Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | Infineon

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  • WKN: MC2C2N
  • ISIN: DE000MC2C2N0
  • Faktor-Zertifikat

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 13.11.2019 10:28:10 Quelle: dpa
ANALYSE: Talsohle wohl früher durchschritten - Metzler hebt Infineon auf 'Buy'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Optimismus des Infineon-Managements ist ansteckend. Der zuversichtliche Ausblick des Halbleiterherstellers hat nicht nur die Aktie auf Kurs gebracht, sondern auch bei Analysten Eindruck hinterlassen. Trotz der Schwäche in den wichtigsten Märkten hat Holger Schmidt vom Bankhaus Metzler die Aktie von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 14 auf 23 Euro erhöht. Der Analyst hält es nach dem jüngsten Ausblick für möglich, dass das Infineon-Geschäft seinen Boden ein Quartal früher als bislang erwartet erreichen könnte. Das heißt konkret, dass die Talsohle bereits im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 durchschritten werden könnte - und damit drei Monate früher als bislang gedacht. Dass hier nicht nur Hoffen und Beten am Werk sind, macht Schmidt an den jüngsten Quartalszahlen fest. Die schwache Nachfrage habe zwar Bremsspuren hinterlassen, die Umsatzentwicklung die Erwartungen aber leicht übertroffen. Zudem sei die Profitabilität bei Leistungshalbleitern (IPC und PMM) weit besser gewesen, als Analysten es prophezeit hätten. Schmidt gesteht ein, dass sich der erhoffte Aufschwung beim Verhältnis von Aufträgen zu Rechnungsstellungen noch nicht widerspiegelt. Hier lag die Kennzahl zuletzt bei 0,8 und signalisierte damit Auftragseingänge unter dem aktuellen Umsatzniveau. Das war bereits in den vorherigen Quartal so gewesen. Zuversichtlich stimmen den Analysten aber die entschiedenen Kostensenkungen, die Infineon eingeleitet hat. Zudem habe sich die Stimmung für die Halbleiterbranche merklich aufgehellt, nachdem die Zahlen vieler Unternehmen nicht so schlecht wie befürchtet ausgefallen seien. Und darüber hinaus habe das Management von Infineon für die vergangenen Wochen eine verbesserte Auftragsentwicklung angedeutet./mf/ajx/jha/ Veröffentlichung der Original-Studie: 13.11.2019 / 07:59 / CET Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 13.11.2019 / 07:59 / CET Eingestuft mit "Buy" erwartet das Bankhaus Metzler, dass der Aktienkurs des Unternehmens in den nächsten 12 Monaten steigen wird. Analysierendes Institut Metzler Capital Markets. ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------
12.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Infineon rechnet mit schwierigem ersten Halbjahr - Aktie im Plus
(neu: Aussagen aus Pressekonferenz, Analysten, Aktienkurs und mehr Details) NEUBIBERG (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Infineon stellt sich wegen der weiter angespannten Konjunkturlage auf eine herausfordernde erste Jahreshälfte ein. Obwohl der Halbleiterspezialist ein solides Schlussquartal ablieferte, gibt sich Konzernchef Reinhard Ploss mit Blick auf das neue Geschäftsjahr zurückhaltend. "Die weltweit schwache Automobilnachfrage spüren wir deutlich und erwarten vorerst keine Besserung", sagte der Manager am Dienstag bei der Vorlage der Jahresbilanz in Neubiberg bei München. Eine Erholung erwartet er nicht vor der zweiten Jahreshälfte. Ungeachtet dessen soll Infineon im Geschäftsjahr 2019/2020 (per 30. September) weiter wachsen. So erwartet der Dax-Konzern bei den Erlösen ein Plus von 5 Prozent (plus oder minus zwei Prozentpunkte) zum Vorjahr. Für das Segment Automotive soll das Umsatzwachstum leicht über dem Konzernschnitt liegen. Im Geschäftsjahr 2019 hatte das Konzernwachstum 6 Prozent erreicht, die Umsätze waren auf rund 8 Milliarden Euro gestiegen. Die operative Marge (Segmentergebnis-Marge) soll in der Mitte der Umsatzspanne etwa 16 Prozent erreichen und damit etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen (16,4 Prozent). Infineon peilt zudem Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro an. Das größte Einzelprojekt bleibt dabei der weitere Ausbau der Produktionskapazitäten für die neue 300-Millimeter-Fertigung im österreichischen Villach. Dort erwartet Infineon den Produktionsstart nun zum Ende des Kalenderjahres 2021. Für das bereits laufende, typischerweise schwache Auftaktquartal geht der Chiphersteller allerdings von einem deutlichen Umsatzrückgang von 7 Prozent (plus oder minus zwei Prozentpunkte) im Vergleich zum Vorquartal aus. Die Segmentergebnis-Marge erwartet der Konzern bei etwa 13 Prozent. Infineon verdeutlichte in diesem Zusammenhang, dass der Konzern eine vorübergehende Unterauslastung seiner Kapazitäten zu managen habe und erhöhte Leerstandskosten anfielen. Saisonal bedingt rechnet Konzernlenker Ploss aber bereits im zweiten Quartal mit einem leichten Umsatzanstieg und einem deutlichen Anstieg in der zweiten Jahreshälfte. Wegen der teils starken Schwankungen werden Geschäftszahlen in der volatilen Halbleiterbranche üblicherweise mit dem Vorquartal verglichen. An der Börse kamen die Nachrichten sehr gut an. Infineon-Aktien zogen zuletzt um fast 7 Prozent an. Seit Jahresbeginn haben die Papiere rund 12 Prozent an Wert gewonnen, sie liegen damit aber nur im hinteren Drittel des Leitindex Dax, der im selben Zeitraum um ein Viertel zugelegt hat. Händler sprachen in ersten Reaktionen von überzeugenden Quartalszahlen. So hat Infineon aus Sicht von Analyst Veysel Taze vom Bankhaus Lampe im Schlussquartal besser als erwartet abgeschnitten, die Signale für das erste Quartal seien allerdings mau. Alexander Duval von der US-Investmentbank Goldman Sachs lobte den Halbleiterkonzern derweil für seine soliden Ergebnisse, die Jahresziele für 2020 lägen zudem im Rahmen der Erwartungen. Im abgelaufenen Schlussquartal übertraf Infineon sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis leicht seine eigene Prognose und jene der Analysten. Während die Erlöse zum Vorquartal um zwei Prozent auf 2,06 Milliarden Euro stiegen, lag das Plus im Jahresvergleich bei 1 Prozent. Das Segmentergebnis ging im Quartalsvergleich um 2 Prozent und im Jahresvergleich um rund ein Fünftel auf 311 Millionen Euro zurück, die Marge lag bei 15,1 Prozent. Beim Umsatz profitierte der Halbleiterspezialist vom stärkeren US-Dollar und vor allem von saisonal bedingt höheren Erlösen in der PMM-Sparte, in der das Geschäft mit Chips für die Stromversorgung sowie mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets gebündelt ist. Während die Erlöse in den Sparten mit Chips für die Autoindustrie (ATV) und für die Industrie (IPC) jeweils leicht über dem Vorquartal lagen, gingen sie im Geschäft mit Chips für digitale Sicherheitslösungen (DSS) zurück. Der Gewinn sackte im letzten Jahresviertel im Vergleich zum Vorquartal insgesamt um 28 Prozent auf 161 Millionen Euro ab. Infineon begründete dies mit einem deutlich höheren Steueraufwand sowie mit einer erhöhten Risikovorsorge für mögliche Rechtsstreitigkeiten. Vorstandschef Ploss hält die langfristigen Wachstumstreiber für intakt. Obwohl der Konzern aktuell die Auswirkungen der in allen Regionen der Welt rückläufigen Autoproduktion spürt, bleibt er für die langfristige Entwicklung im Automotive-Geschäft zuversichtlich. In modernen Autos werden immer mehr Halbleiter und Sensoren verbaut, etwa für Fahrerassistenzsysteme. Davon profitiert auch Infineon, das mit Chips für die Autoindustrie den Löwenanteil seines Umsatzes macht. Mit Blick auf die beabsichtigte Übernahme des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor bleibt der Dax-Konzern optimistisch. Ploss betonte, dass er weiter davon ausgehe, den Zukauf Ende 2019 oder Anfang 2020 abschließen zu können. Infineon werde damit in Zukunft einen deutlich größeren Fußabdruck in den USA hinterlassen. Bereits seit einigen Monaten bereiteten Teams von Infineon und Cypress die Zusammenführung vor. Nachdem kürzlich die EU grünes Licht signalisierte, fehlt allerdings noch die Zustimmung der US-Wettbewerbshüter. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 27 Cent je Aktie erhalten. Durch die im Zuge der Cypress-Übernahme durchgeführte Kapitalerhöhung und eine damit rund 10 Prozent höhere Aktienzahl steigt die Ausschüttung auf 336 Millionen Euro. Finanzchef Sven Schneider betonte unterdessen, dass die Dividende auch künftig mindestens stabil gehalten werden solle./eas/knd/jha/