Optionsschein | Call | Deutsche Lufthansa | 15,00 | 12.06.20

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  • WKN: MC1WY9
  • ISIN: DE000MC1WY90
  • Optionsschein

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2,15 EUR

11.12.2019 17:05:49

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Basiswert

16,51 EUR

-0,38 % 11.12.2019 17:06:02

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 11.12.2019 15:52:22 Quelle: dpa
FAA-Chef: Wiederzulassung der Boeing 737 Max erst im nächsten Jahr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max wird nach Behördenangaben nicht vor Anfang nächsten Jahres aufgehoben. Die Zertifizierung werde sich bis ins Jahr 2020 hinziehen, sagte der Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, Stephen Dickson, am Mittwoch dem Sender CNBC. Die Behörde werde die Sache sehr sorgfältig prüfen, denn Sicherheit habe bei diesem Flugzeug die absolute Priorität. Damit zerschlägt sich Boeings Hoffnung, seinen am stärksten gefragten Flugzeugtyp in diesem Jahr wieder in die Luft zu bekommen. Boeing hatte im November die Hoffnung geäußert, dass die FAA die Verbesserungen an der 737 Max noch vor dem Jahreswechsel abnickt. Dann wollte der Hersteller im Januar die neuen Trainingspläne für die Piloten entwickeln. In jedem Fall wird es nach der Wiederzulassung mehrere Wochen oder Monate dauern, bis die Fluggesellschaften ihre Maschinen in die Luft bringen können. Zu den Kunden zählen in Europa etwa der Billigflieger Ryanair, der Reisekonzern Tui und der Lufthansa-Ableger Sunexpress. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten hatten Luftfahrtbehörden in aller Welt im März ein Startverbot für die 737 Max erlassen. Bei dem Typ handelt es sich um die spritsparende Neuauflage des Mittelstreckenjets Boeing 737. Die für die Max entwickelte Steuerungssoftware MCAS wird für die Abstürze mitverantwortlich gemacht. Boeing will die Mängel mit einem Update beheben. Allerdings sind zwischenzeitlich weitere Probleme aufgetaucht. FAA-Chef Dickson soll an diesem Mittwoch vor einem Kongressausschuss in den USA aussagen. Dabei soll es auch um Fehler bei der Zulassung des Jets durch die US-Behörde gehen./stw/ssc/fba
Heute 11.12.2019 14:53:19 Quelle: dpa
ROUNDUP/Handelskonflikt und Boeing-Krise: Airline-Verband kappt Gewinnprognose
GENF (dpa-AFX) - Globale Handelskonflikte und die Unsicherheit durch den Brexit trüben die Gewinnaussichten für Fluggesellschaften weiter ein. Weltweit dürften Airlines in diesem Jahr nur noch einen Gewinn von insgesamt 25,9 Milliarden US-Dollar (23,4 Mrd Euro) einfliegen, teilte der Weltluftfahrtverband IATA am Mittwoch in Genf mit. Das sind gut zwei Milliarden Dollar weniger als noch im Juni geschätzt und fast zehn Milliarden weniger als vor einem Jahr prognostiziert. 2020 soll es der IATA zufolge wieder aufwärts gehen. So rechnet der Verband für 2020 mit einem Branchengewinn von 29,3 Milliarden Dollar. Das wäre das elfte Jahr in Folge mit schwarzen Zahlen. Die fetten Jahre 2015 bis 2017 mit mehr als 34 Milliarden Dollar Gewinn seien aber vorerst vorbei. Zudem könnte die Klimadebatte dazu führen, dass Menschen weniger Flugtickets kaufen. Wie sich das Geschäft im kommenden Jahr entwickelt, hängt aber auch von der Dauer des Flugverbots für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max ab. Viele Fluggesellschaften haben Jets der Reihe bestellt, für die nach zwei tödlichen Abstürzen ein weltweites Startverbot gilt. Die fehlenden Maschinen hatten bei betroffenen Airlines bereits zu hohen Mehrkosten geführt. Wann die Maschinen wieder abheben dürfen, ist bislang offen. 2019 hatte das Startverbot nach Angaben von IATA-Chefökonom Brian Pearce nur einen unbedeutenden Einfluss auf das Ergebnis der Branche. Der Verband geht davon aus, dass die Maschinen der Reihe vom kommenden Jahr an wieder fliegen dürfen. Weil dann aufgeschobene Bestellungen nachgeholt werden, könne die Kapazität stärker wachsen als die Nachfrage - vor allem in den USA, wo besonders viele Airlines auf die Auslieferung der neuen Maschinen warten. Den im weltweiten Vergleich besonders profitablen Fluglinien in Nordamerika sagt die IATA auch deshalb für 2020 einen Gewinnrückgang von 16,9 auf 16,5 Milliarden Dollar voraus. Damit schneiden sie allerdings in beiden Jahren besser ab als 2018, als sie einen Profit von 14,5 Milliarden Dollar eingeflogen hatten. Die Fluggesellschaften in Europa dürften der IATA zufolge im laufenden Jahr einen Gewinneinbruch von 9,1 Milliarden auf 6,2 Milliarden Dollar verbuchen, bevor es 2020 wieder auf 7,9 Milliarden Dollar aufwärts gehen soll. Dabei weist der Verband auf die besonders großen wirtschaftlichen Unterschiede bei den hiesigen Fluglinien hin. Die insgesamt recht gute Entwicklung verdecke, dass eine lange Reihe von Airlines Verluste schreibe oder nur gerade so an der Gewinnschwelle fliege. Dadurch habe es in der Region auch 2019 eine Reihe von Pleiten in der Branche gegeben, etwa dem deutschen Ferienflieger Germania und dem isländischen Billigflieger Wow Air. "2019 war ein miserables Jahr", sagte IATA-Chefökonom Pearce. Das Frachtgeschäft schrumpfte sogar, "das schlechteste Ergebnis seit der Finanzkrise 2008 und 2009", befand Pearce. "Handelskriege haben keine Gewinner", warnte IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac. Der Verband hofft auf stabilere Verhältnisse vor der Präsidentenwahl in den USA im November 2020. Die IATA repräsentiert nach eigenen Angaben 82 Prozent des weltweiten Flugverkehrs, darunter einige Billigfluggesellschaften. In Europa sei die Zahl der Städteverbindungen, die von drei oder vier Gesellschaften angeboten werden, weiter gestiegen, sagte Pearce: "Für Fluggäste ist das ein außergewöhnlich guter Deal." Weil weltweit viele Airlines finanziell nur knapp über die Runden kämen oder Verluste machten, gebe es weiter Raum für Zusammenschlüsse oder Übernahmen. Im nächsten Jahr sollen 4,7 Milliarden Passagiere befördert werden nach 4,5 Milliarden in diesem Jahr. Das Frachtvolumen soll von 61 Millionen auf 62,4 Millionen Tonnen steigen./stw/oe/ssc/jha/
Heute 11.12.2019 11:25:01 Quelle: dpa
Knapper Luftraum: Flugzeuge kommen sich gefährlich nah
HAMBURG/BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Flugzeuge kommen sich im Luftraum über Deutschland immer wieder gefährlich nah. In den vergangenen vier Jahren hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig über 170 potenziell gefährliche Annäherungen registriert. Allerdings sei der Anteil schwerer Störungen im Luftverkehr, die Untersuchungen nach sich zögen, "verschwindend gering", sagte ein BFU-Sprecher am Mittwoch. Insgesamt habe es in dem Zeitraum in 15 Fällen Untersuchungen zu gefährlichen Annäherungen an Flugzeuge mit mehr als 5,7 Tonnen Gewicht gegeben. Zuvor hatte das NDR-Fernsehen in der Sendung "Panorama 3" darüber berichtet. Der Sprecher betonte, es sei "alles unter Kontrolle". Gefährliche Annäherungen seien noch keine Beinahe-Unfälle, sie seien aber meldepflichtig. Laut NDR-Fernsehen handelt es sich in den meisten Fällen um Alarme von Kollisionswarnsystemen - in anderen Fällen hätten Piloten gefährliche Annäherungen oder Beinahezusammenstöße beobachtet, ohne zuvor gewarnt worden zu sein. Luftfahrtexperten gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die Gesamtzahlen höher sind, weil entsprechende Meldungen auch bei anderen Behörden eingehen. Gründe für die Annäherungen seien etwa der zunehmende Flugverkehr oder inkompatible Warnsysteme großer und kleiner Flugzeuge. So kam es nach BFU-Angaben 2016 während des Anfluges auf den Flughafen Bremen zu einer Annäherung eines unbekannten Segelflugzeugs an eine Maschine vom Typ Airbus A319 - der Höhenunterschied betrug nur wenige Meter, der Abstand gut 60 Meter. Nur etwa 50 Meter entfernt war im laufenden Jahr ein Segelflugzeug von einer A321 im Anflug auf den Flughafen Hamburg./tst/DP/mis