere Politiker und Umweltverbände hält er diese aber nur bei klimafreundlichen Autos für sinnvoll - als "einen Aspekt in einem großangelegten Konjunkturpaket", wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Im Gegensatz zur Abwrackprämie nach der Wirtschaftskrise 2008/2009 sei eine Umwelt-Orientierung nötig: "Es wäre völlig falsch, als Folge eines Gesundheitsnotstandes den Notstand des Planeten noch zu verschärfen." In Saarlouis betreibt Ford ein Werk, außerdem gibt es im Saarland etliche Autozulieferer. Eine Prämie müsse jedoch auch "technologieoffen" sein, betonte Hans. Ein milder Dieselhybrid könne dann genauso gefördert werden wie ein reines E-Auto. "Es wäre nämlich nicht nachvollziehbar, wenn künftig ein PS-starker Bolide mit Elektromotor ausländischer Fabrikation am Ende mehr Unterstützung bekäme als ein Ford Focus mit einem milden Hybridantrieb, der ebenfalls sehr sparsam ist." Die Corona-Pandemie erfordere ein Konjunkturpaket "für die gesamte Wirtschaft". Aus dem Branchenverband VDA kamen jüngst Warnungen vor einem drastischen Personalabbau bei Zulieferern. Laut einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen stehen bereits 12 500 Arbeitsplätze wegen der Einbrüche in der Viruskrise auf der Kippe. Falls die Autonachfrage nicht bald anzieht, könnten bis Ende Juli fast zwei Drittel der Unternehmen Jobs streichen - einige bis zu 40 Prozent ihrer Stellen. Vor allem Umweltschützer finden es jedoch völlig verfehlt, inmitten der Klimadebatte und nach "Dieselgate" ausgerechnet der Autoindustrie zusätzliches Steuergeld zur Verfügung zu stellen. Mitglieder der Initiative Campact protestierten am Mittwoch erneut am Kanzleramt. Die Deutsche Umwelthilfe warnte vor "kontraproduktiven Kaufanreizen für Pkw mit Verbrennungsmotor beziehungsweise Plug-In-Hybrid". Außerdem mehren sich die Stimmen derer, die verlangen, bei der wirtschaftlichen Erholung nach dem Corona-Lockdown besonders den öffentlichen Nahverkehr in den Blick zu nehmen. Weniger Menschen nutzen wegen Angst vor Ansteckungen derzeit Busse und Bahnen - dabei sollen gerade sie die "ökologische Verkehrswende" vorantreiben und Auto-Individualverkehr in den Städten weniger attraktiv machen. In Frankreich beschoss der Staat ein Hilfspaket von mehr als acht Milliarden Euro für die heimische Autobranche. Über eine Milliarde Euro seien dabei dafür vorgesehen, die Nachfrage wieder in Schwung zu bringen, kündigte Präsident Emmanuel Macron an - im Gegenzug fordert er eine Öko-Wende. Die bisherige E-Auto-Kaufprämie wurde von 6000 auf 7000 Euro aufgestockt, neu sind 2000 Euro für Plug-In-Hybride. Einkommensabhängig gibt es außerdem eine Förderung beim Umstieg von einem Alt- auf ein Neufahrzeug: für Neuwagen mit Verbrennungsmotor 3000 Euro, für E-Autos oder Plug-In-Hybride 5000 Euro. Diese Hilfen sollen aber nur für die ersten 200 000 verkauften Autos fließen./jap/DP/men