Turbo Open End | Long | 3M | 88,5015

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  • WKN: MC1ZZZ
  • ISIN: DE000MC1ZZZ0
  • Turbo Open End
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08.04.2020 21:59:58

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Basiswert

- USD

- 08.04.2020 22:26:12

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf 3M hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
13.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 88,89 USD
  • 88,89 USD
  • 87,88 USD
  • 87,88 USD
21.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 88,83 USD
  • 88,83 USD
  • 87,83 USD
  • 87,83 USD
15.08.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 88,53 USD
  • 88,53 USD
  • 87,53 USD
  • 87,53 USD

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Merkel dringt auf 'gewisse Souveränität' bei Schutzausrüstung
BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt als Konsequenz aus der Corona-Krise auf den Aufbau einer deutschen oder europäischen Produktion von Schutzausrüstung für medizinisches Personal. "Es ist wichtig, dass wir als eine Erfahrung aus dieser Pandemie lernen, dass wir hier auch eine gewisse Souveränität brauchen oder zumindest eine Säule der Eigenfertigung", sagte sie am Montag in Berlin. "Das kann in Deutschland sein. Wir werden es aber auch versuchen, europaweit abzustimmen. Auf jeden Fall brauchen wir hier Fähigkeiten." Masken und andere Schutzausrüstung wie Anzüge sind derzeit weltweit knapp. Merkel machte deutlich, dass auch der Nachschub besser werden müsse. Man sei bei der Versorgung mit Schutzmasken vorangekommen, aber noch nicht im wünschenswerten Umfang. "Wir müssen hart arbeiten, damit Krankenhäuser, Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, damit das Personal dort wirklich ausreichend und auch nicht von Tag zu Tag lebend mit den entsprechenden Schutzgütern ausgestattet ist." Merkel sagte, im Bundeswirtschaftsministerium werde ein eigener Stab eingerichtet. Die Bundesregierung will in diesem Zusammenhang auch die Herstellung von Vorprodukten für Schutzmasken im Inland ankurbeln. Dafür soll geprüft werden, wie Firmen bei der Produktion von Vlies-Material bei Investitionen unterstützt werden und Abnahmegarantien bekommen könnten. Ziel sei, einen nicht nur kurzfristigen Bedarf zu decken, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts. "Es wird um viele Monate gehen." Vorgesehen ist unter anderem ein Zuschuss von 30 Prozent auf die Investitionskosten für entsprechende Produktionsanlagen unter bestimmten Voraussetzungen, wie aus dem Beschluss der Ministerrunde hervorgeht. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Das damit hergestellte Vlies soll bis Ende 2023 nur an Unternehmen verkauft werden können, die damit medizinische Schutzmasken in Deutschland oder der EU produzieren. Wenn ein vollständiger Verkauf des Vlieses auf dem deutschen Markt nicht möglich ist, soll das Material auf Antrag auch auf dem internationalen Markt veräußert werden können. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer begrüßte die Pläne als überfällig, nachdem sich das Wirtschaftsministerium noch vor wenigen Tagen für nicht zuständig erklärt habe. "Wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit." Eine inländische Schutzmaskenproduktion sei aktuell sehr hilfreich. Der Aufbau müsse jedoch wegen der großen Unsicherheit und hierzulande hoher Produktionskosten staatlich flankiert werden./sam/sk/rm/hrz/hoe/DP/jha
06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/Berlin sagt trotz US-Dementi: Schutzmasken wurden in USA umgeleitet
BERLIN (dpa-AFX) - Die Berliner Innensenatsverwaltung bleibt trotz der jüngsten Aussagen der US-Botschaft bei ihrer Einschätzung zu den in Bangkok verschwundenen Schutzmasken. "Wir nehmen das Dementi der US-Botschaft zur Kenntnis, bleiben aber auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen bei unserer Darstellung", sagte der Sprecher der Senatsveraltung, Martin Pallgen, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Schutzmasken wurden von der Berliner Polizei bei einem deutschen Medizinfachhändler bestellt." Nach Informationen des Vertragspartners der Polizei sei die Lieferung aufgrund einer US-Direktive storniert und das Frachtflugzeug in die USA umgeleitet worden. "Bei wem der Händler die Schutzmasken hat produzieren lassen, entzieht sich unserer Kenntnis", erklärte Pallgen. Ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin hatte mitgeteilt, die Regierung der Vereinigten Staaten habe nichts unternommen, um für Deutschland bestimmte 3M-Lieferungen umzuleiten, noch irgendetwas von solchen Sendungen gewusst. Von der US-Firma 3Mhabe die Senatsverwaltung allerdings nie gesprochen, betonte Pallgen. Die Berliner Polizei habe lediglich einen bestimmten Schutzmasken-Typ (FFP2) bestellt. "Wir versuchen jetzt gemeinsam mit der Polizei und dem Händler herauszufinden, wie die Kette von Bestellung, Produktion und Lieferung gelaufen und was genau auf dem Flughafen in Thailand passiert ist", erläuterte Pallgen. Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte am Freitag zunächst mitgeteilt, die Masken seien auf Betreiben der USA "konfisziert" worden und von einem "Akt moderner Piraterie" gesprochen. Im ZDF-"Morgenmagazin wiederholte er am Montag den Vorwurf der Konfiszierung nicht, sagte aber erneut, die Masken seien in den USA gelandet./ah/DP/jha
06.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Krisenkabinett tagt - Themen wohl Beschaffung und Kredithilfen
BERLIN (dpa-AFX) - Das Corona-Krisenkabinett will am Montagvormittag voraussichtlich über Probleme bei der Beschaffung von Schutzmaterial und Hilfen für Unternehmen beraten. Engpässe gibt es in Deutschland vor allem bei Schutzkleidung und Atemmasken. Sie müssen zu großen Teilen auf dem Weltmarkt beschafft werden, auf dem enorme Konkurrenz herrscht. Die Ministerpräsidenten Bayerns und Mecklenburg-Vorpommerns, Markus Söder (CSU) und Manuela Schwesig (SPD), haben sich für Produktionsstandorte in Deutschland ausgesprochen. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte erste Beschlüsse der Regierung für Montag an. "Die Zusagen, die wir jetzt machen müssen, sind einfach und klar und teuer, aber richtig", sagte er am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will". Unternehmen bräuchten etwa Zusagen zur längerfristigen Abnahme von Produkten. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) prangerte insbesondere eine ungenügende Versorgung mit Schutzmaterialien in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten an. "Die Situation ist sehr, sehr angespannt. Wenn wir nicht aufpassen, werden die Krankenhäuser in den nächsten Wochen viele Patienten aus Pflegeheimen zur Behandlung gegen das Coronavirus aufnehmen müssen", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Die Versorgung mit Schutzmaterial bis hin zu Desinfektionsmitteln in den Pflegeheimen und bei den ambulanten Pflegediensten sei "völlig unzureichend". Aufgerufen werden könnte im Krisenkabinett zudem das Thema Kredithilfen für mittelständische Firmen. Im Gespräch ist, Kredite für Mittelständler für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abzusichern. Die Höchstgrenze könnte bei 500 000 Euro pro Firma liegen. Der Staat könnte dafür Garantien in einem Volumen von bis zu 300 Milliarden Euro übernehmen. Die Bundesbürger hatten am Wochenende den ersten wirklichen Härtetest im Zuhausebleiben zu bestehen. Die Polizeien zeigten sich indes größtenteils zufrieden, weil sich die Menschen am ersten richtigen Frühlingswochenende mit Sonne und Wärme an die Auflagen hielten, die die Ausbreitung des Coronavirus bremsen sollen. In Deutschland gelten zurzeit umfassende Kontaktsperren für die Bürger. Zudem sind unter anderem Restaurants, Theater, Kinos sowie Spielplätze und viele Geschäfte geschlossen. Auch das Krisenkabinett dürfte das Verhalten der Bürger am Wochenende bilanzieren. Denn: Das Virus greift weiter um sich. Zum Wochenanfang dürfte die Marke von 100 000 registrierten Infektionen erreicht werden. DEBATTE UM AUSWEITUNG DER GRENZKONTROLLEN Da das Virus sich weiter verbreitet, befasst sich das Krisenkabinett am Montag möglicherweise auch mit einer Ausweitung der Kontrollen an den Grenzen und einer möglichen Quarantänepflicht für alle ankommenden Flugreisenden. Die FDP wies Überlegungen für schärfere Grenzkontrollen zurück. "Eine Verschärfung der Grenzkontrollen ist der falsche Weg", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Stephan Thomae, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das Virus macht an den Grenzen nicht halt, behindert aber den wichtigen Warenverkehr und sorgt für kilometerlange Staus an den Grenzen." "Besser wäre es hingegen, etwa Corona-Schnelltests an den Flughäfen durchzuführen. Bei positiven Testergebnissen können dann gezielt die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden", sagte Thomae. Zudem sollten Einreisende intensiv auf die Vermeidung unnötiger Kontakte und die erlassenen Kontaktverbote hingewiesen werden. "Das wären effiziente und gleichzeitig mildere Mittel, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Bundesregierung muss dafür die nötigen Personal- und Sachmittel zur Verfügung stellen." DEBATTE UM CORONA-BONDS Die EU-Kommission erhöht derweil den Druck auf die Bundesregierung, sogenannten Corona-Bonds als Mittel gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zuzustimmen. Binnenmarktkommissar Thierry Breton und Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni forderten in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag), Solidarität zu zeigen und einen steuerfinanzierten Fonds aufzulegen, der langfristige Anleihen - also Corona-Bonds - ausgibt. Die Kommissare betonten allerdings, dieser Fonds solle ausschließlich für den wirtschaftlichen Aufbau nach der Krise genutzt werden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte dafür einen europäischen Marshall-Plan gefordert, der auf den EU-Haushalt 2021 bis 2027 setzt. Der Franzose Breton und der Italiener Gentiloni verstehen ihre Idee als Ergänzung zu von der Leyens Idee. Angesichts der Summen, um die es gehe, brauche die EU neben den Mitteln des Eurokrisenfonds ESM, der Europäischen Investitionsbank EIB und der EU-Kurzarbeitsinitiative "Sure" eine vierte Säule, schrieben sie. "Die Zeit ist knapp. Wir müssen kreativ sein." Finanzminister Olaf Scholz und Außenminister Heiko Maas (beide SPD) sprachen sich erneut für gemeinsame europäische Hilfsmaßnahmen aus. Als Instrumente zählten sie in einem gemeinsamen Gastbeitrag für mehrere europäische Zeitungen (Montag) den ESM, die EIB sowie das Programm "Sure". Corona-Bonds führten sie aber nicht auf, die Bundesregierung lehnt diese bisher ab. RENTENAUSZAHLUNG VORERST GESICHERT Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, geht unterdessen vorerst von keinen finanziellen Nachteilen für die Rentner durch einen Einbruch der Beitragseinnahmen aus. "Im Moment erwarte ich, dass das Minus überschaubar ist", sagte Roßbach dem "Tagesspiegel" (Montag). Die Bundesagentur für Arbeit zahle ja weiter Beiträge an die Rentenversicherung, selbst wenn Menschen in Kurzarbeit seien oder arbeitslos würden. Eine genaue Einschätzung dazu sei zurzeit aber sehr schwierig. Sie betonte, mit einer Nachhaltigkeitsrücklage von rund 40 Milliarden Euro gehe die Rentenversicherung finanziell gut ausgestattet in die Krise. "Die Auszahlung der Renten ist gesichert." Roßbach versicherte, die Renten würden im Sommer 2021 auf keinen Fall gekürzt. Dies sei gesetzlich festgelegt. "Minusrunden kann es also nicht geben." Wie stark die Renten dann steigen würden, hänge von der Entwicklung der Bruttolöhne in diesem Jahr ab. "Im Moment können wir nicht seriös vorhersagen, wie die Entwicklung läuft." Das hänge davon ab, wie lange die Krise dauere, wie lange Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schickten, wie lange Menschen arbeitslos seien und wie sich die Tarifabschlüsse entwickelten./rm/DP/zb