Optionsschein | Call | Deutsche Lufthansa | 14,75 | 13.03.20

Print
  • WKN: MC21YS
  • ISIN: DE000MC21YS4
  • Optionsschein
Produkt ist verfallen - kein Handel mehr möglich

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

13.03.2020 16:36:44

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

13.03.2020 16:36:44

Basiswert

9,14 EUR

-5,48 % 29.05.2020 16:43:57

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 29.05.2020 16:26:30 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: Deutsche Lufthansa AG (deutsch)
Deutsche Lufthansa AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: Deutsche Lufthansa AG Deutsche Lufthansa AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 29.05.2020 / 16:26 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittenten Name: Deutsche Lufthansa AG Straße, Hausnr.: Venloer Str. 151-153 PLZ: 50672 Ort: Köln Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 529900PH63HYJ86ASW55 2. Grund der Mitteilung X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte X Sonstiger Grund: Mitteilung erfolgt aufgrund der Nicht-Anwendung der Handelsbuch-Ausnahme gemäß § 36 Abs. 1 WpHG 3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen Juristische Person: Morgan Stanley Registrierter Sitz, Staat: Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika 4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung: 25.05.2020 6. Gesamtstimmrechtsanteile Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 0,37 % 6,90 % 7,27 % 478.194.257 letzte 0,36 % n/a % 4,99 % / Mittei- lung 7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG) ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE0008232125 0 1.784.389 0,00 % 0,37 % Summe 1.784.389 0,37 % b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungszeit- Stimmrech- Stimm- Instruments Verfall raum / te absolut rechte Laufzeit in % Call Option Vom 19.06.2020 Jederzeit 5.807.000 1,21 % bis zum 16.12.2022 Rückübertragungsan- Jederzeit Jederzeit 20.812.784 4,35 % spruch aus Wertpapierleihe Compound Vom 26.05.2021 Jederzeit 19.650 0,00 % bis zum 13.06.2023 Summe 26.639.434 5,57 % b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungs- Barausgleich Stimmrech- Stimm- Instru- Verfall zeitraum / oder te rechte ments Laufzeit physische absolut in % Abwicklung Retail Vom Jederzeit Bar 6.473 0,00 % Structured 24.08.2066 Product bis zum 30.03.2070 Equity Vom Jederzeit Bar 1.358.025 0,28 % Swap 08.10.2020 bis zum 21.07.2022 Compound Vom Jederzeit Bar 86.340 0,02 % 28.11.2022 bis zum 03.03.2025 Put Option Vom Jederzeit Physisch 4.890.800 1,02 % 19.06.2020 bis zum 17.12.2021 Summe 6.341.638 1,33 % 8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden. X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen: Unternehmen Stimmrechte in %, Instrumente in %, Summe in %, wenn 3% oder wenn 5% oder wenn 5% oder höher höher höher Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % Capital Management, LLC Morgan Stanley % % % Domestic Holdings, Inc. Morgan Stanley % % % Capital Services LLC - % % % Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % Capital Management, LLC Morgan Stanley % % % Domestic Holdings, Inc. Morgan Stanley & % % % Co. LLC - % % % Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % International Holdings Inc. Morgan Stanley % % % International Limited Morgan Stanley % % % Investments (UK) Morgan Stanley & % % % Co. International plc - % % % Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % Capital Management, LLC Morgan Stanley % % % Investment Management Inc. - % % % Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % International Holdings Inc. Morgan Stanley B.V. % % % - % % % Morgan Stanley % % % Morgan Stanley % % % International Holdings Inc. Morgan Stanley % % % International Limited Morgan Stanley % % % Europe Holding SE Morgan Stanley % % % Europe SE 9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung: Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile % % % 10. Sonstige Informationen: Die Mitteilung wurde in erster Linie ausgelöst durch den Kauf von Aktien mit Stimmrechten, der dazu führte, dass die zusammengefassten Bestände von Morgan Stanley & Co. International plc und Morgan Stanley Europe SE in Summe die Schwelle von 5% überschritten haben. Deshalb konnte die Handelsbuch-Ausnahme nicht mehr länger auf die zusammengefassten Bestände der Morgan Stanley & Co. International plc und Morgan Stanley Europe SE angewendet werden. Datum 28.05.2020 --------------------------------------------------------------------------- 29.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Deutsche Lufthansa AG Venloer Str. 151-153 50672 Köln Deutschland Internet: www.lufthansagroup.com/investor-relations Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1058539 29.05.2020 °
Heute 29.05.2020 15:22:22 Quelle: dpa
Wieder mehr Verbindungen an bayerischen Flughäfen
MÜNCHEN/NÜRNBERG/MEMMINGEN (dpa-AFX) - Der wegen der Corona-Krise weitgehend zum Erliegen gekommene Betrieb an den bayerischen Flughäfen nimmt langsam wieder zu. Von München aus werden vermehrt internationale Ziele angesteuert, wie der Flughafen am Freitag mitteilte. Auch ab Nürnberg und Memmingen wächst das Angebot. In München wird die Lufthansa in den kommenden Tagen wieder regelmäßig nach Brüssel, Mailand, Rom, Wien und Zürich starten. Ab Dienstag wird der Betrieb nach Chicago und ab Mittwoch nach Los Angeles und Tel Aviv wieder aufgenommen, wie der Flughafen mitteilte. Auch zahlreiche andere Fluglinien sind in München weiter aktiv, nehmen den Betrieb wieder auf oder weiten ihn aus. So Eurowings, die nach Palma de Mallorca fliegt und ab dem 6. Juni wieder Pristina ansteuert. Mitte Juni soll dann eine weitere Ausweitungsrunde der Lufthansa folgen, unter anderem nach San Francisco, Montreal, Delhi und Seoul sowie in 30 europäische Städte. "Auch viele andere Airlines haben für die zweite Junihälfte bereits die Wiederaufnahme zahlreicher Verbindungen angekündigt", heißt es vom Flughafen. Im Moment ist er von einem Normalbetrieb allerdings noch weit entfernt. Zum Tiefpunkt der Krise habe man inklusive Fracht 30 bis 35 Flugbewegungen am Tag gehabt, sagte ein Sprecher. Aktuell komme man auf rund 70 bis 80. Normal wären 1100 bis 1200. In Nürnberg soll ab dem 15. Juni KLM wieder nach Amsterdam starten. Das sei bisher der erste bestätigte kommerzielle Passagierflug, sagte ein Sprecher. Auch Wizz Air wolle im Juni wieder starten, Ryanair und Lauda im Juli. Von Memmingen aus fliegt Wizz Air derzeit nach Sofia und Warna, wie ein Flughafensprecher sagte. Weitere Ziele sollen demnächst hinzukommen, unter anderem auch als ganz neues Ziel Zypern am 11. Juli. Ryanair will dort im Juli den Betrieb wieder aufnehmen./ruc/DP/stw
Heute 29.05.2020 14:15:32 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: EU-Kommission verteidigt Auflagen für staatliche Lufthansa-Hilfen
(neu: Erwartungen der Bundesregierung, Vereinigung Cockpit, aktualisierte Aktienreaktion) BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat ihre Forderung nach Auflagen für das Lufthansa-Rettungspaket der Bundesregierung verteidigt. Es gehe nicht darum, zusätzliche Hindernisse zu schaffen, sondern darum, Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern, sagte die zuständige Vizepräsidentin Margrethe Vestager am Freitag in Brüssel. Zu Details der laufenden Gespräche äußerte sie sich nicht, sagte aber: "Es hat hohe Priorität, eine Einigung zu erzielen. Wir sind in sehr engem Kontakt, aber ich kann nicht sagen, wann wir fertig sein werden." Für die Lufthansa-Aktie, die nach den herben Kursverlusten der vergangenen Monate am Mittwoch zeitweise wieder die Marke von 10 Euro überschritten hatte, ging es am Freitag wieder abwärts. Am frühen Nachmittag lag sie zuletzt mit 4,72 Prozent im Minus bei 9,308 Euro und kostete damit immer noch rund 43 Prozent weniger als zum Jahreswechsel. Vestager betonte, dass die Bedingungen für alle gleich seien. Jeder Mitgliedstaat, der ein marktmächtiges Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Euro rekapitalisieren wolle, werde sicherstellen müssen, dass weiter gleiche Ausgangsbedingungen im Binnenmarkt herrschten. Dass die EU-Kommission von der Lufthansa fordert, im Gegenzug für die Staatshilfen Start- und Landerechte abzugeben, erklärte Vestager mit der Bedeutung der sogenannten Slots für den Wettbewerb. "Wenn jemand mit ihnen konkurrieren will, braucht er Slots an einem Flughafen", sagte die Dänin. Die Bundesregierung will die in der Coronakrise schwer angeschlagene Lufthansa mit einem neun Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket stützen. Die EU-Kommission soll Wettbewerbsverzerrungen im Zuge von Staatshilfen verhindern. Der Rettungsplan für die Lufthansa sieht vor, dass der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) im Zuge einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnet, um eine Beteiligung von 20 Prozent am Grundkapital der Fluggesellschaft aufzubauen. Zudem sind stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro sowie ein Kredit in Höhe von bis zu 3 Milliarden Euro geplant. Notwendig sind die Hilfen für die Lufthansa, weil die Corona-Pandemie mit den folgenden Reisebeschränkungen die Geschäfte des Unternehmens mit Ausnahme der Fracht nahezu zum Erliegen gebracht hat. In dem Konzern mit rund 138 000 Beschäftigten stehen deswegen Zehntausende Arbeitsplätze auf der Kippe. Auch der Aufsichtsrat der Lufthansa hat dem Rettungspakt bisher noch nicht zugestimmt. Als Grund nannte das Unternehmen die möglichen Auflagen der EU-Kommission. Deutsche Politiker fordern die EU-Kommission deswegen schon seit Tagen zum Einlenken auf. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte am Freitag noch einmal, das Rettungspaket sei ausgewogen und trage sowohl den Bedürfnissen des Unternehmens als auch denen der Steuerzahler sowie der Beschäftigten Rechnung. Noch deutlicher wurde Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Die EU-Kommission muss die Einschränkungen für die Lufthansa verwerfen und genauso unkompliziert agieren wie beispielsweise mit Air France oder Alitalia", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vestager entgegnete am Freitag, es gebe einen fundamentalen Unterschied zwischen den geplanten Liquiditätsbeihilfen für die Lufthansa und Krediten für Alitalia und Air France. Ein Kredit führe zu steigender Verschuldung, zusätzliches Kapital könne es hingegen sogar einfacher für ein Unternehmen machen, am Kapitalmarkt Geld aufzunehmen. "Zudem kommt ein sehr starker Aktionär an Bord", betonte Vestager mit Blick auf den deutschen Staat. Es sei sehr wahrscheinlich, dass andere Investoren und Wettbewerber dies als Stärkung des Unternehmens sehen würden. Die Kommissionsvizepräsidentin wies zudem darauf hin, dass die Mitgliedstaaten der EU vor dem Erlass der Regeln für Staatshilfen in der Corona-Krise ausgiebig konsultiert worden seien. Zu einem Appell der Personalvertreter der rund 23 000 Lufthansa-Flugbegleiter äußerte sich Vestager nicht. Diese hatten die EU-Kommission zuletzt in einem Schreiben auf "prekäre Arbeitsverhältnisse" bei Billiganbietern hingewiesen, die zum Nutznießer von Lufthansa-Beschränkungen werden könnten. Lufthansa biete Beschäftigten hingegen faire und adäquate Arbeitsbedingungen, hieß es in dem Brief an Vestager und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Die Vereinigung Cockpit und weitere Gewerkschaften aus dem Lufthansa-Umfeld warnten die Kommissionschefinen davor, intensiveres Sozialdumping und Scheinselbstständigkeit zu verantworten. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Daniel Caspary, zeigte sich nach den Äußerungen von Vestager empört. "Es ist ein Armutszeugnis, dass Frau Vestager regelmäßig europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb schwächt wie jetzt wahrscheinlich die Lufthansa oder vor kurzem die Zughersteller Alstom und Bombardier", kommentierte der CDU-Politiker. Die Kommission sollte die geplante Lufthansa-Rettung dringend ohne weitere Auflagen genehmigen. Die Bundesregierung rechnet bei den Verhandlungen mit der EU-Kommission nach dpa-Informationen erst nach Pfingsten mit einem Ergebnis./aha/DP/stw