Faktor-Zertifikat | 12,00 | Short | EURO STOXX 50 ®

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  • WKN: MC2KZW
  • ISIN: DE000MC2KZW7
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

2.662,99 Pkt.

-1,33 % 05.04.2020 08:00:02

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf EURO STOXX 50 ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
30.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.085,01 Pkt
  • 3.046,44 Pkt
  • 0,0062
  • 2.953,11 Pkt
  • 2.916,19 Pkt
  • 0,0097
12.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.152,43 Pkt
  • 3.113,02 Pkt
  • 0,0648
  • 3.146,85 Pkt
  • 3.107,51 Pkt
  • 0,0661
05.03.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 3.652,87 Pkt
  • 3.607,20 Pkt
  • 0,0159
  • 3.704,78 Pkt
  • 3.658,47 Pkt
  • 0,013

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

03.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax tritt auf der Stelle
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Kurse zum Wochenausklang erneut keine klare Richtung gefunden. Nachdem der Leitzindex zuletzt mehrmals das Vorzeichen gewechselt hatte, stagnierte der Dax am Nachmittag bei 9568,23 Punkten. Der MDax für mittelgroße Unternehmen fiel leicht um 0,07 Prozent auf 20 474,32 Punkte. Der EuroStoxx 50 verbuchte ein Minus von 0,35 Prozent. Viele Marktteilnehmer seien sich nach wie vor unsicher über das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen, schrieb Andreas Lipkow von der Comdirect-Bank in einem Kommentar. Die Beobachter von Index-Radar halten zudem die Rückkehr zum normalem Schwankungsverhalten im Dax nicht für nachhaltig und fürchten die "Ruhe vor dem nächsten Sturm". "Die Analyse langfristiger Crashs zeigt, dass der Markt eine Abwärtsbewegung selten nach dem ersten scharfen Ausverkauf beendet hat", erklärte Chartexperte Andreas Büchler. Erneute Verluste zurück in Richtung 9100 und 8200/8150 Punkte blieben daher zu befürchten. Vier Monate nach Ausbruch der Covid-Pandemie sind mittlerweile weltweit mehr als eine Million Menschen mit dem Virus infiziert. Damit wachsen auch die damit verbundenen Rezessionssorgen. Nach neuen Daten zum US-Arbeitsmarkt ist die Arbeitslosenquote im März unerwartet stark auf 4,4 Prozent gestiegen - im Februar lag sie noch bei 3,5 Prozent. Trotz des Anstiegs sei das Niveau noch niedrig, hieß es in einer Schnelleinschätzung der Helaba. Im April dürfte die Quote aber auf ein zweistelliges Niveau emporschnellen, schätzen die Experten. Auch die Commerzbank geht davon aus, dass der "Hammer" erst mit dem April-Bericht kommt, wo die dramatischen Zahlen der vergangenen zwei Wochen einfließen. Bei all dem ist auch weiter unklar, wann sich das öffentliche Leben wieder normalisieren wird. Die Ungewissheit zwingt mehr und mehr Unternehmen dazu, sich offiziell von ihren Jahreszielen zu verabschieden. Dazu gehören nun auch der Konsumgüterkonzern Beiersdorf, der Handelsimmobilieninvestor Deutsche Euroshop und der Medienkonzern RTL. Bei Beiersdorf sanken die Erlöse im ersten Quartal bereits. Eigentlich wollte der Nivea-Hersteller in diesem Jahr bei den Erlösen aus eigener Kraft um 3 bis 5 Prozent wachsen. Dem Aktienkurs tat das über den Tag hinweg nur einen mäßigen Abbruch. Zuletzt gab er um 0,3 Prozent nach. Deutlich schlechter wurde die Absage an die Jahresziele und die Dividende dagegen bei RTL aufgenommen. Die Aktie sackte zum Handelsauftakt um mehr als 8 Prozent ab, und verringerte ihre Verluste später auf etwa 5 Prozent. Das erste Quartal habe noch weitgehend den Erwartungen entsprochen, hieß es am Vorabend. In den kommenden Monaten werden aber Stornierungen für Werbebuchungen und Verschiebungen von Produktionen die Ergebnisse belasten. Konkurrent ProSiebenSat.1 konnte sich der Talfahrt nicht ganz entziehen und verlor zuletzt ebenfalls rund 2 Prozent. Abwärts ging es auch für die beiden Sportartikelhersteller Adidas und Puma. Adidas benötigt wegen der Corona-Krise frische Liquidität. Man werde Kredite brauchen, aber keine direkte Staatshilfe, sagte eine Sprecherin am Donnerstagabend. Die Aktie verlor fast 4 Prozent. Puma kündigte derweil eine Aussetzung der Dividende an. Zudem wird der Vorstand zunächst im April auf seine Gehälter verzichten. Die Aktie gab ebenfalls um rund 5 Prozent nach. Einer der größten Gewinner im Dax waren die Titel von Fresenius mit einem Aufschlag von rund 4 Prozent. Abgesehen davon, dass Pharmawerte am Freitag generell einen guten Lauf hatten, sprach sich Berenberg-Experte Tom Jones in einer jüngsten Studie erneut für den Kauf der Papiere aus. Grund sei unter anderem das neue Krankenhausentlastungsgesetz, das den Betreibern einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen zukommen lässt. Im MDax ging es daneben für die Aktien des Chemiekonzerns Evonik aufwärts. Nach einem positiven Signal des Bankhauses Metzler legten sie in der Spitze um 5 Prozent und zuletzt dann um 1,3 Prozent zu. Die Experten nahmen die Aktie des Unternehmens in ihre "Top Ten Liste" auf und trauen ihnen ein Kursziel von 44 Euro zu. Unter den Nebenwerten war der Online-Arzneimittelhändler Shop Apotheke erneut besonders gefragt. Das Unternehmen profitiert in der Krise von hohen Bestellungen und wird für das Jahr etwas zuversichtlicher. Schon die Monate Januar und Februar seien sehr stark gewesen, hieß es am Freitag. Der Corona-Ausbruch habe dann im März einen weiteren Wachstumsschub verursacht. Den Jahresumsatz erwartet das Unternehmen nun mindestens 20 Prozent über dem Vorjahr, vorher war ein Anstieg um rund 20 Prozent angepeilt. Die Aktie gewann zuletzt knapp 6 Prozent dazu. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,41 Prozent am Vortag auf minus 0,45 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 144,80 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,21 Prozent auf 172,16 Zähler zu. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0795 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0906 Dollar festgesetzt./kro/jha/ --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---
03.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa: Anleger gehen vor US-Arbeitsmarktbericht in Deckung
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - An Europas Börsen agieren die Anleger auch am Freitag weiterhin mit großer Vorsicht. Die Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Corona-Pandemie und einer weltweiten Rezession hält die Akteure an den Märkten in Schach. Nach moderaten Gewinnen am Vortag gab der EuroStoxx 50 vor dem Wochenende wieder nach und stand am Mittag mit 1,14 Prozent im Minus bei 2657,81 Punkten. Nach einer wechselhaften Woche steuert der europäische Leitindex damit aktuell auf einen Wochenverlust von mehr als zwei Prozent zu. Auch in Paris und London ging es abwärts: Der französische Cac 40 verlor 1,26 Prozent auf 4167,88 Zähler und der Londoner FTSE 100 gab um 1,17 Prozent auf 5416,08 Punkte nach. Damit hat sich die jüngste Erholung an den internationalen Märkten, die vor allem durch die Rettungspakete der Notenbanken und Staaten angetrieben war, vorerst wohl nur als Strohfeuer erwiesen. Dem EuroStoxx 50 hatte vom Tief bei 2450 Punkten bis Ende März gut 400 Punkte aufgeholt. Doch den Anlegern schwant, dass ein Ende der Pandemie inklusive der Ausgangsbeschränkungen womöglich so schnell nicht in Sicht kommt - mit gravierenden Folgen für die Wirtschaft. "Die Angst vor einer globalen Konjunkturabkühlung wird immer größer", schrieb Christian Henke von IG Markets. Er befürchtet, das der an diesem Freitag im weiteren Handelsverlauf anstehende US-Arbeitsmarktbericht einer Erholung definitiv den Todesstoß versetzen wird. Jüngsten Zahlen zufolge hatte sich die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt. Analysten rechnen mit einem starken Arbeitsplatzabbau, als Folge dürfte die Arbeitslosenquote sprunghaft steigen. An Europas Börsen standen unterdessen am Mittag die Versicherer besonders stark unter Druck. Der Stoxx Europe 600 Insurance war mit einem Minus von knapp viereinhalb Prozent der mit Abstand schwächste Sektor. Vorangegangen war am Vorabend die Aufforderung der Europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa an die Unternehmen in der Branche, eine Pause bei Dividenden und Aktienrückkäufen einzulegen. Im EuroStoxx 50 erwischte es in der Folge besonders heftig die Papiere des französischen Versicherers Axa, dessen Aktienkurs gab um mehr als fünfeinhalb Prozent nach. An der Schweizer Börse verloren Zurich Insurance mehr als neun Prozent. Auch der Bankensektor wird weiterhin von den Anlegern wegen der Sorgen um mögliche Kredit- und Dividendenausfälle gemieden - er knüpfte zuletzt mit minus 2 Prozent an den schwachen Lauf der vergangenen Tage an. Stattdessen flüchteten die Investoren in die als defensiv geltenden Pharmawerte, die von der Corona-Krise profitieren. In Stockholm konnten sich unterdessen die Papiere der Textilkette H&M nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts deutlich von ihren Vortagesverlusten erholen. Analysten zufolge waren die Zahlen des von fast 3800 Filialschließungen weltweit betroffenen Unternehmens besser ausgefallen als befürchtet. Die Aktie hatte am Morgen zeitweise mehr als zehn Prozent zugelegt, zuletzt betrug das Plus noch gut drei Prozent. Papiere von Amadeus IT hielten sich nach dem am Vortag veröffentlichten Zwischenbericht mit rund zwei Prozent Minus im Mittelfeld. Laut Goldman-Analyst Matija Gergolet fällt der Umsatzrückgang des IT-Dienstleisters für die Touristik wegen der Corona-Krise zwar noch stärker aus als von ihm befürchtet. Er begrüßte aber die angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität inklusive der Kapitalerhöhung./tav/fba