Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | EURO STOXX 50 ®

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  • WKN: MC2M61
  • ISIN: DE000MC2M616
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2.783,06 Pkt.

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.491,88 Pkt
  • 2.523,03 Pkt
  • -
  • 2.386,21 Pkt
  • 2.416,04 Pkt
  • -
12.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.546,34 Pkt
  • 2.578,17 Pkt
  • 0,0021
  • 2.541,98 Pkt
  • 2.573,76 Pkt
  • 0,0021
05.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2.950,56 Pkt
  • 2.987,44 Pkt
  • 0,0098
  • 2.992,64 Pkt
  • 3.030,05 Pkt
  • 0,0108

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 31.03.2020 14:55:18 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Ohne klare Richtung - Dax dreht ins Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit uneinheitlicher Tendenz hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstagnachmittag präsentiert. Während die Standardwerte im Dax mehrheitlich im Minus tendierten, legten Papiere aus der zweiten und dritten Reihe überwiegend zu. Zuvor hatten unerwartet robuste chinesische Konjunkturdaten für Unterstützung gesorgt. Zuletzt drückten aber negative Vorgaben vom US-Aktienmarkt auf die Stimmung. So bröckelte der Future auf den US-Leitindex Dow Jones ab. Zuletzt zeichnete sich ein negativer Start des Dow ab. Der Dax konnte die am Morgen erklommene Marke von 10 000 Punkten nicht mehr halten und büßte sein Plus von in der Spitze fast drei Prozent mit der nahenden US-Börseneröffnung gänzlich ein. Zuletzt notierte der Leitindex 0,32 Prozent tiefer bei 9784,55 Zählern. Für das erste Quartal deutet sich für den Dax damit ein Verlust von rund 26 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag hingegen 0,99 Prozent auf 20 855,39 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor rund 0,5 Prozent. "Die Marktlage ist weiterhin angespannt und viele Marktteilnehmer weiterhin skeptisch. Speziell in den USA ist die Coronavirus-Pandemie weiterhin in der Ausbreitung. Die volkswirtschaftlichen Schäden lassen sich in der Breite nicht abschätzen und darum helfen auch die bisher wenigen positiven Statements kaum", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Die britische Bank HSBC empfiehlt den Anlegern, sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit zu wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Bayer-Aktien büßten anfängliche Gewinne komplett ein und fielen um 0,4 Prozent ins Minus, während sie im Tageshoch noch mit mehr als fünf Prozent an der Dax-Spitze rangiert hatten. Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt dafür knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um mehr als 12 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Nach einem Kursanstieg von fast 9 Prozent im frühen Handel drehten die Varta-Aktien ins Minus und verloren zuletzt 2,7 Prozent. Der Batteriehersteller hatte endgültigen Zahlen für 2019 und einen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 gegeben. Ein Börsianer zeigte sich jedoch skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 5 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um 16 Prozent hoch. Ado Properties gewannen knapp 10 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken. Schlusslicht im SDax waren die Leoni-Aktien mit einem Verlust von 8 Prozent auf 5,88 Euro. Zuvor hatten die Analysten von Warburg Research und dem Bankhaus Metzler die Papiere des Autozulieferers abgestuft. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,47 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,26 Prozent auf 145,12 Punkte. Der Bund-Future stagnierte bei 172,88 Zählern. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0966 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1034 Dollar festgesetzt./edh/mis --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
Heute 31.03.2020 12:01:30 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich über 10 000 Punkten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat zum Abschluss des von der Corona-Krise geprägten Quartals seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Positive Vorgaben kamen von den sehr festen US-Börsen am Vorabend sowie von unerwartet robusten chinesischen Konjunkturdaten. Der Dax hielt die am Montagmorgen erklommene Marke von 10 000 Punkten und notierte zuletzt 2,01 Prozent höher bei 10 013,26 Zählern. Damit hat das Börsenbarometer nun rund ein Drittel seines fast 40-prozentigen Maximalverlustes seit Beginn des Corona-Crashs am 24. Februar wieder aufgeholt. Für das erste Quartal deutet sich für den Leitindex jedoch immer noch ein kräftiger Verlust von rund 24 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag 2,59 Prozent auf 21 186,39 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone stieg um rund 1,2 Prozent. Die britische Bank HSBC gibt jedoch noch keine Entwarnung: Die Anleger sollten sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Positiv reagierten die Anleger am Dienstag auf die Nachricht, Bayer habe sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Der Kurs stieg um 2,3 Prozent. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um 13,5 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Nach einem Kursanstieg von fast 9 Prozent im frühen Handel drehten die Varta-Aktien ins Minus und verloren zuletzt 2,1 Prozent. Das Tageshoch von 75,60 Euro kurz nach Handelsbeginn war der höchste Stand seit Anfang des Monats. Der Batteriehersteller hatte endgültigen Zahlen für 2019 und einen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 gegeben. Ein Börsianer zeigte sich jedoch skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 5 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um 16 Prozent hoch. Ado Properties gewannen knapp 10 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken. Schlusslicht im SDax waren die Leoni-Aktien mit einem Verlust von 8 Prozent auf 5,88 Euro. Damit nahmen sie Kurs auf das jüngste Tief vom 12. März bei 5,37 Euro. Zuvor hatten die Analysten von Warburg Research und dem Bankhaus Metzler die Papiere des Autozulieferers abgestuft./edh/jha/ --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
Heute 31.03.2020 11:52:23 Quelle: dpa
Aktien Europa: Erholung hält an dank positiver Signale unter anderem aus China
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Die Anleger an den europäischen Börsen bleiben vorsichtig optimistisch. Der EuroStoxx 50 knüpfte am Dienstag mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent auf 2815,65 Punkte an seine jüngste Erholung an. Seit dem Tief von Mitte März bei gut 2300 Punkten hat er bislang schon wieder mehr als 20 Prozent an Terrain zurückerobert. Geprägt vom Crash würde er den März aber dennoch mit einem deftigen 15-prozentigen Abschlag beenden. Laut Volkswirt Holger Schmieding von der Berenberg Bank zeichnen sich in der Viruskrise zwei positive Trends ab: Erstens scheinen die strengen Eindämmungsmaßnahmen, die große Teile Europas eingeführt haben, zu wirken. In Italien war der Anstieg der positiv getesteten Menschen so niedrig wie seit Beginn der landesweiten Ausgangssperren vor drei Wochen nicht. Zweitens gibt es dem Experten zufolge vorläufige Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaftstätigkeit in China, das der Ausbreitung in Europa um einige Wochen voraus ist. Stimmungsdaten aus der Wirtschaft waren dort im März über die Wachstumsgrenze gestiegen. Der französische Cac 40 stieg um 1,3 Prozent auf 4436,64 Punkte, während der Londoner FTSE 100 um 1,9 Prozent auf 5668,92 Zähler vorrückte. Auch in den Virus-Krisenherden Spanien und Italien ging es bergauf: Während in Spanien eine verschärfte Ausgangssperre in Kraft trat, erholte sich der Ibex im Madrid um 1,6 Prozent von seinem Vortagsminus. Der FTSE MIB in Italien stieg sogar um 1,8 Prozent. Die Erholung wurde vorangetrieben von einigen Werten, die zuletzt besonders stark unter der Viruskrise gelitten hatten. Fluggesellschaften setzten zu einem Erholungsversuch an und die Papiere von Airbus zum Beispiel rückten im EuroStoxx um 3,5 Prozent vor. Barclays-Expertin Milene Kerner und ihre US-Kollegen sehen den europäischen Flugzeugbauer für die Zeit nach der Corona-Krise im Vergleich zum Widersacher Boeing als besser positioniert an. Am Ölmarkt stiegen derweil nach den China-Daten die Ölpreise, was das Bild für die Sektorwerte etwas aufhellte. Für die Shell-Aktien es um etwa 6 Prozent nach oben. Der Öl- und Gasmulti stärkt seine Liquidität mit einem neuen Milliardenkredit. Die Barclays Bank sieht in Aussagen des Konzerns zum ersten Quartal leicht positive Aspekte angesichts der zuletzt spürbaren Sorgen. In Paris und London waren die zuletzt schwer von der Viruskrise getroffenen Werbe- und Medienkonzerne gefragt. Vivendi und Publicis rückten an der Cac-Spitze um etwa 10 Prozent vor und WPP gewannen in London 8,5 Prozent. WPP hatte am Dienstag die Dividendenauszahlung abgesagt, Aktienrückkäufe ausgesetzt und die Jahresziele zurück genommen. Analystin Lisa Yang von Goldman Sachs begrüßte die Schritte zur Erhaltung der Liquidität. Auf den Rängen im Pariser Cac 40 folgte unter anderem ArcelorMittal mit einem Anstieg um 6,5 Prozent. Der Stahlkonzern stemmt sich mit weiteren Maßnahmen zur Kostensenkung gegen die Virus-Krise. Er sieht sich aber angesichts rekordtiefer Schulden und einer guten Bilanzstruktur mit einer guten finanziellen Basis ausgestattet für alle Marktbedingungen. In London fielen ansonsten noch die Aktien von Imperial Brands positiv auf mit einem Kurssprung um 13 Prozent. Experten sahen in einem Zwischenbericht und einer Umschuldung positive Entwicklungen. Laut Gaurav Jain von der Barclays Bank scheint das Coronavirus im ersten Halbjahr keine bedeutende Auswirkungen auf die Geschäfte des Tabakkonzerns zu haben. Eine negative Ausnahme waren die in Paris notierten L'Oreal-Aktien mit einem Minus von 2,2 Prozent. Da ein Ende der gesundheitlichen Notlage derzeit zeitlich nicht abschätzbar sei, hat der Kosmetikkonzern seinen Ausblick zurückgezogen. Der Virus hinterlasse tiefere Spuren im Geschäft der kommenden Monate als zunächst angenommen, hieß es./tih/mis
Heute 31.03.2020 10:26:43 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax steigt über 10 000 Punkte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat zum Abschluss des von der Corona-Krise geprägten Quartals seine Vortageserholung fortgesetzt. Der Dax überwand im frühen Handel die Marke von 10 000 Punkten und notierte zuletzt 2,69 Prozent höher bei 10 079,89 Zählern. Für das erste Quartal deutet sich für den Leitindex damit jedoch immer noch ein kräftiger Verlust von rund 24 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag 2,75 Prozent auf 21 219,25 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone stieg um rund 2,1 Prozent. Positive Vorgaben kamen von den starken US-Börsen am Vorabend: Der Dow Jones Industrial schloss am Montag mehr als 3 Prozent im Plus, der technologielastige Nasdaq 100 rückte gar um fast 4 Prozent vor. Vor allem stützten Händlern zufolge aber unerwartet robuste Konjunkturdaten aus China. Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich nach einem Rekordeinbruch wegen des Coronavirus im März wieder deutlich aufgehellt und fiel klar besser aus, als Experten erwartet hatten. "Die chinesische Industrie sendet nach dem massiven Einbruch nun wieder erste Signale der Erholung und auch die neuen Corona-Infektionen im Land bestehen fast ausschließlich aus "importierten" Fällen", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader. "Dies gibt den Investoren Hoffnung, dass auch Europa dank der strikten Maßnahmen bald den Höhepunkt der Pandemie erreichen wird." Skeptisch zeigte sich allerdings die britische Bank HSBC: Die Anleger sollten sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Positiv reagierten die Anleger am Dienstag auf die Nachricht, Bayer habe sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Der Kurs stieg um um 4,2 Prozent. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um 14 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Die Aktien von Varta verteuerten sich um rund 2 Prozent. Der Ausblick des Batterieherstellers sei zwar zurückhaltend, sagte ein Händler. Varta sei aber dafür bekannt, die gesetzten Ziele im Verlauf des Jahres zu übertreffen. Ein anderer Börsianer zeigte sich hingegen skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 6 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um rund 11 Prozent hoch. Ado Properties gewannen 7 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich: "Unsere Bilanz und unsere Liquiditätsposition ist robust und bietet einen erheblichen Spielraum gegenüber den Verschuldungsvereinbarungen", hieß es in einer Mitteilung. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken./edh/mis