Optionsschein | Put | Boeing | 350,00 | 11.12.20

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  • WKN: MC2J6G
  • ISIN: DE000MC2J6G8
  • Optionsschein

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

30.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Krise in der Luftfahrt längst nicht überwunden
FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz zunehmenden Flugverkehrs ist die Corona-Branchenkrise noch längst nicht ausgestanden. Während von deutschen Flughäfen langsam wieder mehr Urlaubsjets starten, geht die Gesellschaft Norwegian Air Shuttle auf Konfrontationskurs mit dem Hersteller Boeing . Für den skandinavischen Anbieter SAS schnürten Dänemark und Schweden sowie private Investoren ein Rettungspaket. Norwegian zog sämtliche Bestellungen bei Boeing zurück und leitet rechtliche Schritte gegen den US-Hersteller des Unglücks-Jets 737 Max ein. Insgesamt geht es um 97 Maschinen mit dem Listenpreis von 10,6 Milliarden Dollar (9,4 Mrd Euro). Allerdings sind bei Großaufträgen deutliche Rabatte üblich. Die Airline erklärte, wegen der im März 2019 im Zuge zweier Abstürze verhängten Flugverbote für Boeings 737 Max erhebliche Verluste erlitten zu haben. Gespräche hätten nicht zu einer Einigung mit vernünftiger Kompensation geführt. Norwegian will die entstandenen Schäden und Vorauszahlungen nun einklagen. Boeing äußerte sich zunächst nicht zu der Ankündigung. An den deutschen Flughäfen kommt das Angebot wieder aus dem Corona-Tief. Verglichen mit Juli 2019 bieten die Fluggesellschaften nach einer Flugplananalyse des Branchenverbands BDL im Laufe des kommenden Monats bis zu 27 Prozent der Sitzplatz-Menge an. Im Juni waren es erst 15 Prozent gewesen, so dass nunmehr auf niedrigem Niveau annähernd eine Verdoppelung geplant ist. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der vorher üblichen Zielorte werden im Juli bereits wieder bedient, aber nicht so häufig wie zuvor. Jahreszeitgemäß liegen vor allem touristische Destinationen an der Spitze der angeflogenen Ziele: Spanien, Türkei, Griechenland und Italien. Top-Ziel ist Palma de Mallorca mit 326 Abflügen aus Deutschland in der zweiten Juli-Woche, wie der BDL am Dienstag in Berlin berichtete. Die Passagiere können von den deutschen Flughäfen im Juli 239 Ziele in 69 Ländern erreichen. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS muss in der Corona-Krise ebenfalls vom Staat gerettet werden. Im Gegenzug zur Finanzspritze von rund 12 Milliarden schwedischen Kronen (1,1 Mrd Euro) muss das Unternehmen in den nächsten Jahren allerdings seine Betriebskosten deutlich senken und 5000 Arbeitsplätze abbauen, wie es am Dienstag in Stockholm mitteilte. Ein Großteil des Geldes kommt von den beiden größten Anteilseignern, den Regierungen von Schweden und Dänemark. Auch der drittgrößte Aktionär, die Knut and Alice Wallenberg Foundation, unterstützt die Rettung. Ähnlich wie bei der Lufthansa müssen auch die Anteilseigner der börsennotierten SAS dem Vorhaben noch auf einer Hauptversammlung zustimmen. Auch die EU-Kommission muss den Plan noch genehmigen. So soll SAS über die gezielte Ausgabe von Aktien an die drei Großaktionäre, eine für alle Aktionäre zugängliche Kapitalerhöhung und Nachranganleihen, die wie Eigenkapital behandelt werden, 12 Milliarden Kronen an frischem Kapital bekommen. Durch die Wandlung von bereits ausgegebenen Anleihen in Aktien soll das Eigenkapital insgesamt um 14,25 Milliarden schwedische Kronen wachsen./ceb/stw/hbr/DP/jha
30.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Boeing 737 Max gelingt Testflug nach Startverbot - Norwegian storniert
SEATTLE (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Boeing hat nach dem mehr als einjährigen Startverbot für seinen Krisenjet 737 Max eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Wiederzulassung genommen. Am Montag (Ortszeit) absolvierte ein Exemplar des Mittelstreckenflugzeugs den ersten Testflug. Gesteuert wurde die Maschine von einem Piloten der US-Luftfahrtbehörde FAA und einem zweiten von Boeing. Zwei weitere Tage mit Testflügen sollen folgen. Dabei will die FAA überprüfen, ob der Flugzeugtyp nach etlichen Verbesserungen wieder für den Flugverkehr freigegeben werden kann. Nach zwei tödlichen Abstürzen darf die Boeing 737 Max bereits seit März 2019 nicht mehr eingesetzt werden. Für eine erneute Zertifizierung sind allerdings noch einige weitere Hürden zu nehmen. Der Test der verbesserten Steuerungstechnik war seit dem vergangenen Jahr immer weiter verschoben worden, da Ingenieure und Kontrolleure immer neue Sicherheitsbedenken äußerten. An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Die Boeing-Aktie ging am Montag angesichts der Aussicht auf eine baldige Wiederzulassung mit einem Kursplus mehr als 14 Prozent aus dem Handel. Allerdings hat sie seit dem Jahreswechsel im Zuge der Corona-Krise immer noch rund 40 Prozent an Wert eingebüßt. Ein Ende der weltweiten Startverbote würde Boeing erlauben, die seit mehr als 15 Monaten gestoppte Auslieferung der Jets wieder aufzunehmen. Das würde auch wieder Geld in die Kasse des kriselnden Konzerns bringen. Der Start- und Auslieferungsstopp hat Boeing bereits rund 20 Milliarden US-Dollar (rund 18 Mrd Euro) gekostet. Der Einbruch des Flugverkehrs infolge der Coronavirus-Pandemie brachte den Konzern inzwischen zusätzlich in die Bredouille, weil viele Airlines derzeit gar keine neue Maschinen gebrauchen können. Rund 450 bereits fertige Jets der 737-Max-Reihe warten bei Boeing auf ihre Auslieferung. Die FAA will jedes der Exemplare einzeln inspizieren und freigeben. Viele von dem Flugverbot betroffene Fluggesellschaften fordern von dem Hersteller Schadenersatz. So hat sich der deutsche Reisekonzern Tui mit Boeing auf eine Kompensation geeinigt und wegen der Corona-Krise zudem die Abnahme neuer Maschinen weiter in die Zukunft verschoben. Die norwegische Fluglinie Norwegian hingegen stornierte ihre gesamten Bestellungen von 97 Boeing-Jets und will nun vor Gericht auf Schadenersatz klagen. Über den Flugzeugtyp 737 Max waren im März 2019 als Konsequenz aus zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten weltweit Flugverbote verhängt worden. Als Hauptursache der Unglücke gilt ein speziell für das Modell entwickeltes Steuerungsprogramm namens MCAS. Boeing hatte die Probleme mit dieser Software eigentlich schon vor dem zweiten Absturz behoben haben wollen, stattdessen kamen jedoch etliche neue Mängel hinzu. Das Debakel um die 737 Max verursachte enorme Kosten und erschütterte das Vertrauen in den Erzrivalen von Airbus. Sollte bei der nun gestarteten Testphase alles glattgehen, könnte Boeing sich gute Chancen auf eine Wiederzulassung der 737 Max in den kommenden Monaten ausrechnen. Zum Jahresende hin könnten Fluggesellschaften die Unglücksjets womöglich wieder in Betrieb nehmen. Zum genaueren Zeitplan machten weder die FAA noch Boeing Angaben. Neben Boeing steht auch die FAA wegen der Abstürze stark unter Druck. Dem Hersteller wird angelastet, die 737 Max im Wettbewerb mit Airbus überstürzt auf den Markt gebracht und dabei die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Behörde wird vorgeworfen, sie habe bei der ursprünglichen Zertifizierung die Augen zugedrückt und sich vom Hersteller an der Nase herumführen lassen. Heikle Interna von Boeing ließen auch die FAA in sehr schlechtem Licht erscheinen. In brisanten Mitarbeiter-Chats hieß es zur 737 Max etwa: "Dieses Flugzeug ist von Clowns entworfen, die wiederum von Affen beaufsichtigt werden." Umso genauer will der erst seit August 2019 amtierende FAA-Leiter Steve Dickson - selbst ein ehemaliger Pilot - die Maschinen prüfen lassen, bevor sie wieder zugelassen werden. Dickson betont stets, dass es beim Verfahren zur Wiederzulassung keine Fristen für seine Mitarbeiter gebe. Der FAA-Chef hat gute Gründe, penibel zu sein. Denn eine erneute Blamage könnte sich die Behörde kaum leisten. Ob bei der ursprünglichen Zertifizierung der 737 Max alles mit rechten Dingen zuging, ist Gegenstand verschiedener Ermittlungen. Es gibt den Verdacht, dass Boeing wichtige Informationen unterschlagen hat, was sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte./stw/hbr/nas/mis
30.06.2020 Quelle: dpa
Norwegian storniert 97 Boeing-Flugzeuge - und klagt auf Schadenersatz
OSLO/SEATTLE (dpa-AFX) - Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle zieht sämtliche Bestellungen bei Boeing zurück und leitet rechtliche Schritte gegen den kriselnden US-Hersteller ein. Insgesamt geht es um 97 Maschinen, 92 Krisenjets vom Typ 737 Max und fünf Langstreckenflieger der Marke 787 "Dreamliner", wie Norwegian in der Nacht auf Dienstag in Oslo mitteilte. Die Flugzeuge sind laut Listenpreisen insgesamt 10,6 Milliarden Dollar (9,4 Mrd Euro) wert. Allerdings sind bei Großaufträgen deutliche Rabatte üblich. Norwegian erklärte, wegen der im März 2019 im Zuge zweier Abstürze verhängten Flugverbote für Boeings 737 Max erhebliche Verluste erlitten zu haben. Boeing darf die Maschinen seitdem auch nicht mehr an Kunden ausliefern. Gespräche mit Boeing hätten zu keiner Einigung mit vernünftiger Kompensation geführt, so Norwegian. Hinzu kämen auch noch Probleme mit 787-Maschinen, die zu außerplanmäßigen Wartungsarbeiten geführt hätten. Norwegian will die entstandenen Schäden und Vorauszahlungen nun auf dem Rechtsweg einklagen. Boeing äußerte sich zunächst nicht zu der Ankündigung. Eigentlich hatte der angeschlagene Airbus-Rivale am Montag endlich mal Grund zur Freude. Auf dem Boeing Field bei Seattle fand erfolgreich der erste einer Reihe entscheidender 737-Max-Zertifizierungsflüge statt, die zu einer Wiederzulassung der Krisenjets durch die US-Flugaufsicht FAA führen sollen. Boeing erreichte damit einen wichtigen Meilenstein, was an der Börse zu kräftigen Kursgewinnen führte. Allerdings sind für eine erneute Zertifizierung noch einige weitere Hürden zu nehmen./hbr/DP/zb