Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | UPS

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  • WKN: MC2RMJ
  • ISIN: DE000MC2RMJ7
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,607974, Basispreis 124,575 USD, Reset Barriere 129,56 USD

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Basiswert

166,12 USD

+3,31 % 25.09.2020 22:26:20

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf UPS hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf UPS hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 120,26 USD
  • 125,08 USD
  • 0,56
  • 119,14 USD
  • 123,91 USD
  • 0,56
22.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 72,89 USD
  • 75,81 USD
  • 0,16
  • 72,46 USD
  • 75,36 USD
  • 0,16
24.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 79,87 USD
  • 83,07 USD
  • 0,33
  • 76,70 USD
  • 79,77 USD
  • 0,30

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Post-Chef sieht Verantwortung für Streetscooter-Aus auch in der Politik
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit dem Streetscooter hat die Deutsche Post gezeigt, wie eine innovative Idee scheitern kann. Post-Chef Frank Appel hatte zwar immer an seinen Elektro-Flitzer geglaubt, am Ende musste er ihn dann doch aufgeben. Die Verantwortung sieht der Manager auch bei der Politik, wie er am Mittwochabend bei einer Online-Konferenz des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten deutlich machte: Wenn der Streetscooter kostenlos in die Städte gekommen wäre und Diesel-Fahrzeuge nicht oder aber der CO2-Ausstoß verteuert worden wäre, hätten sich die Elektro-Lieferwagen auch besser verkauft, argumentierte Appel. Von seinem Produkt zeigte er sich immer noch überzeugt: "In der Tat ist der Streetscooter immer noch das beste Fahrzeug am Markt." Künftig werde der Konzern mit anderen Partnern zusammen arbeiten müssen, um die Flotte weiter auszubauen. Im vergangenen Jahr hatte die Post mit dem Streetscooter rund 100 Millionen Euro Verlust verbucht. In diesem Jahr belastet der Stopp die Bilanz wohl noch einmal mit 300 bis 400 Millionen Euro. Der Zeitpunkt das Projekt zu stoppen, sei allerdings der richtige gewesen. "Weil wir die Autos ja jetzt am Markt gar nicht verkaufen könnten so einfach", erklärte Appel mit Blick auf die Corona-Krise und deren Folgen für die Wirtschaft. Er erwarte, dass Autohersteller bald selbst geeignete Elektrofahrzeuge anbieten, auf die die Post nach dem Streetscooter setzen kann. Die Streetscooter-Flotte soll aber noch von 11 000 auf 15 000 Fahrzeuge wachsen. Insgesamt komme die Post "extrem stabil" durch die Krisenzeit, sagte der Manager. Zu konkreten Schätzungen ließ er sich aber noch nicht hinreißen: "Momentan ist die Volatilität noch enorm. Deswegen haben wir uns entschieden, noch keine neue Prognose zu geben." Die Post hatte ihr Gewinnziel für 2020 wegen der Ausbreitung des Corona-Pandemie Ende Februar unter Vorbehalt gestellt und es Anfang April wie viele andere Konzerne ganz kassiert. Allerdings betonte Appel am Mittwoch, dass die weltweiten Lieferketten nie zusammengebrochen seien. Das Problem, das Corona mit sich gebracht habe, sei ein Nachfrageproblem. "Wir haben nicht einen Tag nicht operiert in der Welt." Nur wenige Stationen der Deutschen Post DHL seien geschlossen gewesen. Es gebe angesichts der Krise einen weltweiten Einbruch der Konsumentennachfrage. So etwas habe es global noch nie gegeben. Die Preise für Luftfracht seien hingegen enorm gestiegen. Profitieren konnte die Post in der Krise allerdings von einem regelrechten Paketboom. Die Zahlen erreichten plötzlich ähnliche Höhen wie in der Vorweihnachtszeit. Die Post sieht auch im zweiten Halbjahr weiter deutliches Wachstum bei den Paketen. Der Anstieg habe sich aber inzwischen etwas abgeschwächt, sagte Appel. Es sei noch schwer abzuschätzen, ob das E-Commerce-Geschäft so stark bleibe. In der Krise hätten Menschen online eingekauft, die das sonst nicht tun. "Wie lange das anhält, wird man erst über den Sommer sehen können", sagte der Manager. Stärkere Arbeitslosigkeit habe wahrscheinlich einen verstärkenden Effekt auf die Online-Handel. So gebe es im Internet eine totale Preistransparenz, und die Preissensibilität steige, wenn man arbeitslos sei. Ebenfalls positiv: Die Post wird laut Appel unabhängiger vom Online-Riesen Amazon: Der Anteil, den der Onlinehändler als Kunde ausmache, sinke, weil Amazon immer mehr Pakete selbst zustelle und das Geschäft der Post mit anderen Kunden stärker wachse. "Unsere Abhängigkeit von Amazon-Umsatz ist in den letzten Wochen weiter gesunken." Weltweit stehe Amazon für zwei Prozent des Umsatzes der Post. Bei UPS seien laut deren Angaben deutlich mehr. Eine andere Baustelle hat die Post derzeit noch beim Briefporto, denn das könnte laut Bundesnetzagentur nämlich womöglich rechtswidrig sein. Hintergrund dieser Einschätzung ist eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das Ende Mai die Preiserhöhung für 2016 für nicht rechtens erklärt hatte. Aber auch da gab sich Appel gelassen: Das Gericht habe sich nicht zur Höhe des Portos geäußert, sondern nur zum Verfahren. Konkret geht es darum, mit welcher Begründung die Portoerhöhungen genehmigt wurden. "Da muss man eben jetzt sehen, wie der Gesetzgeber damit umgeht. Unser Eindruck ist, dass der Kläger nicht unbedingt Recht bekommen hat, sondern das Bundesverwaltungsgericht auch andere Aspekte gesehen hat." Was die Höhe des Briefportos angehe, sei es auch interessant mal einen Blick auf andere Länder Europas zu werfen: Deutschland liege im Durchschnitt 32 Cent unter den anderen Ländern bei einem Standardbrief. Das Hauptthema bleibt aber wie bei den meisten Unternehmen vorerst weiterhin die Corona-Krise. Dabei beobachtet Appel auch Entwicklungen, was den generellen Krankenstand seiner Mitarbeiter angeht. Das Social-Distancing bewirke, dass es jetzt generell weniger Krankheitsfälle als früher gebe, nicht nur in Bezug auf Corona. Zudem erkrankten weniger die Zusteller, die bei ihrer Arbeit vor allem im Freien unterwegs sind, als Mitarbeiter in geschlossenen Räumen. Deshalb gebe es auch in heißeren Ländern mehr Infektionen, weil die Menschen dort tagsüber oft im Haus blieben. Der Manager sieht auch die Gefahr in einer zweiten Infektionswelle, deshalb sei es wichtig vorbereitet zu sein. Das bezieht er sowohl auf die Unternehmen als auch auf jeden einzelnen: Die neue Corona-App hat er sich nach eigenen Angaben deshalb auch schon heruntergeladen./knd/stw/mis
26.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Tests für Mitarbeiter bei wenigen Unternehmen in Planung
BONN (dpa-AFX) - Nach der Ankündigung der Deutschen Post, mehreren Tausend Angestellten einen Corona-Test zu ermöglichen, bleibt der Bonner Konzern damit derzeit eher die Ausnahme in der Branche. "Reihentests sind nicht geplant", sagte auch ein Sprecher der Paketdienstes DPD der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen sollten Mitarbeiter sich anlassbezogen testen lassen, wenn ein Verdacht auf eine Infektion auftritt. Tests in größerem Rahmen seien nur sinnvoll, wenn man sie regelmäßig durchführe, wandte der Sprecher ein. Schließlich könne sich das Infektionsgeschehen schnell ändern. Vom Dienstleister UPS hieß es lediglich, dass Kontakt zu den Gesundheitsbehörden bestehe und man in Verdachtsfällen mit diesen kooperiere. Fälle wie der Corona-Ausbruch in einem Depot des DPD im Kreis Heinsberg zeigten, dass auch die Standorte von Paket-Zustellern anfällig für Infektionen mit Sars-CoV-2 sein können. Bei der Deutschen Post wurde vermutet, dass es mehr infizierte Menschen im Umkreis ihrer Betriebsstätten geben könnte als bisher vermutet. Rund 1000 Mitarbeiter seien in zwei Paketzentren rein vorsorglich getestet worden, obwohl es dort nur sehr wenige Fälle gegeben hatte, sagte Vorstand Tobias Meyer der "Rheinischen Post" (Dienstag). Darunter sei der Test bei mehr als 20 positiv ausgefallen. "Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben", sagte Meyer. Mehrfache Testreihen plant die Post allerdings nicht. Ein Test verursacht nach Unternehmensangaben zwischen 130 und 160 Euro an Laborkosten. "Wir müssen hier mit Augenmaß vorgehen. Aber wo die Notwendigkeit besteht, werden wir selbstverständlich auch nochmal testen, wenn das erforderlich ist", sagte ein Sprecher des Konzerns. In der Handelsbranche wird das Thema Corona-Tests für Mitarbeiter aktuell bei der Drogeriekette Rossmann diskutiert. Nähere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht. "Diese Prüfung wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte Rossmann mit. Auch beim Discounter Lidl sei das Test-Angebot für einzelne Mitarbeitergruppen im Gespräch. "Im ersten Schritt werden wir auf freiwilliger Basis an einer wissenschaftlichen Immunitätsstudie teilnehmen und die Kosten hierfür übernehmen", hieß es von Lidl. Supermärkte und Discounter wie Aldi Nord, Aldi Süd, die Rewe Group oder Kaufland haben aktuell nicht vor, ihren Mitarbeitern Corona-Tests anzubieten. Aldi Nord und Kaufland verwiesen dabei auf bereits bestehende Hygiene- und Schutzmaßnahmen und auf die geringen Fallzahlen innerhalb der Belegschaft. Rewe teilte unterdessen mit, dass es "rein praktisch" nicht möglich wäre, betriebsärztliche Corona-Tests unter den in Deutschland rund 260 000 Beschäftigten durchzuführen. Bei den Schwergewichten der Systemgastronomie, McDonalds und Burger King, sind nach Angaben der Unternehmen ebenfalls keine Tests für Mitarbeiter in Planung. Burger King verwies zudem auf die Eigenständigkeit der Franchisenehmer. Aufgrund dessen "entscheiden diese eigenverantwortlich, ob Mitarbeitern Corona-Tests angeboten werden", teilte Burger King mit./jon/DP/jha
01.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kunden müssen wegen Corona-Maßnahmen länger auf Pakete warten
BONN (dpa-AFX) - Die in der Corona-Pandemie notwendigen Schutzmaßnahmen sorgen nach Angaben der Paket-Dienstleister teilweise dafür, dass Pakete später beim Kunden ankommen. "Angesichts von mehreren Millionen Paketen zusätzlich pro Tag mehr wird es immer auch Fälle geben, in denen die gewohnten Laufzeiten von ein bis zwei Werktagen überschritten werden", sagte ein DHL-Sprecher der dpa. Das liege auch daran, dass etwa Schutzmaßnahmen in den Sortierzentren die Prozesse verzögerten. Auch bei Hermes kennt man dieses Problem: An den Logistikstandorten könne nur in kleineren Schichten und abwechselnden Gruppen gearbeitet werden, um den notwendigen Mindestabstand einzuhalten, hieß es. "Die Sicherheitsmaßnahmen führen dazu, dass bei steigenden Paketmengen die zeitgerechte Sortierung und Auslieferung durchaus herausfordernd ist", sagte eine Sprecherin. Die Standardlieferungen von Hermes kämen weitgehend normal an, besonders sperrige Sendungen bräuchten dadurch aber teilweise länger. Bei DHL sieht man sich auf dem Weg der Besserung: Zeitweise seien 14 Prozent der Sendungen länger als zwei Tage unterwegs gewesen, mittlerweile seien es noch unter zehn Prozent, teilte der Sprecher mit. 70 Prozent der Pakete kämen dagegen einen Tag nach Absendung bei den Kunden an. Manchmal länger warten müssen Kunden dem Unternehmen zufolge in den Großstädten, vor allem in Berlin. Den Empfängern möglichst genau mitzuteilen, wann das Paket ankommt, gehörte bereits vor Corona-Zeiten zu den größten Herausforderungen, an denen die Paketdienste arbeiten. Die ungewöhnlichen Verzögerungen machen nun auch dies schwieriger. Man arbeite mit Prognosen, die sich aus Erfahrungswerten speisten, hieß es sowohl bei DHL als auch von Hermes. Diese hätten aber nur noch bedingt Gültigkeit im neuen Corona-Umfeld. So könne es teilweise zu falschen Berechnungen kommen. DPD gibt an, bei mehr als 90 Prozent der Sendungen das Ankommen immer noch auf 60 Minuten genau vorhersagen zu können. Um der Paketflut gerecht zu werden, die bei DHL und Hermes etwa auf Vorweihnachtsniveau liegt, haben die Unternehmen neue Arbeitskräfte eingestellt - bei DHL sind es bislang rund 2000. Hermes versucht, deren mangelnden Ortskenntnisse mit digitalen Helfern bei der Tourenplanung wettzumachen. DHL sieht sich bei der Einarbeitung auch durch die Auflagen beeinträchtigt, da der Mindestabstand zwischen Kollegen eingehalten werden soll. "Wie in allen Berufen passieren neuen Kollegen am Beginn einer neuen Tätigkeit natürlich eher mal Fehler als langjährig erfahrenen Beschäftigten." Auch Wettbewerber DPD berichtet von deutlich höheren Paketmengen - jene an Privatkunden könnten die wegfallenden aus dem Geschäftsbereich mittlerweile kompensieren. Die Zustellung laufe stabil und ohne Einschränkungen. UPS wollte sich nicht detaillierter zu den Abläufen im Unternehmen äußern./swe/DP/jha