Turbo Open End | Short | Microsoft | 199,19

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  • WKN: MC24N0
  • ISIN: DE000MC24N09
  • Turbo Open End
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Basiswert

136,09 USD

- 16.08.2019 22:26:03

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Microsoft hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
14.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 199,6719 USD
  • 199,6719 USD
  • 199,2046 USD
  • 199,2046 USD

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Nachrichten und Analysen

15.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: PC-Marktführer Lenovo steigert Quartalsgewinn deutlich
HONGKONG (dpa-AFX) - Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo hat im vergangenen Quartal von einem überraschenden Nachfrageschub auf dem lange schwächelnden Markt profitieren können. Der Gewinn des chinesischen Konzerns sprang im Jahresvergleich von 77 auf 162 Millionen Dollar hoch. Lenovo erreichte nach Berechnungen von Analysten beim PC-Absatz einen weltweiten Rekord-Marktanteil von rund 25 Prozent. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern zogen einige Unternehmenskunden zuletzt für einen späteren Zeitpunkt geplante PC-Käufe vor - aus Sorge vor Preiserhöhungen im Zuge des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der PC-Markt habe unter anderem dadurch um 1,5 Prozent zugelegt. Lenovo-Chef Yang Yanqing betonte in einer Telefonkonferenz mit Analysten am Donnerstag, dass Preise für Computer und Smartphones steigen würden, wenn die neuen amerikanischen Zusatzzölle in Kraft treten. Diese waren zuletzt von US-Präsident Donald Trump auf den 15. Dezember verschoben worden. In Deutschland wuchs der PC-Markt im vergangenen Quartal sogar um 7,5 Prozent. Das Geschäft sei dadurch angekurbelt worden, dass viele Unternehmen bis Januar 2020 den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 abschließen müssen, sagte der zuständige Lenovo-Manager Mirco Krebs. Dann stellt Microsoft die Unterstützung des älteren Systems ein. Lenovo konnte von der Nachfrage mit einem Zuwachs von 21 Prozent profitieren und kommt jetzt in Deutschland auf einen Marktanteil von gut 34 Prozent. Die Kehrseite sei, dass im kommenden Jahr der Absatz nach Abschluss des Windows-10-Umstiegs bestenfalls auf dem Niveau 2019 bleiben wird, wie Krebs sagte. Lenovo will das durch das Geschäft mit anderen Geräten wie Monitore auffangen. Das Absatzplus in Deutschland wurde vom Geschäft mit Unternehmen getragen, das um 21 Prozent zulegte. Lenovo wuchs überdurchschnittlich um 27 Prozent und erreichte einen Marktanteil von 38 Prozent. Der Absatz von PCs an Verbraucher brach dagegen in Deutschland um 17 Prozent ein. Lenovo konnte hier noch ein dünnes Plus von 0,6 Prozent erzielen und kommt unter anderem mit der Marke Medion auf einen Marktanteil von 26 Prozent. Der Konzernumsatz von Lenovo verbesserte sich in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um fünf Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar. Den Löwenanteil davon brachte die PC-Sparte mit gut 9,6 Milliarden Dollar ein. Im Smartphone-Geschäft sank der Umsatz dagegen im Jahresvergleich um fast neun Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Der Konzern verkauft seine Handys unter anderem unter der traditionsreichen Marke Motorola./so/DP/mis
15.08.2019 Quelle: dpa
'Gemeinsam sind wir Games' - Gamescom umwirbt die Spiele-Community
KÖLN (dpa-AFX) - Die Gamescom brummt - und wächst. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir Games" rücken die Veranstalter in diesem Jahr einmal mehr die Community in den Mittelpunkt. Cosplayer in phantasiereichen Kostümen, E-Sportler und Fortnite-Kämpfer, professionelle Zocker, aber auch begeisterte Gelegenheitsspieler wird es in der kommenden Woche nach Köln ziehen. Für das bunte Treiben der Games-Community, die die Dom-Stadt eine Woche in Beschlag nehmen wird, hat die Koelnmesse noch einmal flächenmäßig aufgestockt. Und mit neuen Konzepten soll für mehr Wohlfühl-Klima unter den Gamern gesorgt werden. Das auch international bedeutende Branchen-Event für digitale Spiele wird in diesem Jahr auf 210 000 Quadratmetern stattfinden, das entspricht fünf Prozent mehr Fläche als zuvor. Insgesamt werden wieder über 1000 Aussteller aus über 50 Ländern erwartet, wie die Koelnmesse bekannt gab. Im vergangenen Jahr verzeichnete das nach Angaben der Veranstalter weltgrößte Event für Computer- und Videospiele rund 370 000 Besucher. Der starke Besucherstrom hat in den vergangenen Jahren für wachsendes Gedränge in den Hallen und stundenlanges Schlangestehen gesorgt. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Für mehr Wohlfühl-Klima will die Koelnmesse gleich mit mehreren Maßnahmen sorgen. So sollen die Gänge in den Hallen verbreitert werden. Zusätzliche Lounge- und Catering-Flächen sowie Außenbereiche sollen die Atmosphäre entspannen, traditionelle Besucher-Hotspots entzerren und den Aufenthalt für die Messebesucher angenehmer gestalten. Das neu eingeführte Abend-Ticket soll ebenfalls den Andrang entzerren. Ziel sei es, den Besuchern noch mehr Unterhaltung rund um das Thema Computer- und Videospiele zu bieten, sagte Tim Endres, Gamescom-Direktor der Koelnmesse. Anders als etwa die Spielemesse E3 in Los Angeles, die sich als Neuheiten-Messen für Fachbesucher versteht, richtet sich die Gamescom seit jeher direkt an die Fan-Gemeinde der Gamer. Was die Messe in Köln traditionell ausmache, sei die gelungene Mischung aus Anbietern mit der Community und den Fans, sagt Spiele-Experte Stephan Freundorfer. "Als Netzwerktreffpunkt der Branche ist die Gamescom deutschland- und europaweit noch immer ungeschlagen." So manche Neuheit, die auf der E3 angekündigt wurde, wird in Köln nun erstmals in Deutschland anspielbar sein. Für viel Furore haben in den vergangenen Jahre immer wieder auch neue Spielekonsolen der großen Anbieter Sony, Microsoft und Nintendo gesorgt - und zugleich das Geschäft der Branche beflügelt. In diesem Jahr wird die Gamescom davon wohl nicht profitieren können: Erste Geräte der nächsten Generation werden aktuell nicht vor 2020 erwartet. Aber es geht inzwischen auch ohne leistungsstarke Konsolen. Cloud-Gaming, laut Game einer der großen Trends in Köln, bringt auch technisch anspruchsvolle Titel problemlos aufs Smartphone oder den Laptop - und hat nach Einschätzung des Branchenverbands das Potenzial, die Branche stark zu verändern. Nötig ist allerdings eine latenzarme und schnelle Internetverbindung. Sony liegt mit PlayStation Now bereits im Trend, aber auch Google hat mit seiner Spieleplattform Stadia aus der Cloud so einiges vor. In diesem Jahr werden aber auch "Weltpremieren" zu sehen sein, wie die Koelnmesse und der Branchenverband game betonen. Und zwar auf der "Opening Night Live" am Montag noch vor Messe-Beginn. Sie findet in der neu geschaffenen dritten Ebene in Halle 11 statt. Durch die Gala führt der in der Branche bekannte Moderator Geoff Keighley und dürfte für den nötigen Glanz sorgen. Keighley habe auch mit seinen Game Awards seine Expertise für spannende Videospiel-Abende unter Beweis gestellt, sagt Freundorfer. Wer es am Montag noch nicht nach Köln oder auf das Messegelände schafft, kann sich das Event auch im Livestream im Netz anschauen. Die Messe wird wie jedes Jahr wieder von einem ganzen Bündel an Veranstaltungen flankiert, die alle Aspekte der Branche abbilden sollen. So versteht sich etwa der Gamescom Congress als Think Tank für die Digitalisierung. In über 40 Programmpunkten soll die Vielfalt und gesellschaftliche Relevanz von Games thematisiert werden. Zum Start gibt es die Politik-Talkrunde "Debatt(l)e Royal" mit Vertretern von CDU, SPD,FDP, Linke und den Grünen. Politik wird auch zum offiziellen Start am Dienstag im Mittelpunkt stehen. Zur Eröffnung wird neben Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kommen. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sowie der stellvertretende Ministerpräsident von NRW Joachim Stamp (FDP) werden erwartet. Spannend dürfte dabei sein, ob es Neuigkeiten zur Förderung der Branche geben wird. Um die deutsche Games-Branche auch international wettbewerbsfähig zu machen und den Spiele-Entwicklungsstandort Deutschland zu stärken, hatte die Bundesregierung bereits im Koalitionsvertrag eine entsprechende Förderung festgelegt, die sich an die der Film-Wirtschaft orientieren sollte. Scheuer hatte noch im April eine Finanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro angestoßen. Für Irritation sorgte allerdings zuletzt, dass der Posten im Bundeshaushalt für 2020 nicht mehr auftauchte. Dabei stellten die Trends auf der Gamescom "die großen Potenziale Deutschlands, zu einem der internationalen Hotspots der Games-Branche zu werden" heraus, sagt Game-Geschäftsführer Felix Falk. Um diese Potenziale zu nutzen, müssten die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. "Vor allem die dauerhafte Etablierung der Games-Förderung sowie der zeitnahe Ausbau schneller Breitband-Verbindungen sollte für die Politik dabei im Mittelpunkt stehen."/gri/DP/stk
09.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Huawei: Können Android in Smartphones schon jetzt ersetzen
PEKING (dpa-AFX) - Huawei ist nach eigenen Angaben schon jetzt in der Lage, in seinen Smartphones das Google-System Android durch eigene Software zu ersetzen. Der chinesische Smartphone-Anbieter und Netzwerk-Ausrüster stellte am Freitag sein Betriebssystem mit dem Namen Harmony OS vor, dass auch in Computern, Tablets, Smartwatches und anderer vernetzten Technik laufen könne. Für Huawei könnte das eigene System zum Lebensretter werden: Dem Konzern droht der Verlust des Zugangs zu Android, weil der Konzern von US-Präsident Donald Trump unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt wurde. Die Android-Sperre wurde zunächst bis Ende August ausgesetzt - wie es danach weitergeht, ist noch offen. Die Entwicklung könnte das heutige Betriebssystem-Duopol aus Android von Google und iOS von Apple im Smartphone-Markt aufbrechen. Huawei machte deutlich, dass Harmony OS eine vollwertige Alternative zu Android werden soll. "Wir wollen ein globales Betriebssystem etablieren, das nicht nur von Huawei genutzt wird", sagte Huawei-Manager Richard Yu. Die Software wird deshalb genauso wie das Google-System quelloffen für alle zugänglich sein. Das hatte seinerzeit den Aufstieg von Android zum meistbenutzten Smartphone-System mit mehr als 80 Prozent Marktanteil beflügelt. Auch in China laufen die meisten Smartphones mit Android - wenn auch im Gegensatz zum Westen ohne Google-Dienste. Vorerst sei die Priorität von Huawei aber, Android zu nutzen, um das Ökosystem aus Apps und anderen Diensten nicht aufzuspalten, versicherte Yu auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz des Konzerns. "Aber wenn wir in der Zukunft keinen Zugang mehr dazu haben sollten, können wir sofort auf Harmony OS umsteigen", sagte Yu. Und Huawei könne das in wenigen Tagen bewältigen. "Von Android auf Huawei OS umzusteigen, ist nicht so schwierig. Eigentlich ist es sogar sehr einfach." China ist der größte Smartphone-Markt der Welt - und das US-Vorgehen gegen Huawei hatte dort vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen den beiden Ländern auch eine Patriotismus-Welle bei der Technik-Auswahl ausgelöst. So wäre es denkbar, dass auch andere chinesische Smartphone-Anbieter auf ein einheimisches Betriebssystem umsteigen. Huawei ist beim Smartphone-Absatz die weltweite Nummer zwei nach Samsung, unter anderem auch dank der starken Position im Heimatmarkt. Ein neues Betriebssystem zu etablieren, ist aber eine extreme Herausforderung. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, genügend App-Entwickler für die neue Plattform zu gewinnen. So ist selbst der Software-Gigant Microsoft in der Vergangenheit daran gescheitert, sein Windows-Betriebssystem für Smartphones erfolgreich zu machen. Die App-Entwickler fokussierten sich auf iOS und Android. Andere Alternativen wie Firefox OS, webOS von Palm/HP oder das Blackberry-System wurden aus dem Markt gedrängt. Ein zusätzliches Problem für Huawei im Westen wäre auch der Verlust des Zugangs zu vorinstallierten Google-Diensten auf den Smartphones, die in den USA und Europa populär sind. Denn hierzulande werden die Android-Geräte nahezu immer mit Apps wie Google Maps oder Gmail verkauft. Harmony OS ist auch insofern ein Neuanfang, dass es im Gegensatz zu den meisten heutigen Plattformen nicht auf Betriebssystemen wie Unix oder Linux basiere, betonte Huawei. Der Konzern entwickelte es mit der Vision, dass die Software auf dem Geräte selbst relativ schmal sein kann, während ein großer Teil der Arbeit über schnelle Netze an Rechenzentren abgegeben wird. Harmony OS repräsentiere damit wahrhaft die nächste Generation von Betriebssystemen "für alle Szenarien", schwärmte Yu. Huawei will die App-Entwickler aber unter anderem damit locken, dass das Harmony-Betriebssystem übergreifend auf verschiedensten Geräten laufen kann und diverse Programmiersprachen unterstützt. Laut Yu begann die Entwicklung von Harmony bereits vor zwei Jahren. Medienberichten zufolge war das System zunächst für vernetzte Technik im sogenannten Internet der Dinge gedacht. Huawei war von Trump Mitte Mai unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt worden. Damit wurde dem Unternehmen der Zugang zu Technologie von US-Konzernen und dem amerikanischen Markt weitgehen versperrt. Die Aussicht, dass Huawei-Smartphones keine Updates des Android-Betriebssystems von Google mehr bekommen, erschwerte zeitweise auch die Verkäufe in Europa - auch wenn sich das Absatz inzwischen nach Angaben des Konzerns weitgehend erholt hat./so/DP/nas
08.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Samsung kündigt Premium-Smartphone und Macbook-Air-Herausforderer an
NEW YORK/BERLIN (dpa-AFX) - Samsung wappnet sich mit einer ganzen Reihe von Neuheiten für das Weihnachtsgeschäft. Auf einer Präsentation in New York kündigte der südkoreanische Elektronikhersteller neue Modelle seiner Phablet-Reihe Galaxy Note an. Auch im Notebook-Markt will sich Samsung neu positionieren. Das in New York gezeigte Galaxy Book S hat nichts mehr von einem erweiterbaren Tablet, sondern dürfte als ernstzunehmender Herausforderer von Apples erfolgreichem Macbook Air gelten. Mit 11,8 Millimetern an der dicksten Stelle sei das Galaxy Book S mit Touch-Display deutlich dünner als das Macbook Air mit 15,6 Millimetern, erklärte Samsung. Mit einer Akku-Laufzeit von bis zu 24 Stunden könnte Samsung mit dem Windows-10-Gerät einen Rekord aufstellen. Dafür setzten die Südkoreaner statt auf Intel-Prozessoren auf den Qualcomm-Chip Snapdragon 8cx, der auf der ARM-Architektur basiert und speziell für den mobilen Einsatz konzipiert ist. Er könne es in Sachen Performance problemlos mit einem Intel Core i5 aufnehmen, der traditionell in Notebooks verbaut ist, hieß es. Ein LTE-Modem ist zudem direkt auf dem Chip integriert. Als weitere Besonderheit lässt sich das Book S auch mit dem Smartphone oder sogar einer Powerbank aufladen. Das Galaxy Book S soll in zwei Farben für rund 1100 Euro voraussichtlich im Oktober in den Handel kommen. Für die Entwicklung habe Samsung eng mit den Hardware- und Software-Partnern zusammengearbeitet, sagte DJ Koh, Chef der Mobilsparte des Konzerns. "Wir glauben, dass wahre Innovation nur durch einen offenen und gemeinsamen Ansatz möglich ist, bei dem die Partner gemeinsam motiviert sind, Barrieren abzubauen und das Computererlebnis neu zu definieren." Neben seiner Partnerschaft mit dem Chiphersteller Qualcommrückt Samsung auch enger mit dem Software-Hersteller Microsoft zusammen. Als Überraschungsgast begrüßte DJ Koh am Mittwochabend in New York Microsoft-Chef Satya Nadella, den Chef des Softwarekonzerns. Die Unternehmen wollten ein neues Kapitel in ihrer Zusammenarbeit aufschlagen, damit der Windows-PC und das Smartphone enger zusammen rücken, sagte Nadella. Die Partner arbeiteten dabei auch bei Samsungs DeX-Technologie zusammen, mit der sich das Smartphone am PC-Bildschirm nutzen lässt. Am Mittwoch stellte Samsung auch neue Modelle der Reihe Galaxy Note vor, die die Position des Konzerns als weltweiter Marktführer untermauern soll. Das Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+ werden beide ab dem 23. August verfügbar sein, kündigte DJ Koh an. Auch eine Variante, die den superschnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützt, soll es geben. Die Galaxy-Note-Modelle haben im Vergleich zu anderen Smartphones in der Regel ein größeres Display und verfügen zusätzlich über einen smarten Eingabestift. Auch Microsoft-Apps wie Onenote oder die Mail-Software Outlook sind integriert. Während das 10+ über einen 6,8 Zoll großen Bildschirm verfügt, soll das kleinere Modell mit 6,3 Zoll nun nicht nur professionelle, sondern vermehrt auch private Nutzer ansprechen, darunter auch mehr Frauen. Im Unterschied zu vorherigen Generationen verzichten die neuen Modelle auf eine Buchse für Klinkenstecker und setzen als Hardware-Verbindung auf USB-C. Ein "Exynos"-Prozessor aus eigener Herstellung soll für besondere Leistungsfähigkeit sorgen. Mit dem dazugehörigen Stift sollen sich etwa auch Unterschriften auf Dokumente setzen lassen. Zugleich fungiert der "S Pen" auch als Fernbedienung, etwa zum Zoomen in Bilder, für das Weiterblättern in Dokumenten oder das Aktivieren von Musik-Titeln. Auch andere App-Anbieter sollen bei der Entwicklung die Funktionen integrieren können. Viel wurde in der Branche bereits im Vorfeld der Produktpräsentation in New York spekuliert, was Samsung alles im Köcher haben könnte. Das bereits für September angekündigte erste faltbare Smartphone Galaxy Fold war, anders als von manchen Beobachtern erwartet, allerdings nicht dabei. Mit ihm liefert sich Samsung mit seinem chinesischen Kontrahenten Huawei einen Wettbewerb, wer das erste Gerät dieser Art auf dem Markt platzieren kann. Im April hatte Samsung dann einen fulminanten Fehlstart hingelegt, auch Huawei hatte den Marktstart verschoben. Auch Samsungs erster vernetzter Lautsprecher mit integriertem Sprachassistenten Bixby, der demnächst nach einigen Verzögerungen auf den Markt kommen soll, war am Mittwoch in New York kein Thema. In Deutschland sei Samsung seit Jahren führend im Mobilfunkmarkt, sagte Mario Winter, Marketing-Chef von Samsung Deutschland. Im zweiten Quartal habe der Marktanteil laut Zahlen von GfK bei 39,4 Prozent gelegen. "Von aktuell 54,3 Millionen aktiv benutzen Smartphones sind 23,5 Millionen Samsung-Geräte." Von den Premium-Geräten der Note-Reihe habe das Unternehmen in Deutschland bislang weit über 200 000 Stück verkauft. Samsungs neues Mittelklasse-Tablet, das Galaxy Tab S6, sowie die Smartwatch Galaxy Watch Active2 mit digitaler Lünette zur Steuerung, die bereits vor wenigen Tagen vorgestellt wurden, rundeten am Mittwoch den Reigen der Neuheiten-Präsentation ab. Smartwatches seien - anders als oftmals behauptet - längst kein Nischenmarkt mehr, sagte ein Samsung-Manager./gri/DP/stk
07.08.2019 Quelle: dpa
Bericht: Skype-Übersetzungsfunktion auch von Menschen ausgewertet
NEW YORK (dpa-AFX) - Aufzeichnungen von Anrufen mit dem Microsoft-Dienst Skype, bei denen die automatische Übersetzungsfunktion genutzt wurden, können laut einem Medienbericht nachträglich auch von Mitarbeitern angehört werden. Dabei kann es auch um sehr private Themen gehen, wie die Website "Motherboard" am Mittwoch berichtete. Auf von einem Dienstleister weitergegebenen Mitschnitten hätten Leute zum Beispiel über Beziehungsprobleme oder Gewichtsverlust gesprochen, schrieb "Motherboard". In den Skype-Nutzungsbedingungen wurde bisher nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch Menschen Aufnahmen aus der Übersetzungsfunktion zu hören bekommen könnten - auch wenn einige Formulierungen dies andeuteten. So heißt es, dass "Sätze und automatische Abschriften analysiert werden" und eventuelle Korrekturen ins System eingetragen würden. Skype betonte auch, dass die Identität der Gesprächsteilnehmer dabei weggelassen werde. Nur Gespräche mit der Übersetzungsfunktion würden aufgezeichnet. Der zu Microsoft gehörende Internettelefonie-Dienst bietet die automatische Übersetzung von Gesprächen fast in Echtzeit seit 2015 an. Inzwischen ist sie bei Anrufen für acht Sprachen verfügbar. "Skype Translator basiert auf einem maschinellen Lernprozess", heißt es auf einer Webseite zu dem Thema. Ein Link zu "Datenschutz bei Verwendung von Skype Translator" führte am Mittwoch zu einem Bereich, der nur für Microsoft-Mitarbeiter und -Partner zugänglich ist. Dem Informanten von "Motherboard" zufolge hören sich Dienstleister zum Teil auch Mitschnitte von Sprachbefehlen an Microsofts Assistenzsoftware Cortana an. In den vergangenen Monaten waren die Microsoft-Konkurrenten Amazon, Apple und Google unter massive Kritik geraten, weil sie Nutzer nicht auf diese Praxis hinwiesen. Inzwischen setzten Google und Apple die Auswertung von Aufzeichnungen zur Verbesserung ihrer Sprachassistenten aus. Amazon bietet Nutzern die Möglichkeit, einer solchen Verwendung von Mitschnitten zu widersprechen. Apple kündigte an, Nutzer künftig ausdrücklich um Zustimmung dazu zu bitten. Microsoft erklärte in einer Stellungnahme an "Motherboard", man erhalte eine Erlaubnis der Nutzer vor der Sammlung und Verwendung ihrer Daten. Bevor Informationen an Dienstleister gehen, würden sie anonymisiert und die Partner seien an strikte Vertraulichkeitsvorgaben gebunden./so/DP/stk