Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Deutsche Lufthansa

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  • WKN: MC219U
  • ISIN: DE000MC219U7
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

Heute 20.11.2019 18:44:12 Quelle: dpa
ROUNDUP: Frist für Alitalia läuft ab - Minister verhalten optimistisch
ROM (dpa-AFX) - Kurz vor Ablauf einer wichtigen Frist sieht der italienische Industrieminister Stefano Patuanelli noch Chancen auf eine rechtzeitige Lösung für die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia. "Es gibt Bedingungen, die mich mit Blick auf die nächsten Stunden teilweise optimistisch sein lassen", sagte Patuanelli am Mittwoch bei einer Anhörung im italienischen Abgeordnetenhaus in Rom. An diesem Donnerstag läuft erneut eine Frist für die Rekapitalisierung der Airline ab. Bis dahin müssen potenzielle Investoren ein verbindliches Angebot vorlegen. Die Frist ist schon sieben Mal verlängert worden. Alitalia ist seit 2017 insolvent und steht derzeit unter der Aufsicht von drei staatlichen Kommissaren. Nun sollen die italienischen Staatsbahnen (FS), der von der Benetton-Familie kontrollierte Infrastrukturkonzern Atlantia und die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines einsteigen. Vierter Partner würde das Finanzministerium. Am Dienstagabend teilte Atlantia aber mit, dass die Bedingungen für einen - weiterhin beabsichtigten - Einstieg noch nicht gegeben seien. Patuanelli hatte noch am Dienstag eine abermalige Verlängerung der Frist ausgeschlossen. Die Staatsbahnen, die bei der Rekapitalisierung eine Führungsrolle innehaben, bekräftigten am Mittwoch nach einer Vorstandssitzung ihre Bereitschaft, ein Konsortium für die Übernahme zusammenzustellen. Angesichts der Haltung Atlantias warte man jetzt auf die Einschätzung der Kommissare. Die FS bestätigten weiter, von Delta eine Zusage über eine Kapitalbeteiligung erhalten zu haben. Lufthansa habe sich in einem Schreiben zu einer kommerziellen Partnerschaft, nicht aber zu einem sofortigen Kapitaleinstieg bereit gezeigt. Alitalia hat derzeit noch knapp 11 000 Beschäftigte. Der italienische Staat hat die hoch defizitäre Airline seit der Insolvenz mit Überbrückungskrediten von bisher 900 Millionen Euro am Leben gehalten. Weitere 400 Millionen Euro sind für 2020 eingeplant./blu/DP/he
Heute 20.11.2019 18:05:34 Quelle: dpa
Frist für Alitalia läuft ab - Minister verhalten optimistisch
ROM (dpa-AFX) - Kurz vor Ablauf einer wichtigen Frist sieht der italienische Industrieminister Stefano Patuanelli noch Chancen auf eine rechtzeitige Lösung für die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia. "Es gibt Bedingungen, die mich mit Blick auf die nächsten Stunden teilweise optimistisch sein lassen", sagte Patuanelli am Mittwoch bei einer Anhörung im italienischen Abgeordnetenhaus in Rom. An diesem Donnerstag läuft erneut eine Frist für die Rekapitalisierung der Airline ab. Bis dahin müssen potenzielle Investoren ein verbindliches Angebot vorlegen. Die Frist ist schon sieben Mal verlängert worden. Alitalia ist seit 2017 insolvent und steht derzeit unter der Aufsicht von drei staatlichen Kommissaren. Nun sollen die italienischen Staatsbahnen (FS), der von der Benetton-Familie kontrollierte Infrastrukturkonzern Atlantia und die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines einsteigen. Vierter Partner würde das Finanzministerium. Am Dienstagabend teilte Atlantia aber mit, dass die Bedingungen für einen - weiterhin beabsichtigten - Einstieg noch nicht gegeben seien. Patuanelli hatte noch am Dienstag eine abermalige Verlängerung der Frist ausgeschlossen. Alitalia hat derzeit noch knapp 11 000 Beschäftigte. Der italienische Staat hat die hoch defizitäre Airline seit der Insolvenz mit Überbrückungskrediten von bisher 900 Millionen Euro am Leben gehalten. Weitere 400 Millionen Euro sind für 2020 eingeplant./blu/DP/he
Heute 20.11.2019 16:08:04 Quelle: dpa
ROUNDUP: Nervenkrieg bei Lufthansa geht weiter - Streiks statt Schlichtung?
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Lufthansa zeichnet sich weiterhin kein Frieden mit dem Kabinenpersonal ab. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo drohte am Mittwoch mit unbefristeten Streiks zur Vorweihnachtszeit, nachdem zuvor das Unternehmen von der Schlichtungsvereinbarung aus der vergangenen Woche zurückgetreten war. In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren vor zwei Wochen rund 1500 Flüge mit rund 200 000 betroffenen Passagieren ausgefallen. Die Ufo setzte dem Unternehmen eine Frist bis zum Donnerstag kommender Woche, dem 28. November. Bis dahin werde man keine Streiks veranstalten oder dazu aufrufen, erklärte der Vorstand der Gewerkschaft am Mittwoch in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt. "Wir werden dann voraussichtlich zu langfristigen Arbeitskämpfen greifen müssen, denn anders hat es bisher nicht funktioniert bei diesem Konzern", erklärte Ufo-Vize Daniel Flohr für den Fall des Scheiterns. Damit seien Streiks in der Vorweihnachtszeit möglich. Flohr machte den Lufthansa-Chef persönlich für das Scheitern der bereits vereinbarten Schlichtung verantwortlich. "Es kann nicht sein, dass Carsten Spohr das ausverhandelte Ergebnis wieder vom Tisch zieht", sagte er. Am Donnerstag vergangener Woche hatte die Arbeitsdirektorin Bettina Volkens gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern den Einstieg in eine umfassende Schlichtung verkündet. Die Lufthansa strebt nach eigenen Angaben weiterhin die umfassende Schlichtung mit Ufo an. Die Gewerkschaft müsse lediglich verbindlich zusagen, für die Schlichtungsdauer bei der Lufthansa auf Streiks bei den übrigen Flugbetrieben des Konzerns zu verzichten, wiederholte ein Sprecher des Unternehmens Aussagen Spohrs. Die bislang erfolgten Erklärungen der Ufo zum Streikverzicht bei vier weiteren Flugbetrieben einschließlich der Eurowings reichten nicht aus. Der Ufo-Vorstand hatte am Dienstagabend schriftlich zugesichert, bei den übrigen Flugbetrieben "zunächst" auf Streiks verzichten zu wollen und für jedes Unternehmen getrennte Vereinbarungen zum Tariffrieden anzustreben. Damit sei man der Lufthansa bereits weit entgegengekommen, meinte Flohr. Bislang gilt für die vier Töchter keine Friedenspflicht, so dass hier neue Streiks am einfachsten umzusetzen wären. Formal befinde man sich bei der Kerngesellschaft nun in der "kleinen Schlichtung", in der begrenzt über die von Ufo offiziell aufgeworfenen Tariffragen verhandelt werden könne, sagte der Konzernsprecher. Zu diesen Forderungen gehören mehr Spesen und Zulagen für die Flugbegleiter sowie Wechselmöglichkeiten für Saisonkräfte in reguläre Arbeitsverhältnisse. Lufthansa forderte Ufo auf, dazu einen Schlichter vorzuschlagen. Laut Lufthansa sind mit dem vorläufigen Scheitern der "großen Schlichtung" auch bereits getätigte Zusagen an die Ufo und an die Beschäftigten hinfällig. Dazu gehören eine Einmalzahlung von je 1500 Euro an jeden Kabinen-Mitarbeiter, das so genannte "Wintergeld" für Saisonkräfte und die Rücknahme einer Statusklage beim Arbeitsgericht Frankfurt, mit der Lufthansa den Gewerkschaftsstatus der Ufo in Frage gestellt hatte. Ohnehin noch nicht umgesetzt war die Wiedereinstellung des früheren Ufo-Chefs Nicoley Baublies als Purser bei der Lufthansa-Kerngesellschaft. Das Unternehmen bestätigte auch, dass am Montag mit der Konkurrenzgewerkschaft Verdi eine Vereinbarung bei der Eurowings Deutschland geschlossen wurde. Dort geht es um Übergangsregelungen für Beschäftigte der Germanwings bei einem Wechsel zur Eurowings. Ufo zeigte sich empört über das Vorgehen der Verdi, die keineswegs bei Eurowings die Mehrheitsgewerkschaft sei und die Rechte der Ufo dort missachte. Man betreibe bereits seit Jahren bei Eurowings eine aktive und eigenständige Tarifpolitik, erklärte dazu eine Verdi-Sprecherin./ceb/DP/men