Faktor-Zertifikat | 10,00 | Short | Bayer

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  • WKN: MC2MA2
  • ISIN: DE000MC2MA24
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

17.01.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Hoffnung auf rasche Lösung im Glyphosat-Streit treibt Bayer an
(Mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Hoffnungen auf einen womöglich kurz bevorstehenden Vergleich im Glyphosat-Streit in den USA haben den Bayer-Aktien am Freitag weiteren Schwung verliehen. Die Papiere des Pharma- und Agrarchemieunternehmens stiegen am späteren Vormittag im ebenfalls festeren Dax um 1,07 Prozent auf 75,56 Euro, nachdem sie zeitweise um knapp zwei Prozent zugelegt hatten. Wie der US-Staranwalt und Mediator Ken Feinberg der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sagte, ist er "verhalten optimistisch", innerhalb etwa eines Monats eine Einigung zwischen Bayer und den Klägern erreichen zu können. Zugleich bezifferte er die Anzahl der Klagen auf inzwischen 75 000 bis 85 000 oder sogar noch höher. Dem widersprach Bayer jedoch. Der Leverkusener Konzern bestätigte zwar, dass die Zahl weiter gestiegen ist, sie liege aber "deutlich unter 50 000" hieß es. "Schockierend hoch" sei die Zahl der Klagen, sagte ein Händler. Er schränkte aber ein, dass dies angesichts des aggressiven Werbens von US-Anwälten um Kläger letztlich nicht verwundere. Dagegen sei es positiv, dass die Verhandlungen um eine Beilegung der Auseinandersetzungen allem Anschein nach erstaunlich gut voran kämen. Das hob auch Analyst Ulrich Huwald von Warburg Research hervor: "Eine rasche Lösung ist im Interesse der Investoren", betonte er. Allerdings sei auch der Preis entscheidend, und da die Anzahl der Klagen inzwischen ein seinen Worten nach "besorgniserregendes Niveau" erreicht hat, rät er, vorerst lieber an der Seitenlinie zu bleiben. Im Falle einer Einigung gibt es laut Alistair Campbell vom Investmenthaus Liberum je nach Höhe der Entschädigungssumme an die Kläger deutlich Luft nach oben für den Kurs der Bayer-Aktie. Campbell schätzt, dass immer noch eine Belastung von rund 25 Milliarden Euro im Kurs eingepreist sei, was mehr sein dürfte als Bayer am Ende wohl zahlen wolle. Entsprechend könnte der Kurs nach einer Einigung in Richtung 80 bis 90 Euro steigen. Die Hoffnung auf einen baldigen Vergleich sowie die indirekte Unterstützung der US-Regierung hatten dem wegen der Glyphosat-Klagen arg gebeutelten Aktienkurs zuletzt immer wieder mal Auftrieb verliehen. Seit dem Mehrjahrestief von 52,02 Euro im Juni 2019 haben sich die Papiere mittlerweile um knapp 46 Prozent erholt. Allerdings kosten sie immer noch fast ein Fünftel weniger als vor der ersten Prozessniederlage im August 2018./ck/bek/mis ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
17.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3/Glyphosat-Klagen gegen Bayer: Mediator hofft auf raschen Vergleich
(Neu: Kursreaktion, Liberum-Analyst im letzten Absatz) NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Klagewelle gegen Bayer wegen angeblicher Krebsgefahren von Unkrautvernichtern mit dem Wirkstoff Glyphosat reißt nicht ab, doch es könnte offenbar schon bald einen Vergleich geben. Der im Rechtskonflikt vermittelnde Mediator Ken Feinberg sagte dem Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag (Ortszeit), er sei "verhalten optimistisch", dass innerhalb etwa eines Monats eine Einigung zwischen Bayer und den Klägern erzielt werden könnte. Zu den Bedingungen eines möglichen Vergleichs wollte der US-Staranwalt, der im Juni als Verhandlungsführer verpflichtet wurde, sich nicht äußern. Bei den Anlegern kam die Aussicht auf eine baldige Einigung gut an: Die Aktien waren am Freitag mit einem Plus von 1,32 Prozent auf 75,75 Euro unter den Favoriten im Leitindex Dax. Nach Angaben Feinbergs ist die Anzahl der Klagen inzwischen auf 75 000 bis 85 000 oder sogar noch mehr angestiegen. Dem widersprach Bayer jedoch in einer Stellungnahme. Bei der Zahl handele es sich um eine "spekulative Schätzung", die potenzielle Kläger umfasse, die ein möglicher Vergleich umfassen könnte. Die Bayer bislang tatsächlich zugestellten Klagen hatte der Konzern zuletzt im Oktober mit etwa 42 700 angegeben, was bereits mehr als eine Verdopplung gegenüber Juli entsprach. Nun teilte das Unternehmen mit, dass die Anzahl zwar weiter gestiegen sei, aber "deutlich unter 50 000" liege. Bayer hatte sich 2018 mit dem über 60 Milliarden Dollar teuren Kauf des US-Saatgutriesen Monsanto immense Rechtsrisiken ins Haus geholt. Die ersten drei US-Prozesse wegen angeblich krebserregender Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto hatte Bayer verloren und hohe Schadenersatz-Urteile kassiert. Der Konzern hat die Schuldsprüche jedoch angefochten und erhielt in einem Berufungsverfahren zuletzt Unterstützung von der US-Regierung, deren Umweltbehörde EPA das umstrittene Pflanzengift Glyphosat nicht als krebserregend einstuft. Die meisten Analysten erwarten, dass sich das Unternehmen über kurz oder lang auf einen milliardenschweren Vergleich mit den zahlreichen Klägern in den USA einigt. Darauf dringen auch die zuständigen Gerichte. Nach dem letzten Prozess im Mai waren alle weiteren geplanten Gerichtsverhandlungen im vergangenen Jahr verschoben worden. Trotz der laut Mediator Feinberg offenbar voranschreitenden Gespräche über einen Vergleich stehen noch vereinzelt Prozesse auf der Agenda. Laut Bloomberg soll bereits an diesem Freitag einer in Kalifornien und ein weiterer in St. Louis beginnen. Die Hoffnung auf einen baldigen Vergleich sowie die indirekte Unterstützung der US-Regierung hatten dem wegen der Glyphosat-Klage arg gebeutelten Aktienkurs zuletzt Auftrieb verliehen. Seit dem Mehrjahrestief von 52,02 Euro im Juni 2019 haben sich die Papiere mittlerweile um knapp 46 Prozent erholt. Allerdings kosten sie immer noch fast ein Fünftel weniger als vor der ersten Glyphosat-Prozessniederlage im August 2018. Im Falle einer Einigung sehen zahlreiche Analysten - je nach Höhe der Entschädigungssumme an die Kläger - noch deutlich Luft für den Aktienkurs. So schätzt Alistair Campbell vom Investmenthaus Liberum, dass immer noch eine Belastung von rund 25 Milliarden Euro in den Aktienkurs eingepreist sei, was mehr sein dürfte als Bayer am Ende wohl zahlen wolle und vielleicht werde. Entsprechend könnte der Kurs nach einer Einigung in Richtung 80 bis 90 Euro steigen./mis/hbr/eas