Faktor-Zertifikat | 15,00 | Short | DAX ®

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  • WKN: MC2214
  • ISIN: DE000MC22143
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

Heute 18.02.2020 18:06:30 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Negative Folgen des Coronavirus schlagen durch
FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Umsatzwarnung von Apple hat die euphorischen Anleger am deutschen Aktienmarkt am Dienstag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Rekordjagd, die den deutschen Leitindex zum Wochenstart bis auf 13 795 Punkte getrieben hatte, ist vorerst gestoppt. Der Dax schloss 0,75 Prozent tiefer auf 13 681,19 Punkte. Auf den Anstieg bis auf fast 13 800 Punkte seien erwartungsgemäß kleinere Gewinnmitnahmen gefolgt, schrieben die Charttechnik-Experten von Index Radar. Letztlich hielt sich der Dax mit Blick auf die Rally der vergangenen Tage aber stabil, ergänzte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Auffällig sei derzeit, dass die Investoren differenzierten und Aktien mit hoher Nachfrage-Abhängigkeit aus China auf der Strecke blieben. Der Rest habe sich indes wacker gehalten. Der MDax büßte am Dienstag 0,88 Prozent auf 29 057,80 Punkte ein. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sank um 0,43 Prozent auf 3836,54 Zähler. Verluste wurden auch in Paris und London verbucht. In den USA gab der Dow Jones Industrial nach einem verlängerten Wochenende zum europäischen Handelsschluss um 1,0 Prozent nach. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen hielten sich indes etwas besser mit minus 0,5 Prozent. Wie der Technologiegigant Apple am Montag nachbörslich bekannt gab, wird er wegen der Coronavirus-Epidemie in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe in China und zudem schwächele dort auch der Absatz von Apple-Geräten, hieß es. Während Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader dazu meinte, dies sei "ein Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger" und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, hätte - wie Stanzl sagte - die Warnung nicht überraschen dürfen. "Die Anleger hatten eine bevorstehende Delle im Wachstum der Weltwirtschaft bereits als Problem identifiziert." Das Coronavirus hinterließ außerdem Spuren in den Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten. Diese trübten sich überraschend deutlich ein, wie der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigte. Auf den Dax übte der ZEW-Index am Dienstag allerdings keinen zusätzlichen Druck aus. Technologiewerte jedoch litten besonders, insbesondere Apple-Zulieferer wie Infineon mit minus 2,2 Prozent oder Dialog Semiconductor mit minus 4,5 Prozent. Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan sprach von der "ersten Warnung eines schwergewichtigen Techkonzerns wegen der Coronavirus-Epidemie". Er hält es nun für wahrscheinlich, dass auch Unternehmen aus der Lieferkette von Apple und zuvorderst Chiphersteller mit vorsichtigeren Prognosen folgen werden. Die Papiere der Deutschen Börse, die am Vorabend laut Analysten "solide Jahreszahlen" bekannt gegeben hatte, schlossen fast unverändert. 2019 hatte der Marktbetreiber einen Rekordgewinn verbucht. Dagegen kamen die Aussagen von HeidelbergCement zum vergangenen und zum laufenden Jahr nicht gut an bei den Anlegern: Die Aktien des Baustoffherstellers verloren am Dax-Ende 3,0 Prozent. An der Spitze im Leitindex legten die Papiere von RWE um 1,6 Prozent zu und setzten damit ihre Rally der vergangenen Wochen fort. Beobachter führten dies zum Teil auf die erneut erwachte Risikoscheu der Investoren zurück. Dann profitieren so genannte defensive Branchen wie die Versorger- oder Immobilienbranche, die weniger konjunkturabhängig sind. Bei RWE komme der Übergang zu einem auf erneuerbare Energie setzenden Stromanbieter hinzu, da dies die Konzerngewinne weiter antreiben dürfte, hieß es aus dem Handel. Die Papiere von Thyssenkrupp weiteten im MDax ihren dreiprozentigen Verlust vom Wochenbeginn aus und gaben nun um 5,5 Prozent nach. Zwar dürfte nicht überrascht haben, dass der Industriekonzern die Aufzugsparte an Finanzinvestoren verkauft, doch ein Komplettverkauf oder auch der Verkauf eines Großteils dieser Sparte bedeute den Abschied von einem Gewinnbringer, kommentierte Baader-Bank-Analyst Christian Obst. An der MDax-Spitze gewannen die Aktien von Compugroup nach einer positiven Studie 2,0 Prozent. Warburg Research sieht angesichts der jüngst angekündigten Änderungen an der Führungsspitze des Softwareherstellers im Gesundheitsbereich und des Wandels hin zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien hohes Wachstumspotenzial. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,40 Prozent am Vortag auf minus 0,42 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 144,91 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,09 Prozent auf 174,53 Punkte zu. Der Euro sackte zeitweise unter 1,08 US-Dollar und wurde am frühen Abend mit 1,0814 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0816 (Montag: 1,0835) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9246 (0,9229) Euro./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
Heute 18.02.2020 14:51:17 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Negative Folgen des Coronavirus schlagen durch
FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Umsatzwarnung von Apple hat die zuletzt euphorischen Dax-Anleger am Dienstag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Rekordjagd, die den deutschen Leitindex am Vortag bis auf 13 795 Punkte getrieben hatte, ist vorerst gestoppt. Am Nachmittag notierte der Dax 0,68 Prozent tiefer auf 13 690,07 Punkten. Nach dem Anstieg bis auf fast 13 800 Punkte folgten nun erwartungsgemäß kleinere Gewinnmitnahmen, die sich zunächst auch noch bis etwa 13 450 Punkte ausweiten könnten, schrieben die Charttechnik-Experten von Index Radar. Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte gab zuletzt um 0,79 Prozent auf 29 084,68 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone sank um 0,45 Prozent. Apple wird wegen des Coronavirus in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant, teilte der Konzern am Montag mit. Es sei ein Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, kommentierte dies Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. Das Coronavirus hinterließ nun auch seine Spuren in den Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten. Sie trübten sich überraschend deutlich ein, wie der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigte. Auf den Dax übte der ZEW-Index am Dienstag allerdings keinen zusätzlichen Druck mehr aus. Hierzulande litten Chipwerte wie Infineon, Dialog Semiconductor oder Siltronic mit Abschlägen von bis zu viereinhalb Prozent unter der Apple-Warnung. Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan sprach von der "ersten Warnung eines schwergewichtigen Techkonzerns wegen der Coronavirus-Epidemie". Er hält es nun für wahrscheinlich, dass auch Unternehmen aus der Lieferkette von Apple und zuvorderst Chiphersteller folgen werden. Die Deutsche Börse stand mit ihren Zahlen für 2019 im Fokus. Der Börsenbetreiber verbuchte einen Rekordgewinn. Bei den geplanten Übernahmen kann der Dax-Konzern auf eine prall gefüllte Kasse zurückgreifen. Die Deutsche Börse habe ihre wichtigsten Ziele ganz aus eigener Kraft erreicht, schrieb Analyst Benjamin Goy von der Deutschen Bank. Anfangs notierten die Papiere im Minus, zuletzt aber mit 0,6 Prozent im Plus. Aussagen von HeidelbergCement zum vergangenen und zum laufenden Jahr kamen nicht gut an. Die Aktien des Baustoffherstellers verloren am Dax-Ende 2,5 Prozent. Top-Wert im Leitindex waren RWE mit plus 1,8 Prozent, die damit ihre Gewinnstrecke der vergangenen Wochen fortsetzten. Beobachter führten den Zuwachs zum Teil auf die "Risk-off"-Haltung von Investoren zurück, von der als defensiv geltende Sektoren wie Versorger und Immobilien für gewöhnlich profitieren. Bei RWE komme der Übergang zu einem auf erneuerbare Energie setzenden Stromanbieter hinzu, der die Gewinne antreiben dürfte, hieß es im Handel. Die Papiere von Thyssenkrupp weiteten ihre Verluste vom Wochenbeginn aus und waren mit minus 5,9 Prozent der größte Verlierer im MDax. Keine Überraschung sei, dass der Industriekonzern die Aufzugsparte an Finanzinvestoren verkauft, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank. Allerdings würde sich der Konzern mit einem Komplettverkauf oder dem Verkauf eines Großteils des Segments von einem Gewinnbringer verabschieden. Eine neue Kaufempfehlung sprach dagegen Warburg Research für die Aktien der Compugroup aus, woraufhin die Papiere des Softwareherstellers 2,2 Prozent gewannen. Der Immobilienkonzern Patrizia übertraf im vergangenen Jahr beim Ergebnis seine eigene Prognose. Die Titel gewannen an der SDax-Spitze 6,4 Prozent. Das Schlussquartal sei stark gelaufen, schrieb Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank. Schlusslicht im SDax waren die Anteile des Stahlhändlers Klöckner & Co mit minus 7,8 Prozent. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,40 Prozent am Vortag auf minus 0,42 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 144,91 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,19 Prozent auf 174,71 Punkte zu. Der Euro gab etwas nach. Für die Gemeinschaftswährung wurden zuletzt 1,0808 Dollar bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0835 Dollar festgesetzt./ajx/jha/ --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---
Heute 18.02.2020 11:57:10 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Verluste nach Apple-Umsatzwarnung - Virus-Folgen im Blick
FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Umsatzwarnung von Apple hat die zuletzt euphorischen Dax-Anleger am Dienstag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Rekordjagd, die den deutschen Leitindex am Vortag bis auf 13 795 Punkte getrieben hatte, ist vorerst gestoppt. Zuletzt ging es für den Dax um 0,63 Prozent auf 13 696,41 Punkte abwärts. Für den MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte ging es gegen Mittag um 0,62 Prozent auf 29 135,12 Punkte nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone sank um 0,42 Prozent. Apple wird wegen des Coronavirus in China die erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal verfehlen. Bei iPhones gebe es Lieferengpässe, weil die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant, teilte der Konzern am Montag mit. Es sei ein Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, kommentierte dies Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. Der US-Konzern war mit Rekordgewinnen zuletzt einer der Hauptantreiber der Kurs-Rally an der Wall Street. Ende Januar war der Kurs des iPhone-Herstellers auf ein Rekordhoch gestiegen. Das Coronavirus hinterließ nun auch seine Spuren in den Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten. Sie trübten sich überraschend deutlich ein, wie der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigte. Auf den Dax übte der ZEW-Index am Dienstag allerdings keinen zusätzlichen Druck mehr aus. Hierzulande litten Infineon als einer der schwächsten Werte im Dax mit minus 1,6 Prozent unter der Apple-Warnung. Dialog Semiconductor und Siltronic sackten im MDax um teils mehr als 4 Prozent ab. Für einen Händler war die Warnung zwar "keine komplette Überraschung", doch könnte sie "Schockwellen durch die Technologiewelt senden". Varta fanden keine klare Richtung. Zuletzt schlugen sie sich mit plus 0,2 Prozent wacker. Der Batterienhersteller, der als Lieferant für die kabellosen Kopfhörer der Amerikaner gilt, hatte am Vortag Jahreszahlen vorgelegt und damit die Börsianer überzeugt. Die Anteile der Deutschen Börse drehten ins Plus mit zuletzt 0,7 Prozent. Der Börsenbetreiber profitierte 2019 von der anhaltend hohen Nachfrage nach Absicherung von Risiken, dem regen Handel an den Finanzmärkten und auch von Übernahmen. Allerdings enttäuschte die Dividende. Analyst Martin Price von Jefferies schrieb in einer aktuellen Studie, starke Erlöse seien im Schlussquartal von unerwartet hohen Kosten ausgeglichen worden. Aussagen von HeidelbergCement zum vergangenen und zum laufenden Jahr kamen nicht gut an. Die Aktien des Baustoffherstellers verloren gut 2 Prozent. Die Papiere von Thyssenkrupp weiteten ihre Verluste vom Wochenbeginn aus und waren mit minus 6,2 Prozent der größte Verlierer im MDax. Keine Überraschung sei, dass der Industriekonzern die Aufzugsparte an Finanzinvestoren verkauft, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank. Allerdings würde sich der Konzern mit einem Komplettverkauf oder dem Verkauf eines Großteils des Segments von einem Gewinnbringer verabschieden. Der Immobilienkonzern Patrizia übertraf im vergangenen Jahr beim Ergebnis seine eigene Prognose. Die Titel gewannen 3,7 Prozent dazu. Das Schlussquartal sei stark gelaufen, schrieb Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank in einer Studie. Der Experte lobte die weitere Stärkung der Kundenbasis und nannte den Ausblick auf 2020 konservativ. Das Bankhaus Metzler strich seine Kaufempfehlung für die Papiere von Krones. Die Anteile des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen rutschten um 3,6 Prozent ab. Eine neue Kaufempfehlung sprach dagegen Warburg Research für die Aktien der Compugroup aus, woraufhin die Papiere des Softwareherstellers Prozent 1,8 gewannen./ajx/fba --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---