Faktor-Zertifikat | 10,00 | Long | Apple

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  • WKN: MC2V89
  • ISIN: DE000MC2V898
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 270,58 USD
  • 281,41 USD
  • 272,87 USD
  • 283,79 USD
07.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 289,33 USD
  • 300,91 USD
  • 4,85
  • 292,23 USD
  • 303,93 USD
  • 5,36
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 231,44 USD
  • 240,70 USD
  • 1,19
  • 231,06 USD
  • 240,30 USD
  • 1,19

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

03.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: E-Patientenakte kommt voran - Kritik beim Datenschutz
BERLIN (dpa-AFX) - Gesundheitsinformationen auf dem Smartphone? Das wollten mehr als 14 Millionen Bundesbürger gerade zumindest probieren und haben die Corona-Warn-App heruntergeladen. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens soll aber auch ganz grundlegend vorankommen. Und beim zentralen Vorhaben von Minister Jens Spahn (CDU) bleibt nicht mehr viel Zeit: Ab 1. Januar 2021 soll eine elektronische Patientenakte (ePA) als freiwilliges Angebot für alle Versicherten starten. Das steht so schon fest. Der Bundestag hat am Freitag nun auch Regeln zu den Funktionen beschlossen. Dass die beim sensiblen Datenschutz teils erst später greifen sollen, stößt aber auf Kritik. Spahn sagte, die E-Akte werde nicht sofort in allen Anwendungen perfekt sein. Man müsse aber "mal anfangen" und dafür sorgen, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen ankomme. "Es gibt dann Akzeptanz und Zustimmung, wenn es im Alltag die Dinge leichter macht." Mehr Tempo soll nach jahrelangem Gezerre um mehr Funktionen für die elektronische Gesundheitskarte ausdrücklich her. Denn schon der Aufbau einer geschützten Datenautobahn des Gesundheitswesens mit Auf- und Abfahrten zu Praxen und Kliniken kam lange nur mühsam voran. Das Gesetz schreibt nun den Anspruch für Patienten fest, dass E-Akten auch mit Inhalten gefüllt werden - und schrittweise mehr und mehr Funktionen bekommen. Neben Befunden, Arztbriefen und Röntgenbildern sollen so ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe Untersuchungsheft für Kinder und das Zahn-Bonusheft gespeichert werden können. Dann sollen Versicherte bei einem Krankenkassenwechsel auch ihre digitalen Daten mitnehmen können. In Kraft treten soll das Gesetz voraussichtlich im Herbst, der Bundesrat muss nicht zustimmen. Beim Datenschutz gilt: Die Versicherten entscheiden, was in ihrer E-Akte gespeichert wird und was sie wieder löschen wollen. Und sie bestimmen, wer auf Daten zugreifen darf - allerdings trotz Kritik von Datenschützern noch nicht sofort zum Start in einer verfeinerten Variante. Erst ab 1. Januar 2022 ist die Möglichkeit vorgesehen, auch für jedes Dokument einzeln festzulegen, welcher Arzt es sehen kann. Dann soll es möglich sein, dass ein Mediziner zwar generell auf die ePA zugreifen darf, aber bestimmte Befunde nicht angezeigt bekommt. Dass Patienten im ersten Jahr nur alle oder gar keine Daten freigeben können, bringt die Opposition auf die Barrikaden. Linke-Experte Achim Kessler warnte, die "unausgereifte" E-Akte gefährde die Akzeptanz des ganzen Projekts. "Wozu braucht ein Orthopäde Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch? Wozu eine Augenärztin Informationen über eine Psychotherapie?" Überhaupt sei die ePA vorerst eine "ungeordnete Sammlung elektronischer Dokumente". Auch Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) monierte das vorläufige "Alles oder nichts" bei Datenfreigaben. Spahn warb um Vertrauen in einen Datenschutz "auf höchstem Niveau". Die Daten kämen auf deutsche Server. Und solche Angebote sollten eben nicht nur Internetkonzerne wie Apple oder Google machen. Für den Schutz verarbeiteter Daten soll laut Gesetz jeder Beteiligte vom Arzt über Kliniken bis zu Apotheken direkt verantwortlich sein. Betreiber innerhalb der Datenautobahn müssen Störungen und Sicherheitsmängel sofort melden - bei Versäumnissen drohen bis zu 300 000 Euro Bußgeld. Versicherte sollen ab 2023 einwilligen können, Daten verschlüsselt der medizinischen Forschung bereitzustellen. Um die Mediziner zum Mitziehen bei der E-Akte zu ermuntern, sollen Anreize kommen: Wenn Ärzte und Kliniken sie erstmals mit Dokumenten füllen, bekommen sie zehn Euro. Geplant ist auch eine App, mit der man sich E-Rezepte aufs Smartphone laden und in Apotheken einlösen kann. Alternativ möglich sein soll ein gedruckter Strichcode auf Papier. Das Rezept geht dann trotzdem digital an die Apotheke. Auch Überweisungen zum Facharzt sollen elektronisch übermittelbar werden./sam/DP/fba
02.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: US-Arbeitsmarkt erholt sich trotz anhaltender Corona-Infektionen
(neu: Äußerung Biden) WASHINGTON (dpa-AFX) - Fast fünf Millionen Amerikaner haben im Juni wieder Arbeit gefunden, doch wegen der Zuspitzung der Corona-Pandemie im Süden des Landes droht neues Unheil. Die Statistiken aus der größten Volkswirtschaft der Welt hätten am Donnerstag kaum widersprüchlicher sein können: Die Arbeitslosenquote fiel stärker als erwartet von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni, während die Zahlen zur Coronavirus-Pandemie neue Negativrekorde erreichten. US-Behörden meldeten für Mittwoch 50 000 Neuinfektionen - mehr als je zuvor. Und eine Besserung der Lage schien kurzfristig nicht in Sicht. Für den Widerspruch zwischen Arbeitsmarktdaten und Infektionen gibt es eine Erklärung: Die Arbeitslosenquote für Juni beruhte auf Daten, die nur die Situation bis zur Mitte des Monats abbildeten. Mögliche Auswirkungen der jüngsten dramatischen Zuspitzung der Pandemie spiegelten sich darin deshalb noch nicht wider. "Wir erwarten, dass die Erholung ab jetzt viel holpriger sein wird mit deutlich langsamerem Zugewinn an neuen Jobs", sagte daher Analyst Michael Pearce von der Beratung Capital Economics. In den besonders betroffenen Bundesstaaten im Süden des Landes wie Florida, Texas, Arizona und Kalifornien wurden Lockerungen der Corona-Auflagen zuletzt wieder rückgängig gemacht oder verschoben. Bars, Fitnesszentren und Kinos mussten teils wieder schließen. Auch Unternehmen wie Apple schlossen vielerorts ihre Läden erneut. McDonald's verschob Medienberichten zufolge Pläne zur weiteren Öffnung seiner rund 14 000 Schnellrestaurants in den USA. Ein Zeichen der anhaltenden Schwierigkeiten waren auch die Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. In einer separaten Mitteilung vom Donnerstag hieß es, in der Woche bis einschließlich 27. Juni hätten rund 1,4 Millionen erstmals Unterstützung beantragt, etwa so viele wie auch in der Vorwoche. Damit erhielten immer noch rund 20 Millionen Menschen reguläres Arbeitslosengeld. "Unsere Arbeit ist nicht abgeschlossen", sagte Finanzminister Steven Mnuchin im Weißen Haus: "Unser Arbeit ist nicht erledigt, bis jeder einzelne Amerikaner, der seinen Job wegen Covid verloren hat, wieder Arbeit hat." Die Konjunkturprogramme in Höhe von fast drei Billionen US-Dollar hätten geholfen, Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu stabilisieren, sagte er. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Juni um 4,8 Millionen an - fast die Hälfte dieser neuen Jobs gingen auf das Gastgewerbe zurück, wie die Regierung mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang der Arbeitslosigkeit gerechnet. Im April hatte die Arbeitslosenquote noch bei 14,7 Prozent gelegen. US-Präsident Donald Trump erklärte im Weißen Haus, die rasche Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt habe "alle Erwartungen übertroffen". Die Wirtschaft erhole sich "schneller und besser" von der Corona-Krise als angenommen, sagte er. Trump prognostizierte, dass das Wachstum im dritten Quartal "fantastisch" ausfallen werde. Er fügte sichtlich erfreut hinzu, dass diese Zahlen unmittelbar vor der Präsidentenwahl im November bekanntgegeben würden. Trump bewirbt sich um eine zweite Amtszeit - Zeichen einer wirtschaftliche Erholung kämen ihm daher höchst gelegen. Die Bedeutung der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie spielte Trump herunter. Es gebe vereinzelte Brandherde, diese würden aber schnell bekämpft, sagte Trump. "Wir löschen die Feuer", sagte er. Die Demokraten werfen dem Republikaner wegen seiner Zurückhaltung in der Corona-Krise vor, den Kampf gegen das Virus aufgegeben zu haben. Die USA hatten die Pandemie nie annähernd unter Kontrolle gebracht: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen fiel nie wirklich unter 20 000. Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, machte Trumps verfehlte Corona-Politik für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. "Millionen Amerikaner hätten ihre Jobs noch, wenn Donald Trump seinen Job gemacht hätte", sagte Biden. Inzwischen habe Trump offenbar "völlig aufgegeben", kritisierte er. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, die zeitweise landesweit zu Schließungen von Geschäften, Restaurants und Firmen geführt hatten, haben die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 45 Millionen Menschen verloren seit Mitte März mindestens zeitweise ihren Job - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Viele Analysten rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote auch Ende 2020 noch bei knapp zehn Prozent liegen dürfte. Sie hatte im Februar noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bezeichnete den Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zuletzt als sehr ungewiss. "Der Weg nach vorne ist außergewöhnlich unsicher und wird zu einem großen Teil von unserem Erfolg bei der Eindämmung des Virus abhängen", sagte Zentralbankchef Jerome Powell am Dienstag im Kongress. "Eine komplette Erholung ist unwahrscheinlich, solange die Menschen nicht das Vertrauen haben, wieder einer breitgefächerten Reihe von Aktivitäten nachzugehen", sagte Powell. Seit Beginn der Pandemie wurden in den USA Daten der Universität Johns Hopkins zufolge rund 2,7 Millionen bestätigte Infektionen gemeldet. Rund 128 000 Menschen starben nach einer Ansteckung mit dem Erreger Sars-CoV-2, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann./jbz/DP/jha
26.06.2020 Quelle: dpa
Microsoft schließt seine Läden
REDMOND (dpa-AFX) - Microsoft zieht sich weltweit mit seinen 82 eigenen Läden aus dem Einzelhandel zurück. Das kündigte der Software-Konzern am Freitag in Redmond an. Die Läden sollen geschlossen werden. Nur die Stores London, New York, Sydney und in der Nähe der Firmenzentrale in Redmond sollen als "Microsoft Experience Center" erhalten bleiben, in denen dann aber auch keine Waren mehr verkauft werden. Wie viele Arbeitsplätze von den Maßnahmen betroffen sein werden, sagte Microsoft nicht. Der Konzern kündigte an, Mitglieder des Einzelhandelsteams würden weiterhin Kunden von den Microsoft-Unternehmensstandorten aus betreuen und aus der Ferne Verkauf, Schulung und Support anbieten. Microsoft hatte im Jahr 2009 damit begonnen, den Erfolg der zahlreichen Apple Stores in den USA mit einer Kette von einzelnen Einzelhandelsgeschäften nachzuahmen. Dort wurden Microsoft-Produkte wie die Surface-Rechner oder die Spielekonsole Xbox verkauft, aber auch Geräte von Herstellern wie Dell, HP Inc und Lenovo. Außerdem wurden dort neue Technologien wie die Augmented-Reality-Brille Hololens präsentiert. An den wirtschaftlichen Erfolg der Apple Stores konnten die Microsoft Stores aber nie heranreichen, auch weil Microsoft nach der Einstellung der Windows Phones nicht mehr über eigene Smartphones verfügte, während das iPhone die Geschäfte in den Apple-Läden antrieb. 72 Stores befanden sich in den USA, der Rest in Kanada, Australien und Großbritannien. In Deutschland war Microoft nicht mit eigenen Läden präsent. Der Showroom des Konzerns in Berlin ist von den Sparmaßnahmen nicht betroffen. Auch die Online-Aktivitäten laufen weiter: Microsoft werde weiterhin in seine digitalen Shops auf Microsoft.com und in Shops für Xbox und Windows investieren und damit jeden Monat mehr als 1,2 Milliarden Menschen in 190 Märkten erreichen, erklärte das Unternehmen./chd/DP/nas