Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | UPS

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  • WKN: MC2RMK
  • ISIN: DE000MC2RMK5
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

99,12 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf UPS hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf UPS hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
22.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 77,75 USD
  • 80,86 USD
  • 0,11
  • 77,29 USD
  • 80,38 USD
  • 0,11
24.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 85,19 USD
  • 88,61 USD
  • 0,36
  • 81,81 USD
  • 85,09 USD
  • 0,31
15.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 98,43 USD
  • 102,37 USD
  • 0,75
  • 98,74 USD
  • 102,69 USD
  • 0,78

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

26.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Tests für Mitarbeiter bei wenigen Unternehmen in Planung
BONN (dpa-AFX) - Nach der Ankündigung der Deutschen Post, mehreren Tausend Angestellten einen Corona-Test zu ermöglichen, bleibt der Bonner Konzern damit derzeit eher die Ausnahme in der Branche. "Reihentests sind nicht geplant", sagte auch ein Sprecher der Paketdienstes DPD der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen sollten Mitarbeiter sich anlassbezogen testen lassen, wenn ein Verdacht auf eine Infektion auftritt. Tests in größerem Rahmen seien nur sinnvoll, wenn man sie regelmäßig durchführe, wandte der Sprecher ein. Schließlich könne sich das Infektionsgeschehen schnell ändern. Vom Dienstleister UPS hieß es lediglich, dass Kontakt zu den Gesundheitsbehörden bestehe und man in Verdachtsfällen mit diesen kooperiere. Fälle wie der Corona-Ausbruch in einem Depot des DPD im Kreis Heinsberg zeigten, dass auch die Standorte von Paket-Zustellern anfällig für Infektionen mit Sars-CoV-2 sein können. Bei der Deutschen Post wurde vermutet, dass es mehr infizierte Menschen im Umkreis ihrer Betriebsstätten geben könnte als bisher vermutet. Rund 1000 Mitarbeiter seien in zwei Paketzentren rein vorsorglich getestet worden, obwohl es dort nur sehr wenige Fälle gegeben hatte, sagte Vorstand Tobias Meyer der "Rheinischen Post" (Dienstag). Darunter sei der Test bei mehr als 20 positiv ausgefallen. "Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben", sagte Meyer. Mehrfache Testreihen plant die Post allerdings nicht. Ein Test verursacht nach Unternehmensangaben zwischen 130 und 160 Euro an Laborkosten. "Wir müssen hier mit Augenmaß vorgehen. Aber wo die Notwendigkeit besteht, werden wir selbstverständlich auch nochmal testen, wenn das erforderlich ist", sagte ein Sprecher des Konzerns. In der Handelsbranche wird das Thema Corona-Tests für Mitarbeiter aktuell bei der Drogeriekette Rossmann diskutiert. Nähere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht. "Diese Prüfung wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte Rossmann mit. Auch beim Discounter Lidl sei das Test-Angebot für einzelne Mitarbeitergruppen im Gespräch. "Im ersten Schritt werden wir auf freiwilliger Basis an einer wissenschaftlichen Immunitätsstudie teilnehmen und die Kosten hierfür übernehmen", hieß es von Lidl. Supermärkte und Discounter wie Aldi Nord, Aldi Süd, die Rewe Group oder Kaufland haben aktuell nicht vor, ihren Mitarbeitern Corona-Tests anzubieten. Aldi Nord und Kaufland verwiesen dabei auf bereits bestehende Hygiene- und Schutzmaßnahmen und auf die geringen Fallzahlen innerhalb der Belegschaft. Rewe teilte unterdessen mit, dass es "rein praktisch" nicht möglich wäre, betriebsärztliche Corona-Tests unter den in Deutschland rund 260 000 Beschäftigten durchzuführen. Bei den Schwergewichten der Systemgastronomie, McDonalds und Burger King, sind nach Angaben der Unternehmen ebenfalls keine Tests für Mitarbeiter in Planung. Burger King verwies zudem auf die Eigenständigkeit der Franchisenehmer. Aufgrund dessen "entscheiden diese eigenverantwortlich, ob Mitarbeitern Corona-Tests angeboten werden", teilte Burger King mit./jon/DP/jha
01.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kunden müssen wegen Corona-Maßnahmen länger auf Pakete warten
BONN (dpa-AFX) - Die in der Corona-Pandemie notwendigen Schutzmaßnahmen sorgen nach Angaben der Paket-Dienstleister teilweise dafür, dass Pakete später beim Kunden ankommen. "Angesichts von mehreren Millionen Paketen zusätzlich pro Tag mehr wird es immer auch Fälle geben, in denen die gewohnten Laufzeiten von ein bis zwei Werktagen überschritten werden", sagte ein DHL-Sprecher der dpa. Das liege auch daran, dass etwa Schutzmaßnahmen in den Sortierzentren die Prozesse verzögerten. Auch bei Hermes kennt man dieses Problem: An den Logistikstandorten könne nur in kleineren Schichten und abwechselnden Gruppen gearbeitet werden, um den notwendigen Mindestabstand einzuhalten, hieß es. "Die Sicherheitsmaßnahmen führen dazu, dass bei steigenden Paketmengen die zeitgerechte Sortierung und Auslieferung durchaus herausfordernd ist", sagte eine Sprecherin. Die Standardlieferungen von Hermes kämen weitgehend normal an, besonders sperrige Sendungen bräuchten dadurch aber teilweise länger. Bei DHL sieht man sich auf dem Weg der Besserung: Zeitweise seien 14 Prozent der Sendungen länger als zwei Tage unterwegs gewesen, mittlerweile seien es noch unter zehn Prozent, teilte der Sprecher mit. 70 Prozent der Pakete kämen dagegen einen Tag nach Absendung bei den Kunden an. Manchmal länger warten müssen Kunden dem Unternehmen zufolge in den Großstädten, vor allem in Berlin. Den Empfängern möglichst genau mitzuteilen, wann das Paket ankommt, gehörte bereits vor Corona-Zeiten zu den größten Herausforderungen, an denen die Paketdienste arbeiten. Die ungewöhnlichen Verzögerungen machen nun auch dies schwieriger. Man arbeite mit Prognosen, die sich aus Erfahrungswerten speisten, hieß es sowohl bei DHL als auch von Hermes. Diese hätten aber nur noch bedingt Gültigkeit im neuen Corona-Umfeld. So könne es teilweise zu falschen Berechnungen kommen. DPD gibt an, bei mehr als 90 Prozent der Sendungen das Ankommen immer noch auf 60 Minuten genau vorhersagen zu können. Um der Paketflut gerecht zu werden, die bei DHL und Hermes etwa auf Vorweihnachtsniveau liegt, haben die Unternehmen neue Arbeitskräfte eingestellt - bei DHL sind es bislang rund 2000. Hermes versucht, deren mangelnden Ortskenntnisse mit digitalen Helfern bei der Tourenplanung wettzumachen. DHL sieht sich bei der Einarbeitung auch durch die Auflagen beeinträchtigt, da der Mindestabstand zwischen Kollegen eingehalten werden soll. "Wie in allen Berufen passieren neuen Kollegen am Beginn einer neuen Tätigkeit natürlich eher mal Fehler als langjährig erfahrenen Beschäftigten." Auch Wettbewerber DPD berichtet von deutlich höheren Paketmengen - jene an Privatkunden könnten die wegfallenden aus dem Geschäftsbereich mittlerweile kompensieren. Die Zustellung laufe stabil und ohne Einschränkungen. UPS wollte sich nicht detaillierter zu den Abläufen im Unternehmen äußern./swe/DP/jha
28.04.2020 Quelle: dpa
United Parcel Service streicht wegen Corona-Krise Geschäftsziele für 2020
ATLANTA (dpa-AFX) - Die Corona-Krise durchkreuzt die Geschäftspläne des US-Paketdiensts UPS. Trotz eines Paketbooms im ersten Quartal nahm das Management seine Prognosen für das laufende Jahr zurück, wie United-Parcel-Service (UPS) am Dienstag in Atlanta mitteilte. Um das Geld beisammen zu halten, drosselt UPS die Investitionen und stoppt den Rückkauf eigener Aktien vom Markt. Die Ausschüttung der Dividenden habe Priorität, hieß es. Für die UPS-Aktie ging es im vorbörslichen US-Handel um zwei Prozent abwärts. Im ersten Quartal trieben vermehrte Bestellungen von Kunden bei Online-Händlern und der Versand von Gütern für den Gesundheitssektor den Umsatz von UPS nach oben. Mit gut 18 Milliarden US-Dollar (16,6 Mrd Euro) lagen die Erlöse rund fünf Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch weil die Einschränkungen im Betrieb infolge der Pandemie die Kosten nach oben trieben, sank der Nettogewinn jedoch um 13 Prozent auf 965 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie verfehlte dabei die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Das Management könne die weitere Geschäftsentwicklung infolge der Coronavirus-Pandemie auch wegen der ungewissen Dauer der Krise nicht einschätzen, erklärte UPS. Bisher hatte das Unternehmen für 2020 einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,76 und 8,06 Dollar angepeilt. Seine für das Gesamtjahr geplanten Investitionen streicht UPS jetzt um rund eine Milliarde Dollar zusammen./stw/stk
22.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bundesarbeitsministerium gegen Sonntagszustellung von Paketen
BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesarbeitsministerium lehnt die von der Deutschen Post angestrebte Zulassung einer Sonntagszustellung von Paketen ab. Ein Sprecher von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dies werde vom Ministerium nicht befürwortet. "Wie bereits das Verwaltungsgericht Berlin in mehreren Eilverfahren entschieden hat, liegt keine Versorgungskrise vor, die die Versorgung der Bevölkerung durch eine Sonntagszustellung von Paketen dringend nötig machen würde." Ein wegen der Ostertage, der Kontaktbeschränkungen und der Schließung vieler Verkaufsgeschäfte vorübergehend auftretendes erhöhtes Paketaufkommen sei kein Grund, um in das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf Sonntagsruhe einzugreifen, sagte der Sprecher. "Es ist auch politisch nicht nachvollziehbar, warum die in der Krise erheblich zusätzlich belasteten Paketzustellfahrer noch weiteren Zumutungen ausgesetzt werden sollen." Ein Postsprecher hatte betonte, der Konzern strebe keine regelmäßige, bundesweite Sonntagszustellung an. Man wolle aber Sonntagsarbeit in der derzeitigen Ausnahmesituation "punktuell und nach Abstimmung mit den örtlichen Betriebsräten" einsetzen, um schnell auf bestehende regional begrenzte Engpässe zu reagieren. Auch bei einem nur punktuellen Einsatz von Sonntagsarbeit wäre ein bundesweit einheitlicher rechtlicher Rahmen sinnvoll. Hintergrund ist eine Flut an Paketen, weil viele Läden im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus immer noch geschlossen haben. Ein Post-Sprecher hatte gesagt, die Paketmenge habe einen Umfang, der eine Zustellung an Sonntagen im Interesse der Kunden erforderlich machen könnte. Die Überlegungen der Post für eine Sonntagszustellung waren auch bei Gewerkschaften auf Skepsis gestoßen. Verdi machte deutlich, es gebe keine Notwendigkeit für bundesweite Ausnahmeregelungen. "Aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ist in der Zustellung die Erreichbarkeit der Kundinnen und Kunden an den Werktagen sehr hoch", hatte ein Sprecher des Verdi-Bundesvorstands gesagt. Sollte es nötig sein, zum Gesundheitsschutz regional die Zustellung am Sonntag zu organisieren, müsse dies vorher mit den örtlichen Betriebsräten abgestimmt werden. Auch die Kommunikationsgewerkschaft DPVKOM sieht die Sonntagszustellung "überaus skeptisch". In Bayern sei einem Antrag des Unternehmens, auch sonntags zustellen zu dürfen, bereits stattgegeben worden, sagte die DPVKOM-Bundesvorsitzende, Christina Dahlhaus. Die Post habe die Mitarbeiter mit attraktiven Zuwendungen zur Sonntagsarbeit gelockt. Verdi und DPVKOM sehen in fehlenden Personal den Grund für die Sonntagszustellung. Mit dem vorhandenen Mitarbeitern könnten die aktuellen Sendungsmengen "offenbar nicht in einer Sechs-Tages-Woche zugestellt werden", sagte Dahlhaus./hoe/DP/mis