Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | BASF

Print
  • WKN: MC1WRN
  • ISIN: DE000MC1WRN0
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,044312, Basispreis 37,656 EUR, Reset Barriere 39,16 EUR

VERKAUFEN (GELD)

0,430 EUR

30.000 Stk.

30.10.2020 21:13:49

KAUFEN (BRIEF)

0,440 EUR

30.000 Stk.

30.10.2020 21:13:49

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

+10,26 %

0,040 EUR 30.10.2020 21:13:49

Basiswert

47,26 EUR

+0,67 % 30.10.2020 21:23:41

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf BASF hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf BASF hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 42,41 EUR
  • 44,11 EUR
  • 0,0868
  • 41,27 EUR
  • 42,92 EUR
  • 0,0976

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

28.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: BASF rechnet weiter mit Erholung - Kunden agieren aber vorsichtig
(Neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Aktienkurs) LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - In der Corona-Krise setzt der Chemiekonzern BASF weiter auf eine Erholung im Schlussquartal. "Der Oktober läuft bisher so wie wir ihn uns vorstellen", sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller in einer Telefonkonferenz am Mittwoch. Das Dax-Unternehmen bestätigte bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für das dritte Quartal die jüngst ausgegebenen Jahresziele. Am Mittag verloren die BASF-Titel mit 4,9 Prozent dennoch mehr als der Dax, der um fast 3 Prozent abrutschte. Die Aussagen des Chemiekonzerns zur künftigen Entwicklung seien unverändert mit hohen Unsicherheiten behaftet, schrieb Analyst Thorsten Strauß von der NordLB in einer Studie. BASF habe die Aktionäre zudem "bereits jetzt auf eine mögliche Kürzung der Ausschüttung für das laufende Geschäftsjahr eingestimmt". So sagte Brudermüller, dass die BASF zu ihrer anspruchsvollen Dividendenpolitik stehe. Sollte aber das künftige wirtschaftliche Umfeld die Wachstumschancen verringern und die Profitabilität erheblich beeinträchtigen, könne eine Anpassung der Ausschüttung erforderlich werden. Zudem kaufen die Kunden zwar wieder mehr, bleiben aber vorsichtig. "Die Lücke zwischen den durchschnittlichen täglichen Auftragseingängen schließt sich allmählich", sagte Brudermüller weiter. Die Auftragseingänge würden in diesem Monat bisher leicht unter dem Vorjahresmonat liegen. Die Kunden blieben aber wie schon in den Quartalen zuvor sehr vorsichtig und bestellten häufiger geringere Mengen. Für das laufende Jahr peilen die Ludwigshafener weiter einen Umsatz von 57 bis 58 Milliarden Euro an nach 59,3 Milliarden im Vorjahr. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen dürfte sich auf 3 bis 3,3 (2019: 4,6) Milliarden Euro belaufen. In der Prognose unterstellt BASF allerdings, dass es nicht zu erneuten starken Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie etwa durch Lockdowns kommt. Zuletzt sind die Corona-Infektionen in Deutschland und europaweit stark gestiegen. An diesem Mittwoch berät Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über schärfere Maßnahmen. Derzeit erlebten alle, wie schnell sich die Rahmenbedingungen wieder ändern können, sagte Brudermüller. BASF habe deshalb erneut strengere Maßnahmen eingeführt, die über den Sommer nicht mehr nötig waren. Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern baue das Unternehmen derzeit wieder stärker auf die Arbeit aus dem Homeoffice. Von einem vollständigen Lockdown geht der BASF-Chef derzeit nicht aus. Im dritten Quartal musste der Konzern wie bereits bekannt Wertberichtigungen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro vornehmen. Deshalb wies das Unternehmen für diesen Zeitraum einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 2,6 Milliarden Euro aus. Rechnet man den negativen Effekt heraus, erzielte BASF einen operativen Gewinn von 581 Millionen Euro nach etwas mehr als einer Milliarde Euro im Vorjahr. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter blieb ein Verlust von 2,1 Milliarden Euro übrig nach einem Gewinn von 911 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte wegen der Folgen der Corona-Pandemie im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. Die finalen Resultate des Chemiekonzerns lagen nach Ansicht von Analyst Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan im Rahmen der zuvor veröffentlichten Eckdaten. Stärker ausgefallen sei der freie Barmittelzufluss. In der Corona-Krise rutschte der Kurs im März zwischenzeitlich unter die Marke von 40 Euro. Trotz der Erholung seither haben die Papiere seit Jahresbeginn deutlich verloren. BASF bereitet das Coronavirus und die schwache Nachfrage der Autobranche bereits seit einigen Monaten Sorgen. "Unser Fokus liegt auf weiteren Kostensenkungen", sagte Brudermüller. Zuletzt verschärfte der Konzern deshalb noch einmal seinen Sparkurs. Bis zu 2000 Stellen weltweit will das Unternehmen in seiner erst Anfang des Jahres entstandenen Dienstleistungseinheit "Global Business Services" bis Ende 2022 abbauen. Mit den Stellenstreichungen will BASF ab dem Jahr 2023 mehr als 200 Millionen Euro jährlich einsparen. Konzernchef Martin Brudermüller hatte bereits vor der Corona-Krise ein Sparprogramm aufgesetzt, um den Konzern profitabler zu machen. Insgesamt sei das Unternehmen auf gutem Weg, den operativen Gewinn (Ebitda) ab 2021 jährlich um zwei Milliarden Euro zu verbessern, sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel. Im Zuge einer Neustrukturierung sollen insgesamt 6000 Stellen wegfallen, ungefähr die Hälfte davon am Stammsitz Ludwigshafen. Allerdings werde der Stellenabbau nicht wie geplant komplett bis Ende 2020 abgeschlossen sein, fügte Engel hinzu. Aufgrund der Corona-Pandemie würden Arbeitnehmer weniger die freiwilligen Abfindungsprogramme annehmen, erläuterte Brudermüller. Insgesamt hat die BASF derzeit mehr als 117 000 Mitarbeiter weltweit./mne/wo/mis
28.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: US-Regierung lässt Unkrautvernichter Dicamba von Bayer und BASF zu
WASHINGTON (dpa-AFX) - Grünes Licht für Bayer und BASF: Die US-Umweltbehörde EPA hat den Unkrautvernichter Dicamba trotz großer Kritik für fünf Jahre genehmigt. "Mit der Entscheidung haben Landwirte die nötige Planungssicherheit für ihre Anbausaison 2021", verkündete EPA-Leiter Andrew Wheeler am Dienstag (Ortszeit). Die Zulassungen betreffen die Produkte XtendiMax von Bayer und Engenia von BASF sowie Tavium Plus der Schweizer Syngenta. Die Entscheidung der EPA ist allerdings umstritten. Im Juni erst war der Verkauf von Dicamba in den USA nach Klagen juristisch untersagt worden. Ein Gericht in San Francisco hatte dem Umweltamt Fehler bei der ursprünglich 2018 erteilten Zulassung attestiert und dem Mittel die Registrierung entzogen. EPA-Chef Wheeler betonte, dass die nun erteilte Genehmigung mit neuen Kontrollmaßnahmen einhergehe, die eine sichere und umweltschonende Anwendung der Produkte gewährleisten solle. So soll es einen Stichtag geben, bis zu dem Soja- und Baumwollfarmer das Mittel anwenden dürfen, und die Pufferzone zu anderen Feldern muss vergrößert werden. Hinzu kommt die Beimischung eines Wirkstoffs, der die Drift auf Nachbarfelder verringern soll. Der Hintergrund: Dicamba sorgt schon lange für Aufregung und Zwist in der Landwirtschaft, denn das Herbizid vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Nutzpflanzen - sofern diese nicht aus genetisch modifizierter Saat stammen und damit resistent sind. Dass Dicamba auf benachbarte Felder weht und die Ernte dort beschädigt, führt seit Jahren zu erbitterten Fehden zwischen US-Farmern. Bekannt machte das Mittel vor allem der 2018 von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto, der auch hinter dem nicht weniger umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat steht. Analyst Gunther Zechmann von Bernstein Research begrüßte die aktuelle Entscheidung der EPA mit Blick auf die Bayer-Aktien, da er ein 50-prozentiges Risiko einer Nichtzulassung gesehen habe. Er schätzt den Beitrag von Dicamba zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der Leverkusener auf 200 Millionen Euro im Jahr und setzt für das Mittel einen Wert je Aktie von rund zwei Euro an. Zudem sinke das Risiko hinsichtlich neuer Produkte. So könne Bayer nun XtendFlex-Sojabohnen für den Anbau in den USA auf den Markt bringen in Kombination mit dem nun zugelassenen XtendiMax-Unkrautvernichter, erklärte ein Händler. Wie stark der Rückenwind für die neue Saatsaison ausfalle, bleibe zunächst aber schwer abzuschätzen. So hatte Bayer die Anleger Ende September auf ein schwieriges Agrargeschäft 2021 eingestellt und dabei auch auf niedrige Preisen für wichtige Nutzpflanzen, intensiven Wettbewerb bei Soja und einen geringeren Biokraftstoffverbrauch verwiesen. Den Bayer-Aktien halfen die Neuigkeiten aus den USA am Mittwoch nicht. Sie fielen in einem sehr schwachen Gesamtmarkt um mehr als drei Prozent und damit in etwa so stark wie der Dax, der unter der Furcht der Anleger vor einem neuen Corona-Lockdown in Deutschland und dessen wirtschaftlichen Folgen litt. Aktuell drohen die Bayer-Papiere das erste Mal seit 2011 unter die Marke von 40 Euro zu rutschen. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2015 hatten sie noch mehr als 146 Euro gekostet. In den vergangenen beiden Jahren litten sie vor allem unter den US-Rechtsstreitigkeiten rund um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter. Auch BASF-Aktien fielen am Mittwoch stark um 4,4 Prozent./hbr/mis/men/jha/