Optionsschein | Call | Deutsche Lufthansa | 12,50 | 11.12.20

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  • WKN: MC243Q
  • ISIN: DE000MC243Q5
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Steuererhöhung für Flugtickets - Koalition steuert erneut nach
BERLIN (dpa-AFX) - Bahnfahren günstiger, Fliegen teurer und konkrete Pläne für den CO2-Preis beim Heizen und im Verkehr: Das Kabinett will am Mittwoch weitere Gesetze für mehr Klimaschutz auf den Weg bringen. Dabei soll die Ticketsteuer für kurze Flüge nach Informationen aus dem Finanzministerium nun doch stärker steigen als zunächst geplant. Die große Koalition besserte ihren Gesetzentwurf ein zweites Mal nach. Auch Eckpunkte für den geplanten Preis für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) sollen beschlossen werden. Er ist ein wichtiger Teil des Klimapakets der Bundesregierung, wird jedoch wegen des niedrigen Einstiegspreises scharf kritisiert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigte das Konzept am Dienstag. "Das mag sein, aber es ist der Einstieg in ein dauerhaft ansteigendes Bepreisungssystem", sagte sie. Es sei "Druck" im Verkehrs- und Gebäudebereich notwendig, damit dort Veränderungen stattfänden. Folgende Maßnahmen sollen im Kabinett abgestimmt werden: BAHNTICKETS: Damit mehr Bürger vom Auto auf die Bahn umsteigen, sollen Zugtickets günstiger werden. Dafür soll die Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Bahn wird nicht verpflichtet, ihre Fahrkarten entsprechend billiger zu machen, hat dies aber zugesagt. Dem Staat entgehen durch den geringeren Steuersatz Einnahmen von 500 Millionen Euro. FLUGTICKETS: Um die Mindereinnahmen durch die Bahn-Besteuerung auszugleichen, will die Bundesregierung höhere Steuern auf Flugtickets verlangen. Nach dem neuesten Entwurf des Finanzministeriums soll die Luftverkehrsteuer für Flüge im Inland und in EU-Staaten um rund 76 Prozent, die für längere Flüge um rund 43 Prozent angehoben werden. Die Airlines schlagen diese Steuer zumindest teilweise auf die Flugpreise auf. Die Änderung ist zum 1. April 2020 geplant. Konkret soll die Steuer für Flüge in Europa um 5,65 Euro auf 13,03 Euro pro Ticket mit Start von einem deutschen Flughafen steigen. Bei Strecken bis 6000 Kilometer ist eine Erhöhung um 9,96 Euro auf 33,01 Euro vorgesehen. Bei noch weiteren Fernstrecken sollen künftig 59,43 Euro fällig werden, fast 18 Euro mehr als bislang. Das Finanzministerium rechnet dadurch mit Mehreinnahmen von 740 Millionen Euro im Jahr. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft kritisierte die Pläne. Die Steuererhöhung bringe deutschen Airlines und Flughäfen im internationalen Wettbewerb einen Nachteil. CO2-PREIS: Das Gesetz ist noch nicht fertig, das Kabinett will aber zumindest Eckpunkte für den geplanten CO2-Preis beschließen. Er soll klimaschädliche Brennstoffe aus Öl, Erdgas und später auch Kohle verteuern - und so einen Anreiz für Entwicklung und Kauf klimafreundlicher Autos und Heizungen setzen. Raffinerien und Gas-Händler wie die Gasag sollen dafür Zertifikate kaufen, zum Start für 10 Euro pro Tonne CO2. Benzin soll dadurch um etwa drei Cent pro Liter teurer werden. Bis 2025 soll der Preis auf 35 Euro steigen. Ab 2026 soll er in einem Handel mit Verschmutzungsrechten teils dem Markt überlassen werden, aber zunächst bei 60 Euro gedeckelt sein. PENDLERPAUSCHALE: Um den teureren Sprit auszugleichen, soll die Pendlerpauschale für lange Strecken für fünf Jahre steigen. Vom 21. Kilometer an soll es statt 30 künftig 35 Cent pro Kilometer geben. Diesen Betrag darf man pro Arbeitstag von den zu versteuernden Einkünften abziehen, es zählt die einfache Entfernung. Wer so wenig verdient, dass er keine Steuern zahlt, soll über eine Mobilitätspauschale profitieren und das Geld statt über die Steuererklärung aufs Konto überwiesen bekommen. GEBÄUDESANIERUNG: Wer in seiner Eigentumswohnung oder in seinem Haus Wände oder Dach dämmt, Fenster, Türen oder Heizung erneuert, soll über drei Jahre steuerlich gefördert werden. Die Immobilie muss dafür älter als zehn Jahre sein. Die Förderung soll von der Steuerschuld abgezogen werden. Möglich sei eine Gesamtförderung von 40 000 Euro, hieß es im Finanzministerium. AUSGEKLAMMERT wurde die Reform der Kfz-Steuer. Wie genau die geplante Erhöhung ausfallen soll, ist noch umstritten. Bisher ist lediglich klar, dass es ab 2021 für neue Autos mit einem Kohlendioxid-Ausstoß von mehr als 95 Gramm je Kilometer teurer werden soll./tam/DP/stw
15.10.2019 Quelle: dpa
Steuererhöhung für Flugtickets: Koalition steuert erneut nach
BERLIN (dpa-AFX) - Kurze Flüge sollen für mehr Klimaschutz jetzt doch teurer werden als zunächst geplant. Die große Koalition hat ihre Pläne zur Erhöhung der Luftverkehrsteuer ein zweites Mal angepasst. Wie am Dienstag aus dem Bundesfinanzministerium verlautete, soll die Ticketsteuer für Flüge im Inland und in EU-Staaten nun um rund 76 Prozent, die für längere Flüge um rund 43 Prozent angehoben werden. Die Airlines schlagen die Luftverkehrsteuer zumindest teilweise auf die Flugpreise auf - Flugtickets könnten also entsprechend teurer werden. Am Mittwoch soll das Kabinett über den Entwurf abstimmen. Die Änderung ist zum 1. April 2020 geplant. Konkret soll die Luftverkehrsteuer für Flüge in Europa um 5,65 Euro steigen - auf dann 13,03 Euro pro Ticket mit Start von einem deutschen Flughafen. Bei Strecken bis 6000 Kilometer ist eine Erhöhung um 9,96 Euro auf 33,01 Euro vorgesehen. Bei noch weiteren Fernstrecken sollen künftig 59,43 Euro fällig werden, fast 18 Euro mehr als bislang. Zunächst hatte das Finanzministerium die Steuer in allen Kategorien prozentual gleich stark anheben wollen. Für kurze Flüge hätte sie nur um knapp drei Euro steigen sollen. Dafür gab es jedoch viel Kritik. Niemand verzichte deswegen auf einen Flug, hieß es. Das Finanzministerium rechnet durch die Reform mit Mehreinnahmen für den Staat von 740 Millionen Euro im Jahr. Derzeit nimmt die Bundesregierung durch die Ticketsteuer etwa eine Milliarde Euro jährlich ein. Das Extra-Geld soll die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Fernreisen der Bahn ausgleichen, durch die der Bund pro Jahr rund 500 Millionen Euro weniger einnehmen wird./tam/DP/stw