Turbo Open End | Long | Osram Licht | 29,14

Print
  • WKN: MC2M50
  • ISIN: DE000MC2M509
  • Turbo Open End

Verkaufen (Geld)

0,80 EUR

23.08.2019 08:00:00

Kaufen (Brief)

0,86 EUR

23.08.2019 08:00:00

Tägliche Änderung (Geld)

+1,27 %

0,010 EUR 23.08.2019 08:00:00

Basiswert

36,81 EUR

+0,027 % 23.08.2019 08:24:25

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Osram Licht hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

22.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Osram macht Weg frei für AMS-Angebot - Offene Fragen bleiben
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Lichtkonzern Osram macht den Weg frei für ein Übernahmeangebot des österreichischen Chipkonzerns AMS. Vorstand und Aufsichtsrat von Osram hoben das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS auf und unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Allerdings herrscht noch weiter Diskussionsbedarf. So räumte Osram-Chef Olaf Berlien in einem Analystencall am Donnerstag unterschiedliche Ansichten zwischen dem Lichtkonzern und AMS ein - etwa über die Zukunft der Digitalsparte der Münchner. So würde AMS das Geschäftsfeld nach einer Übernahme gerne abgeben, da das Unternehmen es nicht als Kerngeschäft sieht. Berlien ist da anderer Ansicht. Osram glaube an das Geschäft, sagte er. Allerdings räumte er ein, dass die Digitalsparte derzeit nicht in das Portfolio von AMS passe. Die Osram-Aktie blieb am Donnerstagnachmittag gefragt und legte um knapp zwei Prozent zu. Die Commerzbank hob das Kursziel von 37,00 auf 39,50 Euro angehoben, beließ aber die Einstufung auf "Hold". Angesichts des Bietergefechts um den Lichtkonzern sei das Chance-Risiko-Potenzial klar nach oben gerichtet, schrieb Analyst Sebastian Growe. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Annahmequote 70 Prozent erreichen werde, unabhängig davon, ob das Osram-Management das Gebot von AMS unterstützen werde oder nicht. Insgesamt sind noch viele Fragen offen. Auch was das Integrationskonzept angeht, wie Konzernchef Berlien sagte. Bereits am Vorabend hatte Osram erklärt, dass noch kein "ausreichendes Verständnis über die künftige Ausrichtung der Geschäfte, der globalen Standortstrategie und dem Integrationskonzept" erzielt werden konnte. Dabei hob Osram insbesondere die Integration des Konzerns in die "deutlich kleinere" AMS hervor, was eine "herausfordernde Aufgabe" sei. Osram werde AMS daher "mehr Zeit geben", Vorstand und Aufsichtsrat von seinen Plänen zu überzeugen. Osram wolle AMS nun mehr Zeit geben sich eingehender mit dem Unternehmen und seiner Strategie zu beschäftigen und Vorstand und Aufsichtsrat von seinen Plänen zu überzeugen. So sei die Unternehmensprüfung (Due dilligence) für AMS sehr kurz gewesen. In den Bereich für optoelektronische Halbleiter habe AMS aus Wettbewerbsgründen etwa gar nicht geschaut, sagte Berlien. Keine Pläne gäbe es seitens AMS, das neue LED-Werk Osrams im malaysischen Kulim zu schließen, sagte Berlien. AMS, die ein Werk in Singapur haben, hatte angekündigt, Produktionskapazitäten in Asien "kombinieren und optimieren" zu wollen. Die Kooperationsvereinbarung mit AMS sieht den Angaben Osrams zufolge Schutzbestimmungen für Mitarbeiter und "wesentliche Unternehmensteile" in Deutschland vor. Auch bekenne sich AMS "ausdrücklich zur Aufrechterhaltung bestehender Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und ähnlicher Abmachungen". Außerdem sollen bestehende Pensionspläne vollumfänglich erhalten bleiben. München würde Co-Hauptsitz mit globalen Stabseinheiten bleiben. Osram soll auch nach einer Übernahme unter dem bestehenden Namen weitergeführt und als Marke erhalten bleiben, wie es hieß. Die deutschen Produktionsstandorte sollen für mindestens drei Jahre gesichert sein. Die Aktionäre von Osram haben nun die Wahl zwischen zwei Angeboten: Das von AMS soll voraussichtlich bis Anfang Oktober laufen und liegt wie bereits bekannt bei 38,50 Euro in bar pro Aktie und hat eine Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent. Die Bafin muss die Unterlagen noch genehmigen. Berlien kündigte nach der Veröffentlichung eine begründete Stellungnahme von Aufsichtsrat und Management an. Gleichzeitig läuft auch noch die Offerte der beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle, die mit 35 Euro je Aktie jedoch einen geringeren Preis bieten. Allerdings sollen die Finanzinvestoren früheren Spekulationen zufolge eine Erhöhung ihrer Offerte erwägen. Berlien wollte sich dazu am Donnerstag nicht äußern. "Ich kann zu möglichen Reaktionen von Bain und Carlyle nichts sagen." Die Investoren haben in ihrer Offerte den Osram-Beschäftigten den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen zugesagt. Aufsichtsrat und Vorstand empfahlen den Osram-Aktionären bislang, dieses Angebot anzunehmen. Es läuft noch bis 5. September, wird sich aber wegen der Überschneidung mit der AMS-Offerte automatisch verlängern. Allerdings lehnen es die Allianz-Investmenttochter AGI als Osram-Großaktionärin und die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) als zu niedrig ab. AMS hatte Mitte Juli bereits Interesse an Osram angemeldet, sich dann aber wieder zurückgezogen. Damals hieß es, der Konzern sehe nach einer Evaluierung "keine ausreichende Basis" für eine Fortsetzung der Gespräche. Kurz danach teilte AMS aber auch mit, dass eine Übernahme noch nicht vom Tisch sei. Vergangene Woche machte AMS dann Ernst und wagte einen neuen Vorstoß. Dieser sah Verbesserungen bei der Finanzierung vor, so wird eine dafür geplante Kapitalerhöhung von 1,5 Milliarden Euro durch zwei Banken garantiert. Osram selbst hatte sich zunächst gegen den AMS-Vorstoß gewehrt. Ebenfalls ablehnend steht die IG Metall dem AMS-Angebot gegenüber - auch weiterhin. Aus IG-Metall-Sicht gebe es trotz der Kooperationsvereinbarung weiterhin keine wirklich belastbare Arbeitsplatzsicherheit, sagte ein Gewerkschaftsvertreter nach der Aufsichtsratsentscheidung am Mittwochabend der dpa. Osram steht zum Verkauf, weil der Konzern in den vergangenen eineinhalb Jahren in schwieriges Fahrwasser geraten ist. Das Unternehmen produziert mittlerweile hauptsächlich LEDs und Optoelektronik. Die wichtigsten Kunden sind Auto- und Smartphonehersteller. Da in beiden Branchen die Geschäfte derzeit schlecht laufen, ist der Lichtkonzern hart getroffen./nas/jsl/he
21.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Osram macht Weg frei für AMS-Angebot
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Lichtkonzern Osram macht den Weg frei für ein Übernahmeangebot des österreichischen Chipkonzerns AMS. Vorstand und Aufsichtsrat von Osram hätten das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS aufgehoben und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in München mit. Das voraussichtlich bis Anfang Oktober laufende Angebot soll bei 38,50 Euro in bar pro Aktie liegen und eine Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent haben. Damit haben die Aktionäre nun die Wahl zwischen zwei Angeboten: gleichzeitig läuft auch noch die Offerte der beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle, die mit 35 Euro je Aktie jedoch einen geringeren Preis bieten. Allerdings sollen die Finanzinvestoren früheren Spekulationen zufolge eine Erhöhung ihrer Offerte erwägen. An der Börse sorgten die Neuigkeiten für gute Laune. Der Aktienkurs von Osram legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um fast zwei Prozent zu. Die Aktionäre könnten nun "zwischen den verschiedenen unternehmerischen Konzepten wählen", kommentierte Unternehmenschef Olaf Berlien die Entscheidung. Die Bafin muss die Angebotsunterlage von AMS noch genehmigen. Die Kooperationsvereinbarung mit AMS sieht den Angaben Osrams zufolge Schutzbestimmungen für Mitarbeiter und "wesentliche Unternehmensteile" vor. Auch bekenne sich AMS "ausdrücklich zur Aufrechterhaltung bestehender Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und ähnlicher Abmachungen". Außerdem sollen bestehende Pensionspläne vollumfänglich erhalten bleiben. München würde Co-Hauptsitz mit globalen Stabseinheiten bleiben. Osram soll auch nach einer Übernahme unter dem bestehenden Namen weitergeführt und als Marke erhalten bleiben, wie es hieß. Allerdings gibt es weiterhin Diskussionsbedarf. Noch kein ausreichendes Verständnis konnte laut Osram über die künftige Ausrichtung der Geschäfte, der globalen Standortstrategie und dem Integrationskonzept erzielt werden. Dabei hob Osram insbesondere die Integration des Konzerns in die "deutlich kleinere" AMS hervor, was eine "herausfordernde Aufgabe" sei. Osram werde AMS daher "mehr Zeit geben", Vorstand und Aufsichtsrat von seinen Plänen zu überzeugen. "Die konsequente Transformation zum Hightech-Photonik-Unternehmen ist weiterhin der einzig richtige Weg für Osram, mittel- und langfristig zu wachsen", so das Unternehmen. Osram werde diesen Weg "mit aller Kraft weitergehen". Bain Capital und Carlyle haben in ihrer Offerte den Osram-Beschäftigten den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen zugesagt. Aufsichtsrat und Vorstand empfahlen den Osram-Aktionären bislang, dieses Angebot anzunehmen. Es läuft noch bis 5. September. Allerdings lehnen es die Allianz-Investmenttochter AGI als Osram-Großaktionärin und die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) als zu niedrig ab. AMS hatte Mitte Juli bereits Interesse an Osram angemeldet, sich dann aber wieder zurückgezogen. Damals hieß es, der Konzern sehe nach einer Evaluierung "keine ausreichende Basis" für eine Fortsetzung der Gespräche. Kurz danach teilte AMS aber auch mit, dass eine Übernahme noch nicht vom Tisch sei. Vergangene Woche machte AMS dann Ernst und wagte einen neuen Vorstoß. Das sah Verbesserungen bei der Finanzierung vor, so wird eine dafür geplante Kapitalerhöhung von 1,5 Milliarden Euro durch zwei Banken garantiert. Osram selbst hatte sich zunächst gegen den AMS-Vorstoß gewehrt. Ebenfalls ablehnend steht die IG Metall dem AMS-Angebot gegenüber - auch weiterhin. Aus IG-Metall-Sicht gebe es trotz der Kooperationsvereinbarung weiterhin keine wirklich belastbare Arbeitsplatzsicherheit, sagte ein Gewerkschaftsvertreter nach der Aufsichtsratsentscheidung der dpa. Osram steht zum Verkauf, weil der Konzern in den vergangenen eineinhalb Jahren in schwieriges Fahrwasser geraten ist. Das Unternehmen produziert mittlerweile hauptsächlich LEDs und Optoelektronik. Die wichtigsten Kunden sind Auto- und Smartphonehersteller. Da in beiden Branchen die Geschäfte derzeit schlecht laufen, ist der Lichtkonzern hart getroffen. Die weiterhin schwachen Automärkte und hohe Umbaukosten hatten das Traditionsunternehmen im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal in die Verlustzone rutschen lassen. /nas/juc/he